Embraer

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Embraer sichert Grossauftrag für E195-E2-Jets von Leasingfirma Truenoord

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat einen bedeutenden Verkaufsabschluss für seine Regionaljet-Familie E2 vermeldet. Die spezialisierte niederländische Leasing- und Managementfirma Truenoord hat eine Festbestellung über 20 Flugzeuge des Typs E195-E2 platziert. Nach Angaben des Herstellers beläuft sich der Auftragswert auf 1,8 Milliarden US-Dollar, was umgerechnet rund 1,6 Milliarden Euro entspricht, basierend auf den Listenpreisen. Der Vertrag zwischen Embraer und dem Regionalflugzeug-Leasingexperten Truenoord ist nicht nur eine wichtige Festbestellung, sondern beinhaltet auch Kaufrechte (Optionen) für weitere 30 Maschinen. Quellen deuten darauf hin, dass diese Optionen sowohl für zusätzliche E195-E2 als auch für zehn kleinere E175-E1-Jets gelten. Diese Vereinbarung markiert für Truenoord den ersten Direktauftrag beim brasilianischen Flugzeughersteller und unterstreicht das wachsende Interesse von Leasingfirmen an der neueren Generation von Regionaljets im Segment der 100- bis 150-Sitzer. Der E195-E2 ist das grösste Modell der E2-Familie von Embraer und zielt auf den Markt für Schmalrumpfflugzeuge ab. Mit dieser Bestellung baut Truenoord seine Flotte an Regionaljets weiter aus, welche es an Fluggesellschaften weltweit vermietet, darunter Betreiber in Europa und Nordamerika. Die Investition in die E195-E2 signalisiert Vertrauen in das Marktpotenzial der effizienteren und kapazitätsstärkeren Regionalflugzeuge, die zunehmend ältere Muster in diesem Grössenbereich ersetzen.

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Embraer präsentiert C-390 in Seoul und vertieft Partnerschaft mit Südkorea

Der brasilianische Luftfahrthersteller Embraer beabsichtigt, seine Präsenz auf dem asiatischen Markt zu stärken, indem er vom 20. bis 24. Oktober auf der Seoul ADEX 2025 sein Verteidigungs- und Sicherheitsportfolio vorstellt. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die C-390 Millennium, das militärische Transportflugzeug des Unternehmens. Der Auftritt unterstreicht das Engagement Embraers für die südkoreanische Verteidigungsindustrie, nachdem die Defense Acquisition Program Administration (DAPA) das Flugzeug im Jahr 2023 im Rahmen der Ausschreibung für Large Transport Aircraft (LTA-II) für die Luftwaffe der Republik Korea (ROKAF) ausgewählt hatte. Die Einführung der C-390 in Südkorea schreitet planmäßig voran. Embraer betonte die enge Zusammenarbeit mit DAPA und ROKAF bei diesem Projekt. Die C-390 Millennium wird speziell an die Anforderungen der ROKAF angepasst, wobei ein umfassendes Paket an Dienstleistungen, Ersatzteilen, Bodenausrüstung und Schulungen inbegriffen ist. Ein zentraler Bestandteil des Geschäfts ist das Industrial Cooperation Program. Dieses sieht vor, dass bedeutende Komponenten des Transportflugzeugs von lokalen südkoreanischen Partnern wie ASTG, EMK und Kencoa Aerospace gefertigt werden. Damit soll die industrielle Basis Südkoreas gestärkt und die Luftfahrtbeziehungen zwischen Korea und Brasilien gefestigt werden. Zur weiteren Identifizierung von Kooperationsbereichen fand erst im Vormonat eine Roadshow von Embraer und der Korea Trade-Investment Promotion Agency (KOTRA) in Sacheon und Busan statt. Die Präsenz von Embraer in Südkorea manifestiert sich zudem bereits durch den Betrieb einer Praetor 600 des Flight Inspection Centers seit 2024. Die C-390 Millennium, die weltweit in Konkurrenz zur Lockheed Martin C-130J Super Hercules steht, gewinnt international weiter an Bedeutung. Südkorea war das erste Land in Asien, das sich für das

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KC-390 Millennium: Embraer forciert den Vorstoß in den US-amerikanischen Tanker-Markt

Brasilianischer Hersteller plant US-Montagelinie, um am wettbewerbsintensiven „Next Generation Air Refueling System“ (NGAS)-Programm der USAF teilzunehmen und nationale Beschaffungsrichtlinien zu erfüllen. Das Mehrzweckflugzeug sieht sich dabei einer breiten Konkurrenz gegenüber. Der brasilianische Luftfahrtkonzern Embraer unternimmt einen strategischen Vorstoß, um sich einen Anteil am zukünftigen Tankflugzeuggeschäft der us-amerikanischen Luftstreitkräfte (USAF) zu sichern. Das Unternehmen bereitet die Etablierung einer Montagelinie für sein militärisches Transport– und Tankflugzeug KC-390 Millennium auf us-amerikanischem Boden vor. Dieser Schritt ist eine direkte Reaktion auf die Anforderungen des „Next Generation Air Refueling System“ (NGAS)-Programms der USAF, das eine neue Generation überlebensfähiger Tankflugzeuge für die 2030er Jahre sucht. Die lokale Produktion soll die Einhaltung des „Buy American Act“ gewährleisten, der die inländische Beschaffung durch die us-amerikanische Regierung vorschreibt. Embraer beabsichtigt, bis zum 24. Oktober formell auf die jüngste Informationsanfrage (RFI) der USAF für das NGAS–Programm zu reagieren. Dies unterstreicht das Engagement des drittgrößten Flugzeugherstellers der Welt, sich im hart umkämpften us-amerikanischen Verteidigungsmarkt gegen etablierte inländische und internationale Konkurrenten durchzusetzen. Strategische Neuausrichtung für den US-Markt Die KC-390 wird derzeit in Embraers Industrieanlage in Gavião Peixoto, Brasilien, endmontiert. Obwohl das Flugzeug bereits zu einem erheblichen Teil auf us-amerikanischer Technologie basiert – darunter die Triebwerke des Typs IAE V2500-E5 und Komponenten von Unternehmen wie Collins Aerospace, L3Harris, Raytheon und BAE Systems, die über die Hälfte des verbauten Materials stellen – ist eine US-Montagelinie für die Erfüllung der Beschaffungsvorschriften unerlässlich. Frederico Lemos, Chief Commercial Officer für Defense & Security bei Embraer, bekräftigte die hundertprozentige Absicht des Unternehmens, in den US-Markt zu investieren, und

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Schweden kauft Embraer C-390 Millennium und tritt europäischer Kooperation bei

Schweden hat offiziell vier militärische Transportflugzeuge des Typs C-390 Millennium beim brasilianischen Hersteller Embraer bestellt. Der Vertrag, dessen Unterzeichnung am 6. Oktober 2025 auf der Luftwaffenbasis Uppsala stattfand, umfasst zudem sieben Kaufoptionen für weitere Maschinen. Die Beschaffung ist Teil einer erweiterten trilateralen Partnerschaft mit den Niederlanden und Österreich, die eine engere Zusammenarbeit bei der Ausbildung, Wartung und Interoperabilität der neuen Transportflotte in Europa vorsieht. Die Entscheidung, die C-390 zu erwerben, war bereits im November 2024 angekündigt worden und markiert einen wesentlichen Schritt in der Modernisierung der schwedischen Luftwaffe. Das Land ersetzt damit seine in die Jahre gekommene Flotte von sechs Lockheed Martin C-130H Hercules-Transportern, von denen einige über 50 Jahre alt sind. Die C-390 Millennium bietet im Vergleich zu den Vorgängermodellen eine höhere Nutzlast von bis zu 26 Tonnen, eine schnellere Reisegeschwindigkeit von 470 Knoten und eine größere Reichweite. Diese Fähigkeiten erlauben es, ein breiteres Spektrum an Missionen durchzuführen, darunter Truppen- und Frachttransport, Luftbetankung (in der KC-390-Version), medizinische Evakuierung sowie Such- und Rettungseinsätze, auch von unbefestigten Pisten aus. Durch den Beitritt zur Kooperation mit den Niederlanden und Österreich profitiert Schweden von einem gemeinsamen europäischen Ansatz bei der Beschaffung. Die Niederlande fungieren dabei als federführender Partner. Bereits 2024 hatten die Niederlande fünf und Österreich vier C-390 bestellt, womit die Gesamtzahl der fest bestellten Maschinen in dieser Partnerschaft nun dreizehn beträgt. Weitere europäische Betreiber des Embraer-Transporters sind bereits Portugal (seit 2023), Ungarn (seit 2024) und Tschechien. Auf der Unterzeichnungszeremonie betonte der schwedische Verteidigungsminister, Pål Jonson, die Bedeutung der neuen Plattform für die

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Embraer steigert Flugzeug-Auslieferungen im dritten Quartal 2025

Der brasilianische Luftfahrtkonzern Embraer hat im dritten Quartal des Jahres 2025 seine Auslieferungszahlen leicht gesteigert und insgesamt 62 Flugzeuge an Kunden übergeben. Dies stellt eine geringfügige Steigerung gegenüber dem zweiten Quartal 2025 mit 61 und dem dritten Quartal 2024 mit 59 ausgelieferten Jets dar. Der Auftragsbestand des Unternehmens erreichte zudem in jüngster Vergangenheit einen Rekordwert. Besonders die Sparte Kommerzieller Luftverkehr verzeichnete eine Zunahme. Hier wurden 20 neue Verkehrsflugzeuge ausgeliefert. Im Vergleich dazu standen im zweiten Quartal 19 und im dritten Quartal des Vorjahres 16 Auslieferungen zu Buche. Mehr als die Hälfte der ausgelieferten Kommerz-Jets (elf Einheiten) entfielen auf den Typ E195-E2, welcher als größtes in Produktion befindliches Flugzeug des Herstellers in diesem Segment gilt. Auch der Geschäftsbereich Executive Jets konnte mit 41 Auslieferungen sein Vorquartalsergebnis (38 Jets) übertreffen und erreichte das Niveau des dritten Quartals 2024 (41 Jets). Hierbei ragte der Phenom 300 heraus, von welchem 20 Einheiten an Kunden übergeben wurden. Der Phenom 300 gilt als schnellster Leichtjet in Produktion und ist seit 13 Jahren in Folge Marktführer in seinem Segment. Im Bereich Verteidigung und Sicherheit wurde im Berichtszeitraum ein Exemplar des KC-390 Millennium ausgeliefert, eines Militärtransportflugzeugs, das für vielfältige Missionen konzipiert ist. Nationen wie Portugal, Ungarn und die Niederlande setzen bereits auf diesen Flugzeugtyp, und auch Österreich sowie die Tschechische Republik haben sich jüngst für die Beschaffung dieses Musters entschieden. Der brasilianische Hersteller Embraer ist der weltweit drittgrößte Flugzeughersteller und größte Exporteur von Gütern mit hohem Mehrwert in Brasilien. Das Unternehmen prognostizierte für das Gesamtjahr 2025 Auslieferungen im

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Azul und GOL begraben Pläne für brasilianischen Mega-Carrier

Die brasilianische Luftfahrtlandschaft wird nicht durch die Entstehung eines Mega-Carriers umgekrempelt. Azul Linhas Aéreas hat die kommerziellen Gespräche über eine Fusion mit der Abra Group-Tochter GOL Linhas Aéreas Inteligentes offiziell beendet. Die Verhandlungen, die auf einer unverbindlichen Vereinbarung vom Januar 2025 basierten, wurden am 25. September 2025 eingestellt. Dieser strategische Bruch wird durch die gleichzeitige Beendigung der im Mai 2024 geschlossenen Codeshare-Vereinbarung unterstrichen. Während Azul, die größte Fluggesellschaft Brasiliens nach Flugfrequenz und bedienten Städten, sich primär auf die finanzielle Restrukturierung im Rahmen des Chapter 11-Verfahrens konzentriert, bleibt GOL durch die Abra Group offen für zukünftige Gespräche. Die Folge ist eine intensivierte Konkurrenz auf dem heimischen Markt, von der möglicherweise der Wettbewerber LATAM Airlines profitieren könnte. Das Ende eines Mega-Carrier-Traumes Die geplante Fusion von Azul und GOL hätte zur Entstehung des größten Inlands-Carriers Brasiliens und eines der größten in Lateinamerika geführt. Die kombinierte Flotte hätte rund 330 Flugzeuge umfaßt und beinahe 300 nationale und internationale Ziele bedient. Ein Zusammenschluß dieser Größenordnung hätte jedoch nicht nur die Marktstruktur Brasiliens drastisch verändert, sondern auch eine Konzentration von etwa 75 Prozent der gesamten Kapazität in den Händen von nur zwei großen Fluggesellschaften (dem fusionierten Unternehmen und LATAM) bedeutet. Ein solches Ausmaß hätte unweigerlich eine intensive Prüfung durch die brasilianischen Kartellbehörden nach sich gezogen. Nach der Einreichung der Mitteilung über das Ende der Fusionsgespräche begründete Azul den Schritt damit, daß man sich weiterhin auf die Stärkung der Kapitalstruktur konzentrieren müsse. Azul befindet sich seit Mai 2025 im US-amerikanischen Insolvenzverfahren nach Chapter 11. GOL äußerte sich

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Fluglinie kehrt zurück: SAS nimmt nach sieben Jahren wieder Kurs auf Wien

Nach siebenjähriger Unterbrechung kehrt die skandinavische Fluggesellschaft SAS auf die Flugroute zwischen Wien und Kopenhagen zurück. Ab dem 26. Oktober wird SAS wieder zwölf wöchentliche Verbindungen zwischen den beiden Städten anbieten. Die Flüge werden das ganze Jahr über zweimal täglich, morgens und abends, durchgeführt, ausgenommen am Samstag. Diese Wiederaufnahme der Flüge ist Teil einer strategischen Ausweitung des Flugplans der SAS, die kürzlich das Luftfahrtbündnis gewechselt hat. Für den Flughafen Wien bedeutet dies eine willkommene Kapazitätssteigerung und eine Stärkung der Anbindung an den nordischen Raum. Die Entscheidung unterstreicht die wachsende Bedeutung der Destination Dänemark und der Drehscheibe Kopenhagen im internationalen Flugverkehr. Ausbau des Streckennetzes und neue Allianzen Die Fluggesellschaft SAS setzt auf eine Expansion ihres Streckennetzes. Neben der wiederaufgenommenen Verbindung nach Wien nimmt die Fluglinie auch Tel Aviv ganzjährig in ihr Programm auf. Für den Winterflugplan sind zudem neue saisonale Flüge nach Marrakesch, Funchal, Fuerteventura und Kittilä geplant. Die Wiederaufnahme der Wien-Flüge ist ein signifikanter Schritt, der die Position der SAS als wichtiger Akteur in Europa stärkt. Die Flüge zwischen Wien und Kopenhagen werden mit Flugzeugen des Typs Embraer 95 und CRJ9 durchgeführt. Über den Drehkreuz-Flughafen in Kopenhagen können Passagiere Anschlußflüge zu fast allen Regionen Skandinaviens sowie zu Langstreckenverbindungen nach Nordamerika und Asien erreichen. Laut Informationen starten 99 Prozent der Langstreckenflüge der SAS in der dänischen Hauptstadt. Die Fluggesellschaft hat zudem kürzlich, Anfang September 2024, von der Star Alliance zur SkyTeam-Allianz gewechselt. Die SAS gilt als die pünktlichste Airline in Europa und belegt im weltweiten Pünktlichkeits-Ranking den dritten Platz. Das Angebot

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Flottenerneuerung bei Virgin Australia Regional Airlines

Die australische Regionalfluggesellschaft Virgin Australia Regional Airlines (VARA) hat ihr erstes neues Flugzeug des Typs Embraer E190-E2 in Empfang genommen. Das Flugzeug, das den Namen Coral Bay trägt, traf am 8. September 2025 in Perth ein. Der Jet ist Teil einer größeren Bestellung von insgesamt acht Maschinen dieses Typs. Mit der Ankunft des neuen Flugzeugs beginnt die schrittweise Erneuerung der Flotte von VARA, die in Zukunft ihre älteren Fokker 100-Flugzeuge ausmustern wird. Der neue Jet, der 1900. Embraer E-Jet, der weltweit ausgeliefert wurde, wird zunächst im Charterverkehr in Westaustralien eingesetzt. Je nach Bedarf soll er auch im regulären Passagierdienst verwendet werden können. Das Flugzeug ist mit einer Zwei-Klassen-Kabine ausgestattet, die eine 2-2-Sitzkonfiguration ohne Mittelsitze bietet. Passagiere können sich auf Annehmlichkeiten wie Stromanschlüsse am Sitz und größeren Stauraum in den Gepäckfächern freuen. Ab dem Jahre 2026 soll auch Hochgeschwindigkeits-WLAN an Bord verfügbar sein. Die Bestellung der acht Embraer E190-E2 hat laut Listenpreis einen Wert von über 500 Millionen US-Dollar. Vier dieser Flugzeuge sollen innerhalb der nächsten zwölf Monate an die Fluggesellschaft ausgeliefert werden. Die vollständige Ersetzung der Fokker 100-Flotte ist bis Anfang 2026 geplant. Die neuen Maschinen sollen auf verschiedenen Strecken in Westaustralien, darunter nach Darwin, Kalgoorlie, Karratha, Port Hedland und Broome, zum Einsatz kommen. Die ersten Flüge sind für Oktober dieses Jahres geplant. Die Flottenerneuerung soll die Position von Virgin Australia im Regionalverkehr in Australien stärken. Die neuen Flugzeuge sollen nicht nur den Flugbetrieb optimieren, sondern auch den Passagieren einen höheren Reisekomfort bieten. Die Wartung der neuen E-Jets wird vom

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Peoples baut Verbindung zwischen Wien und Altenrhein aus

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples erweitert ab Ende November 2025 ihr Linienflugangebot zwischen den Flughäfen Wien und St. Gallen-Altenrhein. Mit der Ergänzung einer zusätzlichen Rotation am Freitagmorgen wird die Strecke fortan an allen Werktagen zweimal täglich bedient. Die Flüge sind zu optimalen Tagesrandzeiten angesetzt, um den Bedürfnissen von Geschäfts- und Privatreisenden gleichermaßen gerecht zu werden. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die anhaltend starke Nachfrage und bietet eine bequeme und zeitsparende Alternative zu anderen Verkehrsmitteln. Die Erweiterung stärkt die Anbindung der Vierländerregion Bodensee an die österreichische Hauptstadt. Ausbau des Linienflugangebots und strategische Überlegungen Die Entscheidung von Peoples, die Flugfrequenz zu erhöhen, ist eine direkte Antwort auf das wachsende Passagieraufkommen auf dieser Strecke. Das Unternehmen hat die Nachfrage im Geschäftsreiseverkehr erkannt und reagiert mit einem optimierten Flugplan. Die neuen Abflugzeiten ermöglichen Geschäftsreisenden eine effizientere Planung von Tagesreisen und erleichtern das Pendeln zwischen der Metropolregion Wien und der Vierländerregion Bodensee, die aus Teilen Österreichs, der Schweiz, Deutschlands und Liechtensteins besteht. Die Peoples-Verbindung nach Wien ist die einzige Linienflugverbindung vom Regionalflughafen St. Gallen-Altenrhein aus. Dies macht die Strecke für die Region von besonderer Bedeutung. Der Flughafen zeichnet sich durch kurze Wege und einen schnellen Check-in aus, was insbesondere für Geschäftsreisende ein entscheidender Faktor ist. Der Regionalflughafen spielt eine wichtige Rolle als Tor zur Wirtschaftsregion Ostschweiz und Bodenseegebiet. Seit der Wiederaufnahme der Strecke im Jahr 2020 hat die Verbindung an Bedeutung gewonnen. Die Peoples-Flüge bieten eine entscheidende Infrastruktur für Unternehmen, die in der Region ansässig sind und internationale Kontakte pflegen. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte von

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Strategischer Neustart: Azul Airlines legt Sanierungsplan vor

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul Airlines hat bei einem US-amerikanischen Konkursgericht in New York einen umfassenden Sanierungsplan eingereicht. Das Unternehmen, das von JetBlue-Gründer David Neeleman ins Leben gerufen wurde, plant, mehr als zwei Milliarden Dollar Schulden zu streichen. Der Sanierungsplan, der auf einer Mischung aus neuem Eigenkapital, neu verhandelten Flugzeug-Leasingverträgen und Flottenreduktionen basiert, soll die Fluggesellschaft nach monatelangen finanziellen Schwierigkeiten wieder auf eine solide Grundlage stellen. Mit der Sanierung versucht Azul, sich den Herausforderungen im wettbewerbsintensiven brasilianischen Markt zu stellen, der von hohen Kosten und schwankender Nachfrage geprägt ist. Die finanzielle Schieflage und die Rettungsstrategie Azul Airlines, die 2008 gegründet wurde, wuchs rasch, indem sie vorwiegend sekundäre brasilianische Städte mit günstigen Flugtarifen und einer modernen Flotte von Embraer-Regionalflugzeugen verband. Diese Expansionsstrategie verschaffte Azul einen bedeutenden Marktanteil im brasilianischen Inlandsmarkt. Sie machte das Unternehmen jedoch auch anfällig für Verbindlichkeiten in Dollar, die aufgrund des schwachen brasilianischen Real immer schwieriger zu bedienen waren. Der Sanierungsplan, der am 17. September 2025 bei der US Securities and Exchange Commission eingereicht wurde, sieht eine Kapitalerhöhung von bis zu 950 Millionen Dollar vor. Davon sind 650 Millionen Dollar bereits durch Zusagen von Großgläubigern und strategischen Partnern wie United Airlines und American Airlines gesichert. Der Plan beinhaltet auch eine Überarbeitung der Flugzeug-Leasingverträge und eine Vereinfachung der Flotte, indem etwa 20 Flugzeuge, hauptsächlich ältere Embraer E-Jets, an die Leasinggeber zurückgegeben werden. Das Unternehmen hatte Ende Mai 2025 Konkurs nach Chapter 11 angemeldet, um seine hohe Schuldenlast und die steigenden Treibstoffkosten zu bewältigen. Azul ist nicht die erste brasilianische Fluggesellschaft,

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