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WDL fliegt wieder für Air France

Der deutschen Bedarfsfluggesellschaft WDL Aviation ist es Mitten der Corona-Krise gelungen einen Auftraggeber für Wetlease-Flüge zu finden. Der Carrier fliegt seit 3. Juli 2020 bis zu zweimal täglich für Air France auf der Strecke Straßburg-Amsterdam. Eigentümer Zeitfracht trieb vor einigen Monaten die Nutzung der Dachmarke German Airways für die Flugbetriebe Luftfahrtgesellschaft Walter und WDL voran. Mitte April 2020 musste LGW Insolvenz anmelden und befindet sich mittlerweile in Abwicklung. WDL Aviation konnte mit der D-ACJJ (Embraer 190) wieder abheben und blieb bislang vor einem ähnlichen Schicksal verschont, berichtet CH-Aviation.com. Der langfristige Auftrag für die schwedische Regionalfluggesellschaft BRA dürfte allerdings verloren sein, denn dieser Carrier musste bereits im März 2020 Insolvenz anmelden.

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Heringsdorf mit nur einer Linienverbindung

Usedom gilt als äußerst beliebter Urlaubsort in Deutschland und Polen. Allerdings ist das Flugangebot in dieser Saison äußerst mager. Der Flughafen Heringsdorf muss weiterhin auf zusätzliche Linienflüge warten, denn abgesehen einer wöchentlichen Lufthansa-Verbindung nach Frankfurt am Main wurden die angekündigten Angebote bislang nicht aufgenommen. So wurden laut Berichterstattung des NDR die für Stuttgart und Düsseldorf geplanten Flüge nicht durchgeführt. Einen konkreten Starttermin gibt es nicht. Airportchef Dirk Zabel erklärte gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk, dass es derzeit noch unklar ist, ob Eurowings in dieser Saison überhaupt nach Heringsdorf fliegen wird. Dies würde primär von der Buchungslage abhängen. Man befinde sich mit dem Carrier im Gespräch. Fix ist jedenfalls, dass die Verbindungen nach Dortmund und Zürich in der Sommersaison 2020 nicht angeboten werden. Swiss habe dem Flughafen Heringsdorf bereits abgesagt und konzentriere sich schon auf den Sommerflugplan 2021. Die Auslastung der Lufthansa-Flüge ab Frankfurt am Main wird als “stabil” beschrieben.

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Lufthansa vor großer Restrukturierung

Trotz milliardenschwerer Staatshilfe stehen bei der Lufthansa Group bis zu 22.000 Jobs akut auf der Kippe. Der Konzern will sich radikal neu strukturieren. Die Deutsche Lufthansa AG startet unter dem Projekttitel “ReNew” ein weiteres Sparprogramm, das den Konzern tiefgreifend verändern soll. Kernstück ist dabei der Umbau in eine Holdingstruktur. Man will die Ausgliederung der operativen Lufthansa in eine eigene Gesellschaft vorantreiben. Projektleiter ist das Vorstandsmitglied Detlef Kayser.  Bereits Anfang April 2020 kündigte der Konzern an, dass die Flotte um 100 Flugzeuge verkleinert wird und die Tochter Germanwings abgewickelt wird. Das nun vom Vorstand beschlossene Restrukturierungsprogramm hat das Ziel, dass die von der Bundesrepublik Deutschland gewährten und besicherten Darlehen zurückbezahlt werden können. Man sieht dabei auch in den nächsten Jahren eine zusätzliche Belastung in Form von Zinszahlungen und Tilgungen. Konkrete Maßnahmen sind die Verkleinerung des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und die Anzahl der Mitglieder der Geschäftsleitungen der Töchter Lufthansa Cargo AG, LSG Group und Lufthansa Aviation Group. Jeweils wird eine Führungsperson eingespart. Im Rahmen des Sparprogramms sollen konzernweit 20 Prozent der Frührungskräfte abgebaut werden. Die Verwaltung von Lufthansa soll um 1.000 Stellen verkleinert werden. Im Bereich der Konzernflotte soll es zu weiteren Veränderungen kommen. So soll die Anzahl der einzelnen Maschinentypen reduziert werden. Die Aktivitäten der Flugbetriebe sollen gebündelt werden, was auch das touristische Angebot einschließt. Beispielsweise wurde zwischenzeitlich bereits die Schließung von SunExpress Deutschland, an der man rund 50 Prozent hält, verkündet. Bis 2023 sollen konzernweit maximal 80 neue Flugzeuge abgenommen werden. Ursprünglich war mindestens die doppelte Anzahl geplant.

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Schönefeld und Tegel im Aufwind

Im Vergleich mit Mai 2020 verdreifachte sich die Anzahl der Passagiere, doch liegt man noch immer um mehr als 95 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel konnten im Juni 2020 wieder deutlich mehr Passagiere verzeichnen. An beiden Airports zusammengerechnet wurden 167.891 Reisende gezählt. Im direkten Vergleich mit Mai 2020 ist dies fast eine Verdreifachung. Gegenüber dem Vorjahresmonat liegt man allerdings immer noch deutlich zurück: Man hatte nur 5,1 Prozent der Passagiere, die man im Juni 2019 zählte. Mit 134.598 Fluggästen nutzte der Löwenanteil den Flughafen Berlin-Tegel. Im direkten Vergleich mit Juni 2019 entspricht dies einem Minus von 94 Prozent. Schönefeld zählte 33.293 Reisende und liegt damit um 96,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. „Im Juni haben viele Fluggesellschaften ihre Verbindungen insbesondere innerhalb Europas langsam wiederaufgenommen. Dieser Trend hat sich im Juli deutlich verstärkt, sodass jetzt wieder 20 Prozent des Vorjahresniveaus erreicht werden. Dies ist ein wichtiger Schritt in eine neue Normalität. In den nächsten Wochen kommt es vor allem darauf an, dass sich alle konsequent an die umfassenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen halten. Wir gewährleisten einen sicheren Flugbetrieb am Boden und wollen damit weiter Vertrauen in sicheres Reisen schaffen”, so Berlins Flughafendirektor Engelbert Lütke Daldrup.

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Eurowings stellt neuen Vertriebsleiter vor

Oliver Schmitt stieg in die Geschäftsleitung des Billigfliegers auf. Nun übernimmt Lufthansa-Manager Michael Efert seine bisherigen Agenden. Mit Michael Efert bestellt die Lufthansa-Tochter Eurowings einen neuen Vertriebschef, der gleichzeitig auch als Geschäftsführer der Eurowings Digital GmbH fungieren wird. Der Manager war zuvor für die Mainline tätig und verantwortet derzeit die Vertriebsprozesse von Austrian Airlines, Swiss und Lufthansa. Efert folgt auf Oliver Schmitt, der im März 2020 in der Funktion des Chief Commercial Officers in die Geschäftsführung von Eurowings eingetreten ist. Damit verantwortet Michael Erfert künftig sämtliche Vertriebsaktivitäten von Eurowings und ist für die Umsetzung und Weiterentwicklung der Eurowings Digitalstrategie verantwortlich.

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Bremen: Electra Airways flog für Voyage Air

Die bulgarische Charterfluggesellschaft Electra Airways führte am Montag im Auftrag von Voyage Air den Erstflug zwischen Varna und Bremen durch. Zum Einsatz kam die LZ-EAA, ein knapp 27-jähriger Airbus A320. Voyage Air versuchte über viele Jahre hinweg in die Luft zu kommen, scheiterte jedoch stets. In diesem Jahr ist die Situation jedoch anders, denn seitens der bulgarischen Behörden bekam man das begehrte AOC und die Betriebsgenehmigung erteilt. Aus welchem Grund der Erstflug zwischen Varna und Bremen von einem Wetlease-Operator im Auftrag der bulgarischen Airline durchgeführt wurde, teilte man nicht mit. Im Sommer 2020 will man diverse deutsche Städte, darunter Stuttgart, Düsseldorf, Münster/Osnabrück, Frankfurt und Bremen mit Varna verbinden. Ab August 2020 ist auch ein wöchentlicher Umlauf nach Wien geplant. Die ab Burgas geplanten Verbindungen sind nicht mehr buchbar. Die Fluggesellschaft Voyage Air hat ihren Sitz im bulgarischen Varna und verfügt derzeit über eine Boeing 737-500, die etwa 28,4 Jahre alt ist. Als ICAO-Code nutzt der Carrier die Abkürzug VRG. Der IATA-Twoletter-Code lautet VO. Dieser wurde vormals von VLM Slovenija und Tyrolean Airways genutzt.

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Sundair ist zurück in Kassel-Calden

Auf dem deutschen Regionalflughafen Kassel-Calden feierte am Samstag die Ferienfluggesellschaft Sundair ihr Comeback. Der Carrier führte eine Heraklion-Rotation durch. Seit Montag fliegt der Carrier auch wieder nach Palma de Mallorca. Weiters bietet MHS Aviation unter der Marke “Rhein Neckar Air” seit Mai zwei wöchentliche Flüge nach Sylt an. „Sommer, Sonne, Strand und mehr sind auch in diesem Jahr endlich wieder möglich. Wir freuen uns sehr, dass pünktlich zum Start der Sommerferien auch wieder internationale Flugreisen für sonnenhungrige Urlauber ab Kassel möglich sind. Für uns hat der Schutz und die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter höchste Priorität und wir haben entsprechende Vorkehrungen getroffen, sodass trotz der anhaltenden Corona-Pandemie wieder entspanntes Fliegen ab Kassel möglich ist,“ sagt Lars Ernst, Geschäftsführer der Flughafen GmbH Kassel.

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Corendon feiert Erstflüge in Erfurt und Memmingen

In den letzten Tagen führten Corendon Europe und Corendon Airlines einige Erstflüge ab Deutschland durch. In Erfurt hob der Carrier erstmals in Richtung Rhodos und Heraklion an. Ab Memmingen bietet der Konzern die beiden Ziele ebenfalls an. Darüber hinaus will man ab 24. Juli 2020 die Destination Antalya bedienen. „Mit dem heutigen Start der Strecke nach Kreta sind wieder zwei griechische Ziele in unserem Flugplan, die von unseren Gästen sehr nachgefragt sind. Der mit 167 Passagiere gut gebuchte Flieger macht Hoffnung für die kommenden Sommerferien. Hier rechnen wir mit der Ausweitung der Frequenzen, sowie der weiteren Stabilisierung des Streckennetzes”, so Uwe Kotzan, Geschäftsführer des Flughafens Erfurt. Wir freuen uns, dass Corendon trotz schwieriger Zeiten seine Pläne umgesetzt und somit unser Griechenland-Angebot noch attraktiver gemacht hat“, betonte Memmingen-Vertriebsleiter Marcel Schütz bei der Verabschiedung des ersten Rhodos-Fliegers. Zum Memminger Hellas-Paket zählen auch Chania auf Kreta, Thessaloniki und die Hauptstadt Athen. Alle drei Ziele werden von Ryanair regelmäßig angeflogen.

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Lufthansa erhielt erste Milliarde vom Staat

Aus dem neun Milliarden Euro schweren Rettungspaket erhielt die Deutsche Lufthansa AG vergangene Woche die erste Tranche in der Höhe von rund einer MIlliarde Euro ausbezahlt. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte, dass der Abruf aus dem Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau erfolgte. Insgesamt stellt Deutschland über die KfW drei Milliarden Euro zur Verfügung. Die weiteren Finanzmittel aus dem Rettungspaket stammen überwiegend vom freien Kapitalmarkt und werden durch eine Haftung der Bundesrepublik Deutschland besichert. Den Zeitpunkt der Auszahlung der nächsten Tranche der KfW-Mittel kann das Luftfahrtunternehmen selbst festlegen. Für den Erhalt des staatlichen Rettungspakets musste Lufthansa den Einstieg der Bundesrepublik im Ausmaß von etwa 20 Prozent akzeptieren. Dies führte unter den Aktionären zunächst zu Unmut. Letztlich wurde jedoch im Rahmen einer Hauptversammlung die benötigte Zweidrittel-Mehrheit erzielt. Ryanair kündigte bereits vor einigen Wochen an, dass man gegen die Staatshilfe für Lufthansa vor dem Europäischen Gerichtshof klagen werde.

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1.000 Jobs bei MTU in Gefahr

Beim Triebwerkshersteller MTU werden aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie rund 1.000 Stellen abgebaut. Das Unternehmen hofft, dass in Deutschland betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können. In den ausländischen Betriebsstätten soll dies allerdings unvermeidbar sein. Das exakte Ausmaß des bevorstehenden Personalabbaus konnte MTU noch nicht beziffern. Derzeit geht man davon aus, dass weltweit etwa zehn bis 15 Prozent der Beschäftigten nicht mehr benötigt werden. Der Triebwerkshersteller ist momentan Arbeitgeber von etwa 10.700 Menschen, wobei die überwiegende Mehrheit in Deutschland angestellt ist.

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