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Carrier feiern ihre Comebacks in Frankfurt

Seit 1. August 2020 verkehrt das japanische Star-Alliance-Mitglied ANA wieder auf der Strecke Tokio (Haneda)-Frankfurt am Main. Der Carrier bedient diese Route eigenen Angaben nach vorerst einmal täglich. München und Düsseldorf pausieren weiterhin. China Airlines kehrt ebenfalls auf den größten Airport Deutschlands zurück und wird im August 2020 vorerst einmal pro Woche zwischen Taipeh und Frankfurt am Main fliegen. Der Carrier bedient die Route abwechselnd mit Boeing 777-300ER und Airbus A350-900. Das Oneworld-Mitglied Finnair wird ebenfalls nach Frankfurt zurückkehren. Auch die Wiederaufnahme der Destinationen Wien, Zürich, Genf, München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und Berlin-Tegel ist angekündigt. So diese bereits beflogen werden, sollen Aufstockungen vollzogen werden.

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Delta ist zurück in München

Von Bayern wieder über den großen Teich: Delta Air Lines hat den Flugbetrieb von München in die USA wieder aufgenommen. Seit dem 2. August verbindet der Carrier die bayerische Landeshauptstadt wieder dreimal wöchentlich mit dem Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport. Nachdem Frankfurt bereits seit dem 23. Mai wieder angeflogen wird, ist München das zweite Ziel in Deutschland, das Delta wieder in ihr Streckennetz aufgenommen hat. Eine Airbus-Maschine des Typs A330-300 hebt dienstags, freitags und sonntags jeweils um 11 Uhr in München ab. Die Sitzplatzkapazität bleibt eingeschränkt. durchgeführt. Denn Delta Air Lines ist die einzige Fluggesellschaft weltweit, die bis Ende September die Mittelsitze Corona-bedingt freihält. Nur Gruppen mit drei oder mehr Fluggästen können weiter benachbarte Sitze einschließlich der Mittelsitze buchen.

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TAP feiert München-Comeback

TAP Air Portugal nimmt ihre Flüge ab München wieder auf: Die portugiesische Arline bringt Fluggäste zweimal täglich vom Münchner Airport nach Lissabon. Geflogen werde mit einer Airbus-Maschine des Typs A330-900neo, wie es in einer Presseausendung heißt. Andreas von Puttkamer, Leiter des Geschäftsbereichs Aviation am Flughafen München, freut sich über die Wiederaufnahme der Verbindung nach Lissabon: „Mit der TAP kehrt ein weiterer wichtiger Star Alliance Partner nach München zurück, der den Passagieren ein hochfrequentes Streckennetz vor allem nach Südamerika und in die Urlaubsregionen im Süden Europas bietet.“

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CityLine gab letzten A340-300 zurück

Lufthansa CityLine hat den Betrieb von Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A340-300 beendet. Die sechs Maschinen wurden zurück auf das AOC der Konzernmutter verschoben, bestätigte ein Konzernsprecher gegenüber CH-Aviation.com. In den Jahren 2015 und 2016 wurden insgesamt sechs Vierstrahler bei Lufthansa CityLine eingeflottet. Unter dem Projektnamen „Jump“ sollten diese insbesondere auf touristischen Strecken eingesetzt werden und das mit niedrigeren Personalkosten. Im Zuge der „Ocean“-Vorbereitungen zieht sich CityLine wieder von der Langstrecke zurück. Die ersten drei A340-300 wurden bereits vor dem Beginn der Corona-Krise an Lufthansa zurückgegeben. Nun folgten die restlichen Vierstrahler. Es ist allerdings auch darauf hinzuweisen, dass mit der D-AIFA eine Maschine im Juni 2018 auf dem Flughafen Frankfurt am Main aufgrund eines Brandes beschädigt wurde. Eine Gerätschaft des Airports geriet in Brand und die Flammen schlugen auf den A340-300 über. Da das Flugzeug gerade abgestellt war, gab es keine Verletzten.  CH-Aviation.com berichtet unter Berufung auf einen Lufthansa-Sprecher, dass mit der D-AIFE die letzte Einheit an die Konzernmutter zurückgegeben wurde. Der Vorgang wurde in den letzten Tagen des Juli 2020 abgeschlossen.

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Tui sucht Partner für die Airline-Sparte

Der Reisekonzern Tui ist auf der Suche nach einem Partner für die Airline-Sparte der Firmengruppe. Der Zugriff auf die Kapazitäten der Fluggesellschaften wäre für Tui wichtig, jedoch bedeute dies nicht, dass die Airlines und Flugzeuge auch in der Bilanz aufscheinen müssen, so Fritz Joussen gegenüber der Börsenzeitung. Dennoch schließt der Manager aus, dass es zu Notverkäufen kommen werde. Auch werde es nicht dazu kommen, dass auf eine reine Leasingflotte umgestellt werden. Als Vorbild für die Neuorganisation des Airlinebereichs soll die Schiffssparte dienen. Hier kooperiert man seit einigen Jahren mit einem Partner in Form eines Gemeinschaftsunternehmens.  Angesichts der Corona-Krise wird die derzeit aus 150 Flugzeugen bestehende Konzernflotte verkleinert. Joussen bestätigte, dass in Deutschland künftig nur noch 17 Boeing 737 betrieben werden. Auch bei den Schwestern wird es zu Kürzungen kommen. Das Langstrecken-Comeback der deutschen Tuifly liegt vorerst auf Eis. In den letzten Wochen gab es Spekulationen, dass Condor und Tui in Form eines Joint-Ventures zusammenarbeiten könnten. Die ehemalige Thomas-Cook-Tochter ist insolvent und befindet sich in einem so genannten Schutzschirmverfahren. Durch staatliche Finanzspritzen wird der Carrier allerdings in der Luft gehalten. Fritz Jousssen wollte Spekulationen zu einer möglichen Kooperation mit Condor nicht kommentieren.

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Airbus schickt A220-500 in die Warteschleife

Die Corona-Krise hat auch zur Folge, dass Airbus das Projekt A220-500 in die Warteschleife schickt. Dies habe momentan „keine Priorität“, bestätigte Nordamerika-Manager Jeff Knittel gegenüber dem Portal Simple Flying. Eine komplette Einstellung der Planungen für eine gestreckte Version des A220-300 sieht man in der jüngsten Entscheidung jedoch nicht. Auch scheint seitens verschiedener Fluggesellschaften durchaus eine Nachfrage für das Muster zu bestehen, jedoch machte Corona zumindest temporär einen Strich durch die Rechnung.

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Fraport-Chef Schulte: „Wachstum nicht vor 2023“

Der Chef des börsennotierten Flughafenbetreibers Fraport, Stefan Schulte, rechnet damit, dass es erst im Jahr 2023 wieder ein „moderates Wachstum“ im Flugverkehr geben wird. Bis dahin wird es eine lange Durststrecke für die Branche. Fraport wird daher zwischen 3.000 und 4.000 Stellen abbauen. Hierbei wolle man sozialverträgliche Maßnahmen setzen, über die mit den Arbeitnehmervertretern verhandelt werden soll. Die natürliche Fluktuation reicht nach Ansicht der Konzernspitze nicht aus um den Personalüberhang abbauen zu können. Es wird auch damit gerechnet, dass in den Jahren 2022 und 2023 die Anzahl der abgefertigten Passagiere um 15 bis 20 Prozent unter dem Wert des Jahres 2019 liegen wird. Allein am Standort Frankfurt am Main beschäftigt Fraport etwa 16.000 Mitarbeiter, die sich überwiegend in Kurzarbeit befinden. Aus finanzieller Sicht war das zweite Quartal 2020 für die Fraport AG natürlich ein Desaster. Man schrieb einen Verlust in der Höhe von 182 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum konnte man noch einen Gewinn von 127 Millionen Euro ausweisen. Der Umsatz brach um drei Viertel auf 250 Millionen Euro ein. Auf dem Kapitalmarkt besorgte sich die Fraport AG rund 1,3 Milliarden Euro und begab im Juli 2020 eine Anleihe, die 800 Millionen Euro schwer ist. Der Cash-Bestand wurde mit drei Milliarden Euro beziffert. Man sieht sich hinsichtlich der Liquidität bis mindestens Ende 2021 abgesichert.

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VC stellt neuen Vorsitzenden Tarifpolitik vor

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit stellte am Montag mit Marcel Gröls den neuen Vorsitzenden Tarifpolitik vor. Sein Geschäftskreis bei der VC umfasst laut Satzung das Führen von Spitzengesprächen mit Arbeitgebern und Verbänden sowie die Darstellung der Tarifpositionen in der Öffentlichkeit.  Der Tarifexperte hat langjährige Erfahrung im Bereich Tarifpolitik, unter anderem war er als Leiter Mitbestimmung, Tarifpolitik und personalwirtschaftliche Grundsatzfragen bei der Hamburger Hochbahn AG und zuvor bei der IG Metall tätig. An der Universität Hamburg hat er zu Verhandlungsstrategien von Interessenverbänden promoviert. „Wir sind froh, dass wir mit Marcel Gröls einen ausgewiesenen Experten für Tarifpolitik und politische Interessenvertretung gewinnen konnten. Er wird seine Expertise für die strategische tarifpolitische Ausrichtung der VC einbringen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, so Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit.

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Lufthansa überweist Notkredit an Swiss

Die Fluggesellschaft Swiss erhält von ihrer Konzernmutter einen weiteren Notkredit in der Höhe von 200 Millionen Schweizer Franken. Bereits zuvor wurde ein Darlehen in selbiger Höhe gewährt. Auch wurden Dividendenzahlungen in der Höhe von 300 Millionen Schweizer Franken erlassen. Hintergrund ist, so der „Tages-Anzeiger“, dass die deutsche Bundesregierung die Freigabe für das Swiss-Rettungspaket, das mit der schweizerischen Regierung ausverhandelt wurde, noch nicht erteilt habe. Das Medium vermutet, dass bei Swiss die Finanzmittel knapp werden, da enorm viele Flugscheine an Reisebüros und Privatpersonen erstattet werden müssen.  Die Lufthansa-Tochter führt derzeit nur rund ein Drittel des regulären Flugangebots durch. Die Auslastung wird im Bericht des „Tages-Anzeigers“ als „mäßig“ beschrieben. Daher sollen sich die Einnahmen auch in eng gesteckten Grenzen halten.  In der Schweiz wurde Swiss ein Kredit in der Höhe von 1,5 Millionen Schweizer Franken bewilligt, jedoch kann die Auszahlung erst erfolgen, wenn die deutsche Bundesregierung ihre Zustimmung erteilt hat. Im Hilfspaket für Lufthansa (neun Milliarden Euro) finden sich entsprechende Klauseln, dass die Unterstützungen der Schweiz, Belgiens und Österreich für Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines der Zustimmung Berlins bedürfen. Wann diese erteilt wird ist derzeit völlig unklar.

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