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Freier Nebensitz? Bei Condor gegen Bezahlung

Wer an Bord von Condor einen freien Nebensitz haben möchte, kann dies nun als Service kostenpflichtig erwerben. Dies kann während der Buchung, beim Web-Check-In oder direkt am Flughafen gekauft werden. Vorerst macht Condor nur auf Kurz- und Mittelstreckenflügen den Wunsch nach mehr Abstand zu Geld. Preislich ist man allerdings etwas intransparent, da das Service lediglich mit „ab 39,99 Euro“ beworben wird. Tatsächlich ist es ein dynamisches Pricing, das sich offensichtlich nach Angebot und Nachfrage orientiert.

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Erstattungen: Easyjet angeblich schnell

Viele Menschen fühlten sich alleine gelassen, als auf einen Schlag Tausende Flüge gestrichen wurden und die oftmals schon bezahlten Tickets daraufhin wertlos wurden. Denn zwar haben Fluggäste in solchen Situationen das Recht auf ihrer Seite. Doch viele Fluggesellschaften speisten ihre Kunden mit Gutscheinen ab. Wollte man sein Geld zurück, musste man sich auf eine lange Wartezeit gefasst machen.  Viele hatten in diesen Krisenzeiten auch Wichtigeres zu tun und konnten sich nicht um die mühsame und oft nicht einfache Rückerstattung der Flugtickets kümmern. Dieses Problem macht sich Flightright zu Nutze: Sie bringen die Ansprüche der Fluggäste vor Gericht und streichen sich im Erfolgsfall eine Provision ein. Eine „Corona-Pause“ konnte das Unternehmen nicht einlegen. Ganz im Gegenteil: Innerhalb von zehn Wochen meldeten sich knapp 50.000 Betroffene auf der Website an, wie capital.de berichtet.  Flightright-Gründer Philipp Kadelbach zeigt dabei kein Verständnis für das Vorgehen der Airlines. „Die haben die Fluggäste als eine Art Zwangskreditgeber benutzt“, so der Anwalt. Erstaunlicherweise würde kleinere Carrier eine größere Zahlungsbereitschaft an den Tag legen als gestandene Fluglinien. „Die am besten zahlende Airline ist Easyjet“, so Kadelbach. Hochpreisige Anbieter wie Lufthansa, Air France oder KLM hätten hingegen „bis heute die Forderungen nicht bedient.“

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München verbessert die Schienenanbindung

Während andere Bauvorhaben aufgrund der Coronakrise (noch) nicht realisiert werden können, hat das Projekt „Erdinger Ringschluss“ ein weiteres Etappenziel erreicht: Die Bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Klaus Dieter Josel, unterzeichneten heute am Münchner Airport den Vertrag zur Realisierung und Finanzierung des Streckenabschnitts vom Flughafen bis nach Schwaigerloh. Der Flughafenbetreiber nimmt hier rund 115 Millionen Euro selbst in die Hand und schafft eine durchgehende Schienenverbindung von Freising über den Münchner Flughafen nach Erding. In dem Tunnel, dessen Gleise in etwa zehn Meter unter der Oberfläche liegen, werden die Züge überwiegend in Bereichen unterwegs sein, in denen über ihnen Flugzeuge rollen. Mitte des nächsten Jahres soll schon der Rohbau fertiggestellt werden – danach folgt die technische Ausstattung durch die Deutsche Bahn.

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Berlin: Wisag meldet Insolvenz an

Die Corona-Krise setzt dem Bodendienstleister am Flughafen Tegel schwer zu. Nun zieht man wohl endgültig die Reißleine: Wie die Gewerkschaft Verdi berichtet, sei für das Unternehmen Insolvenz angemeldet worden.  Die Lage sei fatal. Man habe das Verfahren eingeleitet, um einen „dreimonatigen Schutzschirm über das Unternehmen“ zu spannen, heißt es in einem Schreiben an die Beschäftigten. Rund 350 Mitarbeiter blicken damit in eine ungewisse Zukunft. Merken soll man davon aber nichts. Denn das operative Geschäft soll trotz allem weiter laufen, wie rbb24.de berichtet. Vonseiten der Verdi muss man sich schwerwiegende Vorwürfe gefallen lassen. „Das Verhalten der Wisag lässt vermuten, dass die Corona-Krise und die absehbare Schließung von Tegel dazu benutzt werden, Kosten zu sparen und die teureren, aber am besten qualifizierten Altbeschäftigten billig loszuwerden“, so Enrico Rümker, zuständiger Verdi-Gewerkschaftssekretär.

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Deutschland: Verpflichtende PCR-Tests bei der Rückreise

Der deutsche Bundesgesundheitsminister möchte künftig alle Menschen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, auf das Coronavirus testen lassen. Die dafür erforderliche gesetzliche Grundlage soll schon nächste Woche in Kraft treten und Reisende verpflichten, sich nach dem Urlaub ärztlich untersuchen zu lassen – und das kostenlos. Dies soll dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger dienen. „Wir müssen verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere anstecken und so neue Infektionsketten auslösen“, so der CDU-Politiker. Welche Länder nun schlussendlich als Risikogebiete eingestuft werden sei noch ungeklärt, wie zeit.de berichtet. Eine entsprechende Liste soll in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) vorgelegt werden.

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Lufthansa: Brussels fliegt für Ocean

Ab Ende September 2020 wird Brussels Airlines ab Frankfurt am Main in Richtung Namibia abheben. Die Durchführung erfolgt im Auftrag des neuen Lufthansa-Projekts „Ocean“, das zahlreiche bisherige Marken zusammenführen soll. Auch eigenes AOC und eigene OL sind bereits beim Luftfahrtbundesamt beantragt. Die touristische Langstrecke soll künftig gebündelt werden und durch die neue Plattform Ocean betrieben werden. Diese soll sich am Vorbild Edelweiss Air orientieren und im Full-Service-Segment angesiedelt werden. Derzeit hat man einen regelrechten Flickenteppich, denn unter dem Eurowings-Brand flogen SunExpress Deutschland und Brussels Airlines und Lufthansa setzte auch auf CityLine und SunExpress Deutschland. Der lokale Ableger des Joint-Ventures mit Turkish Airlines wurde bereits in die Liquidation geschickt. Das Portal Aero.de berichtet, dass der Einsatz von Brussels-Airlines-Langstreckenflugzeugen nur eine Übergangslösung sein soll. Mittelfristig soll Ocean als Wetlease-Plattform dienen und somit die Maschinen selbst betreiben. Mit der Vereinigung Cockpit soll hierzu bereits vereinbart worden sein, dass Piloten von SunExpress Deutschland und Brussels Airlines zu Ocean übertreten können. Unter welchem Brand das Projekt auftreten wird, ist noch offen. Jedenfalls wird man sich auf München und Frankfurt am Main konzentrieren. Damit erhöht die Lufthansa Group auch den Druck auf die einstige Tochtergesellschaft Condor. Mit der Neugründung umgeht der Kranich auch eine ganz andere Angelegenheit, denn im Zuge der milliardenschweren Staatshilfe sind Zukäufe derzeit tabu. Neugründungen sind in den Verträgen allerdings nicht ausgeschlossen.

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DHL erweitert die Frachter-Flotte

Vier umgebaute Boeing 767-300 werden künftig für DHL Express im Einsatz sein. Damit wolle der Konzern den hohen Anforderungen gerecht werden und die Modernisierung der Interkontinentalflotte weiter vorantreiben, um künftig umweltfreundlicher zu fliegen. „Wir freuen uns sehr, weitere B767-Frachter in unserer Flotte in Betrieb zu nehmen. Das Modell 767-300F ist bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres globalen Netzwerks. Daher freuen wir uns, mit dem Kauf zusätzlicher 767-300BCF weiterhin in Boeing zu investieren. Dieses vielseitig einsetzbare Frachtflugzeug bietet uns die Möglichkeit, unsere Effizienz zu steigern und gleichzeitig unsere Umweltbilanz zu verbessern. So kommen wir den Zielen unserer Strategie 2025 Schritt für Schritt näher und stellen sicher, dass wir unseren Kunden die bestmögliche Qualität unserer Dienstleistungen bieten können“, so Geoff Kehr, SVP Global Air Fleet Management bei DHL Express.

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Bremen fordert Gehalt von Mitarbeitern zurück

Die Mitarbeiter des Bremer Flughafen haben während der Corona-Krise ihr volles Gehalt ausgezahlt bekommen – trotz Kurzarbeit. Grund dafür seien noch nicht behobene Abrechnungsprobleme beim Flughafen-Dienstleister. Nun fordert man von diesen Beschäftigten den zu viel gezahlten Teil der Vergütung zurück. Für knapp 300 Arbeitnehmer heißt es in den Sommermonaten dann wohl: einen Gang zurückschalten. Denn die zukünftigen Gehälter werden um den Rückstand schrumpfen, wie butenunbinnen.de berichtet. Dass das manche auch in finanzielle Schwierigkeiten bringen könnte, weiß auch der Airport. Deswegen könne man in solchen Fällen ein zinsloses Darlehen beantragen.  

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Bei Rückkunft: Kostenlose PCR-Tests in Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland will künftig sämtlichen Reisenden, die beispielsweise von einem Auslandsurlaub nach Hause zurückkehren, kostenlose Testungen auf das Corona-Virus ermöglichen. Dies gilt auch dann, wenn man sich gar nicht in einem von den Behörden als Risikogebiet eingestuften Region aufgehalten hat. Die Umsetzung soll wie folgt erfolgen: Auf allen deutschen Flughäfen und Seehäfen sollen Teststationen eingerichtet werden, wo ein PCR-Abstrich genommen wird. Personen, die aus Risikogebieten einreisen wollen, sollen an Ort und Stelle getestet werden. Die Ergebnisse sollen innerhalb von 72 Stunden vorliegen. Allerdings müssen die Betroffenen, die aus Risikozonen einreisen, zumindest bis zum Vorliegen des Ergebnisses in Heimquarantäne.  Erfolgt der Grenzübertritt aus einem als Nicht-Risiko-Gebiet eingestuften Region, beispielsweise Malta, Österreich oder Italien, so kann ebenfalls ein kostenloser Corona-Test absolviert werden, jedoch nicht direkt am Flughafen. Hierzu sollen die Reisenden eine Arztpraxis oder ein Labor aufsuchen. So dies innerhalb von drei Tagen nach der Rückkunft in Deutschland erfolgt, übernimmt der Staat die Kosten für die Testung. Eine Verpflichtung zur Teilnahme gibt es allerdings zumindest vorläufig nicht. Das Regierungspapier gibt aber bereits Anhaltspunkte dafür, dass in Zukunft sämtliche Reisenden bei ihrer Ankunft in Deutschland einen PCR-Test absolvieren muss. Die rechtlichen Voraussetzungen hierfür will man prüfen. Das soll dann nicht nur für die Luft- und Seefahrt, sondern auch für Bahn, Auto und Fernbus gelten, sofern die Einreise aus Risikoländern erfolgt oder aber die entsprechende rechtliche Grundlage zur Testung aller Reisenden geschaffen wird. Klagenfurt interpretiert Einreisebestimmungen äußerst eigenwillig In Österreich fordert die Oppositionspartei Neos bereits seit einiger Zeit verpflichtende und kostenfreie Testungen für

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Frankfurt: Lufthansa fliegt auf die Kanaren

Lufthansa wird ab 3. Oktober 2020 die Destinationen Las Palmas und Teneriffa Süd jeweils an den Verkehrstagen Samstag und Sonntag ab Frankfurt am Main anbieten. Die Flüge sollen mit Maschinen der A320-Rehihe bedient werden und ab 79 Euro oneway erhältlich sein. „Damit ergänzt Lufthansa ihr attraktives Angebot an touristischen Destinationen, das sukzessive erweitert werden soll. Das Ziel der Lufthansa Group ist es, neben der bereits bestehenden Kompetenz im Corporate Bereich auch den touristischen Fußabdruck im Privatreisesegment nachhaltig zu erhöhen und die Zukunft der Touristik aktiv mitzugestalten“, so die Kranich-Airline in einer Aussendung.

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