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Urabstimmung: Discover-Piloten entscheiden über möglichen Streik

Bei der Ferienfluggesellschaft Discover Airlines scheinen auch nach einem kurzen Warnstreik die Fronten zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaften festgefahren zu sein. Die Vereinigung Cockpit hat nun eine Urabstimmung über einen möglichen Pilotenstreik eingeleitet. Aus der Flugbegleitergewerkschaft Ufo ist zu hören, dass man mit dem bisherigen Verlauf der Gespräche ebenfalls unzufrieden ist. Noch ist vom Kabinenpersonal aber nicht das „S-Wort“ zu hören, jedoch stimmen jene Piloten, die Mitglieder der Vereinigung Cockpit sind, bereits über einen Streik ab. Kurz vor Weihnachten 2023 gab es bei Discover Airlines bereits einen kurzen Warnstreik, zu dem die Vereinigung Cockpit aufgerufen hatte. Nun lässt man die Mitglieder seit Montag, den 15. Jänner 2024 darüber entscheiden, ob es zu weiteren Aufrufen zur Arbeitsniederlegung kommen soll oder nicht. Bei den Arbeitnehmervertretern geht man derzeit davon aus, dass es zu einer überragenden Zustimmung kommen wird. Dies alleine ist aber noch kein Streikaufruf. Dieser könnte aber unmittelbar nach dem Abschluss der Urabstimmung in der kommenden Woche folgen, sofern es keine Annäherung zwischen den beiden Tarifparteien gibt. Sowohl Ufo als auch die VC werfen Discover Airlines vor, dass das Management eine Art von Hinhalte-Taktik verfolgen soll. Noch bis zum 23. Jänner 2024 können jene Discover-Piloten, die Mitglied in der Vereinigung Cockpit sind, darüber abstimmen, ob gestreikt werden soll oder nicht. Gleichzeitig fordert die VC in Richtung Arbeitgeber, dass ein nachgebessertes Angebot vorgelegt werden soll, um mögliche Streikmaßnahmen abwenden zu können.

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Sommer 2024: Eurowings mit bis zu 400 Mallorca-Flügen pro Woche

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Sommerflugplan 2024 ab 26 Airports bis zu 400 wöchentliche Flüge in Richtung Palma de Mallorca anbieten. Das Streckennetz soll aus rund 150 Destinationen bestehen. Ab Berlin wird Eurowings im Sommer 2024 insgesamt 32 Ziele anbieten. Nach Palma de Mallorca wird es bis zu 21 Mal pro Woche gehen. Neu: elfmal wöchentlich (täglich außer samstags) nach Wien (Österreich) und Zürich (Schweiz), zweimal wöchentlich nach Erbil im Irak, einmal wöchentlich nach Tivat in Montenegro und Jerewan in Armenien Von Düsseldorf aus steuert der Carrier 122 Nonstopziele an. Mallorca hat man bis zu 64 Mal pro Woche im Portfolio. Neu: dreimal wöchentlich ins italienische Florenz, zweimal wöchentlich nach Iasi in Rumänien, Tel Aviv (Israel) und Tanger in Marokko sowie einmal wöchentlich nach Marrakesch (Marokko) Ab der Basis Hamburg hat Eurowings 60 Ziele im Angebot. Nach Palma geht es 42 Mal wöchentlich. Neu: viermal wöchentlich nach Manchester in England, zweimal wöchentlich ins spanische Jerez de la Frontera und nach Erbil im Irak sowie einmal pro Woche nach Zakynthos (Griechenland) Von Hannover aus nimmt man Kurs auf 14 Destinationen. 18 wöchentliche Verbindungen bietet Eurowings nach Palma de Mallorca an. Neu: starker Italien-Schwerpunkt mit Rom (viermal pro Woche), Catania und Neapel (dreimal wöchentlich) sowie Bari, Olbia und Lamezia Terme (zweimal wöchentlich). Darüber hinaus viermal wöchentlich nach Málaga (Spanien) und zweimal wöchentlich nach Faro (Portugal). Ab der Base Köln/Bonn bietet Eurowings im Sommer 2024 insgesamt 71 Nonstopziele an. Bis zu 47 Flüge pro Woche werden nach Palma de Mallorca führen. Neue Verbindung:

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Deutschland: Branchenverband warnt vor höherer Ticketsteuer

Die deutsche Bunderegierung braucht dringend frisches Geld, denn vor einigen Wochen sind einige Schuldenkonstruktionen („Sondervermögen“) als verfassungswidrig höchstrichterlich untersagt worden. Mal wieder sollen die Luftfahrt und deren Kunden herhalten, denn unter dem Deckmangel des angeblichen Umweltschutzes soll die Luftverkehrsabgabe abermals erhöht werden. Gleichzeitig will Deutschlands Regierung aber Förderungen für alternative Antriebe und Kraftstoffe wie SAF deutlich reduzieren. Ursprünglich hieß es, dass genau diese Subventionen zumindest teilweise aus den Einnahmen der Luftverkehrsabgabe finanziert werden sollen. Später kam dann noch dazu, dass die umstrittene Ticketsteuer auch zur Querfinanzierung der über Jahrzehnte vernachlässigten Bahn genutzt werden soll. Von der erhöhten Luftverkehrsabgabe wird die Luftfahrt in Deutschland so gut wie gar nichts haben, denn aufgrund des Umstands, dass der Staat faktisch bankrott ist, wird überall bei Förderungen und Subventionen den Rotstift angesetzt. Gleichzeitig will die Regierung ab 1. Mai 2024 mehr Luftverkehrsabgabe von den Passagieren kassieren. Genau genommen ist nicht der Fluggast, sondern die von ihm gebuchte Airline der Steuerschuldner. Es obliegt allein der Fluggesellschaft, ob diese die Luftverkehrsabgabe „durchreicht“ oder sie einfach selbst trägt. Rein aus wirtschaftlichen Gründen kommt letzteres nur bei ultrabilligen Tickets, die aus Werbegründen auf den Markt geworfen werden, vor. Ansonsten müssen sich Passagiere darauf einstellen, dass es teurer wird, weil die Regierung dringend Geld braucht. BDL fordert zumindest Verschiebung der Steuererhöhung Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft ist mit der geplanten Steuererhöhung so ganz und gar nicht zufrieden. Der deutsche Alleingang würde zu Wettbewerbsverzerrungen führen und den Trend, dass einige Airlines ihre Kapazitäten einfach in andere Staaten, in denen solche

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Brussels Airlines meldet zahlreiche Flugstreichungen

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines musste aufgrund eines Pilotenstreiks zahlreiche Flüge am Samstag annullieren. Ein Pilotenstreik am Samstag führt zu zahlreichen Flugannullierungen der Fluggesellschaft Brussels Airlines. Inkludiert waren ebenso Flüge nach Deutschland, vor allem Flüge von und nach Hamburg, Berlin und München, wie das Portal Aero.de berichtet.

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Mit Embraer 145: Travelcoup nimmt München-Hamburg auf

Im Auftrag von Travelcoup nimmt das deutsche Bedarfsluftfahrtunternehmen Heron Aviation am 23. Feber 2024 eine Nonstopverbindung zwischen München und Hamburg auf. Diese soll mit Embraer 145, die mit maximal 22 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient werden. Vorerst sollen drei wöchentliche Rotationen durchgeführt werden. Das günstigste Ticket kostet 365 Euro oneway. Die Durchführung erfolgt an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag. Bei entsprechendem Erfolg ist zu einem späteren Zeitpunkt eine Aufstockung möglich. Travelcoup bezeichnet die Flüge als „Semi-Privatejet“. Man will Passagiere, die mit der Businessclass bestehender Anbieter unzufrieden sind, jedoch ein eigener Businessjet aufgrund hoher Kosten nicht in Frage kommt, ansprechen und diesen mehr Service bieten. Travelcoup bietet seinen Gästen an Bord 22 rund 58 cm breite First-Class-Ledersitze in einer 1-1-Konfiguration mit einer Beinfreiheit von bis zu 116 cm, kostenlose Gourmet-Snacks und Getränke sowie High-Speed-WLAN. Der eingesetzte-ERJ 145 kommt ohne Gepäckfächer in der Kabine aus und bietet dadurch ein offenes Raumerlebnis. Zum Sommer wird der zweite exklusive Embraer 145 ausgeliefert, so dass Travelcoup mehr Kapazitäten in den Markt bringen wird. Insgesamt soll die Flotte auf fünf Jets in derselben Konfiguration und Ausstattung wachsen. Im aktuellen Winterflugplan fliegt Travelcoup weiterhin auf die Balearischen Inseln und bietet insgesamt vier wöchentliche Flüge von München und Zürich nach Mallorca und Ibiza. Die Preise für Flüge nach Mallorca starten ab 695 Euro, nach Ibiza ab 818 Euro (jeweils pro Person und Strecke). Im Sommerflugplan 2024 sind zusätzliche Destinationen im Mittelmeerraum sowie weitere Abflughäfen in Deutschland und der Schweiz geplant. „Im reduzierten Winterflugplan haben wir die Kapazitäten, um

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Flughäfen Dresden und Leipzig brauchen frisches Geld

Die Mitteldeutsche Flughafen AG, die Holdinggesellschaft der Airports Dresden und Leipzig/Halle, will sich neu organisieren. Die Belegschaft wurde am vergangenen Donnerstag über einen von KMPG erstellten Sanierungsplan informiert. „Es bestätigt der Mitteldeutschen Flughafen AG bei Umsetzung des Restrukturierungskonzeptes eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und gute Zukunftsperspektiven“, so die MDF AG in einer Mitteilung. Die Investitionen, die innerhalb der nächsten drei Jahre anstehen, könnten nur dann gestemmt werden, wenn die Gesellschafter, also die Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt, frisches Kapital zur Verfügung stellen. Die Firmengruppe dürfte die Verluste aus den Corona-Jahren sowie den Umstand, dass beide Airports noch immer stark unter dem Vorkrisenaufkommen liegen, stark zu spüren bekommen. Im Geschäftsjahr 2022 hat man einen Fehlbetrag von 36,5 Millionen Euro ausweisen müssen.

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Condor trennt sich schneller von der Boeing 757-Flotte

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird ihre letzten verbliebenen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 757 früher als ursprünglich angenommen ausflotten. Nach dem Sommer 2025 soll Schluss sein, geht aus dem jüngsten Geschäftsbericht hervor. Laut einem Bericht des Portals Aero.de scheint Condor schon länger den Plan geschafft zu haben die jeweiligen Leasingverträge vorzeitig zu beenden. Der Carrier wird anschließend mit einer reinen Airbus-Flotte unterwegs sein. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte aber erst jetzt, dass die B757-Jets vorzeitig zurückgegeben werden sollen.

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Student Agency: Tschechische Kunden buchen Flüge vermehrt ab Wien und München

Die Regiojet-Konzernmutter Student Agency konnte im Jahr 2023 um 30 Prozent mehr Flugtickets vermitteln als in der Vorperiode. Bei genauer Betrachtung der Zahlen zeigt sich ein interessantes Bild, denn die Flüge wurden vermehrt ab Wien und München angetreten. In Prag verzeichnet der Konzern gar einen Rückgang. Die beliebtesten Reiseziele im Jahr 2023 waren Bangkok, Paris, New York, London, die Malediven, Bali, Dubai, Barcelona, Colombo und Malaga. Die Ticketpreise für europäische Ziele blieben stabil, während die Preise für Langstreckenziele in der ersten Jahreshälfte günstiger waren und in der zweiten Jahreshälfte um 12-22 Prozent stiegen. Im Jahr 2023 haben Student-Agency-Kunden vermehrt Flugtickets ab Wien und München gekauft. Der Anteil der Abflüge ab Prag ist von 62 Prozent auf 57 Prozent gesunken. Der bayerische Airport scheint gefragter als in den Jahren zuvor gewesen zu sein, denn vier Prozent aller verkauften Tickets sind auf diesen Flughafen entfallen. Wien-Schwechat steig von 19 Prozent auf 21 Prozent. Auf der anderen Seite haben Flughäfen wie Frankfurt, Krakau und Kattowitz ihren Anteil am Gesamtumsatz konstant gehalten, der in beiden Vergleichsjahren weniger als ein Prozent beträgt. Meistverkaufte Ziele nach Abflugort Kofferlose Tarife verkürzen die Aufenthaltsdauer Student Agency hat auch festgestellt, dass die so genannten „Light Tarife“, in denen die Beförderung von Aufgabegepäckstücken kostenpflichtig ist, zu einer Reduktion der Aufenthaltsdauer geführt hat. Im Jahr 2023 lag diese durchschnittlich bei 12 Tagen – ein Tag weniger als in der Vorperiode. Die Einkaufsgewohnheiten der Fluggäste haben sich im Jahr 2023 wieder auf den Stand vor der Abschaffung von Flugtickets eingestellt. Flugtickets werden

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Passagierzahlen: Stuttgart fernab dem Vorkrisenaufkommen

Der Flughafen Stuttgart wurde im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 von 8.447.406 Passagieren genutzt. Gegenüber der Vorperiode, in der man 6.997.032 Fluggäste hatte, konnte man zwar um 20,7 Prozent zulegen, aber vom Aufkommen des Jahres 2019 ist man noch weit entfernt. Die Zahl der Flugbewegungen lag 2023 nach vorläufigen Angaben bei 92.094 Starts und Landungen, ein Plus von 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2022: 85.822 Flugbewegungen). „Wir haben unsere Prognose von rund 8,3 Millionen Fluggästen recht genau erreicht. Dass die starken Sommermonate so reibungslos verlaufen sind, war im Luftverkehr zuletzt leider nicht mehr selbstverständlich. Diese Leistungsfähigkeit verdanken wir einer guten Planung und großen Anstrengungen in den operativen Bereichen. Mein besonderer Dank gilt deshalb allen unseren Mitarbeitenden bei der FSG, ihren Töchtern und unseren Partnern für den motivierten Einsatz. Wir können mit Zuversicht auf das kommende Jahr schauen, in dem wir mit einer weiter steigenden Nachfrage rechnen“, erklärt Geschäftsführer Ulrich Heppe. Im Jahr 2019 hatte der Stuttgarter Flughafen noch 12,7 Millionen Passagiere. Es sah zunächst danach aus als wäre es in 2020 zu einem neuen Rekordaufkommen gekommen, jedoch machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Von dieser konnte sich der größte Flughafen des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg nicht vollständig erholen. Finanziell gesehen war der Airport zumeist profitabel, jedoch schreibt man seither Verluste. Der Abgang von Passagieren dürfte nicht nur daran liegen, dass das Preisniveau für Tickets ab Stuttgart schleichend gestiegen ist, sondern auch daran, dass das Angebot im Lowcost-Segment – abgesehen von wenigen Ausnahmen – komplett weggebrochen ist. Easyjet und Ryanair

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Ryanair nimmt Berlin-Castellón auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair baut im Sommerflugplan 2024 das Angebot in Richtung Spanien ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg weiter aus. Ab 31. März 2024 wird der Lowcoster auch zwischen dem BER und Castellón fliegen. Vorerst sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Der Verkauf von Flugscheinen für die neue Route wurde bereits aufgenommen.

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