Embraer

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Helvetic: Flottenerneuerung abgeschlossen

Am 15. August 2021 um 17:07 Uhr war es so weit. Die vierte Embraer 195-E2 der Helvetic Airways, HB-AZL, berührte den Boden der Piste 14 des Zürcher Flughafen Kloten. Damit hat Helvetic die zwölfte und letzte Maschine der E2-Serie aus dem Hause Embraer übernommen. An der Farnborough International Airshow im Juli 2018 unterzeichnete die Schweizer Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways einen „Letter of Intent“ (LOI) über zwölf Embraer 190-E2. Damit wollte man die damalige Flotte von fünf Fokker 100 und sieben Embraer 190-100 ersetzten. Damals sicherte man sich auch das Recht, dass die Bestellung zur größeren Embraer 195-E2 geändert werden kann. Außerdem zeichnete man zwölf Optionen für beide Muster. Die erste neue Embraer 190-E2, HB-AZA, konnte Helvetic dann knapp ein Jahr später am 28. Oktober 2019 im Empfang nehmen. Mitten in der Covid-Krise im Sommer 2020 änderte man die Bestellung für die letzten vier Maschinen auf die größere E195-E2, von denen die erste (HB-AZI) am 24. Juni 2021 zur Flotte gestoßen ist. Mit der nun vierten und letzten E195-E2 hat Helvetic alle zwölf Maschinen innerhalb von nur 22 Monaten übernommen. Alle Flugzeuge sind im Besitz der Helvetic Aircraft AG, eine zur Helvetic Airways Group gehörenden Leasingfirma der Patinex AG von Martin und Rosmarie Ebner. Mit der Übernahme der letzten in Sao Jose dos Campos gefertigten Maschine wird auch das technische Team rund um den ehemaligen Helvetic CEO, Bruno Jans, wieder in die Schweiz zurückkehren. Neben den acht E190-E2 und vier E195-E2 verfügt Helvetic Airways noch über vier geleaste E190-100 der ersten Generation.

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Skywest bestellt 16 weitere Embraer 175

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer konnte eine Bestellung von 16 E175 an Land ziehen. Die U.S.-amerikanische Regionalfluggesellschaft Skywest wird diese ab Mitte 2022 ausgeliefert bekommen. Für Embraer ist es die erste größere Order nach einer längeren Durststrecke. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt gemäß Medienmitteilung 798,4 Millionen U.S.-Dollar. Der Käufer ist unter anderem für Delta Airlines unterwegs. Daher werden die 16 E175 auch in den Farben der größten Fluggesellschaft der Vereinigten Staaten von Amerika ausgeliefert werden. Der Regio-Carrier teilte mit, dass die 16 Neuzugänge eine gleiche Stückzahl von Bombardier CRJ-900, die sich im Eigentum von Skywest befinden, ersetzen werden. Die Maschinen werden mit 70 Sitzplätzen bestuhlt ausgeliefert. Derzeit fliegt man bereits mit 71 Embraer 175 im Auftrag von Delta Air Lines. Die Flotte von Skywest besteht derzeit aus 561 Flugzeugen und setzt sich wie folgt zusammen: 184 Bombardier CRJ-200ER, 12 CRJ-200LR, 60 CRJ-701, 39 CRJ-701ER, 23 CRJ-702, 6 CRJ-702ER, 44 CRJ-900LR, 44 Embraer 175LL und 149 E175LR.

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Kanada: Porter expandiert mit Embraer-Großbestellung

Die kanadische Porter Airlines will in den nächsten Jahren stark expandieren. Dazu wird man bis zu 80 Embraer 195-E2 einflotten. Die ersten Einheiten sollen bereits Mitte des kommenden Jahres übernommen werden. Die Regionalfluggesellschaft will mit den brasilianischen Jets den nordamerikanischen Kontinent erschließen und insbesondere in Richtung der USA expandieren. Gleichzeitig betont man in einer Medienerklärung, dass der Maschinentyp DHC Dash 8-400 weiterhin ab dem Billy Bishop Airport Toronto zum Einsatz kommen wird. Man bekenne sich klar und deutlich zum innerstädtischen Airport. Über die Leasinggesellschaft Porter Aircraft Leasing Corp. hat man insgesamt 30 E195-E2 fix bestellt. Weiters sicherte man sich Optionen für 50 weitere Exemplare. Für den Fall des Falles hat man sich in die Verträge schreiben lassen, dass Umwandlungen in die kleinere Variante E190-E2 möglich sind. „Wir bringen Porters unverwechselbaren Service in Dutzende neuer nordamerikanischer Städte“, sagte Michael Deluce, Präsident und CEO von Porter Airlines. „Wir glauben, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für diese Investition ist, da die Pandemie die Luftfahrtlandschaft neu definiert. Durch die Aufnahme einer vielfältigen Auswahl an beliebten Geschäfts- und Urlaubszielen in unser Netzwerk sind wir besser aufgestellt, um die Bedürfnisse vieler weiterer Passagiere zu erfüllen.“ Die neuen Flüge sollen primär ab dem Pearson-Airport aufgenommen werden. Der Billy Bishop Flughafen ist nicht für das Muster Embraer 195-E2 zugelassen. Das Unternehmen betont, dass das Kerngeschäft weiterhin am innerstädtischen Airport bleiben soll. Hierfür werden die bestehenden DHC Dash 8-400 eingesetzt. Für Airbus Canada dürfte die Großbestellung bei Konkurrent Embraer eine ordentliche Klatsche sein, denn man buhlte um den Kunden,

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Air France beendet Embraer-145-Ära

Mittlerweile ist das Muster Embraer 145 in Europa nur noch selten anzutreffen. In größerem Umfang hatte die Air-France-Tochter Hop den kleinen Regionaljet noch im Einsatz, doch damit ist nun offiziell Schluss. Geflogen ist die letzte Einheit, F-GRGC, ohnehin schon länger nicht mehr. Air France entschied sich vor längerer Zeit dafür, dass die mittlerweile in die Jahre gekommenen Embraer 145 die Hop-Flotte verlassen werden. Nun kommt das endgültige Aus für die F-GRGC, die seit 1997 im Dienst der Firmengruppe stand. Dieser Regionaljet war am 20. März 2020 letztmalig im kommerziellen Liniendienst. Seither wartet dieser Embraer 145, der letzte seiner Art bei Air France, auf bessere Zeiten. Diese wird er bei Air France nicht mehr haben, denn am 5. Juli 2021 wurde die Maschine formell außer Dienst gestellt. Damit endet beim französischen Luftfahrtkonzern auch die Ära der Embraer 145. Oder auch nicht? Weiterhin im Einsatz bleiben die von der slowenischen Amelia im Rahmen eines Wetlease-Vertrags betriebenen E145-Regionaljets. Die drei Maschinen kommen ab Paris-Orly zum Einsatz.

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Embraer will neuen Turboprop schon nächstes Jahr starten

Es ist schon länger her, dass der brasilianische Flugzeugbauer Embraer ein neues Turbopropflugzeug in die Luft gebracht hat. Um genau zu sein: Am 27. Juli 1983 hob der Embraer 120, der einst das Rückgrat vieler Regioflotten war, erstmals ab. Im Jahr 2007 wurde die Produktion eingestellt. Läuft alles nach Plan soll schon im nächsten Jahr der Launch für ein neuentwickeltes Turboprop-Muster erfolgen. Am Rande der Übergabe-Zeremonie des ersten Embraer 195-E2 an Helvetic Airways sagte der Commmercial-Aviation-Chef des brasilianischen Flugzeugbauers, Arjan Meijer, dass mit dem Launch des neuen Turbopropflugzeugs im Laufe des Jahres 2022 zu rechnen ist. Die Auslieferung an den ersten Kunden wird für das Jahr 2027 angestrebt. Das Design der Maschine wird an den Embraer 120 erinnern, jedoch handelt es sich um ein komplett neu entwickeltes Flugzeug, das mit der ATR72 und der Dash 8-400 in den Wettbewerb treten soll. Geplant ist, dass zwei Varianten angeboten werden sollen: Etwa 70 Sitzplätze und rund 90 Sitze. Der Treibstoffverbrauch soll deutlich unter den E2-Regionaljets liegen. Embraer rechnet mit etwa 20 Prozent weniger Fuel Burn. Der Markt der Turbopropflugzeuge ist momentan sehr schwierig. Bei ATR stockt der Absatz für die Muster ATR42/72 und DHC musste gar die vorläufige Einstellung der Produktion der Dash 8-400 verkünden. Somit begibt sich Embraer in ein schwieriges Umfeld, jedoch könnte für eine komplette Neuentwicklung durchaus Potential geben, denn die Konkurrenzmodelle sind hinsichtlich der Konstruktion durchaus in die Jahre gekommen.

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HB-AZI: Helvetic hat ersten Embraer 195-E2 übernommen

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways wird am Freitag, den 25. Juni 2021, den ersten Embraer 195-E2 in Zürich begrüßen. Drei weitere Einheiten sollen bis Ende Juli 2021 an den Carrier ausgeliefert werden. Das Eintreffen der neuen Regionaljets bildet den termingerechten Abschluss des Programms zur Flottenmodernisierung, das die Schweizer Regionalfluggesellschaft seit Oktober 2019 durchführt. Helvetic Airways wird insgesamt vier Embraer 195-E2 betreiben. Die Eigentumsübertragung der ersten Maschine fand in Eigentumsübertragung fand am Hauptsitz des brasilianischen Flugzeugherstellers in São José dos Campos statt. „Mit der Lieferung der ersten unserer vier neuen Embraer E195-E2-Maschinen verläuft unsere Flottenerneuerung, die bis Ende Juli abgeschlossen sein soll, wie geplant“, so Tobias Pogorevc, der CEO von Helvetic Airways. „Der strukturelle Wandel, der sich in den letzten Monaten in der Nachfrage nach Flugreisen abgezeichnet hat, bestätigt unsere strategischen Entscheidungen von 2018.  Mit Embraer haben wir sowohl die richtigen Flugzeugtypen als auch den richtigen Partner. Helvetic Airways betreibt nun einen im Hinblick auf Kapazität und Nachhaltigkeit optimalen Flottenmix. Als eine der weltweit führenden E-Jet E2-Betreiberinnen ist Helvetic Airways jetzt in der Lage, ihre Rolle als Schweizer Fluggesellschaft am europäischen Himmel weiter zu stärken“. Die HB-AZI verlässt den Hauptsitz von Embraer in São José dos Campos gemäß Plan am Donnerstag und trifft nach Zwischenstopps in Natal und Las Palmas am Freitag in der Schweiz ein. Für die Lieferung legt das Flugzeug etwa 9900 Kilometer zurück; die erwartete Flugzeit beträgt ungefähr 11,5 Stunden. Erster kommerzieller Flug am 10. Juli 2021 ab Basel „Dank der neuen E195-E2 baut Helvetic Airways ihren Ruf als

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Helvetic Airways fliegt neu ab Basel

Zwei Embraer-Flieger der Schweizer Fluggesellschaft werden ab dem 10. Juli am Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg im Einsatz sein. Denn Helvetic Airways kündigt drei neue Sommerziele an: Santorini, Jerez und Larnaca. Die graduelle Lockerung der Einreisebeschränkungen in den EU-Ländern, die bevorstehende Einführung des Covid-Zertifikats und die Fortschritte bei den Impfungen hätten zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Ferienzielen beigetragen, heißt es in der Mitteilung dazu. „Mit der Ankunft von Helvetic Airways werden ab dem EuroAirport neue, attraktive Feriendestinationen angeflogen, und dies mit leiseren und treibstoffgünstigen Flugzeugen der neuen Generation“, so Matthias Suhr, der Direktor des EuroAirports. Auch Helvetic- Chef Tobias Pogorevc findet passende Worte: „Mit den Destinationen Santorini, Jerez und Larnaca sowie Flügen in den Balkan vervollständigen wir das Angebot vom EuroAirport aus auf einzigartige Weise, mit besonders attraktiven Abflugzeiten am Wochenende.“ 

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Groningen: Green Airlines chartert German-Airways E190 „klimafreundlich“

Das Charterunternehmen Green Airlines UG (haftungsbeschränkt) will ab Juli 2021 von German Airways (vormals: WDL) durchgeführte Flüge ab dem niederländischen Groningen vermarktet. Dabei chartert der Anbieter Maschinen des Typs Embraer 190 und vermarktet die Sitze auf eigenes Risiko. Anders als es der Name vermuten lassen würde ist Green Airlines keine Fluggesellschaft. Das Unternehmen verfügt nicht über AOC bzw. Betriebsgenehmigung einer europäischen Luftfahrtbehörde. Man chartert daher Flugzeuge bei German Airways, unter deren Flugnummern geflogen wird, und vermarktet die Sitzplätze auf eigenes Risiko. Green Airlines behauptet, dass man besonders klimafreundliche Flüge anbieten verkaufen würde. Man behauptet, dass man für jeden Flugschein Kompensationen leisten würde, nennt jedoch keine näheren Details bzw. veröffentlicht auf der Webseite nachvollziehbar was an den Flügen so besonders klimafreundlich sein soll. Ab Groningen will Green Airlines jedenfalls pro Woche sieben Verbindungen, die mit gecharterten German-Airways-E190 durchgeführt werden sollen, anbieten. Dabei handelt es sich um die Ziele Palma de Mallorca, Ibiza, Kurfu und Faro. Per 1. September 2021 will man zusätzlich fünf wöchentliche Umläufe ins finnische Turku vermarkten. In einer Medienerklärung bezeichnet Green Airlines den von German Airways gecharterten Maschinentyp Embraer 190 als besonders klimafreundlich. Unter anderem schreibt man im Wortlaut: “ Das Flugzeug ist bekannt für seine Treibstoffeffizienz, niedrige Emissionswerte und geringe Lärmbelastung“. Diese Aussage ist als irreführend zu klassifizieren, da German Airways die erste Generation des E190 betreibt. Pro Sitzplatz gerechnet sind der Treibstoffverbrauch und der damit verbundene Schadstoffausstoß höher als jener vergleichbarer Typen. Würde das Nachfolgermodell Embraer 190-E2 zum Einsatz kommen, dann würde die Bilanz grundlegend anders

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Eastern Airways flottet ersten E190 ein

Die britische Regionalfluggesellschaft Eastern Airways nahm vor wenigen Tagen die erste Maschine des Typs Embraer 190 in die Flotte auf. Es handelt sich um den derzeit größten Flugzeugtyp, den der Carrier betreibt. Der Neuzugang ist 13,5 Jahre alt und trägt die Registrierung G-CLSN. Laut CH-Aviation.com wurde der Regionaljet zuvor unter anderem von Air Moldova betrieben und wird von Leasinggeber Gecas geleast. Die Flotte von Eastern Airways besteht weiters aus einem Embraer 170, einem E135, zwei E145 sowie 12 Jetstream 31 und zwei ATR72-600.

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Ab Juli: Helvetic setzt E190-E2 ab Bern und Zürich ein

Die Fluggesellschaft Helvetic wird ab Anfang Juli 2021 die Maschinen des Typs Embraer 190-E2 auch auf eigene Rechnung zum Einsatz bringen. Der Erstflug ist für den 10. Juli 2021 geplant, berichtet CH-Aviation.com. Ab Zürich wird Helvetic Airways dieses Muster 10. Juli 2021 nach Heraklion und Kos im Charter in die Luft bringen. Ab 11. Juli 2021 fliegt der Carrier mit Embraer 190-E2 eigenwirtschaftlich nach Palma de Mallorca. Auf allen drei genannten Routen ist je ein Umlauf pro Woche geplant. Mit Embraer 190-E2 wird der Carrier auch ab Bern-Belp nach Heraklion und Palma fliegen. Die jeweiligen Erseteinsätze sind für den 10. Juli 2021 bzw. 11. Juli 2021 vorgesehen. Laut Berichten des Portals Aerotelegraph.com soll Swiss die Wetlease-Zusammenarbeit auf vier Maschinen reduzieren und damit halbieren. Mit Eurowings befindet man sich demnach in Gesprächen darüber, dass vier Jets von Helvetic für die Lufthansa-Billigtochter fliegen könnten. Letzteres ist noch nicht final entschieden.

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