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Dortmund feiert Wizzair-Basis

Am Freitag eröffnete die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair die erste Basis auf deutschem Boden. Der Carrier stationiert nun drei Maschinen des Typs Airbus A321 auf dem Flughafen Dortmund. Gleichzeitig werden schrittweise 18 neue Destinationen aufgenommen. Der Airport schätzt das potentielle Passagiervolumen auf bis zu eine Million Fluggäste pro Jahr. Im Corona-Jahr 2020 dürfte sich dies nach Angaben des Dortmunder Flughafens mit rund 250.000 zusätzlichen Reisenden bemerkbar machen. Insgesamt werden 48 Destinationen angeboten. „Durch die Eröffnung der Base werden wir uns deutlich schneller von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen, als die Branche insgesamt. Wir rechnen damit, dass wir im August bereits bei 80 Prozent des Passagiervolumens im Vergleich zu 2019 sein werden. Mit der Eröffnung der Wizz Air-Base endet im gesamten Unternehmen die Kurzarbeit“, so Flughafenchef Udo Mager. Nachstehende Ziele nimmt Wizzair ab Dortmund neu auf: Italien: Alghero, Bari, Catania, Neapel Griechenland: Athen, Korfu, Heraklion, Thessaloniki, Santorini, Rhodos Spanien: Fuerteventura Island: Reykjavík Portugal: Lissabon (Portugal) Ukraine: Saporischschja Marrokko: Marrakesch Rumänien: Suceava Kroatien: Split Montenegro: Podgorica

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München-Graz wird im Oktober 2020 aufgenommen

Lufthansa kündigt ab dem Hub München die Wiederaufnahme von fünf weiteren Europazielen an. Ab dem 7. September 2020 sollen Sibiu/Hermannstadt, Kiew, Göteborg und Marseille wieder bedient werden. Am 5. Oktober 2020 wird Graz folgen. Bis zum Ende der Sommerflugplanperiode wird der Carrier 86 Ziele in Europa und Deutschland und 13 Langstrecken-Destinationen ab München anbieten. Bereits wiederaufgenommen wurden unter anderem Birmingham, Izmir, Tiflis, Cluj und Timişoara. Am 1. September 2020 wird Luxemburg folgen.

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Deutschland: Doppelte PCR-Tests in MV

Mecklenburg-Vorpommern geht auf Nummer sicher: Wer künftig aus einem Corona-Risikogebiet einreist, muss sich zweimal testen lassen. Einmal – wie bisher auch – nach der Ankunft. Ein zusätzliches Mal fünf bis sieben Tage danach. Erst wenn dann auch noch das zweite Testergebnis negativ ist, kann die Selbstisolation für beendet erklärt werden. Grund für diese verschärfte Maßnahme sei die Inkubationszeit, so die Ministerpräsidentin. Ein einziger Corona-Test könnte nur wenige Tage später hinfällig sein. Denn dieser sei ohnehin nur eine Momentaufnahme. Ab Donnerstag soll die neue Regelung gelten. Das Land übernehme dabei sämtliche Kosten für die Testungen, wie reisevor9.de berichtet.

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Polizei beendet „Drogen-Kontrollen“ bei Lauda

Ein durchaus ungewöhnliches Vorgehen der Ryanair-Tochter Lauda beschäftigte am Flughafen Stuttgart die Polizei. Der Carrier bat Besatzungen zum Alkohol- und Drogentest. Diese wurden jedoch nicht vom Luftfahrt-Bundesamt angeordnet, sondern der Carrier selbst baufragte ein irisches Labor, das Haarproben nehmen wollte. Aus Polizeikreisen wird berichtet, dass der Vorfall am Flughafen Stuttgart durchaus ungewöhnlich ist, denn zwar müssen sich Piloten seit dem Germanwings-Absturz durchaus auf Testungen einstellen, jedoch werden diese normalerweise stets behördlich angeordnet und durchgeführt. Dazu kommt, dass es für Flugbegleiter momentan keine gesetzliche Grundlage für die Durchführung derartiger Tests gibt. Zwar ist dies in Brüssel momentan in Diskussion, jedoch beschlossen wurde noch nichts. Sicherheit ist in der Luftfahrt stets das höchste Gut, weshalb manche Fluggesellschaften auf Basis einer Betriebs- oder Einzelvereinbarung die Grundlage für die Durchführung von Alkohol- und Drogentests geschaffen haben. In vielen jüngeren Ryanair- und Malta-Air-Arbeitsverträgen – auch über Leiharbeitsfirmen – ist dies beispielsweise in einer Klausel geregelt. Somit liegt dann die Zustimmung des Mitarbeiters vor. Ganz anders jedoch bei Lauda-Altverträgen, denn in diesen existiert ein solcher Passus nicht. Auch gibt es keine Betriebsvereinbarung, denn in Deutschland hat die Ryanair-Tochter keinen Betriebsrat, mit dem eine solche abgeschlossen werden könnte. Der Ablauf solcher Testungen, unabhängig davon, ob eine behördliche Kontrolle oder auf Basis einer Betriebs- oder Einzelvereinbarung durchgeführt wird, ist in Deutschland im Luftsicherheitsgesetz geregelt. Darin ist auch zu lesen, dass zwingend ein Arzt anwesend sein muss.  Aus Polizeikreisen ist zu hören, dass die Art und Weise wie die Testungen durchgeführt wurden, zum Einschreiten der Exekutive geführt haben soll.

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Schwerin-Parchim weiterhin geschlossen

Das Areal des insolventen Flughafens Schwerin-Parchim fungiert derzeit als Parkplatz für noch nicht verkaufte Kraftfahrzeuge. Rund 1.500 Fahrzeuge sind auf dem Gelände „gelagert“ und warten auf ihren Weitertransport zu Händlern. In Sachen Flugbetrieb ist es allerdings äußerst ruhig, abgesehen von Vögeln. Der Parchim-Airport befindet sich noch immer in einem Insolvenzverfahren. Die Kontrollzone wurde bereits im April 2019 deaktiviert, so dass der Flughafen seither stillgelegt ist. Starts und Landungen sind daher behördlich untersagt. Daran wird sich laut einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks so schnell auch nichts ändern, denn das zuständige Ministerium verlängerte die Deaktivierung um weitere 90 Tage. Auch verweist man darauf, dass am 8. Oktober 2020 die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nicht in Sicht ist, sondern die Deaktivierung stets alle 90 Tage verlängert wird. Vor etwa einem Jahr schlitterte die Betreibergesellschaft, die sich im Besitz chinesischer Geschäftsleute befindet, in die Insolvenz. Seither fand sich kein Interessent, der dem Regionalflughafen Schwerin-Parchim neues Leben einhauchen möchte. Zuvor war dieser bei Airlines ein durchaus beliebter Abstellort für temporär nicht benötigte Flugzeuge. Nun hat die Automobilindustrie diesen „Parkplatz“ entdeckt.

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Leipzig-Frankfurt nur noch auf der Schiene

Lufthansa wird künftig nicht mehr zwischen Leipzig/Halle und Frankfurt am Main fliegen. Stattdessen setzt man auf eine Kooperation mit der Deutschen Bahn. So soll es spezielle Bereiche in den Zügen zwischen den beiden Städten geben. Das Unternehmen erklärte in einem TV-Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks, dass dies schon länger geplant war, jedoch die Corona-Krise die Umsetzung nun beschleunigt habe. Das Modell wird definitiv auch Schule machen, denn es gibt weitere Inlandsverbindungen, die auf die Schiene verlagert werden sollen.

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Ryanair droht mit weiteren Schließungen

Allem Anschein nach möchte Ryanair weitere Stützpunkte schließen. Nachdem Ryanair im zweiten Quartal 2020 einen Nettoverlust von umgerechnet 185 Millionen Euro verzeichnet hat, sei dies auch unvermeidlich. Auch seien die Verhandlungen mit den Gewerkschaften nicht von Erfolg gekrönt. Konkret soll es einzelne Basen in Deutschland, Spanien und Italien betreffen, wie ch-aviation.com berichtet. „Uns ist es nicht gelungen, deutsche Piloten davon zu überzeugen, Lohnkürzungen hinzunehmen. Deshalb haben wir die Schließungen unserer Stützpunkte in Stuttgart, Berlin-Tegel, Düsseldorf-Weeze und Frankfurt angekündigt. Am Ende des Sommerflugplans steht auch die Lauda-Schließung in Stuttgart bevor. Ich denke, das war noch nicht alles. Wir sehen uns auch einige Basen in Spanien an, wo sich die Gewerkschaften derzeit noch nicht auf die von uns benötigten Lohnkürzungen geeinigt haben“, so Ryanair-Chef Michael O’Leary.

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Reisebüros: SunExpress senkt Provisionsschwellen

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress senkt die Umsatzschwellen für Agenturen und Reisebüros, die zur Auszahlung von Provisionen führen. Der Mindestumsatz der einzelnen Stufen wurde um 25 Prozent gesenkt. Eigenen Angaben nach reagiert der Carrier damit auf die Folgen der Coronakrise. Das neue Modell gilt rückwirkend zum 1. Januar 2020 und greift damit auch für das bereits abgeschlossene Halbjahr. Provisionen erhalten Reisebüros nun ab 15.000 Euro Umsatz und nicht mehr ab 20.000 Euro. „Das für 2020 ursprünglich geplante Provisionsmodell für die Agenturen und Reisebüros hing an festen Umsatzzielen“, so Michael Schober, Senior Manager Direct Sales bei SunExpress. „Aufgrund der Coronakrise und des vorübergehenden Groundings unserer gesamten Flotte von Mitte März bis Juni war es vielen unserer Partner jedoch so gut wie unmöglich, diese zu erfüllen. Da Reisebüros für uns absolute Top-Vertriebspartner sind, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir sie in dieser schweren Zeit unterstützen können und unser Provisionsmodell zu ihrem Vorteil angepasst.“

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Airbus meldet 1,4 Milliarden Euro Verlust

Die Corona-Pandemie beschert auch dem europäischen Flugzeugbauer Airbus tiefrote Zahlen. Im zweiten Quartal 2020 schrieb man einen Verlust in der Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Produktion des Airbus A350 wird nun gedrosselt. Airbus ist von der Krise hart getroffen, denn viele Fluggesellschaften wollen bestellte Maschinen später oder gleich gar nicht übernehmen. Dies führt dazu, dass der Konzern die Produktionsraten anpassen muss und weltweit etwa 15.000 Mitarbeiter abbauen wird. Das erste Halbjahr 2020 war tiefrot, jedoch für das Gesamtjahr 2020 will Firmenchef Faury unter Hinweis auf die aufgrund von Corona völlig unklare Situation keine Prognose abgeben. Der Bestseller Airbus A320neo soll keine weiteren Produktionsdrosselungen erleiden. Derzeit werden rund 40 Maschinen pro Woche gefertigt. Im Langstreckenbereich werden monatlich künftig weniger A350 und A330neo hergestellt. Dies wird mit der derzeit geringen Nachfrage in diesem Segment begründet. Das kanadische Werk soll wieder vier A220 pro Monat endmontieren. Zur Produktion dieses Typs in den USA machte Airbus keine konkreten Angaben und erwähnt lediglich, dass die Fabrik im Mai 2020 eröffnet wurde.

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Tuifly und Condor vor Fusion?

Nachdem die Corona-Pandemie einen Strich durch die Übernahme der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor durch die LOT-Mutter PGL gemacht hat, gibt es nun Spekulationen, dass Tuifly und Condor ein Joint-Venture bilden könnten. Dies berichtet die Börsen-Zeitung unter Berufung auf „gut informierte Kreise“. Demnach gäbe es auch politischen Druck eine solche Lösung zu finden. Offizielle Stellungnahmen gibt es von beiden Fluggesellschaften nicht. Allerdings erhielten beide finanzielle Unterstützung seitens der Bundesrepublik Deutschland. 

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