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Staatshilfe für Brussels Airlines steht

Bislang konnte sich Lufthansa auf staatliche Unterstützung für sich und seine Tochterunternehmen einigen – einzig Brussels Airlines blieb außen vor. Bis jetzt: Wie der öffentlich-rechtliche Sender VRT berichtet, konnte eine Einigung mit der belgischen Regierung erzielt werden. Demnach erhalte Brussels vom Staat ein Darlehen in der Höhe von 290 Millionen Euro, das bis 2026 getilgt werden müsse. Die Bedingung: Die Finanzspritze muss dem belgischen Flag-Carrier zugutekommen und darf nicht an die Lufthansa oder anderen Unternehmen der Airline weitergeleitet werden. Zudem erhalte die Regierung ein Pfandrecht auf Anteile des Kranich-Konzerns. Sollte die Fluggesellschaft also nicht mehr in der Lage sein, das Darlehen zurückzuzahlen, wandern diese an den belgischen Staat.  Darüber hinaus habe sich auch die Lufthansa dazu verpflichtet, der angeschlagenen Fluggesellschaft unter die Flüge zu greifen. So werde man zusätzlich 170 Millionen Euro in das Unternehmen pumpen. Davon sollen 70 Millionen Euro in die Umstrukturierung fließen, der Rest des Geldes soll der finanziellen Konsolidierung dienen. Die Einigung schreibe auch das Fortbestehen der Marke Brussels Airlines und des Hauptsitzes in Brüssel fest und liege sowohl dem Lufthansa-Vorstand als auch der belgischen Regierung zur endgültigen Billigung vor. Auch die Europäische Kommission könnte dem Vorhaben noch einen Riegel vorschieben. 

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Voyage Air in Erfurt gelandet

Am Sonntag hob erstmalig eine Boeing 737 der Voyage Air mit Urlaubern in Richtung Varna ab. Die bulgarische Airline wird von nun an bis zum 27. September jeden Sonntag Erfurt mit dem Badeziel an der Schwarzmeerküste verbinden.  Damit feiert eine weitere Urlaubsregion das Comeback am Flughafen Erfurt-Weimar. „Wir freuen uns, dass Bulgarien wieder ab Erfurt angeflogen wird und neben Kreta, Rhodos und Mallorca nun auch ein weiteres Urlaubsziel rechtzeitig zum Ferienstart bedient wird,“ so Hans-Holm Bühl, Leiter Marketing/Vertrieb des Flughafens Erfurt-Weimar.

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Condor ist zurück in Leipzig

Ab heute hebt Condor wieder vom Leipzig/Halle Airport ab. Der Ferienflieger hat zwei Airbus A321 stationiert und bietet in der aktuellen Sommersaison bis zu 24 Abflüge pro Woche an. Angeflogen werden neun Ziele auf den Kanarischen Inseln, griechischen Inseln und den Balearen. Schon heute morgen starteten die Maschinen nach Palma de Mallorca und Korfu. Außerdem sollen weitere Ziele folgen: Heraklion, Kos, Rhodos, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und Teneriffa stehen in der Pipeline. „Urlaub kann man nicht per Videokonferenz machen, sondern wie seit knapp 65 Jahren am besten mit Condor. Wir freuen uns sehr, dass es nun pünktlich zu den Sommerferien auch wieder ab dem Flughafen Leipzig/Halle, dem wir seit jeher sehr verbunden sind, zu den schönsten Urlaubszielen geht. Und unsere Gäste können auch in diesem sehr besonderen Sommer mit einem guten Gefühl in die Ferien starten: Wir setzen eine Vielzahl an Schutzmaßnahmen auf der gesamten Flugreise konsequent um“, so Ralf Teckentrup, CEO Condor.

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Lübeck Air hebt am 17. August 2020 ab

Das flughafeneigene Start-Up Lübeck Air wird ab 17. August 2020 einen täglichen Flug zwischen der Hansestadt und Stuttgart anbieten. Zum Einsatz kommt eine von Air Alsie betriebene ATR72-500, die mit 60 Sitzplätzen bestuhlt ist.  Ebenfalls ab 17. August 2020 soll zwischen Lübeck und München im doppelten Tagesrand geflogen werden. Tickets für die beiden neuen Strecken sind bereits über die Homepage des Anbieters buchbar. In allen Tarifklassen sind nach Angaben des Unternehmens Check-In-Gepäck, ein Handgepäckstück und Snacks und Getränke an Bord inkludiert.

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Vorsorgliche Streichung: Airline muss zahlen

Gelegentlich kommt es vor, dass Fluggesellschaften bei Unwetterprognosen bereits am Vortag ihre Passagiere über die Entscheidung zur Streichung der Verbindung informieren. Schlechtes Wetter gilt für gewöhnlich als außergewöhnlicher Umstand und entbindet die Airline von der Zahlung der Ausgleichsleistung. Nicht jedoch in dieser spezifischen Konstellation, entschied das Landgericht Berlin. Die beklagte Fluggesellschaft strich „vorsorglich“ aufgrund einer Unwetterprognose die betroffene Verbindung für den Folgetag. Unter dem Aktenzeichen 67S49/19 entschied das Landgericht Berlin nun, dass es sich um keinen außergewöhnlichen Umstand handelt, da es keine entsprechende Warnung der Flugsicherung gab. Diese hätte den Flugverkehr einschränken können, was sie jedoch nicht getan hat. Das Gericht sprach dem Kläger nun die Ausgleichsleistung zu.

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Lufthansa bringt „Ocean“ an den Start

Mitten in der Corona-Krise stellte Lufthansa für ihr neues Touristikprojekt, das unter dem Arbeitstitel „Ocean“ bekannt ist, einen Antrag auf Erteilung von AOC und OL. Das Unternehmen soll als Wetlease-Plattform dienen und sämtliche touristischen Angebote zusammenführen, berichtet CH-Aviation.com. Bereits vor einem Jahr kündigte der Lufthansa-Vorstand an, dass der Leisure-Verkehr komplett neu aufgestellt werden soll. Eurowings erwies sich offenbar als finanziell teurer Fehlschlag, denn das Langstreckenprodukt wurde nie profitabel. Die Neugründung soll allerdings nicht im Low-Cost-Segment angesiedelt werden, sondern orientiert sich an der schweizerischen Edelweiss Air. Derzeit ist geplant, dass elf Maschinen ab Frankfurt, München und Düsseldorf zum Einsatz kommen. Daher ist anzunehmen, dass bei Eurowings weitere Veränderungen bevorstehen. Innerhalb des Konzerns entledigte man sich bereits der Tochter Germanwings und der Beteiligung SunExpress Deutschland. Lufthansa kündigte im Vorjahr an, dass die deutschen Wings-Aktivitäten in einer Plattform gebündelt werden sollen. Der Subunternehmer Luftfahrtgesellschaft Walter, der vor der Corona-Krise mit DHC Dash 8-400 für Eurowings flog, meldete zwischenzeitlich Insolvenz an.

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Ryanair schließt deutsche Bases

Auf die deutschen Regionalflughäfen Frankfurt-Hahn und Weeze könnten harte Zeiten zukommen, denn Hauptkunde Ryanair stellt die Schließung der Bases in Aussicht. Auch Berlin-Tegel wackelt, wie aus einem internen Rundschreiben hervorgeht. Hintergrund ist, dass die gewerkschaftlich vertretenen Piloten den neuen Malta-Air-Tarifvertrag mehrheitlich abgelehnt haben. Nun will Konzernmutter Ryanair – analog dem Vorbild Lauda in Stuttgart – Konsequenzen ziehen. Die Schließung von Frankfurt-Hahn per 1. November 2020 wurde bereits verkündet. Weeze und Berlin-Tegel könnten laut dem Anschreiben an die Mitarbeiter ebenfalls aufgelassen werden. In Köln/Bonn, Berlin-Schönefeld und Frankfurt am Main soll es nach Angaben des Unternehmens einen Personalüberhang geben. Diesen werde man noch vor dem Winterflugplan abbauen, so dass mit vielen Kündigungen zu rechnen ist. Auch in Memmingen und Karlsruhe/Baden-Baden wird es zum Abbau von Malta-Air-Personal kommen. Sollte die Ryanair Group keinen anderen Konzerncarrier, beispielsweise Lauda oder Buzz, in Weeze und Frankfurt-Hahn stationieren und darüber hinaus auch die Strecken nicht von anderen Airports aus bedienen, so hätte dies für die beiden defizitären Regionalflughäfen erhebliche Nachteile, denn an beiden Airports ist die Ryanair Group der Hauptkunde. 

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Malta Air schließt Bases, Lauda ist Ryanair Austria

Aus Lauda ist Ryanair Austria geworden – zumindest in den Social-Media-Kanälen, denn diese wurden in den letzten Tagen auf die Marke Ryanair Austria „umgeflaggt“. Sämtliche Logo-Icons erscheinen nun nicht mehr in rot-weiß, sondern in blau-gelb. Während die Schließung des Lauda-Standorts Stuttgart bereits beschlossene Sache ist, knirscht es bei der Konzernschwester Malta Air in Deutschland ebenfalls. Nachdem der neue Tarifvertrag, der insbesondere für die Piloten niedrigere Löhne vorsieht, von den Gewerkschaftsmitgliedern abgelehnt wurde, sollen nun Massenentlassungen und Schließungen von Bases erfolgen. Nach Angaben der Vereinigung Cockpit stimmten nur 49,4 Prozent der deutschen Malta-Air-Piloten für den neuen Tarifvertrag. „Sie stützen damit die Auffassung des Vorstands der Vereinigung Cockpit e.V., wonach die geforderte tarifliche Vereinbarung das Potenzial gehabt hätte, sowohl den betroffenen Mitgliedern bei Malta Air als auch der gesamten Pilotenschaft deutschlandweit zu schaden. Der Vorstand erachtete zudem die Dauer der angebotenen Beschäftigungssicherung bis März 2021 vor dem Hintergrund geforderter langfristiger, bis 2024 beabsichtigter Einschnitte als unzureichend“, so die VC in einer Aussendung. „Kurios: Produktivitätssteigernde Maßnahmen würden dazu führen, dass mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entbehrlich werden würden. Der angebliche Personalüberhang im Cockpit hätte sich allein deshalb noch verfestigen können. Besonders kurios: Neueinstellungen will sich der Arbeitgeber in dieser Gemengelage zu nochmals weiter herabgesetzten Bedingungen offenhalten. Das wäre ihm von Nutzen gewesen, immerhin hat Ryanair kürzlich wieder angekündigt, ihre Chancen im deutschen Markt wahrnehmen zu wollenund auch für die derzeit neu zu vergebenden Start- und Landerechte in Frankfurt am Main und in München mitbieten zu wollen.“

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DB und Lufthansa bauen Kooperation aus

Die “Schienenhansa” baut die “Zug-zum-Flug-Verbindungen”, die in Kooperation mit der Deutschen Bahn AG angeboten werden, weiter aus. Künftig wird es nicht nur mehr Fahrten geben, sondern auch neue Strecken, darunter auch ab Basel. “Mit den zusätzlichen Strecken bieten wir noch mehr Reisenden eine komfortable Anreise zum Frankfurter Airport und einen optimalen Umstieg auf ihren Flug. Zug und Flug ergänzen sich. Eine attraktive Verknüpfung der Verkehrsträger bietet unseren Kunden eine gute Anbindung an die Welt und dient gleichzeitig der Umwelt. Deswegen setzen wir dort, wo es sinnvoll und machbar ist, auf intermodale Lösungen. Unser Ziel ist es, die erfolgreiche Kooperation zwischen Lufthansa und Deutsche Bahn künftig zu verstärken”, so Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister. „Wir bauen unser Fernverkehrsangebot für Deutschlands Großstädte kontinuierlich weiter aus – mit neuen Zügen, mehr Sitzplätzen und zusätzlichen Verbindungen. Damit wird auch die Anbindung an den größten deutschen Airport aus allen Metropolregionen immer besser. Mit dem Ausbau unserer gemeinsamen Kooperation können Flugreisende bestmöglich davon profitieren und zugleich etwas für die Verringerung des CO2-Ausstoßes und den Klimaschutz tun.“  Für die Deutsche Bahn AG erklärt Berthold Huber: „Wir werden die langjährige und erfolgreiche Kooperation zwischen der Deutschen Lufthansa AG und der Deutschen Bahn erheblich ausweiten. Durch die intelligente Verknüpfung des Bahn- und Luftverkehrs unterstützen wir gemeinsam die nachhaltige Verkehrswende in Deutschland. Wir wollen immer mehr Kunden eine durchgängige und komfortable Reisekette anbieten.“ Die beiden Verkehrsunternehmer bauen im ersten Schritt das “Lufthansa-Express-Rail”-Angebot weiter aus. Dieses kann ab sofort viermal täglich ab Hannover Hbf und Leipzig Hbf genutzt werden. Ab Basel steht “Zug-zum-Flug”

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Stuttgart: Lauda-Chefs warnen vor „wildem Streik“

Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft Lauda scheint offenbar darüber besorgt zu sein, dass die Basis Stuttgart den Flugbetrieb lahmlegen könnte und sich dabei am “wilden Streik” von Tuifly orientieren könnte. In einem vorliegenden Anschreiben droht man den Beschäftigten, die man ohnehin bereits gekündigt hat, dass diese bei Aktionen, beispielsweise “Fake-Krankschreibungen” fristlos entlassen werden und die Kosten von Flugausfällen gerichtlich eingefordert werden. Die Stimmung unter den Stuttgarter Lauda-Beschäftigten dürfte ohnehin bereits am Boden sein, so dass die Einleitung des Vorliegenden Anschreibens, dass man dafür dankt, dass am Freitag die Morgenwelle pünktlich abgeflogen ist, regelrecht absurd anmutet. Man habe aber Wind davon bekommen, dass einige Noch-Beschäftigte der Basis Stuttgart den Betrieb mit “Massenabwesenheit” oder “Massenkrankenständen” lahmlegen wollen. Man fordert dazu auf, dass bis zum Schluss professionell Dienst nach Vorschrift geleistet werden soll. Alles andere hätte Konsequenzen. Schuld sind an der Misere – so die Darstellung der Lauda-Geschäftsführer – die Stuttgarter Piloten, die die neuen Konditionen mehrheitlich abgelehnt haben. Einen neuen Job in Wien, Düsseldorf oder Palma hat man nicht für sie doch es wird ernsthaft empfohlen eine Bewerbung an die Leiharbeitsfirma Crewlink zu richten. Diese könne eventuell den einen oder anderen Piloten als “Springer” ohne feste Base beschäftigen. “Es ist nicht akzeptabel, dass Lauda die Besatzungen, vor allem die Piloten, für diese Entscheidung verantwortlich macht. Ihr unkooperativen Verhalten zeigt nur, dass diese Entscheidung wahrscheinlich bereits getroffen wurde, noch bevor die Mitarbeiter die Möglichkeit hatten, ihre Meinung zu den neuen Bedingungen zu äußern. Diese Entlassungen jetzt den Kapitänen anzulasten, ist ekelhaft und inakzeptabel: Lauda

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