Embraer

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Graz: AUA will Düsseldorf planmäßig reaktivieren

Die Wiederaufnahme der letzten verbliebenen dezentralen AUA-Strecke ab Graz soll per 12. April 2021 planmäßig erfolgen. Die Düsseldorf-Route will Austrian Airlines primär mit dem Maschinentyp Embraer 195 bedienen. Die Verbindung nach Stuttgart wird künftig von der Konzernschwester Eurowings bedient, wobei die eingesetzten Airbus A319 ab Deutschland fliegen werden. Ein AUA-Sprecher betont gegenüber Aviation Direct, dass die Reaktivierung der Düsseldorf-Strecke am 12. April 2021 durchgeführt werden soll. “Es bleibt dabei, dass wir Graz-Düsseldorf am 12.4. wieder aufnehmen”, so der Medienreferent. Zuvor wurde bekannt, dass Eurowings die Erstflüge auf den von Austrian Airlines übernommenen Routen Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf verschieben wird. Derzeit ist geplant, dass diese erst Ende Mai 2021 aufgenommen werden soll. Austrian Airlines wird künftig ab Linz keine regelmäßigen Linienflüge anbieten. Ab Graz beschränkt sich das Angebot auf die Destinationen Wien und Düsseldorf. Auch ab Salzburg bietet die AUA keine Linienflüge mehr an. Die zweite verbliebene dezentrale Austrian-Airlines-Strecke ist Innsbruck-Frankfurt, wobei diese laut Lufthansa in absehbarer Zeit in die kommerzielle Verantwortung der Muttergesellschaft übergehen soll. Einen Termin gibt es dafür jedoch noch nicht.

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Helvetic übernahm vorerst letzten E190-E2

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways übernahm am Freitag ihren achten Embraer E190-E2. Die Maschine wurde von São José dos Campos über Natal und Las Palmas nach Zürich überstellt. Der Jet landete gegen 10 Uhr 15 auf dem größten Flughafen der Schweiz. Die Ankunft der HB-AZH auch das Ende der E190-E2-Auslieferungen. Der Carrier wandelte einen Teil der Order in das größere Modell E195-E2 um. Diese sollen ab Juni 2021 übergeben werden. Die Flotte soll – dem aktuellen Planungsstand nach – per Ende 2021 aus vier E190, acht E190-E2 und vier E195-E2 bestehen. Im Jahr 2018 verkündeten Embraer und Helvetic Airways einen Kaufvertrag über 12 E190-E2 sowie Optionen für ein weiteres Dutzend. Im Vorjahr entschied sich die Regionalfluggesellschaft dafür, dass einige Exemplare der Festbestellung in den größeren Embraer E195-E2 konvertiert werden. Ob der Carrier weitere Optionen ziehen wird, ist noch offen.

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London: BA Cityflyer übergibt E170-Flotte an Envoy

Die British-Airways-Tochter BA Cityflyer, die überwiegend ab dem Flughafen London-City tätig ist, vereinheitlicht die Flotte auf das Muster Embraer 190. Die sechs E170, die aufgrund der Corona-Pandemie schon länger abgestellt sind, werden künftig in den Vereinigten Staaten für Envoy Air unter der Marke American Eagle fliegen. British Airways lässt sämtliche Kurzstreckenflüge ab London-City von der Tochter BA Cityflyer durchführen. In den letzten Jahren wurde die Flotte von BAe-146 auf Embraer 170 und 190 umgestellt. Künftig wird man nur noch den E190 betreiben. Die sechs E170 werden in die USA an Envoy Air übergeben. Somit wird BA Cityflyer mit 22 Embraer 190 weiterfliegen. Zwei weitere Maschinen dieses Typs stehen noch zur Auslieferung an. Unter dem Strich bedeutet das, dass es hinsichtlich der Anzahl der Flugzeuge zu einer Verkleinerung der Flotte um vier Maschinen kommen wird. Die E170 wurden schon längere Zeit nicht mehr eingesetzt. Lediglich die G-LCYI wurde noch als Backup-Flugzeug in Bereitschaft gehalten, wurde jedoch zwischenzeitlich auch außer Dienst gestellt.

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KLM Cityhopper stellt E195-E2 am 1. März 2021 in Dienst

Der KLM-Regio-Ableger Cityhopper hat den ersten von insgesamt 25 bestellten Embraer 195-E2 übernommen. Heuer sollen noch sechs weitere Exemplare ausgeliefert werden. Der kommerzielle Ersteinsatz soll bereits am 1. März 2021 erfolgen. KLM Cityhopper hat den neuen Regionaljet mit 132 Sitzen bestuhlen lassen. Die Flotte des Carriers besteht momentan aus 32 E190, 17 E175 und eben dem fabrikneuen E195-E2. Vor einigen Jahren noch war die KLM-Tochter ein reiner Fokker-Operator. Bedingt dadurch, dass der niederländische Flugzeugbauer in den 1990er-Jahren in den Konkurs schlitterte, konnte man keine Maschinen aus heimischer Produktion kaufen. Cityhopper sattelte daher schrittweise auf Embraer um. „Die 195-E2 ist nicht nur ein wirtschaftlich attraktives Flugzeug, sondern passt auch perfekt zu unserem Nachhaltigkeitsansatz von Fly Responsibly. Dies wird es KLM ermöglichen, seine eigenen Aktivitäten und den gesamten Sektor nachhaltiger zu gestalten. Mehr denn je setzen wir uns dafür ein, die Auswirkungen auf unsere Umgebung und unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Derzeit leistet die Flottenerneuerung den größten Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen“, so Warner Rootliep, Geschäftsführer von KLM Cityhopper. Noch vor Beginn der Sommerflugplanperiode wird die Regionalfluggesellschaft die Teilflotte auf vier E195-E2 aufstocken. Diese sollen im europäischen Netzwerk im Auftrag der Muttergesellschaft KLM zum Einsatz kommen. Weitere Flugzeuge werden in diesem Jahr folgen, die restlichen 18 werden in den kommenden Jahren ausgeliefert. KLM hat auch eine Option auf weitere 10 195-E2. Cityhopper ist mittlerweile der größte Kunde des brasilianischen Flugzeugbauers Embraer in Europa. „Wir sind unglaublich stolz darauf, dass wir mit KLC in den letzten Jahren einen so großen Beitrag zur Entwicklung

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Keine schnelle Erholung: Lufthansa könnte auf kleinere Flugzeuge umsteigen

Die AUA-Mutter überlegt, Großbestellungen herabzustufen. Die Corona-Krise legt die Luftfahrbranche jetzt seit nunmehr einem Jahr lahm. Derzeit sei auch keine Besserung in Sichtweite, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr in einem Online-Gespräch der London School of Economics. Er erwarte keine schnelle Erholung des Luftverkehrs. Stattdessen würden neu erlassene Reisebeschränkungen den Fluggesellschaften zusätzliche Steine in den Weg legen. In den kommenden Wochen werden sich die Passagierzahlen aus diesem Grund auch auf schwachem Niveau bewegen.  Und auch ab dem Sommer rechne er nur mit 40 bis 60 Prozent des Vorkrisen-Niveaus. Die AUA-Muttergesellschaft liebäugelte in jüngster Vergangenheit immer wieder damit, die Flotte zu verkleinern. Deswegen überrascht es auch niemanden, dass Spohr jetzt offen darüber spricht. Der staatlich gestützte Lufthansa-Konzern werde die Krise nutzen, um sich nachhaltiger aufzustellen. Schätzungsweise 150 Fluggeräte werden künftig nicht mehr für die Kranich-Airline an den Start gehen.  Doch nicht nur die Anzahl der Flugzeuge soll schrumpfen, auch die Flieger an sich. Denn die Lufthansa wolle ihre Bestellungen bei Airbus und Boeing überarbeiten und auf kleinere Flugzeugtypen umsteigen, wie das Portal Simple Flying berichtet. Spritfressende Maschinen wie die Airbus A340 und A380-Modelle oder die Boeing 747 wurden bereits aussortiert und werden in Zukunft nicht mehr abheben. Stattdessen sollen jetzt sparsamere Exemplare her. Die Fluggesellschaft würde dem Bericht zufolge schon mit den großen Flugzeugherstellern Gespräche führen, auch Embraer wurde oft genannt. 

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Nambia: Auch Westair stellt den Flugbetrieb ein

Die Fluggesellschaft Westair Aviation (Namibia) ist in den Strudel der Liquidation des Staatscarriers Air Namibia geraten. Die Regionalfluggesellschaft musste ebenfalls den Flugbetrieb einstellen Westair Aviation flog zuletzt im Rahmen eines Wetlease-Vertrags mit vier Embraer ERJ 145 im Auftrag von Air Namibia. Dieser Auftrag ist weggebrochen, da die Regierung beschlossen hat das staatliche Unternehmen in die Liquidation zu schicken. Für die vier Embraer-Regionaljets sucht Westair Käufer. Die Maschinen stehen zum Verkauf und sind sofort verfügbar. In der vorliegenden Ausschreibung ist sogar zu lesen, dass man diese aufgrund der Liquidation von Air Namibia nicht mehr benötigt. Betroffen sind die ERJ 145 mit den Registrierungen V5-WEB, V5-WC, V5-WEW und V5-WIN. Das durchschnittliche Alter beträgt 19,6 Jahre. Inwiefern der Flugbetrieb mit den verbleibenden Mustern fortgeführt werden kann bzw. reaktiviert wird, ist noch unklar. Jedenfalls ist fix, dass sich Westair Aviation aus dem Betrieb der Airliner-Maschinen zurückziehen wird. Die Flotte der kleineren Flugzeuge besteht aus den nachstehenden Mustern: Beechcraft Hawker 400XP, Beechcraft King Air 350ER, Piper Cheyenne 2, Cessna Conquest C425, Reims Cessna F406, Cessna C404 Titan, Cessna C402 Businessliner, Cessna 310, Cessna 208B Caravan und Cessna C210.

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Embraer lieferte im Vorjahr 130 Flugzeuge aus

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer konnte im Vorjahr insgesamt 130 Flugzeuge an Kunden ausliefern. Im Jahr 2019 konnte der Konzern noch 198 Maschinen übergeben. Das bedeutet, dass Embraer 35 Prozent weniger ausgeliefert hat. Der Großteil der übergebenen Flugzeuge entfällt mit 86 Einheiten auf Businessjets. Im kommerziellen Passagierbereich wurden 44 Maschinen an Kunden ausgeliefert. Per 31. Dezember 2020 hatte Embraer Festbestellungen für 130 Verkehrsflugzeuge in der Pipeline. Der Auftragswert lag bei 14,4 Milliarden U.S.-Dollar. Im Vorjahr platzte die angestrebte Zusammenarbeit mit dem U.S.-amerikanischen Mitbewerber Boeing. Dieser sollte für einen hohen Preis die Mehrheit am zivilen Programm übernehmen. Die militärischen Produkte wären bei den Brasilianern verblieben. Boeing steig aus dem Projekt aus. Anzunehmen ist, dass die U.S.-Amerikaner aufgrund der hohen Kosten, die im Zusammenhang mit der 737-Max entstanden sind, aber auch wegen der Coronakrise, einen Rückzieher gemacht haben. Embraer befindet sich auf der Suche nach einem neuen Partner, macht jedoch derweil stand-alone weiter.

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German Airways holt sich neuen Abfertiger an Bord

German Airways hat einen Servicevertrag mit dem Kölner Unternehmen German Aviation Service (GAS) geschlossen. Der Serviceanbieter fertigt künftig deutschlandweit alle Flugzeuge der German Airways und der German Airways Private ab. GAS, seit über 25 Jahren im Geschäft, bietet zum Beispiel Flugzeugabfertigung, Catering, das Einholen von Landegenehmigungen oder die Versorgung mit Treibstoff an. Auch weitere Dienstleistungen stellt German Aviation Service über seine Netzwerkpartner zur Verfügung. Für German Airways betreut das Unternehmen in Zukunft die komplette Flotte, die aus Flugzeugen der Typen Embraer E190 und Pilatus PC-12 besteht. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun die zweitälteste deutsche Fluggesellschaft betreuen können. Unser Anspruch ist es, German Airways und German Airways Private Dienstleistungen auf einem Niveau zu heben, das auch für uns nicht alltäglich ist. Die Airline hat gerade in der aktuellen Krisensituation eine hohe Flexibilität bewiesen, und wir freuen uns sehr, sie künftig in diesem Sinne unterstützen zu können“, so Andreas Becker, CEO von German Aviation Service.

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QantasLink holt sich drei Embraer E190

Qantas flottet auf: Ab Mitte des Jahres wird die australische Fluggesellschaft drei Embraer E190 in Darwin und Adelaide stationieren. Das soll in Zusammenarbeit mit Alliance Airlines, an der Qantas 20 Prozent hält, geschehen. Denn die Fluglinie habe erst kürzlich eine Großbestellung von Embraer übernommen, insgesamt 27 E190 wurden zugekauft, wie simpleflying.com berichtet. Schlussendlich sollen drei dieser Jets unter QantasLink zum Einsatz kommen. QantasLink ist ein Markenname der australischen Fluggesellschaft Qantas Airways für Regionalflüge innerhalb Australiens, die auch oftmals mit Langstrecken-Flügen des großen Carriers verknüpft werden. „Die E190 ist ein perfekter Regionaljet. Er bietet eine größere Reichweite als unsere 717 und ist ungefähr halb so groß wie unsere 737. Das steigert zusätzlich die Wirtschaftlichkeit bei längeren Flügen und schont zudem die Umwelt“, so John Gissing, der Geschäftsführer von QantasLink.

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AUA-Dash-Ausflottung: „An der Entscheidung gibt es nichts zu rütteln“

Ungeachtet des Umstands, dass die de Havilland Dash 8-400 derzeit das Rückgrat der Kurzstreckenflotte von Austrian Airlines ist, hält das Unternehmen am Phase-Out-Zeitplan fest. Die Ära der Turbopropflugzeuge soll Ende März 2021 enden. Bis die letzte Dash ausgeflogen ist, wird es aber noch einige Zeit dauern. Derzeit sind noch acht DHC Dash 8-400 im aktiven Liniendienst der AUA. Auf fast allen Strecken, die mit der Range dieses Musters erreichbar sind, kommt der Maschinentyp zum Einsatz. Die Nachfrage ist momentan so gering, dass selbst das zweitkleinste Flugzeug der Flotte, Embraer 195, zu groß ist. Oftmals herrscht auch in den Turboprops gähnende Leere, jedoch sind die Betriebskosten – im direkten Vergleich mit dem Embraer 195 – deutlich niedriger. Somit ist der Dash-Einsatz für die AUA kostengünstiger. Innerhalb des Unternehmens können viele Mitarbeiter nicht nachvollziehen warum der einzige Maschinentyp, der einigermaßen wirtschaftlich betrieben werden kann, Ende März 2021 aus dem Verkehr gezogen werden soll. Im Vorjahr kündigte man diesen Schritt an und argumentierte damit, dass beispielsweise Airbus A320 aufgrund der höheren Sitzplatzkapazität wirtschaftlicher betrieben werden können. Zwischenzeitlich änderten sich die Voraussetzungen grundlegend, denn auf vielen Strecken „verirren“ sich nur noch wenige Passagiere in Flugzeuge der Austrian Airlines. Zwar gibt es Hoffnung, dass sich die Situation im Sommer entspannen könnte, doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. „Ende März planen wir die Flieger dann aus der Operations zu nehmen. Ein fixes Datum für den offiziellen Letztflug gibt es nicht. Bis uns dann wirklich die letzte Maschine verlässt wird es aber Oktober/November werden.

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