Embraer

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WDL flottet letzte BAe 146 aus

Die Zeitfracht-Tochter WDL Aviation flottete am Montag den letzten verbliebenen Regionaljet des Typs BAe 146 aus. Künftig ist man mit einer reinen Embraer-190-Flotte unterwegs. Eigene Linienflüge betreibt man nicht. Der Carrier ist auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. WDL war die letzte deutsche Fluggesellschaft, die den vierstrahligen Regionaljet betrieben hat. In der Vergangenheit war dieser Typ auch bei Lufthansa-Regionaltöchtern im Einsatz. Die D-AMGL ist die letzte BAe 146, die noch bei WDL im aktiven Dienst stand. Diese wird am Montag Deutschland in Richtung Australien verlassen, wo sie für einen neuen Eigentümer weiterhin im Einsatz stehen wird. Zuvor wird über der Homebase, Köln/Bonn, eine Ehrenrunde gedreht. Der ACMI-Anbieter setzte die D-AMGL 22 Jahre lang ein und flog mit dieser für viele andere Fluggesellschaften. Bis zu sechs Einheiten dieses Typs befanden sich in der WDL-Flotte. Ersetzt wurden die Vierstrahler durch gebrauchte Embraer 190. Mit der Einführung der E190 wurden die Jumbolinos bei WDL bereits seit einigen Monaten nicht mehr eingesetzt. Seitdem mussten jedoch noch einige Checkarbeiten an den Flugzeugen vorgenommen werden. In der Corona-Phase konnten die Flugzeuge zunächst auch nicht an den neuen Eigentümer in Australien geflogen werden, der aktuell eine Flotte von zehn BAe 146 betreibt und die Flugzeuge im Wetlease für andere Airlines, im Chartergeschäft oder auch als Frachtflugzeuge einsetzt. Heute endlich konnte das letzte der sechs Passagierflugzeuge an den Käufer überstellt werden.

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Embraer schickt E175-E2 in die Warteschleife

Embraer bestätigt, was viele schon befürchtet haben: Der brasilianische Flugzeughersteller muss die Indienststellung der E175-E2-Jets auf 2023 verschieben. Grund dafür sei die schwache Nachfrage nach neuen Flugzeug-Auslieferungen, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, wie simpleflying.com berichtet. „Während unsere Branche viele große Schocks überstanden hat und oft stärker daraus hervorgegangen ist, waren die Auswirkungen von COVID-19 tiefer, umfassender und schädlicher“, so Embraer-CEO Arjan Meijer. Die E-Jets-Reihe sei für den Wiederaufbau der Fluggesellschaften von entscheidender Bedeutung, so Meijer weiter.

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Eastern flottet ersten E190 ein

Eastern Airways hält weiter an seinem Expansionsplan fest: Der britische Regionalflieger hat die erste Embraer E190-Maschine in Empfang genommen. Damit wolle man neue Märkte erschließen, wie ch-aviation.com berichtet. Das neue Flugzeug der E-Jet-Familie werde in Kürze in das britische Register aufgenommen und in den Unternehmensfarben lackiert. Schon Anfang des Jahres teilte die Fluglinie mit, dass im Rahmen der Wachstumspläne die Flotte um drei E190-Flieger erweitert werden soll. Sie seien flexibel genug und würden auch steile Anflüge zu eingeschränkten Flughäfen ermöglichen.

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Helvetic setzt auf Embraer 195-E2

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist auch Helvetic Airways gezwungen das Geschäftsmodell zu verändern. Bislang hatte man acht Embraer-Jets im Auftrag von Swiss in Betrieb. Diese eigentlich sichere Tätigkeit brach aufgrund der Krise vollständig weg. Nun geht man neue Wege. Helvetic bietet künftig kurzfristig Flüge zu zahlreichen europäischen Zielen an. Diese können sowohl als Flight only als auch im Paket mit einer Hotelübernachtung gebucht werden. Die Reisen dauern etwa zwei bis drei Tage und sollen Personen ansprechen, die spontan einen Urlaubs- oder Städtetrip machen wollen. Der Carrier vermarktet das Angebot als „Pop-Up-Flüge“. Eine mögliche Stornierung der E2-Order ist nun vom Tisch. Helvetic Airways entschied sich dazu vier Orders in Embraer 195-E2 zu konvertieren. Mit diesen erwartet man sich größere Chancen im Chartermarkt. Die Flotte soll daher langfristig aus acht Embraer 190-E2 und vier E195-E2 bestehen.

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Neuer Nonstop-Rekord für Embraer E190-E2

Der Auslieferungsflug der HB-AZE, jüngster Embraer 190-E2 von Helvetic Airways, stellte einen Nonstop-Rekord für diesen Maschinentyp auf. Der Regionaljet flog vom brasilianischen Natal ins schweizerische Zürich in neun Stunden und zehn Minuten. Die Distanz war 7.150 Kilometer. Der Flug fand unter optimalen Bedingungen statt, die nicht mit einem Passagierflug zu vergleichen sind. Dank idealen Wetterverhältnissen hat die Besatzung, bestehend aus José Alfredo Thomé Penna Jr. (Pilot Embraer), Almir Suman de Azevedo (Pilot Embraer), Giovanni Zanivan (Pilot Helvetic Airways), Sebastian Fischer (Mechaniker Helvetic Airways) und Bruno Jans (Special Projects Helvetic Airways), ihre Mission perfekt erfüllt. Der Embraer E190-E2 hat im Passagierbetrieb eine maximale Startmasse von 54 Tonnen und kann bis zu 110 Passagiere über 5200 km befördern. Dank ihrer beeindruckenden Pratt & Whitney-Triebwerke der neuesten Generation (PW1900G) kann sie mit einem deutlich niedrigeren Kerosinverbrauch aufwarten und erreicht gegenüber dem Vorgängermodell eine Treibstoffreduktion von mehr als 20 Prozent pro Sitz.

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Helvetic übernimmt E-Jet Nummer 1600

Inmitten dieser stürmischen Krisenzeiten gibt es bei Embraer auch etwas zu feiern: Der Flugzeugbauer liefert zum 1600. Mal einen E-Jet aus. Es handelt sich dabei um eine E190-E2. Empfängerin der Meilenstein-Maschine ist die Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways.  „Es ist mir eine Ehre, in meiner neuen Funktion als President und CEO von Embraer Commercial Aviation dieses Meilenstein-Flugzeug auszuliefern. Es stellt eine wichtige Wegmarke im Rahmen des E-Jet-Programms, aber auch in der Geschichte des Unternehmens dar. Im Laufe der Jahre ist mir Helvetic Airways mit ihrem E-Jet- Flottenprojekt sehr ans Herz gewachsen. Alle Mitarbeitenden von Embraer sind wahnsinnig stolz darauf, dass eine so namhafte Airline unsere 1600. Maschine übernimmt“, so Arjan Meijer. 

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AUA kündigt Neustart an

Überwiegend mit den Turbopropflugzeugen des Typs Dash 8-400 und den Embraer-195-Regionaljets wird Austrian Airlines am 15. Juni 2020 den Flugbetrieb nach fast drei Monaten „Pause“ wiederaufnehmen. Die ersten Flüge sollen nach London, Paris und Brüssel abheben. In der ersten Woche des Neustarts, von 15. bis 21. Juni, bietet Austrian Airlines folgende Verbindungen an: Amsterdam, Athen, Basel, Berlin, Brüssel, Bukarest, Dubrovnik, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Hamburg, Kopenhagen, Larnaka, London, München, Paris, Pristina, Sarajevo, Skopje, Sofia, Stockholm, Stuttgart, Tel Aviv, Thessaloniki, Tirana, Varna und Zürich. In der Folgewoche, von 22. bis 28. Juni, kommen noch diese Destinationen hinzu: Belgrad, Graz, Innsbruck, Kiew, Košice, Mailand, Nizza, Prag, Split und Warschau. Austrian Airlines wird somit in den ersten beiden Wochen des Neustarts, vorbehaltlich neuer behördlicher Beschränkungen, zu 37 Destinationen abheben und durchschnittlich 5 Prozent Angebot verglichen zum Vorjahr im Programm haben. Der entsprechende Flugplan ist ab sofort unter anderem auf austrian.com sichtbar. Zum Einsatz kommen vorerst hauptsächlich kleinere Maschinen wie Embraer 195 und Dash 8. In den Folgewochen sollen weitere Destinationen aufgenommen werden. Der Flugplan für Juli wird derzeit ausgearbeitet. Informationen hierzu folgen demnächst. „Wir freuen uns alle, dass Austrian Airlines endlich wieder abhebt. Ich bedanke mich bei unseren Kundinnen und Kunden für ihre Geduld und ihr Verständnis. Und natürlich bedanke ich mich bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die während dieser letzten Monate weiter fest zu ihrer Austrian gestanden sind. Sobald wir auf der Kurz- und Mittelstrecke wieder genügend Zubringerverkehr aufgebaut haben, werden wir auch wieder Langstreckenflüge anbieten. Das könnte schon im Juli der Fall

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Österreich sperrt Belavia defacto aus

Schweiz-Flüge ab Samstag wieder frei, aber ab 23. Flüge dürfen Passagierflüge aus folgenden Ländern nicht mehr in Österreich landen: Volksrepublik China, Iran, Italien, Weißrussland, Frankreich, Spanien, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Ukraine und Russische Förderation.

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