Embraer

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Minsk: Belavia übernimmt ersten E195-E2

Der weißrussische Carrier Belavia ist nicht nur wieder zwischen Minsk und Wien unterwegs, sondern übernahm am Dienstag auch den ersten fabrikneuen Embraer E195-E2. Die Maschine ist mit 125 Sitzen bestuhlt und soll in Kürze in den Liniendienst gestellt werden. Belavia hat insgesamt drei Embraer E195-E2 bestellt. Die Order wurde allerdings nicht direkt getätigt, sondern über den Leasinggeber Aercap. Seit einigen Jahren setzt der weißrussische Staatscarrier verstärkt auf Maschinen des brasilianischen Herstellers. So betreibt man mittlerweile fünf E170, sieben E195 und neu auch einen E195-E2.

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Air Astana schafft Businessclass im E190-E2 ab

Die kasachische Air Astana bietet ab sofort auf dem Maschinentyp Embraer 190-E2 keine Businessclass mehr an. Stattdessen ist nun eine Premium-Economy-Class vorhanden. Laut Aussendung des Unternehmens soll sich in Sachen Service allerdings nichts ändern. Preislich soll es um rund 35 Prozent günstiger werden. Die neue Serviceklasse feierte ihr Debut auf den innerkasachischen Strecken von der Hauptstadt Nur-Sultan nach Shymkent, Atyrau, Aqtöbe und Öskemen (Ust-Kamenogorsk) sowie von Almaty nach Qysylorda. Die Reihen 1 bis 12 sind im Embraer 190-E2 nun für die Premium-Economy-Klasse reserviert. „Wir freuen uns immer über das Feedback unserer Kunden. Dank ihrer Anregungen können wir kontinuierlich unseren Service ausweiten und verbessern. Das Angebot der neuen Premium Economy Class richtet sich nun an Fluggäste, die einen gewissen Komfort zu schätzen wissen und zugleich nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Sie erhalten den gleichen Service und die gleichen Privilegien wie unsere Business-Class-Gäste“, so Islam Sekerbekov, Air Astanas Sales Director. In der Flotte von Air Astana befinden sich fünf Embraer E190-E2.

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KLM stattet Boeing 737 und Embraer 190/195 mit neuen Sitzen aus

Die niederländische Fluggesellschaft KLM erteilte Recaro einen Großauftrag: Insgesamt wurden 5.500 Sitze des Typs SL3710 bestellt. Diese sollen in die Maschinentypen Embraer 190/195 und Boeing 737-800 eingebaut werden. Für Recaro bedeutet dieser Auftrag auch, dass ein Schritt in Richtung Regionalverkehrsflugzeuge gemacht wird. KLM erwartet sich von den neuen Sitzen insbesondere laufende Kosteneinsparungen. Das Gewicht ist aufgrund der Leichtbauweise mit etwa acht Kilogramm pro Sessel recht niedrig. Dadurch sollen die Treibstoffkosten sinken. Laut Recaro soll der Vorteil pro Flugzeug und Jahr bei „einigen tausend Euro“ liegen. „Wir sind begeistert, dass unser langjähriger Partner KLM der Erstkunde für unseren neuen SL3710 ist, da wir beide auf das Ziel hinarbeiten, Flugreisen komfortabler, nachhaltiger und effizienter zu gestalten. Dies ist nicht nur unser erster Schritt in den Regionalflugverkehr, sondern es ist auch das erste Mal, dass Recaro Flugzeuge von Embraer ausstattet. Diese Gelegenheit nehmen wir nicht auf die leichte Schulter, und wir freuen uns darauf, unsere Vision des ‚Fahrkomforts am Himmel‘ weiter zu verfolgen“, so Recaro-Aircraft-Seating-Chef Mark Hiller.

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Q3/2020: Embraer lieferte 28 Jets aus

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer lieferte im dritten Quartal des Jahres 2021 insgesamt 28 Maschinen aus. Dabei handelte es sich um sieben Verkehrsflugzeuge und 21 Business Jets. Den Umsatz beziffern die Brasilianer mit 759 Millionen U.S.-Dollar. Unter dem Strich steht jedoch ein Quartalsverlust in der Höhe von 121 Millionen U.S.-Dollar. Der Auftragsbestand per 30. September 2020 ist mit 15,1 Milliarden U.S.-Dollar kommuniziert worden. Nach dem Aus für die Zusammenarbeit mit Boeing befindet sich der Konzern auf der Suche nach einem alternativen Partner. Die Geschäftsleitung deutete kürzlich an, dass man diesen eventuell für das E2-Programm gefunden haben könnte. Offizielle Details wurden aber noch nicht bekanntgegeben.

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Alliance-Airlines: E190 ersetzen Ex-AUA-Fokker-Jets

Der weltgrößte Betreiber von Maschinen des nicht mehr existierenden Flugzeugbauers Fokker, Alliance Airlines, übernahm vergangene Woche den ersten Embraer 190. Damit wird die Erneuerung der Flotte eingeleitet. Eine fabrikneue Maschine ist es allerdings nicht, denn es handelt sich um ein 11,5 Jahre altes Gebrauchtflugzeug. Gegenüber der in die Jahre gekommenen Fokker ist das jedoch vergleichsweise jung. Viele Fokker 70/100, die vormals bei Tyrolean Airways und Austrian Airlines im Einsatz waren, fliegen derzeit für Alliance Airlines. Auch einige Helvetic-Fokker-100 fanden ihren Weg nach Downunder. Alliance Airlines wird insgesamt 14 Embraer 190 einflotten. Diese wurden bei Azorra Aviation erworben. Weiters hält der Regio-Carrier Optionen für fünf weitere Maschinen. Es handelt sich ausnahmslos um gebrauchte Flugzeuge. Details zur Ausflottung der Fokker-Maschinen gibt es noch nicht. Derzeit hat man fünf Fokker 50, 24 Fokker 100 und 13 Fokker 70 in der Flotte.

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Neues österreichisches Luftfahrtforum ist online

Aviation Direct freut sich bekannt geben zu dürfen, dass ab sofort ein neues, umfangreiches österreichisches Luftfahrtforum in Betrieb geht. Erreichbar unter www.austrianaviation.at bildet es den kompletten Querschnitt der österreichischen und auch internationalen Luftfahrtszene als Plattform für sachlich-spannende Diskussionen über die zivile Verkehrsluftfahrt, General Aviation und neu auch für Militär, Weltraum sowie Privat- und Sportflug. Auch an Avgeeks & Planespotter wurde entsprechend gedacht und ein maßgeschneidertes Unterforum zum Austausch von Informationen über Flugzeuge, Flugshows, Flightradar, aber auch über Kameras, Bildbearbeitung oder Spotterpositionen eingerichtet. Schauen Sie rein und werden Sie bereichernder Teil des neuen österreichischen Luftfahrtforums von AviationDirect unter www.austrianaviation.at. Wir freuen uns auf Sie!

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Embraer zeigt Turboprop-Projekt

Erstmals gewährt der brasilianische Flugzeugbauer Embraer Einblicke in sein Turboprop-Projekt. Dieses soll trotz gescheiterter Übernahme von Boeing mit neuen Partnern aus dem asiatischen Raum für eine Indienststellung bis 2027 verwirklicht werden. Während die Kabine eng an den E-Jet angelehnt wird, erinnert die übrige Form des Flugzeuges an ein Revival des ehemaligen hauseigenen Regionalflugzeuges Embraer 120. Mit einem Passagiervolumen zwischen 80 und 100 Sitzplätzen möchte sich Embraer über den Konkurrenzmodellen der Mitbewerber von ATR, Bombardier oder auch Ilyushin positionieren. Insider erwarten in den kommenden Monaten einen offiziellen Projektstart unter dem Namen „E3“, um schon bald in konkrete Verkaufsgespräche mit potentiellen Abnehmern zu treten. Angesicht der weltweiten Luftfahrtkrise mit massiven Passagierrückgängen und Verschiebungen in den Luftverkehrsmärkten durch die Corona-Pandemie könnte das Turboprop-Projekt von Embraer großes Interesse bei den Airlines wecken. Im Spotify-Podcast gewährt der stellvertretende Marketingchef von Embraer, Rodrigo Silva e Souza, weitere Ein- und Ausblicke auf das Projekt: Link zu Spotify

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Drittes Quartal: Embraer lieferte sieben Flugzeuge aus

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer lieferte im dritten Quartal des laufenden Jahres insgesamt 28 Flugzeuge aus. Dabei handelte es sich um 21 Executive-Maschinen und sieben Verkehrsflugzeuge. Der Auftragsbestand zum 30. September 2020 belief sich auf 15,1 Milliarden U.S.-Dollar. Hervorgehoben wird auch, dass die Fluggesellschaft Helvetic Airways vier verbleibende Festbestellungen aus der Embraer 190-E2-Order in E195-E2 umgewandelt hat. Bislang wurden fünf E190-E2 an die schweizerische Fluggesellschaft ausgeliefert. Von den noch verbleibenden sieben Einheiten werden vier als E195-E2 übernommen. Diese sollen bis Ende 2021 an den Carrier übergeben werden.  Die Auslieferungen auf einen Blick: Weiters weist Embraer darauf hin, dass im dritten Quartal bei Bamboo AIrways zwei gebrauchte Embraer 195 der ersten Generation eingeflottet wurden.  Der Auftragsbestand des brasilianischen Herstellers auf einen Blick:

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Neues Helvetic-Pop-Up-Ziel: Florenz

Seit Juli 2020 bietet die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways in Kooperation mit Reiseveranstaltern regelmäßig so genannte Pop-Up-Flüge an. Durchgeführt wurden bereits Ausflüge nach Brač, Dubrovnik und Zakynthos. Nun steht Florenz auf dem Flugplan. Der Regiocarrier musste aufgrund sich laufend verändernder Einreise- und Quarantänebestimmungen auch Pop-Up-Flüge absagen. Von 23. bis 25. Oktober 2020 bietet man nun eine Kurzreise nach Florenz an. Helvetic Airways erklärte, dass man die Flüge mit Embraer 190-E2 durchführen wird. Die Kosten für die Pauschalreise betragen 625 Schweizer Franken bzw. 845 Schweizer Franken, wenn das Golftrip-Paket dazu gebucht werden. Gebucht werden kann sowohl über Helvetic Airways als auch über den Veranstalter Infiniti-Golf. Flugplan: Flug 2L8362 23.10.2020 ZRH 09:00 FLR 10:10Flug 2L8363 25.10.2020 FLR 18:00 ZRH 19:15

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AUA-Vorstand Otto: „Wir bekommen keine Dreamliner“

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Langstreckenflotte von Austrian Airlines leider derzeit aufgrund der Coronakrise nicht sonderlich viel Arbeit hat. Gleichzeitig haben manche Maschinen die besten Jahre bereits hinter sich und sollten ersetzt werden. Allerdings wird sich Lufthansa nicht an den Kosten neuer Flugzeuge für die Langstrecke beteiligen, erklärte Vorstandsmitglied Andreas Otto im Gespräch mit CH-Aviation.com. Das bedeutet, dass Träume von Boeing 787 oder Airbus A350 wohl längere Zeit noch Träume bleiben werden. Kurzfristig ist in diese Richtung laut Otto auch rein gar nichts angedacht, denn erst „irgendwann im nächsten Sommer“ werde man den Flottenplan „erneut analysieren, da es derzeit schwierig ist Pläne zu erstellen“. Bei der Bekanntgabe eines Auftrags über zwanzig B787-9 im Jahr 2019 hat die Lufthansa Group ein Jet-Rendering in die Lackierung von Austrian Airlines aufgenommen. Es wurde jedoch nie offiziell bestätigt, dass einer der B787 tatsächlich von der AUA betrieben werden würde. Otto wies darauf hin, dass die Bedingungen der jeweiligen staatlichen Rettungsaktionen Flugzeugtransfers innerhalb der Gruppe ausschließen. Damit stehen die Karten für Austrian Airlines verdammt schlecht über diese Order an nagelneue Dreamliner zu kommen. Das Austrian-Airlines-Vorstandsmitglied dazu gegenüber CH-Aviation.com: „Wir haben derzeit finanzielle Probleme innerhalb der Gruppe. Jedes Unternehmen muss für sich selbst sorgen. Wir können nicht erwarten, dass uns vom Aktionär brandneue Flugzeuge zur Verfügung gestellt werden – wir könnten nicht dafür bezahlen und Lufthansa wäre nicht in der Lage, sie uns als Zuschuss oder Darlehen zu gewähren“. Der AUA-Kommerzvorstand macht auch keinen Hehl daraus, dass die Langstreckenflotte in die Jahre gekommen ist

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