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Airbus „lagert“ Flugzeuge in Braunschweig

Für Airbus fungiert der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg im August als Lagerplatz für bereits hergestellte Maschinen der A320-Reihe. Der Flugzeugbauer werde einen Teil des Geländes dazu nutzen, um bis zu 15 Exemplare zwischenzuparken. Denn aufgrund der derzeitigen Lage lasse die Auslieferung der Bestellung noch auf sich warten. Zu diesem Zweck wolle das Unternehmen auch eigene Mitarbeiter nach Braunschweig entsenden. Diese werden die Flugzeuge dann vor Ort flugbereit halten, sodass sie bei Bedarf schnellstmöglich eingesetzt werden können. Für die temporäre Abstellmöglichkeit fallen auch Gebühren an – der Flughafen rechne dabei mit „einem Betrag im niedrigen sechsstelligen Bereich“, wie n-tv.de berichtet

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Stuttgart: Lauda verteilt „blaue Briefe“

Die ersten Beschäftigten der Lauda-Basis Stuttgart fanden eigenen Angaben nach in den letzten Tagen ihre Kündigung im Briefkasten vor. Gleichzeitig sorgt in der Base ein internes Mail, in dem Professionalität bis zum Schluss gefordert wird und die Firma sich in einer sehr eigenwilligen Art und Weise positiv präsentiert für Verwunderung. Die Base Düsseldorf, die eigentlich offen bleiben soll, ist nach Angaben der Gewerkschaft Verdi derzeit hohem Druck ausgerechnet. Ein Kapitän berichtet, dass jene, die ihre Zustimmung zu den neuen Konditionen nicht erteilt haben, vermuten, dass in Kürze der sprichwörtliche „blaue Brief“ per Einschreiben nach Hause kommen wird. „Es ist empörend, dass das Unternehmen nun diejenigen bestraft, die sich kritisch verhalten“, kritisiert Verdi-Verhandlungsführer Sven Bergelin. „Wir hoffen, dass Laudamotion seine Entscheidung, den Standort Stuttgart zu schließen und Mitarbeiter in Düsseldorf zu entlassen, überdenkt und mit uns einen Dialog beginnt, um die Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten. Laudamotion und der Ryanair-Konzern sind für die Massenentlassungen verantwortlich. Die Piloten und Kabinenbeschäftigten wollen fair behandelt werden und ihre Arbeit mit akzeptablen Standards weiter erfüllen.“ Laut einem internen Mail stehen nun alle Flüge ab Stuttgart unter besonderer Beobachtung und von den Beschäftigten wird Professionalität gefordert. Diese werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man sich auf keinen Fall bezüglich der Base-Schließung anmerken lassen darf. Eindringlich wird sogar vor einer „Who-Cares-Mentalität“ gewarnt. Eine Betroffene mutmaßt gar, dass die besondere Beobachtung dazu genutzt werden könnte, um sich früher und mutmaßlich sogar fristlos von einigen Mitarbeitern trennen zu können.

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Emirates und Etihad sind zurück in München

Rückkehr in die bayerische Landeshauptstadt: Emirates hat am gestrigen Mittwoch wieder Linienflüge für Passagiere zwischen seinem Drehkreuz in Dubai und München aufgenommen. Die Flüge werden mit einer Boeing 777-300 ER durchgeführt. Abflug in München ist mittwochs, freitags, samstags und sonntags – jeweils um 15 Uhr 40. Für den Airport gibt es einen weiteren Grund zur Freude. Denn auch Etihad Airways nimmt heute ihre Verbindungen ab München wieder auf und fliegt nun mit einer Boeing 787 donnerstags und samstags jeweils um 15 Uhr 30 Uhr nach Abu Dhabi. Ab August bietet die Fluggesellschaft mittwochs und sonntags zwei weitere wöchentliche Verbindungen zum gleichen Ziel – der Start aller Flüge erfolgt dann um 15 Uhr 20.

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Lufthansa Cargo vor Stellenabbau

Obwohl das Geschäft in den letzten Wochen und Monaten boomte, bleibt die Krise auch für Lufthansa Cargo nicht ohne Konsequenzen: Die Frachtfluggesellschaft mit Sitz in Frankfurt plane einen Stellenabbau, rund jeder zehnte Job sei in Gefahr. Allem Anschein nach werde in Zukunft weniger Personal als zuletzt benötigt.  „Wir gehen davon aus, dass bis 2023 weltweit rund 500 Arbeitsplätze abgebaut werden müssen, insbesondere durch das veränderte Angebot an Belly-Fracht-Routen im Zuge der Corona-Pandemie“, bestätigte ein Sprecher gegenüber dem Portal „The Loadstar“ die Meldung. Dabei waren Frachtflieger in dieser Zeit gefragter denn je. Alleine Lufthansa Cargo soll in diesem Jahr laut Insidern einen dreistelligen Millionengewinn einfahren, wie aero.de berichtet.

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United kehrt nach Bayern zurück

Von München über den großen Teich: Ab sofort nimmt die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines ihre Flugverbindung nach Washington wieder auf. United Airlines ist damit die erste Airline aus den Vereinigten Staaten, die den Flughafen München wieder anfliegt. Damit setzt man einen weiteren, kleinen Schritt in Richtung Normalität. Dabei startet dreimal in der Woche – freitags, sonntags und montags – eine Boeing 787-9 in die amerikanische Hauptstadt. Geplant sei überdies auch, ab August wieder dreimal wöchentlich Fluggäste von München aus nach Newark zu befördern, wie der Airport mitteilt. „Wir freuen uns sehr darüber, dass United Airlines wieder bei uns startet. Der Neustart unserer amerikanischen Partner erweitert das transatlantische Flugangebot und stärkt damit die Drehkreuzqualität unseres Flughafens“, so Flughafenchef Jost Lammers.

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Lufthansa stellt Friedrichshafen wieder ein

Noch vor wenigen Tagen verkündete der finanziell angeschlagene Bodensee Airport stolz, dass Lufthansa die Flugverbindung nach Frankfurt wieder aufnimmt. Doch nun wird sie ab dem heutigen Tag schon wieder eingestellt. Grund dafür sei laut Lufthansa-Pressesprecher die geringe Buchungslage – es würden sich noch zu wenig Menschen in den Flieger trauen. Inmitten der bisher größten Krise der Branche könne man die Strecke so nicht aufrechterhalten. Der Abschied soll aber nur temporär sein. Denn ab September soll ein neuer Versuch gestartet werden, die Strecke wieder zu etablieren. Vor der Pandemie flogen die Maschinen der AUA-Muttergesellschaft viermal täglich in die Finanzmetropole. Dem Flughafen macht die Entscheidung des Carriers einen Strich durch die Rechnung. Vor allem aber die Art und Weise, wie man davon erfuhr, schmeckt dem Flughafen gar nicht. Wie suedkurier.de berichtet, haben die Verantwortlichen erst über eine Facebook-Meldung von der Einstellung der Strecke Wind bekommen.

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Corsair prüft Start in Deutschland

Die Zahl der Langstrecken-Anbieter könnte in Deutschland steigen: Schon länger spekuliert die französische Corsair damit, in den deutschen Markt einzutreten. Nun soll dies auch wirklich geschehen.  „Wir planen Flüge von Deutschland zu einigen ausgewählten Langstreckenzielen, die in Corsairs bestehendes Netz passen“, so Peter Oncken vom Corsair-Mehrheitseigentümer Intro Aviation zu dem Magazin Aviation Week. Selbstverständlich sei für ihn auch eine deutschsprachige Besatzung an Bord. Trotz der schon spezifischeren Planung könnte das Vorhaben auch gar nicht realisiert werden. Denn Intro Aviation befinde sich derzeit in Verhandlungen mit möglichen neuen Aktionären, wie aerotelegraph.com berichtet. Das könnte dann auch einen kompletten Ausstieg der deutschen Beteiligungsgesellschaft zur Folge haben – und damit auch das Projekt auf Eis legen.

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Sundair ist zurück in Dresden

Pünktlich zum Flughafen-Jubiläum: Sundair hebt ab Dresden wieder ab. Nach knapp vier Monaten Corona-bedingter Zwangspause hat die Airline den Flugbetrieb in Dresden wieder aufgenommen. Am Samstagmorgen setzte die Fluggesellschaft auf der griechischen Mittelmeerinsel Rhodos zur Landung an. Anlässlich der Wiederaufnahme und des 85-jährigen Jubiläums des Flughafens gab es vor dem Abflug Wasserfontänen von der Flughafen-Feuerwehr. Außerdem hat Sundair in diesem Sommer erstmals zwei Flugzeuge am Airport stationiert. Dabei handelt es sich um zwei Airbus A320-Maschinen, mit denen der Carrier beliebte Urlaubsziele ansteuert. Neu im Sundair-Flugplan ab Dresden sind Korfu, Palma de Mallorca, Paphos und Varna. Des Weiteren fliege man nach Fuerteventura sowie nach Kos, Heraklion und Rhodos, wie man mitteilt.

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Lauda: Basis Düsseldorf bleibt offen

Im Gegensatz zur Lauda-Basis Stuttgart soll jene in Düsseldorf weiterbetrieben werden. Die Geschäftsführer Andreas Gruber und David O’Brien teilten den Lauda-Crews in NRW mit, dass der Tarifvertrag mit großer Mehrheit angenommen wurde und daher die Grundlage für den Fortbestand geschaffen wurde. Laut vorliegendem Rundschreiben sollen 34 und 36 Kapitänen, 97 Prozent der Co-Piloten und 80 Prozent der Flugbegleiter die neuen Konditionen akzeptiert haben. Nun sollen jene, die ihr Einverständnis verweigert haben, nochmals angeschrieben werden. In Wien wurden jedoch auch fliegende Mitarbeiter gekündigt, die nach der Deadline ihre Zustimmung erteilt haben. Abschließend schreiben die beiden Lauda-Geschäftsführer, dass sie davon ausgehen, dass der Wettbewerb mit der Lufthansa Group hart wird. Dennoch ist man optimistisch, dass die Basis Düsseldorf erfolgreich sein wird.

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Lauda-Basis Stuttgart wird geschlossen

Die Geschäftsleitung der österreichischen Fluggesellschaft Lauda übermittelte den Beschäftigten der Basis Stuttgart am Freitag eine Hiobsbotschaft. Die Base wird geschlossen und alle Mitarbeiter werden die Kündigung erhalten. Als Begründung führen David O’Brien und Andreas Gruber an, dass zwar 88 Prozent der Co-Piloten und Flugbegleiter den neuen Tarifvertrag angenommen hätten, jedoch nur sieben Piloten. Dies würde den Fortbetrieb der defizitären Base in Stuttgart nicht ermöglichen, weshalb diese zum 30. Oktober 2020 geschlossen wird. Im vorliegenden Rundschreiben wird darauf hingewiesen, dass die Kündigungen Ende Juli 2020 verteilt werden. Einige Piloten haben eine dreimonatige Frist, während andere nur sechs Wochen haben. Die Dienstverhältnisse sollen mit Ende Oktober 2020 enden. Vorsorglich weist die Lauda-Geschäftsleitung auch darauf hin, dass keine alternativen Jobs im Unternehmen zur Verfügung stehen. Man bedauert die Entscheidung, jedoch werden dadurch alle Arbeitsplätze in Stuttgart verloren gehen.

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