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März 2021: Frankfurt konnte von Palma-Nachfrage profitieren

Der Flughafen Frankfurt am Main zählte im März 2021 insgesamt 925.194 Fluggäste. Im direkten Vergleich mit Feber 2021 konnte man sich um etwa 243.000 Reisende steigern. Dies wird insbesondere auf die verstärkte Nachfrage in Richtung Mallorca rund um Ostern zurückgeführt. Frankfurt lag um 56,4 Prozent unter der Leistung des Vorjahresmonats, der von der Corona-Pandemie nur teilweise betroffen war. Zulegen konnte der größte Airport Deutschlands im Frachtvergleich: Umgeschlagen wurden 204.865 Tonnen Cargo und damit um 24,3 Prozent mehr als im März 2020. Fraport-Chef Stefan Schulte rechnet damit, dass heuer maximal 25 Millionen Fluggäste den Frankfurter Flughafen nutzen werden. Eine Erholung, die das Erreichen des Vorkrisenniveaus mit sich bringt, sieht der Manager frühestens um das Jahr 2025. Im Vorjahr zählte Frankfurt am Main rund 19 Millionen Passagiere. Zum Vergleich: In 20219 waren es 70 Millionen Passagiere.

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Quartalszahlen: 92 Prozent Rückgang in München

Der Flughafen München zählte im ersten Quartal des laufenden Jahres rund 570.000 Passagiere und liegt damit um 92 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Auch das Frachtaufkommen ging um rund die Hälfte zurück. Die weltweiten Reisebeschränkungen veranlassten die Airlines zu einer massiven Einschränkung ihres Flugangebotes ab München. Wurden im ersten Quartal 2020 noch 78.011 Flugbewegungen registriert, waren es in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit etwas mehr als 14.000 nur noch rund 18 Prozent des Vorjahresaufkommens. „Wir hoffen, dass die weltweit voranschreitenden Impfkampagnen und international abgestimmte Teststrategien schrittweise wieder mehr grenzüberschreitenden Luftverkehr ermöglichen. Davon ausgehend erwarten wir  insbesondere in der zweiten Jahreshälfte eine Ausweitung des Flugangebots und steigende Passagierzahlen auf den Verbindungen von und nach München“, so Flughafenchef Jost Lammers. Im Bereich der Luftfracht waren die Rückgänge nicht ganz so dramatisch wie in der Passage: Mit rund 32.000 Tonnen wurden im ersten Quartal 2021 rund 55 Prozent weniger Waren und Güter sowie Luftpost befördert als im Vorjahr. Die starke Zunahme des Nurfrachtverkehrs konnte die Verluste bei der Beiladefracht am Münchner Flughafen teilweise kompensieren. Mit der Wiederaufnahme vieler Verbindungen zeichnet sich in den kommenden Monaten eine Belebung des Luftverkehrs in München ab. So planen Lufthansa und ihre Tochter Air Dolomiti ihr Flugangebot ab München sowohl bei den innerdeutschen als auch europäischen Verbindungen zu erhöhen. Im Interkontverkehr will die Kranichlinie neben ausgewählten US-amerikanischen Zielen auch verschiedene asiatische Metropolen wieder bedienen. Der Lufthansa Star Alliance Partner United Airlines nimmt seine Verbindung nach Chicago im Mai wieder auf. Auch die anderen in München operierenden Luftverkehrsgesellschaften

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Tui: Vereinigung Cockpit kritisiert Smartlynx-Flüge

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kritisiert, dass Tui ab Mitte Mai 2021 Charterflüge ab Saarbrücken und Basel von Smartlynx durchführen lässt. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass dies auch die konzerneigene Tuifly könne und werfen dem Konzern, an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt ist, Tarifflucht vor. „Wir verurteilen diese Vorgehensweise, die einen Affront gegenüber der gesamten Belegschaft darstellt“, sagt Marcel Gröls, im Vorstand der Vereinigung Cockpit zuständig für Tarifpolitik. „Die kurzsichtige und unsoziale Strategie der Tui kostet bei der Tuifly in Deutschland etwa 200 Cockpit-Arbeitsplätze sowie hunderte weitere in Kabine, Technik und Verwaltung. Die Tarifflucht des Konzerns schadet nicht nur den Beschäftigten, sondern auch dem Ruf des Unternehmens. Dass tarifierte, sozialversicherungspflichtige Jobs in Deutschland gestrichen werden, während Dumping-Anbieter zum Zuge kommen, ist und bleibt besonders vor dem Hintergrund der Staatshilfen in Höhe von gut fünf Milliarden Euro absolut unverständlich“. Tuifly reduzierte aufgrund der Corona-Pandemie die Flotte auf 22 Flugzeuge. Das in Düsseldorf geplante Langstrecken-Comeback wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Laut Vereinigung Cockpit war ursprünglich geplant die Anzahl der Flugzeuge noch weiter zu reduzieren. In Verhandlungen einigte man sich auf 22 Maschinen.

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VDR und ABTA arbeiten künftig enger zusammen

Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) und der österreichische Geschäftsreiseverband ABTA (Austrian Business Travel Association) machen künftig bei der Weiterbildung von Travel Managern und Geschäftsreise-Organisatoren gemeinsame Sache. Die verstärkte Zusammenarbeit ermöglicht es Mitgliedern der abta, die Seminare und Zertifikatslehrgänge der VDR-Akademie zu Vorzugskonditionen zu buchen.  „Wir freuen uns sehr, durch die verstärkte Kooperation mit dem VDR den ABTA-Mitgliedern ein wesentlich größeres Spektrum als bisher an hoch qualitativen Seminaren und Lehrgängen, vor allem auch in neuen Online-Formaten anbieten zu können. Unseren Mitgliedern stehen damit umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sie zur Professionalisierung des Geschäftsreise-Managements nutzen können“, so ABTA-Präsident Andreas Gruber. 

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Eurowings treibt die Digitalisierung weiter voran

Ab sofort für alle Eurowings-Flüge von Deutschland nach Spanien verfügbar: die neue Gesundheitsdaten-Lösung „myHealth Docs“. Über dieses Tool können Fluggäste, die von Deutschland nach Spanien fliegen, online vor Reiseantritt überprüfen, ob sie alle benötigten Einreisedokumente dabei haben und ihren Flug antreten können.  Diese technische Lösung gibt es nicht erst seit gestern, bereits am Osterwochenende kam sie auf der Strecke Köln/Bonn – Palma de Mallorca zu Testzwecken zum Einsatz. In einem weiteren Schritt hat die Airline das neue Angebot jetzt auf alle Flüge aus Deutschland nach Spanien ausgeweitet – weitere Flugverbindungen sowie Funktionen, wie unter anderem das Hochladen von negativen Testergebnissen, sind in Planung.

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Aviareps vermittelt nun Gruppenreisen

Die Aviareps AG ist nun auch in der Online-Vermittlung von Flugbuchungen für Reisegruppen tätig. Dazu launchte man ein eigenes Portal, das die Anforderung eines Angebots mit wenigen Mausklicks ermöglichen soll. Dieses Tool steht sowohl Agenten als auch Privatpersonen bzw. Vereinen und Firmen offen. Unter der Marke Aviagroups vermittelt die Repräsentanz nun für alle von ihr vertretenen Airlines auch Gruppenbuchungen. Die neue Homepage soll Interessenten den Kauf von Tickets erleichtern, da die wichtigsten Informationen vorab auf der Seite dargestellt werden. Aviareps will offensichtlich auch an Privatpersonen, Vereine und Firmen verkaufen, denn auch diese können Anfragen stellen. Doch auch Agenturen wie Reisebüros können das Service für ihre Kunden nutzen. Laut Aviareps wird über die Homepage eine zunächst unverbindliche Anfrage gestellt. Anschließend legt deren Reservierungsteam ein Angebot. Dieses kann der Interessent annehmen oder auch nicht. Die Zahlungskonditionen können sich je nach Airline unterscheiden, jedoch ist das auch auf anderen Gruppenvertriebswegen der Fall.

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Dortmund konnte nicht von Mallorca-Boom profitieren

Der deutsche Flughafen Dortmund konnte nur geringfügig von der verstärkten Nachfrage rund um Ostern 2021 profizieren. Laut Aussendung des Airports nutzten während der Ferien 34.204 Passagiere diesen Airport. Im direkten Vergleich mit dem Vergleichszeitraum im Jahr 2019 ein Rückgang von 73 Prozent- Im gesamten März lag das Minus bei 77 Prozent. Die Osterferien führten somit kaum zu einer nennenswerten Erholung der Passagierzahlen am Dortmund Airport. Die Anzahl der Linienflüge verringerte sich in den Osterferien von 811 im Jahr 2019 auf 372 in 2021 (minus 54 Prozent). Die Anzahl der Flugbewegungen insgesamt sank nur leicht um sieben Prozent auf 1.519.

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Umfrage: 39 der Deutschen wollen „auf jeden Fall“ in den Urlaub

Die Reisebereitschaft der Deutschen, auch in Zeiten von Corona, ist ungebrochen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus, durchgeführt in der zweiten Märzhälfte durch GfK. Unter den 2.010 Befragten waren 1.765 „Reisende“, die zu ihren Reiseabsichten befragt wurden. 39 Prozent der Deutschen, die grundsätzlich verreisen, wollen auf jeden Fall im Jahr 2021 noch eine Urlaubsreise machen. 26 Prozent dieser Personen möchten ihren Urlaub in diesem Jahr in Deutschland verbringen, 18 Prozent im europäischen und fünf Prozent im außereuropäischen Ausland. In Deutschland sind dabei die Bundesländer Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein besonders beliebt, auf europäischer Ebene Spanien und Italien, gefolgt von Österreich. Personen, die ins außereuropäische Ausland reisen möchten, wissen zu 30 Prozent noch nicht wohin. Mit 47 Prozent ist der Reisewunsch bis Ende 2021 besonders in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen hoch. In der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen liegt sie mit 33 Prozent deutlich niedriger. Es zeigt sich zudem eine höhere Reisebereitschaft bei oberen Einkommensgruppen und Haushalten mit Kindern. „Die Steigerung der Reisebereitschaft gegenüber dem Vorjahr spiegelt sich auch in der Bedeutung des Reisens für die Befragten wider“, erläutert Dr. Alfred Bauer, Vorsitzender des Bayerischen Zentrums für Tourismus. So ist für knapp die Hälfte der deutschen Reisenden Reisen in diesem Jahr „etwas Besonderes“, für 24 Prozent ist Reisen „unverzichtbar“ und für weitere 16 Prozent ist das Reisen eine „Selbstverständlichkeit“. Reisegestaltung 2021: Ferienwohnung als Unterkunft bei Familien weiterhin beliebt Für die Personen mit Reiseabsicht ist, wie schon im vergangenen Jahr, eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus

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Baden-Württemberg nimmt Geimpfte von Quarantäne aus

Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg prescht vor und nimmt künftig Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, von der Test- und Quarantänepflicht aus. Laut Erklärung von Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) soll dies für Einreisen aus sämtlichen „Risikogebieten“ kommend gelten. Das Land Baden-Württemberg folge damit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Dieses ist der Ansicht, dass eine Absonderung geimpfter Personen nicht notwendig ist. Von diesen würde ein geringeres Risiko ausgehen als von negativ Getesteten. Das RKI legte fest, dass der Impfschutz als vollständig anzusehen ist, wenn die letzte notwendige Dosis 14 Tage zurückliegt. Baden-Württembergs Gesundheitsminister Lucha kündigte an, dass die Änderung am 19. April 2021 in Kraft treten soll. Ab diesem Zeitpunkt werden in genanntem Bundesland Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, nicht mehr der Test- und Quarantänepflicht unterliegen. Somit wird es zu Erleichterungen kommen. Anerkannt werden alle Covid-Vakzine, die in der EU zugelassen sind.

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Osterurlaube: Alltours sieht gelungene Generalprobe

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours sieht die Osterferien, die rund 40.000 Deutsche auf Mallorca verbracht haben, positiv. Im Gegensatz zu den Behauptungen diverser Politiker ist es nicht zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen, die von Reiserückkehrern verursacht worden wären, gekommen. Daher ist der Tour Operator der Ansicht, dass die „Generalprobe“ für den Sommer 2021 gelungen ist. Selbst hatte man rund 10.000 Urlauber rund um Ostern. „Die Sorgen der Politiker sind unbegründet“, so Alltours Inhaber Willi Verhuven. „Weder haben deutsche Urlauber Corona nach Mallorca gebracht, noch Reiserückkehrer nach Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit, sich auf Mallorca mit dem Virus anzustecken, ist gering. Die Sieben-Tage-Inzidenz auf der Insel ist über Ostern von 32 auf 27 gesunken und in den letzten Tagen stabil geblieben. Zum Vergleich liegt die Inzidenz in Deutschland seit Ende März fast durchgängig bei über 120. Kein Wunder, dass viele Gäste angaben, sich auf Mallorca sicherer als in Deutschland zu fühlen.“ Alltours befürwortet die Testpflicht für Hin- und Rückreisende, schaffe sie doch zusätzliche Sicherheit. Die befürchteten Warteschlangen an den Teststationen habe es nicht gegeben. Für Rückreisende hatte der Verabstakter Tests in den eigenen Allsun-Hotels organisiert, wo sich die Gäste für 25 Euro testen lassen konnten. Verhuven: „Hier ist alles reibungslos verlaufen.“ Die Allsun-Hotels bleiben geöffnet und Buchungen für Mallorca sind weiterhin möglich.

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