Einreisebestimmungen

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Einreisebestimmungen

Sommerurlaube: UK blickt mit Sorge auf die EU

Das in der Europäischen Union langsame Impftempo bereitet nun der Regierung des Vereinigten Königreichs Sorgen, denn am 17. Mai 2021 will man das internationale Reisen wieder weitgehend ermöglichen. Dieser Termin wackelt nun. Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon äußerte sich bereits dahingehend, dass ihrer Ansicht nach Auslandsreisen bzw. die Einreise ins Vereinigte Königreich ohne Einschränkungen ab 17. Mai 2021 noch nicht möglich sein werden. Sie geht davon aus, dass Testungen vor und nach der Landung „noch einige Zeit“ fortgeführt werden müssen. Sie will nun mit Veranstaltern und Airlines Gespräche führen und dann entscheiden welche Ziele eventuell von Testpflichten befreit werden könnten. Ihr Amtskollege in Wales sieht es ähnlich, drückt sich jedoch drastischer aus: „Das EU-Impfstoff-Chaos könnte die Sommerferien treffen. Selbst wenn wir alle geimpft wurden, wird es schwierig sein woanders hinzugehen“. Premierminister Boris Johnson will am 12. April 2021 über den weiteren Fahrplan entscheiden. Dann wird bekanntgegeben, ob es ab 17. Mai 2021 zu einer vollständigen Öffnung für internationale Reisen kommen wird oder welche Voraussetzung erfüllt werden müssen. Bis dahin wird hinter den Kulissen intensiv verhandelt.

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Austrian Airlines hofft auf positiven Green-Pass-Effekt

Der „Green Pass“ ist in den Augen von Austrian Airlines eine positive Ankündigung, die das Reisen innerhalb der Europäischen Union erleichtern könnte. Da die Impfungen in vielen Mitgliedsländern stocken, sieht der Carrier die Aufnahme von Testergebnissen positiv. Allerdings hat der von der EU-Kommission angekündigte „grüne Pass“ auch eine Art Sollbruchstelle, denn dem aktuellen Informationsstand nach handelt es sich um eine „kann“-Bestimmung und keine „soll“-Bestimmung. Anders ausgedrückt: Die Mitgliedsländer können Einreise- und Quarantäneerleichterungen gewähren, müssen dies aber nicht. Es bleibt daher zu hoffen, dass es für Inhaber des „Green Pass“ verbindliche und insbesondere Einheitliche Regeln im Reiseverkehr geben wird. Verlautbart wurde, dass der Nachweis sowohl mit Impfungen als auch PCR- und Antigentests „aufgeladen“ werden kann. Weiters sollen auch überstandene Covid-19-Erkrankungen dokumentiert werden. Ziel ist es, dass die Mobilität innerhalb der Europäischen Union spürbar vereinfacht werden kann. Darauf hoffen die gebeutelten Branchen Verkehr und Touristik. „Wir begrüßen diesen Vorstoß ausdrücklich, stellt er doch einen wesentlichen Schritt Richtung Wiederherstellung der Reisefreiheit in Europa dar“, sagt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. „Europa braucht hier einen gemeinsamen Weg und das möglichst schnell. Ein Flickenteppich an länderspezifischen Regeln, so wie es aktuell der Fall ist, schwächt die EU im Vergleich zu anderen Regionen. Ich bedanke mich auch bei der österreichischen Bundesregierung für deren Initiative in dieser Angelegenheit.“

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Comeback: Flixbus fährt ab 25. März 2021 wieder

Der Fernbuslinien-Anbieter Flixbus wird am 25. März 2021 den Fahrbetrieb innerdeutsch und auf einigen internationalen Strecken reaktivieren. Innerhalb der Bundesrepublik will man vorerst etwa 40 Ziele bedienen. Auch das Comeback der Flixtrain-Züge ist angekündigt. Die grün lackierten Reisebusse standen im Vorjahr während dem ersten Lockdown still. Im Sommer 2020 bediente man wieder zahlreiche Strecken, stellte jedoch im November 2020 erneut den Fahrbetrieb ein. Das für Weihnachten 2020 angekündigte Comeback wurde unter Hinweis auf den Aufruf der deutschen Bundesregierung, dass nicht notwendige Reisen unterlassen werden sollen, kurzfristig abgesagt. Das Streckennetz von Flixbus soll langsam hochgefahren werden. In der ersten Phase werden Großstädte wie Frankfurt und München miteinander verbunden. Auch einige internationale Routen werden wieder angeboten. Das Unternehmen weist ausdrücklich darauf hin, dass die Einreise- und Quarantänebestimmungen auch für Fahrgäste im Reisebus gelten. Auch FlixTrain die Wiederaufnahme des Betriebs. Spätestens zum Start der Sommerferien in den ersten Bundesländern am 24. Juni 2021 werden die grünen Züge auf die Schiene zurückkehren. Je nach Entwicklung der Lage ist auch eine frühere Aufnahme des FlixTrain-Betriebs möglich.

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Trotz niedriger Inzidenzen: Anschober ändert Einreiseverordnung nicht

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit schert sich die österreichische Bundesregierung nicht um die Aktualisierung der Anlage A der Einreiseverordnung. In dieser Liste befinden sich Staaten, die niedrige Covid-Infektionszahlen aufweisen und daher weder Quarantäne noch Test bei der Einreise nach Österreich erforderlich sind. Seit Seit mehreren Wochen nahm Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) keine Anpassungen vor und das obwohl sich die Lage in vielen Ländern massiv verbessert hat. Ursprünglich nannte der Politiker eine Siebentages-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohner als Marke. In der Tat konnten die meisten europäischen Staaten im Jänner und Feber 2021 diese nicht erreichen. Beispielsweise Deutschland liegt seit ein paar Wochen mit etwa 70 deutlich darunter. Änderungen nahm Anschober jedoch nicht vor. Auf der „grünen Liste“ (Anlage A) befinden sich weiterhin lediglich folgende Staaten: Australien, Island, Neuseeland, Norwegen, Singapur, Südkorea und Vatikan. Anschober ignoriert Entwicklungen – Opposition kritisiert Am 8. März 2021 verfügte der österreichische Gesundheitsminister die letzte Adaptierung der Einreiseverordnung. Diese brachte keine Lockerungen für Gebiete mit niedrigen Infektionszahlen, sondern verschärfte die restriktiven Bedingungen nochmals. Beispielsweise haben die Balearen, Kanaren und Azoren sowie Deutschland erheblich niedrigere Siebtages-Inzidenzen als Österreich. Dennoch belässt Anschober diese auf der „roten Liste“, so dass – sofern man nicht unter eine Ausnahme fällt – Testpflicht und Quarantäne bestehen. Das Verhalten des grünen Politikers ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass nicht aufgrund von Fakten gehandelt wird, sondern dass man das Reisen nach Möglichkeit komplett unterbinden will. Die Opposition kritisiert das Verhalten von Rudolf Anschober heftig. Beispielweise sagt FPÖ-Parteiobmann Norbert Hofer: „Die Inzidenzen in den unterschiedlichen

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China: Nur wer „chinesisch“ geimpft wurde, darf einreisen

Die chinesische Regierung plant, die CoV-Regeln für ausländische Staatsbürger zu lockern. Dabei spielt es eine Rolle, welche Corona-Schutzimpfung verabreicht wurde.  Denn diese Erleichterungen bleiben vorerst nur Reisenden vorbehalten, welche eine Impfung mit einem chinesischen Vakzin nachweisen können. Konkret wolle die Volksrepublik ab sofort damit beginnen, Visaanfragen von „mit chinesischen CoV-Vakzinen geimpften“ Bewerbern wieder zu bearbeiten. Das berichtet der ORF in Bezugnahme auf Ankündigungen chinesischer Botschaften aus diversen Ländern. Diese Regelung soll jenen Menschen das Einreisen wieder ermöglichen, die das chinesische Festland wegen ihrer Arbeit, Geschäftsreisen oder aus „humanitären Gründen“ besuchen wollen. Dazu würden etwa Familienzusammenführungen zählen. Außerdem gilt die Bestimmung für Menschen, die entweder bereits zwei Dosen erhalten haben oder mindestens 14 Tage vor ihrem Visaantrag mit der ersten Dosis geimpft wurden. Trotzdem: Nach der Einreise gelte trotz Impfung eine Quarantäne von bis zu drei Wochen. China hatte seine Grenzen im vergangenen März für Personen aus dem Ausland weitgehend geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Viele Ausländer mit Wohnsitz in China wurden dadurch von ihren Jobs und ihren Familien getrennt.

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Mallorca: Deutsche Reiseveranstalter in Goldgräber-Stimmung

Deutschland hebt die Reisewarnungen für die Azoren und Balearen auf. Nun herrscht unter den Veranstaltern eine regelrechte Goldgräberstimmung, denn die Hoffnung auf kurzfristige Buchungen für die Osterferien ist durchaus groß. Die Angelegenheit hat aber einen großen Haken: Spanien und Portugal verlangen weiterhin Testnachweise. Nur weil Deutschland künftig von den Azoren oder Balearen kommend ohne Tests und Quarantäne einreisen lässt, heißt das noch lange nicht, dass Spanien und Portugal bei deutscher Kundschaft darauf verzichten. Dieses kleine Detail will DER-Touristik mittels kostenloser PCR-Tests für die eigenen Kunden vereinfachen. Andere Veranstalter, beispielsweise FTI, fahren nun Sonderaktionen, die bei Osterbuchungen, die bis inklusive Montag getätigt werden, einen Rabatt von etwa 150 Euro gewähren wollen. Über günstige Preise will man die Deutschen zu Urlauben auf Mallorca und Co animieren. Branchenrise Tui zieht den geplanten Palma-Start sogar um eine Woche auf den 21. März 2021 vor und rührt kräftig die Werbetrommel für Osterbuchungen. Somit ist mit zahlreichen kurzfristigen Angeboten für Osterurlaube auf den Balearen und Azoren zu rechnen. Reisenden wird dringend geraten, dass diese sich nicht nur über die Bestimmungen bei der Rückkunft nach Deutschland, sondern auch über die Einreisebestimmungen des Ziellands, beispielsweise Spanien und Portugal informieren. Die Vorlage negativer PCR-Tests kann erforderlich sein, manche Gebiete verlangen zusätzlich eine Quarantäne. Daher ist das Einholen verbindlicher Informationen von offiziellen Stellen der jeweiligen Staaten dringend angeraten. Achtung: Die Regeln können sich kurzfristig ändern.

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Deutschland hebt Reisewarnungen für Azoren und Balearen auf

Darauf haben viele Airlines und Reiseveranstalter, die ab Deutschland tätig sind gewartet: Ab Sonntag betrachtet die Bundesrepublik sowohl die Balearen als auch die Azoren nicht mehr als Risikogebiet. Das hat zur Folge, dass bei der Rückkunft weder Test noch Quarantäne erforderlich sind. Nun hoffen viele Tour Operators auf einen Buchungsschub für die Osterferien. Die Sache hat allerdings einen großen Haken: Die Einreise nach Portugal und Spanien unterliegt weiterhin der Vorlagepflicht negativer PCR-Befunde und kann in manchen Regionen auch eine Quarantänepflicht nach sich ziehen. Somit ist die Freude ein wenig getrübt. Bemerkenswert ist, dass viele Reiseveranstalter offenbar davon ausgehen, dass sich die Kundschaft wesentlich mehr für die Bestimmungen bei der Rückkehr in die Bundesrepublik interessiert als für die Voraussetzungen, um überhaupt in das Urlaubsland einreisen zu dürfen. Daher gilt es eindringlich darauf hinzuweisen, dass in der Corona-Pandemie auf beiden Seiten der jeweiligen Grenze Auflagen und Bestimmungen zu beachten sind. Die Bundesrepublik wird von äußerst vielen Staaten als Hochrisikogebiet betrachtet. „Die Aufhebung der Reisewarnungen ist die logische Konsequenz aus den deutlich gesunkenen Inzidenzen, die beispielsweise auf Mallorca bereits seit Wochen unter 50 und derzeit bei 21 liegen“, so DRV-Präsident Norbert Fiebig in einer ersten Reaktion. „Das ermöglicht an Ostern wieder Reisen in verschiedene Regionen Spaniens und Portugals“.

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ANA nimmt Travel Pass der IATA unter die Lupe

Auch die japanische ANA testet die mobile Anwendung Travel Pass der International Air Transport Association (IATA). Das teilte die größte japanische Fluggesellschaft mit. Die App soll Reisenden dabei helfen, ihre verifizierten Zertifikate für Covid-19-Tests oder Covid-19-Impfungen zu speichern und zu verwalten. Das Konzept sieht vor, dass die wichtigen Daten in einem „Secure Element“ gespeichert werden und damit kryptografisch stark gesichert sind. Dies dürfte besonders dann interessant werden, wenn vermehrt Länder die Einreise für diejenigen, die bereits gegen Covid-19 geimpft sind, erleichtern.

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Einreise: Heathrow-Passagiere müssen sechs Stunden warten

Der Brexit, die Corona-Pandemie und die Notwendigkeit eine geballte Ladung Bürokratie manuell zu kontrollieren, führt derzeit bei der Einreise am Flughafen London-Heathrow zu Wartezeiten von bis zu sechs Stunden. Das Passagieraufkommen ist aber äußerst überschaubar, weshalb sich Airport-Chefin Emma Gilthorpe ernsthaft besorgt zeigt. Vor dem Innenausschuss des Parlaments forderte die Managerin mit Nachdruck, dass die Regierugn mehr Beamte für die Kontrollen einsetzen solle. Sie verwies darauf, dass häufig nur wenige Schalter besetzt sind und die Passagiere zum Teil zwischen drei und sechs Stunden auf ihre Einreise warten müssen. In Zeiten von Corona klingt dies fast unglaublich. Bedenkt man, dass Heathrow derzeit nur etwa zehn Prozent des üblichen Verkehrs hat, kommen die langen Wartezeiten aus Sicht der Flughafenleitung einem Schildbürgerstreich gleich. Gilthorpe warnte auch dafür, dass Passagiere künftig andere Airports für die Einreise nutzen könnten, da sich die Zustände herumsprechen würden und niemand in Zeiten von Corona so dermaßen lange auf die Einreise warten möchte.

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Ryanair lässt Covid-Dokumente in die App laden

Die Billigfluggesellschaft Ryanair lässt nun die Befunde von Coronatestungen und andere Covid-Dokumente über die konzerneigene App hochladen. Dadurch erscheint dann auf der Bordkarte ein Hinweis, dass die Nachweise eingereicht wurden. Damit will der Carrier die Boardingprozesse vereinfachen. Der Lowcoster rechnet damit, dass im Sommer 2021 viele Menschen in den Urlaub fliegen werden und nennt dabei die voranschreitenden Impfungen als Hauptgrund. In die App kann auch ein Nachweis über eine bereits erfolgte Impfung gegen Covid-19 hochgeladen werden. Welchen Sinn das haben soll, erklärt Ryanair wie folgt: „Ryanair ist zuversichtlich, dass durch das EU-Impfprogramm die derzeitigen EU-Reisebeschränkungen rechtzeitig zu den Schulferien (Juni bis September) aufgehoben werden. In der Zwischenzeit können Kunden die Covid-19-Reisebrieftasche von Ryanair nutzen, in der alle Covid-Reisedokumente an einem Ort aufbewahren“. Dara Brady, Director of Marketing bei Ryanair erklärt: „Wir freuen uns sehr, die Ryanair Covid-19-Reisebrieftasche einzuführen, während wir uns auf die Rückkehr der Familienurlaube im Sommer ’21 vorbereiten. Viele Ryanair-Kunden werden zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder in den Urlaub fahren und sich an die neuen Reiserichtlinien halten, und diese Covid-19-Reisebrieftasche ermöglicht es den Kunden, alle ihre Covid-Dokumente wie PCR-Testergebnisse, Passenger Locator Formulare und Impfnachweise problemlos an einem Ort aufzubewahren, ohne sich um Papierkram sorgen zu müssen. Die Ryanair-Flüge für den Sommer 2021 sind bereits buchbar – unter Vorbehalt sich ändernder Reisebeschränkungen der Regierungen – und wir glauben, dass, sobald die ältere und die Hochrisiko-Bevölkerung Europas bis Ende Mai oder Juni geimpft ist, die Reisebeschränkungen gelockert werden und der Flugverkehr aufgrund der sich angestauten Kundennachfrage einen

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