Einreisebestimmungen

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Einreisebestimmungen

EU-Kommission verlängert „Grünen Pass“ um ein Jahr

Auf EU-Ebenen wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die im Vorjahr eingeführten Covid-Zertifikate um vorerst ein Jahr verlängert werden. Die Verordnung soll um ein Jahr bis zum 30. Juni 2023 verlängert werden. Die Gültigkeitsdauer von Tests, Impfungen und Genesungen legen die Nationalstaaten aber weiterhin selbst fest. Der Beschluss hat nur zur Folge, dass der „Grüne Pass“ an sich weiter bestehen wird. Ohne diese Einigung wäre dieser zum 30. Juni 2022 ausgelaufen. Die EU-Kommission hatte bereits im Feber 2022 vorgeschlagen, dass das Projekt verlängert werden sollte. Die Gespräche und Verhandlungen haben sich aber länger hingezogen. Man ist der Ansicht, dass dieses System das Reisen erheblich erleichtert. Derzeit verlangen nur noch wenige EU-Staaten bei der Einreise dir Vorlage von Covid-Zertifikaten. Zu Urlaubsländern, die weiterhin die 3G-Regel praktizieren und auf Zertifikate mit lesbarem QR-Code pochen, zählt beispielsweise Malta.

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Air Baltic fliegt im Winter nach Marrakesch

Die lettische Fluggesellschaft nimmt ab Ende Oktober neue Flüge von Riga nach Marrakesch ins Flugprogramm. „Wir freuen uns, unsere allererste geplante Route nach Afrika ankündigen zu können. Als führende Fluggesellschaft im Baltikum bauen wir unser Netzwerk weiter aus und fügen auch für die Wintersaison weitere aufregende Urlaubsziele hinzu“, so Airline-Chef Martin Gauss. Zum Einsatz kommt – wie soll es auch anders sein bei Air Baltic – ein Airbus A220-300. Die Flugzeit zwischen den beiden Städten wird auf 5:30 bemessen.

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Kanada pausiert stichprobenartige Tests bei Einreise

Kanada wird vorerst keine stichprobenartigen Tests bei der Einreise mehr durchführen. Bei Einreise nach Kanada wird die Praxis, internationale geimpfte Fluggäste bei Ankunft im Land stichprobenartig einem Test zu unterziehen, ab sofort pausiert. Die kanadische Regierung hat beschlossen, die Stichproben bis 30. Juni auszusetzen – in der Zeit soll über die weiteren Corona-Maßnahmen erneut beraten werden. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. Nach wie vor getestet werden aber ungeimpfte Besucher des Landes. Aktuell wird dies noch direkt am Flughafen gemacht, das soll jedoch zum 1. Juli außerhalb des Flughafengeländes durchgeführt werden. Bis dahin sollen auch weitere Maßnahmen oder Lockerungen für die Einreise ins Land beschlossen sein. Hintergrund der Testungen sei es, frühzeitig neue Varianten aufzuspüren. Da die meisten neuen Erreger durch Touristen ins Land gebracht werden, sah man in den Stichprobentestungen eine Möglichkeit, den Virusverlauf zu bestimmen. Diese führten aber mitunter zu langen Wartezeiten.

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Einreise: USA verlangen keinen negativen Coronatest

Die Vereinigten Staaten von Amerika verlangen ab Sonntag bei der Einreise keinen negativen Corona-Test mehr. Die Gesundheitsbehörde CDC teilte mit, dass dies nicht mehr notwendig ist, da man aufgrund der Verfügbarkeit von Behandlungsmöglichkeiten sowie gewachsener Immunität „in eine neue Phase“ eingetreten ist. Auf dem Landweg wurde aus Mexiko und Kanada kommend schon seit einiger Zeit kein negativer Coronatest mehr verlangt. Nun wird dies auch auf den Luftweg und zwar aus allen Ländern kommend ausgedehnt. Bislang musste man unabhängig vom Impfstatus einen negativen Cornatest, der am Tag vor dem Abflug vorgenommen wurde, vorlegen. Innerhalb der Vereinigten Staaten gab es seitens Fluggesellschaften, Airports, Hotels und touristischen Betrieben erheblichen öffentlichen Druck, der auf die Abschaffung der Testvorlagepflicht abzielte. Dies hatte offenbar Erfolg, denn die CDC verkündete am Freitag das Aus. Masken müssen in den Vereinigten Staaten an Bord von Verkehrsflugzeugen nicht mehr getragen werden. Die Regelung wurde von einem Bundesgericht gekippt.

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Deutschland: Übernachtungszahl im April vervierfacht

Mit dem Ende vieler Corona-Auflagen nimmt der Deutschland-Tourismus wieder Fahrt auf und nähert sich dem Vorkrisenniveau. Im April verbuchten Hotels, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe 35,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das waren mehr als viermal so viele wie ein Jahr zuvor (plus 320 Prozent). Damals galt aufgrund der Corona-Pandemie ein Beherbergungsverbot für privatreisende Gäste, weshalb das Ostergeschäft praktisch ausfiel. Im Vergleich zum April 2020, als der erste coronabedingte Lockdown galt, waren die Übernachtungszahlen diesmal sogar mehr als achtmal höher (plus 722 Prozent). Dennoch lagen die Zahlen immer noch 11,4 Prozent niedriger als im April des Vorkrisenjahres 2019.  „Insgesamt lässt sich bei den Übernachtungszahlen ein positiver Trend erkennen, da die Lücke zum Vorkrisenniveau seit Jahresbeginn 2022 kleiner wird“, so die Statistiker. Im März hatte sie mit noch 23,7 Prozent noch doppelt so viel betragen.

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Hongkong lässt PCR-Testpflicht für Transitreisende fallen

Reisende, die über Hongkong an ein anderes Ziel weiterreisen wollen, müssen keinen negativen PCR-Test mehr vorlegen. Die Einreisebestimmungen für die chinesische Sonderverwaltungszone bleiben von der Lockerung für Transitreisende jedoch unberührt. Seit dem 1. Juni müssen Transitpassagiere in Hongkong bei der Weiterreise keinen PCR-Test mehr vorlegen. Aufgrund der strengen Regelungen der Hongkonger Behörden, die eine Null-COVID-Strategie verfolgen, hatte es lange Ein- und Durchreiseverbote gegeben, zuletzt war auch für den Transit noch ein PCR-Test nötig. Aus Deutschland werden derzeit nur wenige Flüge nach Hongkong angeboten, lediglich Cathay Pacific fliegt am 16., 21. und 28. Juni von Frankfurt am Main mit einem Airbus A350-900 in die ostasiatische Metropole. Zudem werden in Europa momentan London-Heathrow, Manchester, Paris und Amsterdam von der Airline mit Hongkong verbunden. Ab Juli werden die Flüge von Deutschland etwas aufgestockt. Wiedereröffnung der Lounges für Transitreisende Mit dem Entfall der PCR-Testpflicht für Transitreisende öffnet auch die Lounge „The Pier“ nahe Gate 65 wieder für Passagiere, die in Hongkong zwischenlanden. Die Lounge kann jeden Tag von 5:30 Uhr bis zum letzten Cathay Pacific-Flug des Tages genutzt werden. Um als Transitpassagier zu gelten, darf der Aufenthalt am Flughafen nicht länger als 24 Stunden dauern. Zudem müssen Gepäck sowie Fluggäste bereits zum letzten Ziel durchgecheckt sein. Der Airport in Hongkong ist ein beliebter Stopover-Flughafen für Reisende, die auf dem Weg nach Australien oder Neuseeland sind.

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BER: Norse Atlantic fliegt direkt nach New York und Los Angeles

Nächster Halt Berlin: Die norwegische Billig-Airline Norse Atlantic Airways nimmt ab Mitte August zwei neue Langstrecken vom Flughafen BER ins Programm. Ab dem 17.8.2022 wird der New Yorker Flughafen JFK täglich bedient, ab dem 19.08.2022 zusätzlich auch der Los Angeles International Airport dreimal pro Woche. Der Ticketverkauft hat bereits begonnen. Nach fast fünfjähriger Pause wird damit die Westküste wieder per Direktflug mit der Hauptstadtregion verbunden. Die Flüge nach New York werden in der billigsten Buchungsklasse „Light“ ab 160 Euro einfach, nach Los Angeles ab 189 Euro einfach angeboten. Eingesetzt wird eine Boeing 787-9 mit Zweiklassenbestuhlung. Der Low-Coster bietet zwei Kabinenvarianten an: Economy und Premium. „Viel zu lange war die pulsierende und kulturell vielfältige Stadt Berlin nur unzureichend an den Transatlantik angebunden. Diese beiden neuen Strecken bieten eine direkte und kosteneffiziente Option, die sowohl Geld als auch Zeit für lokale und internationale Unternehmen spart, wenn sie sich für Reisen in die und aus den USA entscheiden oder unsere Frachtdienste in Anspruch nehmen wollen“, so Bjørn Tore Larsen, Gründer, Geschäftsführer und Hauptaktionär von Norse Atlantic Airways. Der Jumbo-Kapitän gründete die Fluggesellschaft im März 2021 als neue Langstreckenfluggesellschaft, die erschwingliche Tarife für transatlantische Strecken anbieten will.

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Corendon Airlines verbindet Kassel-Calden mit Antalya

Corendon Airlines hat am 4. Juni die Verbindung zwischen Antalya und Kassel aufgenommen. Der Erstflug war ausgebucht. Corendon Airlines fliegt bis zum 29. Oktober 2022 zweimal pro Woche (mittwochs & samstags) nach Antalya in der Türkei und ergänzt ab sofort mit diesen Flügen den diesjährigen Sommerflugplan am nordhessischen Flughafen. Zum Einsatz kommt eine Boeing 737-800, wie der Flughafen in einer Aussendung mitteilt. Damit nimmt die Fluggesellschaft mit Kassel den 22. deutschen Abflughafen ins Streckennetz auf. „Dass die ersten Flüge ausgebucht sind, bestätigt die Nachfrage nach Türkei-Angeboten in der Region- sowohl für den touristischen als auch den ethnischen Verkehr. Wir freuen uns sehr über den guten Start der neuen Zusammenarbeit mit Corendon Airlines. Die ermöglicht unseren Passagieren noch vielfältigere Möglichkeiten für ihre Urlaubsplanung ab Kassel. Antalya ist ein stark nachgefragtes Reiseziel und die Flüge mit Corendon Airlines sind eine tolle Ergänzung für den Sommerflugplan 2022“, so Flughafen-Geschäftsführer Lars Ernst.

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Zypern hat Corona-Einreiseregeln abgeschafft

Die Republik Zypern hat mit 1. Juni 2022 die Corona-Einreiserestriktionen aufgehoben. Das bedeutet konkret, dass wieder ohne Impfung, Genesung oder negativem PCR-Test eingereist werden kann. Auch das Einreiseformular „Cyprus Flight Pass“ ist Geschichte. Zypern war der erste Staat, der im Jahr 2020 mit einem digitalen Einreiseformular überraschte. Kurz darauf zogen Griechenland und andere Länder nach. Über einen sehr langen Zeitraum hinweg teilte die Regierung die Weltkarte in verschiedene Listen ein. Es war davon abhängig wie der Herkunftsstaat eingestuft war, ob man in Quarantäne musste oder nicht. Zumindest im Sommer 2022 soll freie Einreise möglich sein. Zypern gilt als stark vom Tourismus anhängig und verzeichnete in den vergangenen beiden Jahren starke Rückgänge. Aktuell soll die Buchungslage außerordentlich gut. sein. Im Land wurde die Maskenpflicht weitgehend abgeschafft, wobei diese in Krankenhäusern, Altersheimen und öffentlichen Verkehrsmitteln vorerst aufrecht erhalten bleibt.

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Unter strengen Auflagen: Japan lässt wieder Touristengruppen einreisen

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie hat sich Japan weitgehend von Touristen abgeschottet. Seit 3. Juni 2022 ist ein erster Lockerungsschritt in Kraft getreten. Geführte Reisegruppen dürfen nun wieder unter strengen Auflagen einreisen. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests ist nicht ausreichend, denn Teilnehmer von Reisegruppen müssen weiters eine Krankenversicherung nachweisen, die im Covid-Erkrankungen auf dem Gebiet von Japan abdeckt. Darüber hinaus ist das Tragen von Masken durchgehend notwendig und auch eine entsprechende Erklärung, dass dies akzeptiert wird, ist zu unterschreiben. Individuelle Ausgänge sind nicht vorgesehen. Die Richtlinien des japanischen Tourismusministeriums sehen vor, dass die Gruppen durchgehend von einem Reiseleiter begleitet werden müssen. Weiters haben diese dafür zu sorgen, dass Räume bzw. Orte mit hoher Menschenfrequenz gemieden werden und die japanischen Abstandsregeln eigenhalten werden.

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