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VC und UFO kündigen Großdemo in Berlin an

UFO und VC sowie die Mitarbeiter betroffener Fluggesellschaften werden am Donnerstag auf ihr Schicksal aufmerksam machen. Die Vereinigung Cockpit hält am Donnerstag ab 14 Uhr 00 eine Demonstration in Berlin ab. Die Marschroute führt vom Bundesfinanzministerium zum Bundestag bzw. dem nahegelegenen Bundeskanzleramt. Die Kundgebung wird in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft UFO und Vertretern der Personalvertretungen und Tarifkommissionen der betroffenen Fluggesellschaften organisiert. Die Demo steht unter dem Motto „Ihr fliegt in den Urlaub – Wir fliegen raus“. Damit wollen die Gewerkschaften und die betroffenen Mitarbeiter auf das Schicksal der Mitarbeiter von SunExpress, Germanwings, Tuifly und der Luftfahrtgesellschaft Walter aufmerksam machen. Die VC schreibt: „Lufthansa und TUI haben Milliarden an Staatshilfen erhalten. Trotzdem müssen die Beschäftigten von LGW, SunExpress, Germanwings und TUIfly um ihre Zukunft bangen. Es kann nicht sein, dass Unternehmensinteressen vor Arbeitnehmerinteressen gestellt werden.“

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SunExpress-Mitarbeiter sammeln Unterschriften

Ferienflieger soll erhalten bleiben und in Deutschland als systemrelevante Airline anerkannt werden. Beschäftigte der SunExpress Deutschland haben im Internet eine Petition gestartet, die den Erhalt des Unternehmens und der damit verbundenen Arbeitsplätze zum Ziel hat. Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass der deutsche Ableger des Gemeinschaftsunternehmens von Lufthansa und Turkish Airlines geschlossen und abgewickelt wird. Besonders sauer stößt den Initiatoren auf, dass in türkischen Medien mittlerweile von einer großen Expansion des türkischen Zweigs von SunExpress berichtet wird. Gleichzeitig werden in Deutschland bis zu 1.200 Personen arbeitslos. In der Petition wird gefordert, dass SunExpress Deutschland als systemrelevante Airline anerkannt werden soll und der Vorstand der Lufthansa AG eine Beschäftigungsgarantie abgeben soll.

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Corendon in Weeze gelandet

Am Samstag, den 27. Juni 2020 führte die türkische Fluggesellschaft Corondon den ersten Flug zwischen Antalya und Weeze durch. An Bord der Boeing 737-800 befanden sich Angaben des deutschen Regionalflughafens 75 Passagiere, die in Richtung Türkei flogen. „Wir freuen uns über die Premiere der Corendon Airlines in Weeze. Diese Streckeneröffnung unseres neuen Partners zu Beginn der Sommerferien ist für unseren Flughafen ein sehr positives Signal“, so Flughafendirektor Ludger van Bebber. Tarik Helvaci, Stationschef der Corendon Airlines für die deutschen Abflughäfen erklärte: „Der Flughafen Weeze hat uns wegen seiner guten Lage in der Grenzregion, der großen  Beliebtheit bei seinen Kunden und wegen der ausgezeichneten Zusammenarbeit auf allen Ebenen überzeugt. Dem ersten Corendon Airlines – Flug heute in Weeze werden viele weitere folgen!“ Im Flugplan der Airline sind in diesem Sommer zunächst zwei wöchentliche Flüge nach Antalya vorgesehen. An Bord der Corendon Airlines werden vornehmlich Gäste erwartet, die eine Pauschalreise bei einem der namhaften deutschen und niederländischen Veranstalter gebucht haben.

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Lufthansa setzt 50 Prozent der Flotte ein

Mit rund der Hälfte aller Maschinen ist die Lufthansa Group im Sommer 2020 in der Luft. Bis Ende Oktober will man etwa 90 Prozent der Kurz- und Mittelstreckenziele reaktiviert haben. Der Lufthansa-Konzern adaptierte am Montag die Planungen für die laufende Sommerflugplanperiode. Rund die Hälfte aller Maschinen, etwa 380 Stück, werden im Einsatz sein. Gegenüber der ursprünglichen Planung, die in der Zeit vor Corona erstellt wurde, bietet man in etwa 40 Prozent der Kapazität an. „Nach und nach öffnen sich die Grenzen wieder. Die Nachfrage steigt, kurz- und auch langfristig. Wir bauen daher den Flugplan und unser globales Netz konsequent weiter aus und treiben unseren Restart voran. Ich freue mich, dass wir unseren Gästen nun noch mehr Verbindungen in alle Welt mit allen Gesellschaften über alle Drehkreuze anbieten können,“ so Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG. Ende Oktober werden über 90 Prozent aller ursprünglich geplanten Kurz- und Mittelstreckenziele und über 70 Prozent der Langstreckendestinationen der Group wieder angeflogen. Kunden, die jetzt ihren Sommer- und Herbsturlaub planen, steht damit über alle Drehkreuze des Konzerns ein weltweit umfangreiches Netz für touristische und geschäftliche Verbindungen zur Verfügung. So wird beispielsweise die Kernmarke Lufthansa im Sommer/Herbst über die Drehkreuze Frankfurt und München wöchentlich mehr als 150-mal Ziele auf dem amerikanischen Kontinent anfliegen. Rund 90 Flüge sind wöchentlich nach Asien geplant, über 45 in den Mittleren Osten und über 40 nach Afrika. Wieder aufgenommen werden bis Oktober unter anderem ab Frankfurt: Washington, San Francisco, Orlando, Seattle, Detroit, Las Vegas, Philadelphia, Dallas, Singapur, Seoul,

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Thorsten Dirks verlässt Lufthansa

Finanzchef geht, Vorstandsvorsitzender übernimmt ad interim. Der bislang bei der Lufthansa AG für die Bereiche Digital und Finanzen verantwortliche Thorsten Dirks wird den Vorstand verlassen. Zuvor fungierte der von Telefonica in die Luftfahrt gewechselte Manager auch als Oberverantwortlicher für Eurowings. Konzernchef Carsten Spohr wird die Agenden von Dirks ad interim übernehmen. „Thorsten Dirks hat nach dem Eintritt in den Vorstand zunächst die Eurowings durch eine schwierige Phase geführt, gleichzeitig wichtige Akzente bei der Digitalisierung des Konzerns gesetzt und zuletzt wesentliche Bereiche des Finanzressorts kurzfristig übernommen. Es waren ausnahmslos schwierige und herausfordernde Themen, mit denen er konfrontiert war. Im Namen von Aufsichtsrat und Vorstand möchte ich unseren großen Dank für seine Arbeit zum Ausdruck bringen“, so Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Ludwig Kley in einer Aussendung.

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Wirecard-Pleite wirkt sich auf die Luftfahrt aus

Einige beliebte „Vielfliegerkarten“ können mit sofortiger Wirkung nicht mehr genutzt werden. UK entzog WDCS die Lizenz. Die Pleite der deutschen Wirecard AG hat nun auch Auswirkungen auf Prepaid- und Debit-Karten, die insbesondere von Vielfliegern aufgrund oftmals fehlender Auslandseinsatzentgelte eingesetzt werden. Zahlreiche Fintechs, darunter auch Revolut, Curve und Holvi, händigen ihren Kunden Zahlungskarten aus, die formell von der Wirecard Card Solutions Ltd. (WDCS) ausgestellt wurden. Die britische Finanzmarktaufsicht FCA entzog dem Issuer WDCS am Freitag mit sofortiger Wirkung die Lizenz. Bislang hielt das Unternehmen eine so genannte „Electronic Money License“ und war damit ein so genanntes „Zahlungsinstitut“, das im Gegensatz zur Vollbanklizenz über keine Einlagensicherung verfügt. Die FCA untersagte Wirecard Card Solutions Ltd. jeglichen Kapitalabfluss, so dass Zahlungskarten, die von diesem Unternehmen herausgegeben wurden, mit sofortiger Wirkung ungültig sind und können daher nicht mehr zu Bezahlung verwendet werden. Das Fintech Curve informiere bereits alle Kunden, dass die „Curve-Card“, die insbesondere bei Vielfliegern äußerst beliebt ist, mit sofortiger Wirkung nicht mehr verwendet werden. Grund dafür ist, dass formeller Issuer der Karte eben WDCS ist. Auch andere Fintech-Unternehmen, darunter Holvi und Revolut, sind Kunden von Wirecard Card Solutions Ltd. und daher betroffen. Ob eine Prepaid- oder Debit-Karte vom Lizenzentzug betroffen ist, kann über verschiedene Wege festgestellt werden. Am einfachsten ist es den Kundenservice des Fintechs zu kontaktieren. Häufig, jedoch definitiv nicht immer, befindet sich auf der Rückseite ein sehr kleingedruckter Hinweis „this card is issued by Wirecard Card Solutions Limited“. Auch beim Produkt „Boon.Planet“, das sich in den letzten Monaten ebenfalls in Kreisen

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München nimmt T1 teilweise in Betrieb

Das Terminal 1 des Franz-Josef-Strauß-Flughafens wurde zu Beginn der Corona-Krise geschlossen. Nun wird es teilweise reaktiviert. Das infolge der Coronakrise vorübergehend für den Passagierbetrieb gesperrte Terminal 1 des Münchner Flughafens soll den Fluggästen in Kürze wieder zur Verfügung stehen: Am 8. Juli werden zunächst die Terminalbereiche C, D und E wieder in Betrieb genommen. Abfliegende Fluggäste können dann in den Bereichen C und D wieder einchecken und werden anschließend über die Sicherheitskontrollen zu ihren jeweiligen Gates in den Abflugbereichen C und D geführt. Ankommende Passagiere werden über die Ankunftsbereiche C, D und E geleitet. Die meisten der vor der Schließung des Abfertigungsgebäudes hier angesiedelten Airlines werden auch ab dem 8. Juli wieder ins Terminal 1 zurückkehren, wie man mitteilt. Lediglich Eurowings, Qatar Airways, Tuifly, SunExpress und Pegasus Airlines bleiben zunächst noch im Terminal 2 des Münchner Flughafens. Immer mehr Flugverbindungen werden ab München wieder aufgenommen. Das haucht dem Airport wieder Leben ein. Das Passagieraufkommen liegt deswegen bei mittlerweile bei rund 10.000 Fluggästen pro Tag – Tendenz steigend.

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Österreich bannt Flüge aus NRW nicht

Das österreichische Gesundheitsministerium wird Maschinen, die in NRW gestartet sind, auch weiterhin landen lassen. Zuvor hielten sich Gerüchte, dass ein Bann ausgesprochen werden könnte. Nach dem massiven Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh hat Österreich nun eine Reisewarnung für ganz Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. Dabei hatten viele auch gar mit einem kompletten Landeverbot für Flugzeuge aus diesem Gebiet gerechnet. Doch diese Vermutung bewahrheitet sich nicht.  „Landeverbote aus Nordrhein-Westfalen wird es aktuell nicht geben“, teilte das Gesundheitsministerium in Wien am gestrigen Tag mit. Die Situation würde aber laufend neu bewertet werden, wie aero.de berichtet. Für den Rest Deutschlands gilt aus Sicht des Ministeriums ein niedrigeres Sicherheitsrisiko – dennoch wird von „nicht unbedingt notwendigen Reisen“ in das Land abgeraten.

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Lauda-Kündigungen nun auch vor dem Büro erhältlich

In Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca nimmt die österreichische Ryanair-Tochter den Flugbetrieb in ihrer neuen Rolle als Wetlease-Provider wieder auf. Gleichzeitig werden in Wien vor dem Büro im großen Stil Kündigungen ausgeteilt. Am Donnerstag begann die Fluggesellschaft Lauda mit der Verteilung von Kündigungen. Dem aktuellen Informationsstand nach wurden mindestens 22 Mitarbeitern, die bisher in der Firmenzentrale gearbeitet haben, die Kündigung überreicht. Betroffen sind die Abteilungen Marketing, Verkauf, Finanzen, Technik und Einkauf. Weiters trennte sich das Unternehmen auch von Crew-Trainern. Selbst einer schwangeren Mitarbeiterin überreichte man die Kündigung und forderte sie zum Verlassen des Büros auf. Die Airline verkündete vergangenen Freitag, dass man sich von jenen 94 Bediensteten des fliegenden Personals, die ihre Zustimmung zum neuen Kollektivvertrag nicht erteilt haben, trennen wird. Diese wurden für den heutigen Freitag zum Personalgespräch vorgeladen. Nach Angaben von Betroffenen soll es zu diesem gar nicht gekommen sein, denn der Zutritt zu den Räumlichkeiten von Lauda soll verwehrt worden sein. Stattdessen sollen die Kündigungsschreiben direkt vor der Eingangstür überreicht worden sein. Indes nahm Lauda in Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca den kommerziellen Flugbetrieb wieder auf. Geflogen wird nun nicht mehr unter dem OE-Code, sondern unter jenem der Konzernschwester Ryanair DAC. Ab Stuttgart werden die Destinationen Palma de Mallorca und Neapel im Auftrag der irischen Billigfluggesellschaft mit Airbus A320 angeflogen. Von Düsseldorf aus ist ein Wetlease-Flug nach Palma vorgesehen. In Wien soll ab 1. Juli 2020 im Auftrag von Ryanair der Neustart vollzogen werden.

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Michael O’Leary: „Ryanair klagt gegen Lufthansa-Staatshilfe“

Michael O’Leary, Generaldirektor der Ryanair Holdings PLC, der die operativen Fluggesellschaften Lauda, Malta Air, Buzz, Ryanair DAC und Ryanair UK angehören, kündigte am Donnerstag eine Klage gegen das von der EU-Kommission bewilligte Rettungspaket für den Mitbewerber Lufthansa an. Der Konzern will vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. „Dies ist ein spektakulärer Fall, in dem ein reicher EU-Mitgliedstaat die EU-Verträge zum Nutzen seiner nationalen Industrie und zum Nachteil ärmerer Länder ignoriert. Unter dem Vorwand von Covid-19 gewährt die Bundesregierung der Lufthansa ein Rettungspaket in Höhe von neun Milliarden Euro, das laut Aussagen des CEOs gar nicht benötigt wird. In klarem Verstoß gegen die europäischen Wettbewerbsregeln verschwendet Berlin riesige Mengen an Steuergeldern, um eine nicht wettbewerbsfähige Fluggesellschaft zu stützen, die ihr eigenes Haus in Ordnung bringen sollte, anstatt erneut zur Regierung zu laufen, um Hilfe zu erhalten. Diese und andere Rettungsaktionen werden sich auf lange Sicht verheerender auf die Zukunft der europäischen Luftfahrt auswirken als die Pandemie selbst. Dieses Rettungsgeld wird verwendet, um kleinere Konkurrenten vom Markt zu verdrängen, eben dem erschreckenden Rekord von Wettbewerbsverstößen seitens Lufthansa. Erst letzte Woche berichtete die italienische Presse, dass sich die Air Dolomiti der Lufthansa mit drei anderen Fluggesellschaften „gegen Billigfluggesellschaften zusammengetan“ habe, um Mindestpreise einzuführen. Dies folgt Berichten, dass Austrian Airlines, ebenfalls im Besitz von Lufthansa, sich darauf vorbereitet, einen Mindestflugpreis von 40 Euro festzulegen. Neben der Koordinierung eines staatlich geförderten Preissetzungskartells droht Lufthansa damit, kleinere nationale Fluggesellschaften innerhalb der Lufthansa-Gruppe zu schließen, als wären sie ihre belgischen, österreichischen und schweizerischen Geiseln, es sei denn, die

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