
Jahreszahlen: Frankfurt um 15,9 Prozent unter Vorkrisen-Aufkommen
Deutschlands größter Verkehrsflughafen, Frankfurt am Main, hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 insgesamt 59,4 Millionen Reisende. Im direkten Vergleich mit der Vorperiode konnte man um 21,3 Prozent zulegen, jedoch lag man um 15,9 Prozent unter dem Wert, den die Fraport AG im Jahr 2019 erreichen konnte. „2023 war ein weiteres herausforderndes Jahr für die Luftfahrtindustrie, insbesondere in Europa. Neben dem anhaltenden Krieg in der Ukraine gab es auch Luftraumbeschränkungen aufgrund der NATO-Übung ‚Air Defender‘, die in Deutschland durchgeführt wurde. Das komplexe und vernetzte System des internationalen Luftverkehrs wurde auch durch eine Reihe von Streiks im Jahr 2023 gestört, darunter Streiks der französischen Fluglotsen. Trotz dieser Beeinträchtigungen und in gemeinsamer Anstrengung mit unseren Systempartnern ist es uns im vergangenen Jahr gelungen, den Betrieb in Frankfurt weiter zu stabilisieren. Unsere Verkehrsleistung für 2023 zeigt deutlich, dass sich die Nachfrage von der Covid-19-Pandemie erholt und die Reiselust der Menschen ungebrochen ist. Daher bin ich für das neue Jahr 2024 optimistisch“, erklärt Fraport-Chef Stefan Schulte. Die Flugbewegungen in Frankfurt stiegen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 12,6 Prozent auf 430.436 Starts und Landungen (Vergleich 2019: minus 16,2 Prozent). Auch die kumulierten Höchststartgewichte (MTOW) stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 11,4 Prozent auf rund 27 Millionen Tonnen (Vergleich 2019: minus 15,3 Prozent). Der Frachtumschlag (bestehend aus Luftfracht und Luftpost) in FRA sank im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozent auf rund 1,9 Millionen Tonnen (Vergleich 2019: minus 9,3 Prozent). Zu dieser Verlangsamung trugen unter anderem die Luftraumbeschränkungen in ganz Europa und die








