Deutschland

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Berlin: Testkapazitäten werden knapp

Die Reisemonate machen den deutschen Laboren schwer zu schaffen. So meldet Dilek Kalayci, die Gesundheitssenatorin Berlins, dass die Testkapazitäten an ihre Grenzen stoßen und das Material knapp wird. Dies sei auf die zahlreichen Testungen der Reiserückkehrenden zurückzuführen, wie aero.de berichtet.  „Wir sind aktuell bei 93 Prozent“, räumt die SPD-Politikerin ein. Doch nicht nur die Labore in der Bundeshauptstadt sind besorgt. 64 von 157 Labore in Deutschland gaben laut dem Epidemologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts (RKI) an, dass sich in der Woche vom 10. bis zum 16. August ein Rückstau gebildet habe. Insgesamt betraf das 17.142 abzuarbeitende Proben. Zudem gaben 41 Labore an, Lieferschwierigkeiten für Reagenzien zu haben. Dennoch verteidigt Gesundheitssenatorin Kalayci den Beschluss der Gesundheitsminister, Tests für Reiserückkehrer einzuführen. „Es war Konsens, bundesweit hier einen Fokus zu setzen, weil wir über die Reiserückkehrenden ein Einschleppungsrisiko gesehen haben. Die Zahlen in Berlin und bundesweit in den letzten Wochen bestätigten das auch.“

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Croatia will A320neo nicht mehr

Das kroatische Star-Alliance Mitglied Croatia Airlines soll sich mit Airbus in Verhandlungen über die Stornierung von vier Airbus A320neo befinden. Ursprünglich hätten die ersten beiden Einheiten im Jahr 2022 übergeben werden sollen. Die beiden anderen Exemplare wären in 2023 gefolgt. Laut Ex-Yu-Aviation leistete der Carrier bereits Anzahlungen in der Höhe von 8,5 Millionen Euro an Airbus. Zu welchem Preis die vier Mittelstreckenjets erworben wurden, wurde zu keinem Zeitpunkt öffentlich kundgemacht. Nun versucht man aus den Verträgen herauszukommen und bemüht sich in Verhandlungen zu erreichen, dass die bereits geleisteten Zahlungen für andere Dienstleistungen der Airbus Group genutzt werden können, so eine Sprecherin von Croatia Airlines gegenüber dem Portal.

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Lufthansa Group schärft Maskenpflicht nach

Die Lufthansa Group gestattet ab 1. September 2020 nur noch Passagieren, die einen negativen COVID-19-Test und ein ärztliches Attest vorlegen können, ohne Maske zu fliegen. Das gilt ausdrücklich auch für die Tochtergesellschaft Austrian Airlines. Bislang gewährte der Kranich-Konzern einigen Personengruppen eine Ausnahme von der generellen Maskenpflicht. Dazu zählen insbesondere Menschen, die aus medizinischen Gründen eine solche nicht tragen können und dies mit einem ärztlichen Attest nachweisen können. Die Airlines der Lufthansa Group legen nun ein Formblatt auf, das von einem Arzt unterschrieben sein muss. Zusätzlich muss ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegt werden. Nur wenn diese beiden obligatorischen Dokumente vorgelegt werden, darf man an Bord ohne Maske fliegen. „Wir haben immer betont, dass Sicherheit für uns an erster Stelle steht, besonders in Zeiten von COVID-19. Eine Maske ist der einfachste und effektivste Schutz vor einer Übertragung“, sagt Austrian Airlines COO Jens Ritter. „Der größte Teil unserer Passagiere hält sich vorbildlich an die Regeln. Mit der aktuellen Änderung machen wir einen zusätzlichen Schritt für mehr Sicherheit im Flugzeug.“ Austrian Airlines hat das Formblatt, das von einem Arzt unterschrieben sein muss, unter diesem Link zum Download bereitgestellt. Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass zusätzlich ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorgelegt werden muss. Andernfalls gewähren die Fluggesellschaften der Lufthansa Group keine Ausnahme von der Maskenpflicht.

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Lufthansa kehrt nach Friedrichshafen zurück

Ab dem 03. September geht es wieder mehrmals wöchentlich mit Lufthansa vom Flughafen Friedrichshafen nach Frankfurt. Damit verbindet die Kranich-Fluglinie den Airport wieder mit dem Drehkreuz und weltweiten Streckennetz. Zum Einsatz kommen Regionalflugzeuge des Typs Canadair Regional Jet 900 und Embraer 190.  „Der Flughafen hat sich auf die Wiederaufnahme des Flugverkehres mit diversen Hygiene-Maßnahmen vorbereitet. Der Schutz von Passagieren und Mitarbeitern hat höchste Priorität. In diesen Zeiten legt auch die Lufthansa besonders viel Wert auf das Wohlbefinden seiner Passagiere und hat daher eine Reihe von Maßnahmen getroffen, um ihre Gäste und Mitarbeiter in der aktuellen Situation zu schützen“, heißt es in der Aussendung. 

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Memmingen: Ryanair nimmt Lappeenranta auf

Der Flughafen Memmingen bekommt ein neues Reiseziel – und zwar im hohen Norden. Ab Ende Oktober steht die finnische Stadt Lappeenranta auf dem Flugplan. Ryanair wird sie zwei Mal pro Woche nonstop mit Memmingen verbinden. „Das ist ein wichtiges Zeichen in dieser Zeit. Wir stemmen uns gegen den Trend und bekommen ein neues Flugziel.“ Das unterstreiche das Potential des Flughafen Memmingen, der selbst in der Corona-Krise weit geringere Einbußen als viele andere Airports hinnehmen muss. Die neue Verbindung biete zudem den Wintersportgebieten im Allgäu und in den angrenzenden Alpenregion die neue attraktive Zielgruppe finnischer Wintersportler“, so Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid.

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Deutschland: Reiseveranstalter streichen Spanien-Flüge

Nach den jüngst erlassenen Reisewarnungen der deutschen Bundesregierung für das spanische Festland und die Balearen haben die Reiseveranstalter TUI und DER Touristik alle Reisen in die betroffenen Gebiete vom Programm genommen. Während DER Touristik die Flüge bis zum 21. August kostenlos stornieren lässt, sei dies bei TUI mindestens bis zum 24. August möglich. Andere Tourismus-Unternehmen, darunter Alltours und FTI, würden trotz Reiseeinschränkungen weiterhin Flugtickets anbieten. Auf Anfrage verwiesen beide Anbieter auf ein Zitat des deutschen Gesundheitsministers Jens Spahn, der in einem Interview mit dem ARD-Fernsehsender betonte, dass eine „Reisewarnung kein Reiseverbot“ sei, wie ch-aviation.com berichtet.

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VC und Lufthansa erzielen Einigung

Die Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) konnten sich einigen: Und zwar auf weitere Sparmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise. Diese sollen für die Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Aviation Training sowie Teile der Germanwings Piloten gelten, wie man mitteilt.   Kostenreduktion bis Ende des Jahres  Die Vereinbarung umfasst Maßnahmen zur Kostenreduktion, die bis Ende 2020 gelten sollen. So werden ab September unter anderem die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes sowie Arbeitgeberbeiträge zur Dotierung der Altersversorgung reduziert. Für 2020 vereinbarte Tariferhöhungen werden auf Januar 2021 verschoben. Betriebsbedingte Kündigungen frühestens im zweiten Quartal 2021 Dafür erhält das Cockpitpersonal aber einen Kündigungsschutz bis zum 31. März 2021. Die deutliche Überkapazität bei den Piloten wird jedoch erheblich länger als bis März 2021 bestehen. Betriebsbedingte Kündigungen können daher nur durch Abschluss einer langfristigen Krisenvereinbarung in ihrer Anzahl begrenzt werden. In einem langfristigen Krisenpaket könnten die Kosten des Personalüberhangs beispielsweise durch eine entsprechende Arbeitszeit- und Gehaltsabsenkung für den Zeitraum der Krise kompensiert werden.  Gleichzeitig hat Lufthansa angekündigt, auf konzernexterne Neueinstellungen von Piloten in allen deutschen Flugbetrieben zu verzichten, solange Personalüberhänge bestehen. Das gilt auch für den touristischen Flugbetrieb.  „Wir weisen die Drohung von Lufthansa, betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen, klar zurück. Nach unserer Auffassung muss eine Sozialpartnerschaft gerade auch in schlechten Zeiten zeigen, wie belastbar sie ist. Die Pilotinnen und Piloten sind bereit, einen spürbaren Beitrag zu leisten, um das gesamte Cockpitpersonal an Bord zu halten. Der Erhalt der Arbeitsplätze hat weiterhin oberste Priorität. Die VC steht in diesen schwierigen Zeiten hinter der Lufthansa. Umgekehrt erwarten wir vom

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Kurios: Lauda Europe wirbt um gefeuerte Lauda-Mitarbeiter

Das fliegende Personal der Lauda-Basis Stuttgart wurde bereits vor einigen Wochen gekündigt und soll per 31. Oktober 2020 das Unternehmen verlassen. Alternative Einsatzmöglichkeiten habe man für die Flugbegleiter und Piloten nicht. Doch nun erhalten einige Stuttgarter Lauda-Mitarbeiter glatt Briefe der maltesischen Lauda Europe Ltd., in denen ein Job in Düsseldorf angeboten wird. Fast zeitgleich gab es an der Base in Nordrhein-Westfalen allerdings eine Kündigungswelle. Zahlreiche Beschäftigte des fliegenden Personals haben den „blauen Brief“ bekommen. Den anderen wurde ein Jobangebot für Lauda Europe Ltd. zugeschickt. Die Zustimmung zum Arbeitgeberwechsel soll bis zum 27. August 2020 erteilt werden. In Stuttgart empfanden gekündigte Mitarbeiter der österreichischen Laudamotion GmbH das von Richard Higgins, einer der Geschäftsführer von Lauda Europe Ltd., unterzeichnete Anschreiben als regelrechte Farce. Im vorliegenden Brief wird darauf verwiesen, dass die Konditionen des Eckpunktepapiers, dem man zugestimmt habe, übernommen werden. Nur: Die betroffenen Lauda-Mitarbeiter haben eben diese Zustimmung verweigert, was letztlich zur Schließung der Basis Stuttgart führte. Erst hieß es, dass man keine Verwendung mehr für sie habe und nun werden Jobs in Düsseldorf angeboten. Ein bisschen undurchsichtig und verwirrend, meinen gekündigte Flugbegleiter der Basis Stuttgart. Das Job-Angebot gilt übrigens ebenfalls nur bis zum 27. August 2020 und kann nur mit einem vorgefertigten Text angenommen werden. Lauda Europe Ltd. sitzt in Birkirkara (Malta) und soll künftig die Airbus-A320-Flotte der heutigen Laudamotion GmbH, die geschlossen werden soll, betreiben. Als Accountable Manager wird Ryanair-Vorstandsmitglied David O’Brien fungieren, der auch Chief Executive Officer des maltesischen Unternehmens ist. Als weitere Geschäftsführer sind Richard Higgins, Angelo Buhagiar

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Staatshilfe für Lufthansa wird reduziert

Die von den Regierungen Belgiens, Österreichs und der Schweiz gewährten Staatshilfen und Kreditgarantien für Brussels Airlines, Austrian Airlines und Swiss sowie Edelweiss werden in Deutschland in Abzug gebracht. Dies hat zur Folge, dass das Volumen der deutschen Staatshilfe für Lufthansa von neun auf sieben Milliarden Euro sinkt. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds gab am Montag grünes Licht für die Rettungspakete für die Kranich-Töchter in Österreich, Belgien und der Schweiz. Die Konditionen, die seitens der drei Staaten für die Rettungspakete der jeweiligen Airlines gewährt werden, sind stark unterschiedlich.

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Kassel-Calden: Sundair streicht Palma

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair streicht mit Wirksamkeit zum 19. August 2020 sämtliche Flüge nach Palma de Mallorca, die bislang ab Kassel-Calden angeboten wurden. Zwar gab es laut einem Bericht der regionalen Zeitung HNA bislang keine positive PCR-Testung, jedoch ist die Nachfrage eingebrochen. Das Unternehmen erklärte gegenüber dem Medium, dass die Flüge nach Kreta weiterhin durchgeführt werden. Auf der Palma-Strecke habe man einen starken Rückgang verzeichnet, weshalb diese nun eingestellt werden muss. Für den Flughafen Kassel-Calden, der ohnehin auch vor der Corona-Pandemie über ein nur sehr geringes Angebot verfügte, ist dies natürlich ein weiterer Rückschlag.

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