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Wirecard Bank AG begräbt Niki-Kreditkarte

Fast drei Jahre nach den Pleiten von Air Berlin und Niki sowie Topbonus verschwindet mit der „Air Berlin & Niki Mastercard“ das letzte Relikt endgültig. Die Wirecard Bank AG kündigte allen Kunden. Am 3. September 2020 wird eines der letzten Relikte von Air Berlin, Niki und Topbonus endgültig verschwinden. Die der insolventen Wirecard AG angehörige Wirecard Bank AG teilte am Freitag mit, dass die „Air Berlin & Niki Mastercard“ per 3. September 2020 endgültig eingestellt wird. Im Gegensatz zu anderen Issuern führte die Wirecard Bank AG auch nach den Pleiten von Topbonus, Air Berlin und Niki das Kreditkartenprodukt fort und gab sogar weiterhin Karten im Design der ehemaligen Fluggesellschaften aus. Damit ist nun bald Schluss, denn allen Karteninhabern wurde am Freitag die förmliche Kündigung ausgesprochen. Wie viele Kreditkarteninhaber von dieser Maßnahme betroffen sind, teilte die Wirecard Bank AG nicht mit. Die Mastercard wurde nach dem Ausstieg der Raiffeisenbank International AG ins Leben gerufen, um ein Nachfolgekreditkartenprodukt in Österreich ins Leben rufen zu können. Bestellt werden konnte diese aber auch von deutschen Kunden.

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Kolba warnt vor deutscher Gutscheinlösung

Österreicher sollen Zwangsgutscheine, die nun von der Regierung der Bundesrepublik gedeckt werden, nicht annehmen, sondern auf Auszahlung ihrer Ansprüche pochen. Gutschein statt Rückerstattung: Seit kurzem dürfen das Veranstalter abgesagter Pauschalreisen in Deutschland. Unter anderem, um eine drohende Insolvenz der Reiseunternehmen zu verhindern. Doch nun warnt der österreichische Verbraucherschützer Peter Kolba: Betroffene sollten lieber auf die Auszahlung bestehen.  Es würde zwar stimmen, dass die neu erlassene Vorschrift transparenter ist, als so manch andere Vorschläge, dieses Problem zu lösen. Auch würde es sämtliche Aufklärungspflichten ordnungsmäßig erfüllen, wie orf.at berichtet. Allerdings sei die Insolvenzabsicherung nur eine Art Ausfallhaftung der deutschen Bundesregierung, falls der Versicherer des Veranstalters die Zahlung verweigert – und damit könne man durchaus rechnen. Denn die Absicherung betreffe ausschließlich Pauschalreisen, nicht Gutscheine. Das könnte zu Auseinandersetzungen und somit zu längeren Wartezeiten führen.

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Deutschland: Airbus baut rund 3.000 Stellen ab

Vor kurzem hat Airbus angekündigt, nahezu 5.100 Arbeitsstellen schrittweise abbauen zu wollen. Nun soll es auch nähere Details zu einzelnen Niederlassungen geben: Demnach ist von insgesamt 3.175 Kündigungen die Rede – allein an deutschen Standorten. Dabei sollen alleine in Hamburg inklusive Buxtehude und Fuhlsbüttel 2.325 Arbeitsplätze wegfallen. Auch Stade und Bremen seien von dieser Sparmaßnahme stark betroffen und müssten dreistellige Verluste des Personalstandes hinnehmen, wie ndr.de berichtet. Doch nicht nur der Produktionsbereich bekomme diese Krise zu spüren. Kein Bereich werde davon verschont, so Arbeitsdirektor Marco Wagner. Allem Anschein nach werde der europäische Flugzeugbauer als kleineres Unternehmen aus der Corona-Krise hervor gehen, so Wagner weiter.

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Eurowings schafft „Schalterzwang“ wieder ab

Wenn es um den besten Sitzplatz geht, sind manchen Passagieren die Abstände besonders wichtig. Doch sobald es ums Aussteigen geht, ignorieren ausgerechnet jene, die zuvor gemeckert hatten alle Anweisungen der Crew und pfeifen auf die Abstände. Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings überraschte Mitte Juni damit, dass zwar der Check-In online vorgenommen werden soll, jedoch die Bordkarte persönlich am Schalter abgeholt werden muss. Man habe so einige Fragen, die man nur persönlich stellen könne, argumentierte das Unternehmen. In der Praxis entpuppte sich das Verfahren jedoch als regelrechte Farce, das in einem „Testflug“ mit der Fragestellung des Check-In-Agents warum man eigentlich zum Schalter kommt, wenn man Online eingecheckt hat. Selbstverständlich verbunden mit dem Hinweis, dass man sich doch bitte beim nächsten Mal die Bordkarte selbst ausdrucken solle. Nur war dies aufgrund von Eurowings-Vorgaben eben nicht möglich. Dass dieses „System“ nicht der Weisheit letzter Schluss war und auch im Lufthansa-Konzern ein einzigartiger Alleingang war, sah jetzt auch Eurowings ein. Zumindest zwischen Österreich und Deutschland ist der „Abholzwang“ am Schalter wieder abgeschafft. Passagiere können nun wieder kontaktlos online über den PC oder ein Smartphone einchecken und erhalten ihre Bordkarte zum Ausdrucken oder alternativ auf das Display. Ein Sprecher von Eurowings erklärte zu den Hintergründen warum man den „Schalterzwang“ eingeführt hat und nun wieder beendet hat ausführlich: „Wir können nachvollziehen, dass das persönliche Abholen der Bordkarte ein zeitlicher Mehraufwand für den Reisenden bedeutet – gerade wenn man sich an die unbestrittenen Vorteile eines Online-Check-Ins gewöhnt hat. Leider lassen die beiden Länder Deutschland und Österreich nach wie

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Germanwings-Absturz: Gericht weist Ansprüche ab

Im Prozess nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine hat das Essener Landgericht die Klagen von Hinterbliebenen auf zusätzliche Schmerzengeld-Zahlungen abgelehnt. Seit dem tragischen Vorfall im März 2015 trauern die Angehörigen der Opfer. Einige wollten nun mehr Geld. Doch daraus wird erst einmal nichts. Die Kläger warfen den beschuldigten Parteien vor, bei der medizinischen Begutachtung des Co-Piloten versagt zu haben. Der Mutter-Konzern Lufthansa und die ebenso angeklagte Lufthansa-Flugschule in den Vereinigten Staaten seien aber für die fliegerärztliche Untersuchung des Piloten nicht zuständig gewesen, liefert die zuständige Gerichtssprecherin als Begründung. Vielmehr würde es unter dem Zuständigkeitsbereich des Luftfahrtbundesamtes fallen.  Nach den Ermittlungsverfahren wurde bekannt, dass der Absturz, bei dem alle Fluginsassen ums Leben gekommen sind, absichtlich herbeigeführt wurde. Verursacher war der unter Depressionen leidende Co-Pilot. Im Zuge dessen sei auch schon Geld an die Familie der Geschädigten geflossen, wie zeit.de berichtet. In den meisten Fällen hätte ein Opfer in Deutschland über 100.000 Euro zugesichert bekommen. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.

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David O’Brien: „Wir können keine Jobgarantien geben“

Informativ, aber bestimmt gaben sich die Lauda-Geschäftsführer David O’Brien und Andreas Gruber am Donnerstag in virtuellen Betriebsversammlungen gegenüber den deutschen Mitarbeitern. Der Druck ist groß und eine Schließung der Bases zum 31. Oktober 2020 steht im Raum. Für die Lauda-Bases Stuttgart und Düsseldorf dürfte der heutige Abend entscheidend werden, denn mit der Gewerkschaft Verdi ist ein finaler Verhandlungstermin anberaumt. Geschäftsführer David O’Brien erklärte in einer virtuellen Mitarbeiterversammlung, dass ein Abschluss erzielt werden muss. Anschließend sollen die deutschen Lauda-Mitarbeiter den Tarifvertrag zugeschickt bekommen und bis Dienstag ihre Zustimmung erteilen. In Wien wurden sämtliche Beschäftigten dies fliegenden Personals, die ihre Zustimmung verweigert haben, gekündigt. In Düsseldorf und Stuttgart ist die Ansage der Geschäftsleitung noch schärfer, denn entweder stimmen in der jeweiligen Base alle zu oder sie wird mit 31. Oktober 2020 geschlossen. Bis dahin wird ab Stuttgart und Düsseldorf nur an den Verkehrstagen Freitag, Samstag, Sonntag und Montag geflogen. Geschäftsführer Andreas Gruber sagte dazu gegenüber den Mitarbeitern, dass dies mit der derzeit geringen Nachfrage im Markt zusammenhängen würde. Ziel ist es jedoch, so Co-Chef David O’Brien, dass wieder an sieben Tagen in der Woche geflogen wird. Die Kündigungen in der Hauptverwaltung in Schwechat bezifferte der Manager mit rund 30 Prozent des bisherigen Bodenpersonals. Man benötige zahlreiche Positionen aufgrund der neuen Ausrichtung als Wetlease-Operator nicht mehr. Primär will man für die Ryanair Group fliegen, jedoch auch für andere Carrier, fügte Andreas Gruber hinzu. David O’Brien betonte wiederholt, dass es auch bei Zustimmung zum neuen Tarifvertrag in Deutschland keine Job-Garantie gibt. Die Situation rund

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Easyjet schließt mehrere Bases

In Deutschland sollen 740 Mitarbeiter abgebaut werden. Beim Mitbewerber Air France ist die Station Basel akut gefährdert. Bei der Billigfluggesellschaft Easyjet steht ein großer Stellenabbau bevor. Im Vereinigten Königreich sollen Gewerkschaftsangaben nach die Bases Stansted, Southend und Newcastle geschlossen werden. Das Unternehmen werde sich in diesem Zusammenhang von etwa 2.000 Flugbegleitern trennen. Wie viele Piloten betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Als Grund soll Easyjet UK genannt haben, dass in absehbarer Zukunft keine Flüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Griechenland möglich sind. Auch in Deutschland soll Easyjet nach Angaben der Arbeitnehmervertreter viele Mitarbeiter abbauen. An den Bases Tegel und Schönefeld sollen zusammengerechnet 740 Mitarbeiter abgebaut werden. Der Carrier nahm am Mittwoch den Flugbetrieb wieder auf, setzt jedoch vorerst nur neun Maschinen ab Berlin ein. Die Entwicklungen bei Easyjet haben auch Auswirkungen auf Dienstleister. So ist das Flugangebot ab Basel deutlich reduziert und es werden erheblich weniger Mitarbeiter für die Abfertigung benötigt. Dies hat laut Gewerkschaft zur Folge, dass dort zahlreiche Swissport-Beschäftigte, vorerst bis Jahresende, vom Dienst freigestellt wurden. In Basel steht allerdings auch beim Mitbewerber Air France der Abbau von Personal an. Derzeit unterhält das SkyTeam-Mitglied auf diesem Airport eine Station, die aus zwei Flugzeugen besteht. Auch hat man ein eigenes Groundhandling. Dies muss jedoch aufgrund der Bedingungen, die für die Gewährung des Staatskredits gestellt werden, aufgegeben werden. Künftig werden Basel und Mulhouse nicht mehr auf dem Luftweg, sondern auf der Schiene mit der französischen Hauptstadt Paris verbunden. Die Folge daraus ist, dass das bislang auf dem Euro-Airport benötigte

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Lauda erhöht den Druck auf deutsche Beschäftigte

Wird am Donnerstag kein Tarifvertrag für das Personal in Düsseldorf und Stuttgart mit Verdi unterschrieben und versagen die Beschäftigten ihre Zustimmung bis zum 7. Juli 2020 sollen alle gekündigt werden. Die Geschäftsleitung der österreichischen Ryanair-Tochter Lauda teilte am Dienstag ihren Beschäftigten in Stuttgart und Düsseldorf mit, dass am Donnerstag, den 2. Juli 2020 ein finales Meeting mit der Gewerkschaft Verdi stattfinden soll. Wird in diesem ein neuer Tarifvertrag unterzeichnet, sollen die beiden Bases offen bleiben. Andernfalls werden sämtliche Beschäftigten in Deutschland mit Ablauf der Sommerflugplanperiode gekündigt. So der Tarifvertrag zwischen Verdi und Lauda abgeschlossen werden, werde man die Schließung der beiden Bases stoppen. Die Beschäftigten müssen – analog zu Österreich – ihre Zustimmung zum neuen Vertragswerk erteilen. In Wien trennte man sich im Anschluss von jenen 94 Personen des fliegenden Personals, die nicht mit „I accept“ geantwortet hatten. In Deutschland ist die Situation aber noch in anderer Hinsicht durchaus verzwickt, denn die Geschäftsleitung pocht darauf exklusiv mit der Gewerkschaft Verdi zu verhandeln. Weder mit der Vereinigung Cockpit noch mit UFO gibt es konkrete Verhandlungen. Die VC teilte vor einigen Tagen mit, dass man sich von Verdi regelrecht über den Tisch gezogen fühlt und deutete sogar an, dass man möglicherweise den von Verdi ausverhandelten Tarifvertrag nicht anerkennen könnte. Die Tarifkommission besteht allerdings ausschließlich aus Mitgliedern der Gewerkschaft Verdi, die dem Vernehmen nach beim Kabinenpersonal in der Überzahl sein sollen. Bei den Piloten soll es nach Angaben der Vereinigung Cockpit erheblich mehr VC-Mitglieder geben und nur wenige Flugzeugführer sollen in der Verdi

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Friedrichshafen: Corendon neu nach Rhodos

Die Ferienfluggesellschaft Corendon Europe nahm am Mittwoch eine Nonstop-Verbindung zwischen Friedrichshafen und Rhodos auf. Diese soll zweimal pro Woche mit Maschinen des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Am Freitag steht mit Heraklion ein weiterer Erstflug an. Der Corendon-Konzern beabsichtigt im Sommerflugplan 2020 ab dem Bodensee-Airport weiters die Destinationen Antalya, Kayseri und Hurghada zu bedienen. Im Winter sind Fuerteventura und Gran Canaria geplant. „Wir freuen uns, dass Corendon mit der Strecke nach Rhodos in kurzer Zeit bereits das zweite neue Ziel ins Programm nimmt, nachdem am vergangenen Sonntag der Erstflug nach Kayseri stattfand. Wir wissen, dass die griechischen Inseln ein beliebtes Reiseziel der Bürgerinnen und Bürger der Vierländerregion sind. Der Bodensee-Airport und auch die Zielgebiete, die auf ihre Gäste warten, nehmen den Gesundheitsschutz für Passagiere und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr ernst und haben entsprechend weitreichende Maßnahmen umgesetzt. Wir freuen uns auf Sie“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer Bodensee-Airport.

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Stuttgart nimmt Terminal 1 wieder in Betrieb

Aufgrund steigender Fluggastzahlen nimmt der Flughafen Stuttgart-Echterdingen die Check-In-Bereiche des Terminal 1 wieder in Betrieb. Damit stehen nun die Terminals 1 und 3 für Check-In und Passagierkontrollen zur Verfügung. Stuttgart rechnet damit, dass bis Ende August 2020 die Anzahl der Fluggesellschaften, die den Airport anfliegen, von etwa 20 auf über 30 ansteigen wird. Das am häufigsten angeflogene Ziel wird Palma de Mallorca sein. Die ab Stuttgart tätigen Fluggesellschaften haben bis zu 72 Umläufe pro Woche angekündigt.

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