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Sicherheitspersonal: Verdi weitet den Streikaufruf aus

Die Gewerkschaft Verdi ruft auch am Freitag, den 15. März 2024 die Sicherheitsmitarbeiter an zahlreichen deutschen Airports zur Arbeitsniederlegung auf. Am 14. März 2024 findet ebenfalls ein Streik statt, der kurzfristig auf den Flughafen München ausgedehnt wird. Laut Mitteilung der Arbeitnehmervertreter soll am Freitag das in Dresden, Hannover, Leipzig/Halle, Dortmund, Weeze und Karlsruhe/Baden-Baden tätige Sicherheitspersonal in den Streik treten. Am 14. März 2024 soll in Berlin, Köln/Bonn, Karlsruhe/Baden-Baden, Stuttgart, Hamburg und neu auch in München gestreikt werden. Es ist damit zu rechnen, dass eine nur sehr kurzfristig angekündigte Ausweitung erfolgen könnte. Einige Airports, darunter Hamburg, Stuttgart und Berlin, haben bereits mitgeteilt, dass am jeweiligen Streiktag mangels Sicherheitskontrolle keine regulären Abflüge stattfinden können. In Köln/Bonn hingegen rechnet man damit, dass mit einer Art Notbesatzung die Siko-Linien zumindest teilweise offen gehalten werden können. Dennoch haben die Fluggesellschaften bereits jetzt mehr als die Hälfte des für Donnerstag geplanten Flugangebots ab diesem Airport gestrichen. Fluggäste, die am Donnerstag und/oder Freitag ab den betroffenen Flughäfen fliegen wollen, sollten sich dringend bei ihrer Fluggesellschaft darüber informieren, ob ihr Flug überhaupt stattfindet. Manche Airlines, gerade im Ferienflugbereich, verlegen gelegentlich zu weit entfernten Flughäfen. Nicht immer werden Shuttlebusse zur Verfügung gestellt. In den meisten Fällen aber fallen die Flüge ersatzlos aus. Nina Staub, Fluggasrechtsexpertin bei AirHelp, erklärt, welche Rechte betroffene Passagiere haben: „Durch den Streik des Flugsicherheitspersonals werden voraussichtlich tausende Passagiere ihr Ziel nicht wie geplant erreichen. Da es sich um einen Streik des Flughafenpersonals handelt, haben betroffene Passagiere jedoch keinen Anspruch auf eine Entschädigung gemäß der europäischen

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Sommer 2024: Freebird nimmt Dalaman-Düsseldorf auf

Die türkische Fluggesellschaft Freebird Airlines wird im Sommerflugplan 2024 ab Dalaman auch Kurs auf den deutschen Airport Düsseldorf nehmen. Der Erstflug ist für den 7. Juli 2024 angekündigt. Die operative Bedienung dieser Route soll jeweils am Verkehrstag Sonntag erfolgen. Vorläufig sind die Flüge, die sich hauptsächlich an Personen, die Urlaube in der Türkei verbringen wollen, richten, bis 29. September 2024 befristet. Über eine mögliche Fortführung hat Freebird Airlines noch nicht entschieden.

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Ita-Übernahme: Spohr will Passagiere aus „Ryanair-Klammergriff“ befreien

In Italien hat Ryanair einen durchaus beachtlich hohen Marktanteil. Genau dies macht sich jetzt Lufthansa zu Nutze. Konzernchef Carsten Spohr argumentierte kürzlich während einem Mediengespräch, dass man mit Hilfe der Ita-Übernahme die Passagiere „aus dem Klammergriff von Ryanair“ befreien wolle. Unter anderem damit will man die EU-Kommission überzeugen, dass es ohnehin genug Wettbewerb geben würde und der geplante Einstieg bei Ita-Airways dazu führen würde, dass Lufthansa für mehr Konkurrenz gegen Marktführer Ryanair sorgen würde. Interessant ist die Wortwahl, wobei Spohr betonte, dass man „sehr rational“ vorgehen würde. Ähnlich stichelt nämlich immer wieder Michael O’Leary gegen die Lufthansa Group und andere Mitbewerber.

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Jahreszahlen: Flughafen Heringsdorf mit 19.500 Reisenden

Im Vorjahr wurde der Flughafen Heringsdorf von 19.500 Passagieren genutzt. Damit lag man um 5.700 Reisende über dem Vorjahreswert. Eine Unterscheidung zwischen General Aviation und kommerziellem Linienverkehr wurde in der Aussendung nicht gemacht. Die Anzahl der Flugbewegungen habe sich von 4.400 im Jahr 2023 auf rund 4.900 im Jahr 2023 erhöht. Für das laufende Jahr haben sich Rhein-Neckar Air (operated by MHS Aviation), Luxair und Lufthansa mit regelmäßigen Flügen angemeldet. Diese sollen ab Mannheim, Kassel, Luxemburg und Frankfurt am Main durchgeführt werden.

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Flughafen Saarbrücken hat den Ernstfall trainiert

Der saarländische Flughafen Saarbrücken hat am Montag, den 11. März 2024 eine Notfallübung durchgeführt. Laut Erklärung des Airprots ist diese erfolgreich verlaufen. Geübt wurde ein Unfall, bei dem die Alarmierungsketten, die Brandlöschung sowie Personenrettung simuliert wurden. Dabei galt auch dem Zusammenspiel der Einsatzkräfte ein besonderer Augenmerk. Das Training hatte keinen Einfluss auf den Flugbetrieb, der regulär weitergelaufen ist.

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Streiks: Flix verzeichnet hohe Fahrkarten-Nachfrage

Der nicht von den Streiks, die momentan bei Lufthansa und Deutsche Bahn über die Bühne gehen, betroffene Reisekonzern Flix SE verzeichnet derzeit eine stark steigende Nachfrage. Dies gilt sowohl für die Züge als auch für die Fernbusse. Es zeigt sich auch, dass auf vielen innerdeutschen Routen die Fahrkarten nicht nur rasch vergriffen waren, sondern auch zu hohen Preisen verkauft worden sind. In vielen Fällen haben Reisende wegen der Arbeitskampfmaßnahmen bei Lufthansa und Deutsche Bahn kaum eine Alternative. Es scheint so als würde die Flix SE von den Streiks bei den Mitbewerbern durchaus profitieren.

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Verdi-Streik: Auch Stuttgart muss alle Abflüge absagen

Der Flughafen Stuttgart hat mitgeteilt, dass am Donnerstag, den 14. März 2024, keine regulären Abflüge stattfinden können. Hintergrund ist ein neuerlicher Streik des Sicherheitspersonals, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufruft. Deshalb sind am gesamten Donnerstag keine Abflüge für Passagiere möglich. Da an weiteren Flughäfen ebenfalls zum Streik aufgerufen wird, kann es auch bei den Ankünften zu Verzögerungen oder Ausfällen kommen. Fluggäste, die für diesen Tag einen Flug ab Stuttgart gebucht haben, werden gebeten, den Status ihres Fluges zu checken und sich mit ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen. Ursprünglich geplant waren am Flughafen Stuttgart für diesen Tag 159 Bewegungen. Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) bedauert die Auswirkungen, die der Streik für die Fluggäste mit sich bringt.

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Österreich blickt zufrieden auf ITB 2024 zurück

Von 05. – 07. März fand die ITB, eine der weltweit größten Tourismusmessen, in Berlin statt. Austrian Leading Sights kann gemeinsam mit der Österreich Werbung einen erfolgreichen Messeauftritt verzeichnen. Im Rahmen des Vereins präsentierten 24 Mitglieder und Partner von Austrian Leading Sights einem internationalen Publikum die Vielfalt und Exklusivität der führenden Sehenswürdigkeiten. Die zahlreichen Fachbesucher, darunter Medienvertreter und Reiseveranstalter sowie Vertreter von Schulen und Ausbildungsstätten im Bereich Tourismus- und Hotelmanagement, die den Kontakt zu unseren Mitgliedern suchten, bezeugen das große Interesse an den einzigartigen Angeboten und bestätigen die Position der Vereinsmitglieder als führende Anbieter für außergewöhnliche Tourismuserlebnisse in Österreich. Ein besonderes Highlight war das Netzwerktreffen, das am Mittwochabend, dem 6. März, stattfand. In entspannter Atmosphäre konnten die rund 150 Gäste bei österreichischer Live-Musik und einer exquisiten Getränkeauswahl unserer Mitglieder Stift Melk, Stift Klosterneuburg und Esterhazy, sowie unseren Partnern Gösser und Vienna Spirits den internationalen Austausch nutzen und persönliche Kontakte knüpfen. „Unser Auftritt auf der ITB 2024 war ein voller Erfolg. Die positive Resonanz von Besucher und Partnern ehrt uns sehr und betont einmal mehr, dass die Austrian Leading Sights als außergewöhnliche Reiseerlebnisse in Österreich gelten“, so Klaus Panholzer, Präsident von Austrian Leading Sights.

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Stuttgart: 115 Destinationen im Sommer 2024, aber kaum Low-Coster präsent

Kaum ein größerer Flughafen Deutschlands steht seit dem Beginn der Corona-Pandemie ausgedünnter da als der Stuttgarter Airport. Der Verlust von Billigfliegern wie Ryanair (Lauda), Easyjet und Blue Air hat sowohl in den Finanzen als auch im Bereich der Fluggastzahlen tiefe Spuren hinterlassen. Im Sommerflugplan 2024 sollen ab dem Landesflughafen 115 Destinationen angeboten werden. Ende März 2024 beginnt auch am Stuttgarter Flughafen die Flugplanperiode der warmen Jahreszeit des laufenden Jahres. Nach längerer Durststrecke konnte der Airport wieder einen Billigflieger gewinnen, denn im Juni dieses Jahres wird Wizz Air eine Nonstopverbindung zwischen Budapest und der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg aufnehmen. Im Anbetracht dessen, dass es vor der Corona-Pandemie im Lowcost-Segment zahlreiche Destinationen, die von Ryanair (Lauda), Easyjet und Blue Air angeboten wurden, gab, ist dies aber nur der sprichwörtliche „Tropfen auf dem heißen Stein“. Lauda-Personal soll Lohnkürzungen „abgelehnt“ haben Die Schließung der Lauda-Basis Stuttgart wurde offiziell damit begründet, dass das Personal vom Management verlangte Lohnkürzungen abgelehnt habe. In Düsseldorf stimmten die Lauda-Mitarbeiter dafür, jedoch wurde auch diese Base dicht gemacht und dies wurde damit begründet, dass der Airport und das Ground Handling keine Vergünstigungen gewähren wollten. Somit hat sich die Ryanair Group im Jahr 2020 sowohl aus Düsseldorf als auch aus Stuttgart zurückgezogen. Ganz aus dem Blick verloren hat der irische Konzern den Landesflughafen aber nicht, denn erst vor wenigen Monaten polterte man über hohe Gebühren und das obwohl man den Stuttgarter Airport seit dem Jahr 2020 gar nicht mehr ansteuert. Völlig geräuschlos hat sich Easyjet im Zuge der Corona-Pandemie verabschiedet. Das Unternehmen

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Innsbruck: Statt Skyalps-Zusammenarbeit legt Lufthansa schon wieder den München-Bus auf

Ab 1. April 2024 werden zwischen Innsbruck und München vice versa wieder Reisebusse im Auftrag von Lufthansa verkehren. Mit diesen will der Kranich-Konzern die Anbindung der Tiroler Landeshauptstadt an das Drehkreuz München bewerkstelligen. Die Frankfurt-Flüge werden eingestellt. Die italienische Regionalfluggesellschaft Skyalps biederte sich Lufthansa wiederholt als möglicher Interlining-Partner an. Auch der Flughafen Innsbruck sprach sich öffentlich für eine Kooperation zwischen den beiden Carriern aus. Daraus wird aber nichts, denn Skyalps verfügt über kein IOSA-Safety-Audit, was die absolute Mindestvoraussetzung für eine Kooperation mit der Lufthansa Group ist. Dem Vernehmen nach soll sich das Südtiroler Luftfahrtunternehmen für eine Interlining-Zusammenarbeit stark gemacht haben. Dies hätte für die Passagiere bedeutet, dass lediglich zwei Tickets zum vollen Tarif zusammengestoppelt werden können. Preislich konkurrenzfähige Flugscheine wären nur über ein Codeshare- und/oder Blocked-Space-Abkommen möglich gewesen. Mangels IOSA-Safety-Audit soll es jedoch in den Gesprächen gar nicht soweit gekommen sein. Weiters dürfte eine Ursache dafür, dass man sowohl in Innsbruck als auch in Friedrichshafen und Linz schon länger nichts mehr von möglichen Frankfurt-Flügen gehört hat sein, dass der Carrier eine garantierte Mindestabnahme von Flugscheinen fordern soll. In Oberösterreich hat man gar die Frequenzen nach Düsseldorf im Sommerflugplan 2024 reduziert. Lufthansa hat sich in Innsbruck dazu entschlossen, dass man schon wieder einen Anlauf per Autobus startet. In der Vergangenheit hat man dies wiederholt versucht, jedoch wurden die „Busreisen mit Lufthansa-Flugnummer“ vom Markt nur sehr schlecht angenommen. Insbesondere Geschäftsreisende sind zumeist aufs Auto ausgewichen und mit diesem zum Beispiel nach München gefahren. Auch bei Privatreisenden galt der Bus als unbeliebt. Davon

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