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Eurowings setzt auf Varna und Burgas

Eurowings baut das Strecken-Portfolio weiter Richtung Südosteuropa aus und wird in diesen Sommermonaten erstmals die Schwarzmeerküste Bulgariens anfliegen – die Ferienziele Varna und Burgas werden neu aufgenommen. Das gesamte Programm soll mehr als 20 wöchentliche Flüge umfassen. Neben den Eurowings-Stationen Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart werden ab dem 6. Juli 2020 auch die Flughäfen München, Hannover und Leipzig direkt mit der bulgarischen Küste verbunden. Man habe sich bewusst für genau diese Ferienziele entschieden, wie man mitteilt. Denn die Strände Bulgariens würden immer beliebter werden.

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Condor schaltet Sommer 2021 frei

Der Sommer 2020 dürfte wohl für sämtliche Fluggesellschaften außergewöhnlich schwierig werden. Condor versucht nun Buchungen für die nächste Saison an Land zu ziehen. Der erste Teil des Condor-Sommerflugplans 2021 ist ab sofort buchbar. Insgesamt steuert der Ferienflieger von den Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Leipzig, Stuttgart und Berlin 32 Ziele an: Es geht auf die Kanarischen Inseln und nach Madeira, auf die Balearen und nach Sardinien, nach Griechenland, Andalusien, Kroatien und Kalabrien. Auch Ägypten und die Türkei werden wieder angeflogen, und auch Wochenendflüge nach Sylt bleiben im Condor-Programm. Die Flüge zu den Condor-Langstreckenzielen werde man in den kommenden Wochen zur Buchung freischalten, wie man mitteilt. Condor-Sommerflugplan 2021 zu Kurz- und Mittelstreckenzielen: Griechenland (16): Kalamata, Kavala, Kefalonia, Korfu, Kos, Kreta (Heraklion und Chania), Mykonos, Preveza, Rhodos, Samos, Santorini, Skiathos, Thessaloniki, Volos, Zakynthos Kanarische Inseln (5):Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma Balearen (2): Mallorca, Ibiza Andalusien: Jerez de la Frontera Ägypten: Hurghada Türkei: Antalya Kroatien: Split Kalabrien: Lamezia Terme Sardinien: Olbia Madeira: Funchal Marokko: Agadir Deutschland: Sylt

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Varadi: „Gewerkschaften? Dann schließen wir die Base!“

Sollte Wizzair in Dortmund „Ärger“ mit den Gewerkschaften bekommen, so werde man die Base wieder schließen und die Flugzeuge auf andere Airports verlegen. Firmenchef Varadi ist gar der Ansicht, dass Gewerkschaften das „Geschäft zerstören“ würden. Von Gewerkschaften will Wizzair-Konzernchef Jozsef Varadi europaweit nichts wissen, denn seiner Ansicht nach würden diese lediglich das “Geschäft zerstören”. Sollte man im Zusammenhang mit der Basis Dortmund von den deutschen Gewerkschaften “erwischt” werden, so werde man die Base schlichtweg wieder zusperren. Dies erklärte der Generaldirektor des ungarischen Luftfahrtkonzerns gegenüber dem Portal Aerotelegraph.com. Auf dem Flughafen Dortmund wird Wizzair die erste Basis auf deutschem Boden eröffnen. Bislang wurden sämtliche Flughäfen in Deutschland von Bases, die sich außerhalb der Bundesrepublik befinden, angeflogen. Doch Gewerkschaften ignoriert der Konzern im gesamten Streckennetz und weiters gibt es auch keinen Betriebsrat. Das soll auch so bleiben, wenn es nach Varadi geht. “Gewerkschaften zerstören das Geschäft. Das ist auch eines der Probleme bei Lufthansa. Wenn die Gewerkschaften versuchen, uns zu erwischen, dann schließen wir einfach die Basis und ziehen weiter. Das ist das Schöne bei einer Airline, die so flexibel ist wie unsere: Wir können einfach unsere Flugzeuge zu einem anderen Flughafen verlegen”, so Wizzair-Chef Jozsef Varadi gegenüber Aerotelegraph.com.

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LH-Rettungspaket: Spohr rechnet mit Ablehnung

Aufgrund der geringen Teilnahme an der bevorstehenden Hauptversammlung ist zur Annahme des Rettungspakets eine Zweidrittelmehrheit notwendig. Lufthansa-Chef Spohr geht von einer Ablehnung aus und hat die vorzeitige Auszahlung der Gehälter in Auftrag gegeben. Lufthansa-Chef Carsten Spohr informierte am Wochenende die Belegschaft darüber, dass nur 38 Prozent des stimmberechtigten Kapitals für die Hauptversammlung angemeldet wurde. Das bedeutet, dass für die Annahme des mit der deutschen Bundesregierung ausverhandelten Rettungspakets eine Zweidrittelmehrheit notwendig ist. Aufgrund der ablehnenden Haltung eines Großaktionärs, der 15 Prozent des Aktienkapitals hält und zur Hauptversammlung angemeldet ist, dürfte die notwendige Zustimmung eher schwierig zu erreichen sein. Spohr schreibt dazu: “Am Donnerstag wird die Hauptversammlung über die Annahme des Stabilisierungspakets der Deutschen Bundesregierung entscheiden. Seit heute Nacht wissen wir, dass unsere Aktionäre weniger als 38 Prozent des Kapitals für diese Hauptversammlung angemeldet haben. Damit steht fest, dass bei der Abstimmung eine Zweidrittelmehrheit erreicht werden muss, die nach jüngsten Äußerungen von wichtigen Aktionären insbesondere zu den Konditionen der Kapitalerhöhung nicht sicher erscheint.” Auch habe man bereits Vorkehrungen für den Fall der Ablehnung getroffen. Man werde die bis zur Insolvenzanmeldung verbleibende Zeit nutzen, um mit der deutschen Regierung alternative Optionen zu besprechen. Carsten Spohr schreibt, dass ein Grounding verhindert werden soll. “Um Ihnen und Ihren Familien in diesen bangen Wochen eine weitere Unsicherheit zu ersparen, haben wir am Wochenende im Vorstand entschieden, erstmalig in der Lufthansa Geschichte, die Auszahlung von Vergütungen vorzuziehen und die Junigehälter schon morgen, am Montag dem, 22. Juni anzuweisen. Wir möchten damit für Sie alle einen ungestörten Gehaltszahlungslauf

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Palma: Eurowings Europe hebt wieder ab

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Europe wird am 27. Juni 2020 um 7 Uhr 45 nach rund dreimonatiger Flugpause wieder abheben. Der “Erstflug” wird auf der Strecke Palma de Mallorca-Hannover durchgeführt werden. Zunächst wird die spanische Basis mit zwei Airbus A320 neu durchstarten. Von dort aus werden Ziele wie Berlin, Bremen, Dresden, Hannover, Leipzig, Karlsruhe/Baden-Baden, München, Münster-Osnabrück, Nürnberg und Saarbrücken bedient. In Österreich verbindet Eurowings Salzburg und Innsbruck angeflogen. Schrittweise soll die Anzahl der Flugzeuge, die reaktiviert werden, angehoben werden. Nebst Palma de Mallorca unterhält Eurowings Europe auch in Wien und Pristina Bases. Jene in Wien wurde mit der Aufgabe zahlreicher Strecken bzw. der Übergabe an die Konzernschwester Austrian Airlines defacto geschlossen. Wann Pristina und Salzburg ihren Betrieb wieder aufnehmen werden, wurde noch nicht kommuniziert. Auch ist noch nicht klar welche Auswirkungen die Beendigung des Wetleases, der kurzzeitig für Austrian Airlines geflogen wurde, auf das in Wien stationierte Eurowings-Europe-Personal haben wird. „Wir freuen uns riesig, dass Eurowings Europe wieder abheben kann“, sagt Robert Jahn, Geschäftsführer von Eurowings Europe. „Ich danke unseren Gästen für ihre Geduld und ihr Verständnis in dieser schwierigen Phase. Und ich möchte mich ganz besonders bei unserem Eurowings Europe Team bedanken, das in den vergangenen Wochen viel Ungewissheit ertragen und Durchhaltevermögen beweisen musste. Umso mehr freuen wir uns, dass wir jetzt wieder starten und ganz für unsere Feriengäste da sein können.“

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Mai: 97,9 Prozent Rückgang in Deutschland

Im Mai 2020 fiel das Fluggastaufkommen an den deutschen Airports um 97,9 Prozent auf 464.245 Passagiere. Auch im Bereich der Fracht war ein 10,5-prozentiger Rückgang zu verzeichnen. In der Bundesrepublik wurden 370.643 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Insgesamt gab es nur 27.046 gewerbliche Flugbewegungen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies ein Minus von 86,2 Prozent, teilte die Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen am Freitag mit. Die innerdeutschen Flugverbindungen verzeichneten einen Rückgang um 96,9 Prozent. Der Europaverkehr hatte 98,3 Prozent Einbußen und auf der Langstrecke waren um 97,8 Prozent weniger Passagiere unterwegs. Zusammengefasst ist festzuhalten, dass aufgrund der Corna-Pandemie das Fluggastaufkommen auf unter drei Prozent des Vorjahreswerts abgefallen ist. Die Airports blieben jedoch am Netz und wurden auch für dringend benötigte Krankentransporte sowie Frachtflüge genutzt. Die Corona-Pandemie schlägt sich auch deutlich spürbar auf die bisherige Jahresgesamtleistung nieder. Deutschlandweit worden von Jänner bis Ende Mai 38,31 Millionen Reisende gezählt. Damit liegt man um 59,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Innerdeutsch beträgt das Minus 61 Prozent, im Europaverkehr 60,4 Prozent und auf der Langstrecke 52,4 Prozent. Insgesamt gingen die gewerblichen Flugbewegungen im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 48,3 Prozent zurück.

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Aufsichtsrat genehmigt Tuifly-Verkleinerung

Nun ist es fix: Die Flotte der deutschen Tuifly wird halbiert und rund 700 Mitarbeiter müssen gehen. Die VC kritisiert die Entscheidung. Der Aufsichtsrat der Tui AG gab am Donnerstag grünes Licht für das Sparprogramm. Dieses beinhaltet die Reduktion der Tuifly-Flotte auf 17 Flugzeuge. Dadurch bedingt werden zahlreiche Stellen abgebaut. Die Vereinigung Cockpit kritisiert diesen Schritt heftig und wirft vor, dass Staatshilfen zum Abbau von Arbeitsplätzen verwendet werden. „Wir sind entsetzt über die nun beschlossene Reduzierung von Flotte und Jobs bei Tuifly und halten sie für einen schweren Fehler. Es ist der falsche Weg und zutiefst verwerflich, dass das Unternehmen die Corona-Krise nutzt, um deutsche Arbeitsplätze mithilfe von deutschem Steuergeld abzubauen. Diese Entscheidung ist zugleich wirtschaftlich unsinnig und sozial verantwortungslos. Sie zerschlägt politisches Porzellan, das die Tui in der Krise noch dringend brauchen wird“, so VC-Präsident Markus Wahl.

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ADAC verleiht Stuttgart besonderen „Award“

Airport ist Testsieger in der Kategorie Busbahnhöfe. Preise und Awards gibt es in der Luftfahrtbranche so viele, dass man fast der Meinung sein kann, dass es für jeden Airport und jede Airline irgendeine Auszeichnung gibt. Der Flughafen Stuttgart erhielt nun einen für einen Airport durchaus ungewöhnlichen Award: Der ADAC verlieh dem Flughafen den Preis Testsieger in der Kategorie Busbahnhöfe. „Das Stuttgart Airport Busterminal ist ein wichtiges Element der Verkehrsdrehscheibe am Flughafen, die Autobahn, S-Bahn und Fliegen miteinander verbindet. Seit seinem Start 2016 ist das Fernbusterminal am Flughafen sehr gut angenommen worden, sowohl bei den Fernbusstrecken als auch bei den Regionallinien. Das dichte Streckennetz ist wichtig, und wichtig ist für uns auch, dass der Busbahnhof genauso wie der Weg von und zum Terminal barrierefrei und damit für alle einfach zu bewältigen ist“, so Flughafenchef Walter Schoefer in einer Aussendung.

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VC appelliert an den TUI-Aufsichtsrat

Der Reisekonzern war einer der ersten Bezieher von staatlichen Hilfen in Milliardenhöhe. Der beabsichtigte Stellenabbau bei der Tochter Tuifly stößt der VC sauer auf. Nun hofft man, dass das Kontrollgremium die Notbremse zieht. Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit appelliert an den Aufsichtsrat der Tui AG, dass dieser die vom Vorstand geplante Halbierung der Tuifly-Flotte und den damit verbundenen Stellenabbau ablehnen soll. Die Vertretung der Flugzeugführer verweisen auch darauf, dass Staatshilfen zur Sicherung von Jobs und nicht zu deren Abbau verwenden werden müssen. „Stimmen Sie gegen die Pläne ihres Vorstands für Tuifly! Wir appellieren eindringlich, Ihre Verantwortung gegenüber allen Beteiligten wahrzunehmen und die Interessen von Belegschaft, Kundschaft, Gesellschaft und Anteilseignern gleichermaßen zu berücksichtigen. Der gute Ruf der Tui auch und gerade in der Politik darf nicht durch wirtschaftlich äußerst fragwürdige und sozial unverantwortliche Entscheidungen riskiert werden“, so VC-Präsident Markus Wahl. Die Tui AG war in der Corona-Krise eine der ersten Empfänger von staatlichen Krediten in Milliardenhöhe. Die Vereinigung Cockpit sieht nun das Risiko, dass das Unternehmen den Zugang zu weiteren Hilfen durch „vorschnelle Entscheidungen aufs Spiel setzen“ würde. Die Pläne des Tui-Vorstands wären in der Politik bereits auf erhebliche Kritik gestoßen. „Der Runde Tisch beim niedersächsischen Wirtschaftsminister Althusmann hat gezeigt, dass der Staat nicht tatenlos dabei zusehen wird, wie deutsche Arbeitsplätze abgebaut werden“, so die VC in einer Aussendung.

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Freitag: Verdi ruft zu Kundgebungen auf

Staatshilfen beziehen und gleichzeitig Mitarbeitern kündigen? Das geht in den Augen von Verdi gar nicht. Aus diesem Grund finden am Freitag deutschlandweit Demonstrationen statt. Die Gewerkschaft Verdi ruft am Freitag ab 12 Uhr 00 Beschäftigte in der Luftfahrt zur Teilnahme an einer Protestaktion auf. Der Schwerpunkt dieser liegt in Frankfurt am Main, jedoch wird es auch in Bremen, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln, München und Stuttgart Aktionen geben. Ziel der Kundgebungen ist es, dass auf den Arbeitsplatzabbau und die Absenkung der Löhne im Luftverkehr hingewiesen wird. Verdi ist besonders verärgert darüber, dass zahlreiche Unternehmen in Deutschland Staatshilfe, zum Teil in Milliardenhöhe beziehen und gleichzeitig sowohl mit der Absenkung der Löhne als auch mit dem Abbau tausender Stellen drohen. Die Gewerkschaft fordert, dass die Hilfen der Bundesrepublik Deutschland nicht nur den Unternehmern, sondern auch den rund 300.000 Beschäftigten dieser Branche dienen sollten.

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