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Condor zieht nach Neu-Isenburg um

Back to the roots heißt es für die Ferienfluggesellschaft Condor, denn diese wird ihre Firmenzentrale wieder nach Neu-Isenburg umziehen. In dieser Stadt befand sich bis 1991 der Sitz, ehe man auf das Areal des Frankfurter Flughafens umzog. In einer Mitteilung erklärt das Unternehmen, dass dadurch Kosten eingespart werden können. Man werde für alle Verwaltungsbereiche 3.200 Quadratmeter Büroflächen anmieten. Bislang sitzt Condor im “Gateway Gardens” am Flughafen Frankfurt am Main.

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Corona-Krise traf auch Stuttgart stark

Auch am Flughafen Stuttgart-Echterdingen machen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich in den Fluggastzahlen bemerkbar. So verzeichnete der größte Airport des deutschen Bundeslands Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2020 einen 68,2-prozentigen Rückgang. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte sich um 59,2 Prozent auf 24.763 Starts und Ladungen. Während der Hochphase der Krise führte der Airport vorzeitig die Teilsanierung der einzigen Runway durch. Der Airport war dadurch 17 Tage lang vollständig geschlossen, jedoch aufgrund des Umstands, dass nahezu alle Fluggesellschaften ihre Verkehre eingestellt hatten, war der Effekt der temporären Schließung des Airports nahezu nicht spürbar. „Nach Abschluss der Teilerneuerung unserer Start- und Landebahn Mitte Juni steht uns zwar wieder die volle Bahnlänge zur Verfügung, der Flugverkehr zieht aber erst langsam wieder an. Nach wie vor sind wir in einer schwierigen Situation. Wir müssen seit Monaten unsere gesamte Infrastruktur aufrecht halten, bei wenig Verkehr und minimalen Einnahmen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 6,8 Millionen Euro pro Monat”, so Stuttgart-Geschäftsführer Walter Schoefer. „Die Talsohle ist durchschritten, Angebot und Nachfrage nehmen wieder deutlich zu. Unser Markt in Baden-Württemberg ist nach wie vor stark. Viele Airlines fahren ihr jetzt Flugprogramm wieder hoch. Der Prozess wird sich aber noch ziehen. Prognosen sind nach wie vor schwierig – bis zum Jahresende erwarten wir etwa 3 Millionen Passagiere. Trotz dieser Entwicklung sind wir finanziell stabil aufgestellt”, fügt Co-Geschäftsführerin Arina Freitag hinzu.

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Deutschland: Verdi unterfertigt Lauda-Eckpunktepapier nicht

Am Donnerstag-Abend ist die Deadline zur Zustimmung zum neuen Tarifvertrag abgelaufen. Verdi erklärte nun, dass man diesen aufgrund mehrheitlicher Ablehnung durch die deutsche Lauda-Belegschaft nicht unterschreiben wird. Im Ringen um die Zukunft der Lauda-Bases Düsseldorf und Stuttgart bahnt sich an, dass die Gewerkschaft Verdi das Eckpunktepapier für den Tarifvertrag nicht unterschreiben wird. Hintergrund ist, dass eine von den Arbeitnehmervertretern durchgeführte Befragung eine sehr deutliche Ablehnung ergeben hat. Das Unternehmen führte selbst eine Abstimmung durch und in dieser wurde das Eckpunktepapier mehrheitlich angenommen. Diese Diskrepanz gibt auch Verdi ein Rätsel auf. Fast täglich wenden sich die Geschäftsführer David O’Brien und Andreas Gruber an die Beschäftigten in Deutschland und ersuchen diese um Zustimmung zum neuen Tarifvertrag. Dies wäre die einzige Möglichkeit um die beiden Bases offen zu halten. In den jüngsten Rundschreiben ist allerdings auch eine sehr unterschiedliche Akzeptanz in Düsseldorf und Stuttgart festzustellen. Laut vorliegenden Anschreiben der Lauda-Geschäftsleitung sollen in NRW rund 60 Prozent der Kapitäne, 66 Prozent der Co-Piloten und 70 Prozent des Kabinenpersonals ihre Zustimmung erteilt haben. Das Unternehmen will allerdings 80 Prozent in allen drei Gruppen erreichen. In Stuttgart ist die Lage anders: Dort sollen 50 Prozent der Co-Piloten, 70 Prozent der Flugbegleiter, jedoch nur 3 Kapitäne zugestimmt haben. Laut dem Schreiben werden in Baden-Württemberg insgesamt 15 Kapitäne beschäftigt. Die Gewerkschaft Verdi präsentiert gänzlich andere Zahlen. Aus einer Mitgliederinformation geht hervor, dass 86 Prozent des Lauda-Personals, das sich an der von den Arbeitnehmervertretern organisierten Befragung beteiligte, das Eckpunktepapier abgelehnt haben soll. Dieser Wert führt nun auch dazu, dass

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München meldet historischen Tiefpunkt

Im ersten Halbjahr des Jahres 2020 verzeichnete der Franz-Josef-Strauß-Flughafen München die niedrigste Fluggastanzahl seit der Inbetriebnahme des Airports. Das Aufkommen ging gegenüber dem Rekordjahr 2019 um zwei Drittel zurück. Die Anzahl der Flugbewegungen sank um 57 Prozent. Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat dem Münchner Flughafen nach Jahren eines anhaltenden Verkehrswachstums erstmals wieder einen Rückgang der Fluggastzahlen beschert: Das Passagieraufkommen ging im ersten Halbjahr 2020 um rund 15 Millionen auf knapp 7,8 Millionen zurück und lag damit um zwei Drittel unter dem Vorjahresniveau. Die Anzahl der Flugbewegungen sank von über 200.000 Starts und Landungen auf rund 87.000 – ein Minus von 57 Prozent. Bei der geflogenen Luftfracht lag das Aufkommen bei 87.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert halbiert. Im zweiten Quartal 2020 kam der Passagierverkehr am Münchner Flughafen aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen fast zum Erliegen. Das Fluggastaufkommen reduzierte sich um 98 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der Starts und Landungen ging in diesem Zeitraum um rund 92 Prozent zurück. Damit verbuchte der Airport das niedrigste Quartalsergebnis seit der Flughafeneröffnung im Jahre 1992. Die Rückgänge bei der Luftfracht fielen im zweiten Quartal mit einem Minus von 78 Prozent etwas geringer aus. Hier wirkten sich Sonderverkehre mit Frachtmaschinen aus, die medizinische Hilfsgüter nach München transportierten. Die gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie spiegeln sich insbesondere in der Verkehrsstatistik der Monate April und Mai wider. Hier lagen die Fluggastzahlen lediglich bei rund einem Prozent der Vorjahreswerte. Seit Mitte Juni die Reisebeschränkungen innerhalb der EU wieder aufgehoben wurden, zeichnet sich ein langsamer

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Mit dem Privatjet an den Ballermann

Mallorca erlebt derzeit einen regelrechten Boom der Bedarfsluftfahrt, denn seit der Grenzöffnung sollen 30 Prozent der am Airport Palma gelandeten Maschinen Privatflugzeuge sein. Die überwiegende Mehrheit stammt dabei aus Deutschland, berichtet das Mallorca Magazin. Laut Berichterstattung ist der Betreiber Aena vom Andrang der Privatmaschinen überrascht. Innerhalb von nur zwei Wochen sollen 600 dieser Flugzeuge gestartet und gelandet sein. Unter der Woche liegt der Tagesdurchschnitt bei 36 privaten Flugbewegungen und am Wochenende gar bei 90. 70 Prozent der Bedarfsflüge sind in Deutschland gestartet. 15 Prozent in Spanien und im Vereinigten Königreich. Der Rest würde sich auf andere Nationen verteilen. Bei zahlungskräftiger Kundschaft entwickeln sich Flüge mit privaten Businessjets während der Pandemie zu einer gerne angenommen Alternative. Nahezu alle Operators verzeichnen eine stark gestiegene Nachfrage.

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Airbus: Erneut keine Neubestellung

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Juni 2020 keine einzige Neubestellung an Land ziehen. Bereits im Mai 2020 musste der Hersteller aufgrund der Corona-Pandemie eine Nullrunde verzeichnen. Nach Angaben von Airbus hat man seit 1. Jänner 2020 netto 298 Orders für Verkehrsflugzeuge erhalten können. Im Juni 2020 wurden 36 Maschinen ausgeliefert, so dass seit Jahresanfang 196 Jets an Kunden übergeben wurde. Weiters wurde ein Storno für einen Airbus A330-900 in den Büchern vermerkt.

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München fährt Terminal 1 hoch

Der Franz-Josef-Strauß-Flughafen München nahm am Mittwoch aufgrund steigender Fluggastzahlen die Module C, D und E des Terminals 1 wieder für die Passagierabfertigung in Betrieb. Zuvor wurden unter anderem 6.000 Bodenmarkierungen angebracht. Mit der heutigen Wiedereröffnung sind die meisten der bisher in Terminal 1 angesiedelten Fluggesellschaften wieder in ihr angestammtes Abfertigungsgebäude zurückgekehrt. Lediglich die Eurowings, Qatar Airways, Tuifly, SunExpress und Pegasus Airlines bleiben zunächst noch im Terminal 2 des Münchner Flughafens. Das Check-in für alle Flüge dieser Fluggesellschaften findet weiterhin im Zentralbereich Z statt.

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Internationales Comeback in Rostock

Auch in Rostock-Laage kam der internationale Flugverkehr aufgrund der Corona-Pandemie vollständig zum Erliegen. Am Dienstag konnte jedoch das Comeback gefeiert werden, denn der Ferienflieger Corendon Europe nahm eine Nonstop-Verbindung nach Heraklion auf. Nach Angaben des Airports befanden sich an Bord der Boeing 737-800 96 Passagiere. Rostock-Laage wurde bereits im Vorjahr von verschiedenen Streckeneinstellungen, aber auch der Pleite von BMI Regional hart getroffen. Weggefallen sind nun auch die Mallorca-Strecke, bedient von Lauda, und Wien, bedient von Level Europe.

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Etihad schickt Wien in die Warteschleife

Der Golfcarrier wird Mitte Juli 2020 nach Frankfurt, Düsseldorf, München und Zürich zurückkehren, doch die Neuaufnahme der Destination Wien muss länger warten. Eigentlich wollte Etihad Airways schon seit 22. Mai 2020 mit Boeing 787-9 mehrmals wöchentlich zwischen Wien-Schwechat und Abu Dhabi fliegen. Doch aufgrund der harten Einreisebestimmungen in Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten verschob man den Start zunächst in den Juni 2020 und dann in den Juli 2020. Nun wurde ein neuer Starttermin bekanntgegeben: 25. Oktober 2020. Der Golfcarrier plant derzeit die Nonstop-Route zwischen den beiden Städten erst mit Beginn der Winterflugplanperiode 2020/21 aufzunehmen. Diese Verschiebung kommt wenig überraschend, denn die Strecke gilt in der Branche als durchaus risikoreich, denn vormals konnte Niki trotz Etihad-Codeshare nur äußerst bescheidene Buchungszahlen zwischen Wien und Abu Dhabi v.v. erzielen. Letztlich war die mangelnde Nachfrage ausschlaggebend für die Aufgabe der Route. Etihad will mit eigenem Fluggerät nun erfolgreicher sein, doch aufgrund der Corona-Pandemie musste der Erstflug mehrfach verschoben werden. In Deutschland hingegen werden die Flugzeuge des Staatscarriers des Emirats Abu Dhabi schon bald wieder zu sehen sein. Mitte Juli 2020 sollen die Verbindungen nach Frankfurt, Düsseldorf und München wieder aufgenommen werden. Auch die Schweiz wird Etihad Airways dann wieder ansteuern. Laut Mitteilung der Fluggesellschaft sollen zunächst die Zürich-Flüge bedient werden.

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Trump macht Lufthansa schwer zu schaffen

Die einst profitablen Strecken zwischen Europa und den Vereinigten Staaten sind momentan unrentabel, da diese von den meisten potentiellen Passagieren gar nicht genutzt werden können. Eine Aussicht auf Normalität gibt es nicht und ein Börsenmagazin sieht in Donald Trump den Schuldigen. Die in den Vereinigten Staaten äußerst kritische Lage im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus könnte sich für Netzwerkcarrier wie Lufthansa äußerst nachteilig erweisen. Nach Ansicht des Fachmagazins “Der Aktionär” leiden insbesondere Airlines, die auf das Hub-and-Spoke-Konzept setzen, besonders darunter, dass die einst hochprofitablen Transatlantikverkehre nicht oder nur äußerst eingeschränkt betrieben werden können. Die Zeitung schreibt, dass der MDAX-Konzern Lufthansa vor dem Ausbruch der Pandemie zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika die höchsten Gewinnmargen erzielen konnte. Unter Berufung auf Kranich-Chef Carsten Spohr berichtet “Der Aktionär”, dass die Nachfrage auf den Langstrecken “eher enttäuschend ausgefallen” ist. Innerhalb von Europa sollen Neubuchungen und Auslastung allerdings über den ursprünglichen Erwartungen, die vorsichtig niedrig angesetzt wurden, liegen. Laut Spohr ist normalerweise die Hälfte der Langstreckenflugzeuge für Transatlantikflüge in die USA eingeplant. Er hofft nun darauf, dass sich der Verkehr ab September 2020 wieder normalisieren wird. Das Fachmagazin “Der Aktionär” ist in diesem Zusammenhang allerdings ganz anderer Ansicht und verweist darauf, dass das Verhalten und die Entscheidungen von U.S.-Präsident Donald Trump derzeit unberechenbar sind und es seiner Regierung bislang nicht gelungen ist die Pandemie auch nur ansatzweise eindämmen zu können. Weiterhin gibt es in den Vereinigten Staaten so viele Neuinfektionen wie in keinem anderen Land der Welt. Dazu kommt, dass Trump weiterhin

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