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Condor verkauft nun Sundair-Tickets

Die deutschen Fluggesellschaften Condor und Sundair arbeiten seit Mittwoch im Bereich des Vertriebs zusammen. So ist das Angebot von Sundair nun auch über die Homepage von Condor buchbar. Dabei werden Tickets im „Standard-Economy-Classic“-Tarif für Abflüge ab dem 1. September 2020 verkauft. Sundair ist eine deutsche Ferienfluggesellschaft, an der der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen mit 49 Prozent beteiligt ist. Betrieben werden zwei Airbus A319 und fünf Airbus A320. Die Maschinen sind in Berlin-Tegel, Kassel-Calden, Bremen und Dresden stationiert.

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Brüssel winkt Hilfen für deutsche Airports durch

Die Europäische Union gibt grünes Licht: Deutschland darf von der Pandemie betroffene Flughäfen mit Zuschüssen unterstützen. Der Flughafenbetrieb müsse gesichert werden, um Anbindung, Mobilität und Luftverkehr zu gewährleisten, teilte die EU-Behörde am Dienstag mit.  „Diese Regelung wird es den deutschen Behörden (…) ermöglichen, deutsche Flughäfen für Verluste, die ihnen infolge des Coronavirus-Ausbruchs entstanden sind, zu entschädigen. Gleichzeitig wird sie den Flughäfen helfen, ihre Liquiditätsengpässe zu überwinden und die Krise zu überstehen“, so EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.  Es sei vorgesehen, dass Corona-bedingte Ausfälle der deutschen Airports mit Zuwendungen ausgeglichen werden, wie zeit.de berichtet. Dies werde streng von den Behörden überprüft. Ansonsten müssten Hilfsgelder, die den tatsächlichen Schaden übersteigen, zurückgezahlt werden.

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Lufthansa verärgert deutsche Regierung

Es kehrt keine Ruhe ein: Nach einem langen hin und her und der mühevollen Einigung auf ein milliardenschweres Hilfspaket kritisiert die deutsche Bundesregierung ihren Flag-Carrier. Dem Wirtschaftsressort missfällt, dass die Lufthansa trotz der großzügigen Finanzspritze noch immer nicht allen Kunden die Ticketpreise für gestrichene Flüge refundiert hat. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Lufthansa trotz der massiven staatlichen Hilfen ihren gesetzlichen Verpflichtungen bislang nicht nachkommt und den Kunden ihre Gelder nicht unverzüglich zurückzahlt“, so Staatssekretär Ulrich Nußbaum. Die Bundesregierung habe diesem Thema höchste Priorität eingeräumt.  Fast 1,24 Millionen Anträge auf Rückerstattung sollen noch unbearbeitet sein, wie spiegel.de berichtet. Die Fluglinie selbst gibt zu: Die Flut an Anfragen habe das Unternehmen – vor allem anfangs – überrollt. Außerdem komme es bei einem der wichtigsten Callcenter-Dienstleister in Indien aufgrund des dortigen Lockdowns zu Verzögerungen.  Das Luftfahrtbundesamt hat schon ein Ordnungswidrigkeitsverfahren in die Wege geleitet. 

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Eurowings: Großer Ärger wegen Werbeinserat

Die Lufthansa-Tochter Eurowings zog die jüngste Ausgabe des Bordmagazins wieder aus dem Verkehr. Grund dafür ist, dass ein Werbekunde in einem Inserat für ein Schmuckstück wirbt. Das Foto auf dem Sujet wurde laut einem Bericht des Berliner Kuriers auf dem Holocaust-Mahnmal in Berlin aufgenommen. „Das Produkt kam von einem externen Dienstleister, den wir umgehend kontaktierten. Auch wenn es sich um ein Missverständnis handelte, ist solch eine Anzeige nicht zu vertreten. Wir haben sofort reagiert und das Produkt aus allen unseren Kanäle entfernt. Wir möchten uns in aller Form dafür entschuldigen“, so eine Eurowings-Sprecherin gegenüber dem Berliner Kurier. Das werbende Unternehmen selbst wollte sich nicht zu dem Vorfall äußern. Zuvor hatten sich laut dem Medienbericht mehrere Passagiere bei Eurowings über das Inserat im Bordmagazin beschwert. Das Heft selbst wird von einer externen Agentur im Auftrag des Billigfliegers produziert.

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Zusätzlicher Staatskredit für Tui

Der Reisekonzern Tui erhält seitens der Bundesrepublik Deutschland abermals Staatshilfe in Milliardenhöhe. Der bereits bestehende Kredit, der über die bundeigene Kreditanstalt für Wiederaufbau zu Beginn der Coronakrise gewährt wurde, ist um 1,05 Milliarden Euro aufgestockt worden. Weitere 150 Millionen Euro werden über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) in das Unternehmen fließen. Dazu wird eine Wandelanleihe ausgegeben, die vom WSFZ gezeichnet wird. Diese kann in Aktien umgewandelt werden, so dass eine Beteiligung von etwa neun Prozent entstehen kann. Im April 2020 erhielt Tui über ein Bankenkonsortium einen staatlich besicherten KfW-Kredit in der Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Dieser wurde nun kräftig aufgestockt. Tui will mit den Finanzmitteln insbesondere über den Winter kommen und sich langfristig absichern. In der Kritik steht der Konzern aufgrund des Umstands, dass weltweit 8.000 Jobs gestrichen werden sollen. Die Flotte der deutschen Tuifly soll halbiert werden und bis zu 900 Stellen abgebaut werden.

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Airbus beschleunigt A321XLR-Entwicklung

Der europäische Flugzeugbauer Airbus behandelt das Projekt A321XLR nun mit Priorität. Es soll angesichts der momentanen Krise nicht pausiert, sondern auf volles Tempo gestellt werden, so der Konzern in einer Aussendung. Der A321XLR ist eine reichweitenverstärkte Variante des A321KR und soll Nonstopflüge bis zu 8.700 Kilometer ermöglichen. Gegenüber dem A330neo ist das Modell in der Anschaffung günstiger, weshalb im Langstrecken-Point-to-Point-Verkehr große Chancen eingeräumt werden. Derzeit hat man bereits rund 500 Festbestellungen von 24 Kunden.

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United fliegt wieder München-Newark

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines bietet nun wieder Nonstop-Flüge zwischen München und New York-Newark an. Diese werden mit Boeing 787-9 durchgeführt. Vorerst wird an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag geflogen. „Wir freuen uns, dass wir unsere Verbindung zwischen München und New York/Newark ab Anfang August wieder aufnehmen. Mit den Flügen zum Washington Dulles International Airport seit Anfang Juli bedienen wir ab München jetzt wieder unsere zwei wichtigsten Drehkreuze an der US-Ostküste. Dabei steht die Sicherheit für Passagiere und Mitarbeiter bei United an oberster Stelle“, erklärt Thorsten Lettnin, der Managing Director Sales für Kontinentaleuropa und Indien bei United Airlines. immer sehr prominent vertreten war. „Wir freuen uns sehr, bereits die zweite Route von United in München wieder zu eröffnen und das Angebot in die USA wieder sukzessive erweitern zu können“, so Andreas Puttkamer, Leiter des Geschäftsbereichs Aviation der Flughafen München GmbH.

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Deutschland führt PCR-Testpflicht ein

Ab Samstag will die Bundesrepublik Deutschland sämtliche Reisende, die aus vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuften Ländern zurückehren, verpflichtend auf das Coronavirus testen. Dies wird für die Passagiere kostenlos sein, jedoch drohen bei Verweigerung saftige Geldstrafen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält den Testzwang für einen „zumutbaren Eingriff“. Als Alternative zur Testung „an der Grenze“ kann auch ein negatives Ergebnis, das nicht älter als zwei Tage ist, vorgelegt werden. Der Politiker verwies dabei auf eigene Länder, die zwingend ein negatives PCR-Ergebnis vor der Ausreise bzw. dem Besteigen eines Verkehrsflugzeugs vorschreiben. Dabei handelt es sich unter anderem um die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei. An den meisten deutschen Verkehrsflughäfen wurden bereits entsprechende Teststationen in Zusammenarbeit mit lokalen Laboren eingerichtet. Auch auf dem Straßen- und Schienenweg sollen zügig entsprechende Örtlichkeiten für die Durchführung von PCR-Tests geschaffen werden. Passagiere, die aus so genannten „Risikogebieten“ nach Deutschland zurückkehren und sich einer PCR-Testung verweigern, laufen Gefahr eine Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro aufgebrummt zu bekommen. Während jene aus den „Problemgegenden“ zwingend getestet werden, soll die Teilnahme für alle anderen Rückkehrer freiwillig, jedoch ebenfalls kostenfrei sein. Deutschland erwartet sich von den für die Reisenden kostenlosen Corona-Tests auf Autobahnen, Bahnhöfen und Flughäfen einerseits eine Wiederbelebung der Reisewirtschaft, aber auch mehr Sicherheit für die Bevölkerung und die Passagiere selbst. Jede Infektion, die man entdecke mache einen Unterschied, so Spahn.

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Air France-KLM sperrt drei Lounges in Deutschland auf

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM sperrte die Lounges in München, Stuttgart und Berlin-Tegel wieder auf. Diese wurden zu Beginn der Corona-Pandemie in Europa temporär geschlossen. Die exklusiven Wartebereiche an den genannten Flughäfen stehen SkyTeam-Passagieren ab Business-Class oder mit ausreichendem Vielfliegerstatus zur Verfügung. Der Carrier machte keine näheren Angaben zum momentanen Angebot in den Lounges.

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Eurowings kündigt zusätzliche Routen an

Ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Köln/Bonn und Berlin nimmt Eurowings insgesamt 26 Strecken auf. Dabei handelt es sich überwiegend um Ferien-Ziele, jedoch auch um einige Städte-Destinationen, wie der Carrier mitteilte. „Auch wenn der Weg zurück zur Normalität noch weit ist: Die touristische Nachfrage zieht bei uns spürbar an“, sagt Jens Bischof, CEO der Eurowings: „Auf diese Nachfrage reagieren wir mit Flügen zu den beliebtesten Ferienzielen Europas.“ Ab Hamburg werden im August folgende Ziele aufgenommen: Stockholm Budapest Mailand Malpensa Paris-CDG Ab Köln/Bonn kommen folgende Destinationen hinzu: Kavala Bastia Eurowings nimmt ab Stuttgart auf: Athen Valencia Amsterdam Dresden Ab Berlin-Tegel: Heraklion Split Ab Düsseldorf: Brai Porto Lyon Im September und Oktober 2020 sollen insgesamt 28 zusätzliche Routen aufgenommen werden. Von ihrem größten Standort Düsseldorf fliegt die Airline im September neu in die polnischen Städte Breslau und Krakau sowie nach Genf und Newcastle. Außerdem können Gäste Nizza, Venedig und Dubrovnik ab September buchen. Im Oktober können Eurowings Passagiere neu ab der Hauptstadt Nordrhein-Westfalens nach Gran Canaria fliegen. Ab Oktober fliegt Eurowings neu ab Hamburg ebenfalls nach Gran Canaria sowie nach Fuerteventura. Ab September fliegt Eurowings von Köln/Bonn ins portugiesische Faro, nach Budapest in Ungarn sowie nach Dresden. Ab Stuttgart fliegt die Airline ihre Passagiere im September ins ägyptische Hurghada und nach Krakau, außerdem wird die Verbindung nach Rom wieder aufgenommen. Damit bietet Eurowings bis zum Ende des Sommerflugplans wieder über 85 Ziele in Deutschland und Europa an.

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