Embraer

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Angola: Bestfly flottet Embraer 190 ein

Die Fluggesellschaft Bestfly aus Luanda (Angola) will im Liniengeschäft wachsen. Dazu erweitert man die Flotte um Regionaljets des Typs Embraer 190. Diese werden von Leasinggeber Acia Aero Leasing bezogen. Bestfly ist ein Businessjet-Operator, der die Maschinentypen Learjet 45, CL605, Falcon 900, Global Express, G450, G550 im Portfolio hat. Weiters hat man bereits zwei Verkehrsflugzeuge des Typs ATR72-600. In Kapverden unterhält man unter dem Markennamen Bestfly Cabo Verde eine Tochter, die als virtuelle Fluggesellschaft geführt ist und daher über kein eigenes AOC verfügt. Mit den Embraer 190, die neu zur Flotte stoßen werden, will man auch die Aktivitäten in Kapverden ausbauen. In Kürze soll das überarbeitete Liniennetz verkündet werden. Dieses soll mit den Mustern ATR72-600 und eben den Neuzugängen des Typs Embraer 190 bedient werden.

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Brasilien: Azul Cargo setzt dauerhaft auf Embraer-195-Frachter

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul baute im Zuge der Corona-Pandemie einige Embraer-195 in temporäre Frachter um. Nun will man im Cargogeschäft dauerhaft auf dieses Muster setzen und kündigt an, dass bis Jahresende insgesamt acht E195-Frachter in der Luft sein sollen. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, dass sich die Embraer-Regionaljets im Cargobereich bewährt hätten und deren Kapazitäten gefragt sind. Azul Cargo Express wurde im Zuge der Corona-Pandemie auch als eine Art „Notlösung“ geschaffen, um zumindest Güter transportieren zu können. Während sich andere Carrier aus dem „Makeshift“-Business zurückgezogen haben setzt Azul weiterhin darauf. Nun werden acht Embraer 195 dauerhaft in Cargoflugzeuge verwandelt. Dies bestätigte Finanzchef Alex Malfitani gegenüber Aeroin. Es müssen allerdings noch einige Details mit der Luftfahrtbehörde sowie Hersteller Embraer geklärt werden, denn beispielsweise sollen die Boardküchen entfernt werden und Frachttüren eingebaut werden. Hierfür ist eine Zulassung notwendig.

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Nigeria: Overland Airways ordert drei Embraer 175

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer konnte auf der Dubai Air Show mit Overland Airways einen Neukunden gewinnen. Das in Nigeria ansässige Luftfahrtunternehmen bestellte drei Embraer 175, die ab 2023 ausgeliefert werden sollen. Weiters sicherte sich der Carrier die Option auf drei weitere Exemplare. Die Neuzugänge sollen innerhalb Nigerias und im Verkehr mit den Nachbarstaaten eingesetzt werden. Die Flotte von Overland Airways besteht derzeit aus drei ATR42-300, einer ATR42-300QC, einer ATR72-200 und einem Embraer 145. Homebase ist der Flughafen Lagos.

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Regionalflotte: Lufthansa liebäugelt mit Airbus A220

Derzeit kommt der Maschinentyp Airbus A220 bei der Lufthansa Group nur bei Swiss zum Einsatz. Das könnte sich aber ändern, denn laut Bloomberg News evaluiert man eine Umstellung der kompletten Regionalflotte auf die A220-Reihe. Lufthansa setzt derzeit auf die Muster Embraer 190/195 sowie Bombardier CRJ-900. Bei Swiss sind A220-100 und A220-300 im Einsatz. Offensichtlich ist, dass sich sowohl Airbus als auch der brasilianische Mitbewerber Embraer um einen möglichen Großauftrag für die Erneuerung der E190/95 sowie CRJ-900-Flotten bemühen. Zuletzt wurde kolportiert, dass für Air Dolomiti die E2-Reihe favorisiert wird. Bloomberg News will aber erfahren haben, dass das Konkurrenzmodell A220 derzeit bessere Karten haben soll und zwar als Ersatz für die Muster E190/95- und CRJ-900. Konzernchef Carsten Spohr wollte darauf noch nicht näher eingehen und verweist darauf, dass man sich in einem frühen Stadium befinde und mit allen potentiell relevanten Herstellern Gespräche führe. Eine definitive Entscheidung wurde noch nicht getroffen, stellte Spohr während einer Telefonkonferenz anlässlich der jüngsten Zahlen fest. Sowohl Embraer als auch Airbus währen offen im Rennen.

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FACC stattet weitere Phenom 300E Business Jets aus

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer, ein Kunde des heimischen Aerospace-Zulieferers FACC, hat einen bedeutenden Großauftrag erhalten: NetJets, einer der größten Anbieter für Business Jet-Reisen, wird seine Flotte um 100 Embraer Phenom 300E Flugzeuge verstärken. Auch die FACC AG profitiert von diesem Deal. FACC ist mit ihren Komponenten bereits seit vielen Jahren auf den Phenom 300E Modellen vertreten und wird in den nächsten sechs Jahren als Interior Partner von Embraer die 100 zusätzlichen Jets mit ihren Produkten und Lösungen ausstatten.  „Die Phenom 300E ist einer der erfolgreichsten und am meisten verkauften Business Jets ihrer Klasse. Wir sind seit Beginn des Projektes Interior Partner von Embraer und besonders stolz, zum Erfolg dieser besonders schnellen und umweltfreundlichen Business Jet Linie beitragen zu können. Der neue Großauftrag ist für uns auch ein Zeichen, dass sich der Business Jet-Markt wie vorhergesagt schnell und sehr gut entwickelt“, so FACC-Chef Robert Machtlinger.

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SAS hat sich für 15 Embraer 195-E2 entschieden

Seit einiger Zeit evaluiert SAS, ob die in die Jahre gekommenen Boeing 737-700 durch Airbus A220 oder Embraer E195-E2 ersetzt werden sollen. Nun haben die Brasilianer das Rennen gemacht, denn es wurde eine Absichtserklärung über den Erwerb von 15 Maschinen unterschrieben. Ein so genannter LOI ist zwar noch kein verbindlicher Kaufvertrag, aber dennoch scheinen die Würfel gefallen zu sein. CH-Aviation.com berichtet dazu unter anderem, dass SAS mit Hilfe der 15 E195-E2 das Muster Boeing 737-700 ersetzen will. Für die Entscheidung hat sich die skandinavische Fluggesellschaft viel Zeit gelassen, denn bereits in 2019 bestätigte man, dass man sich zwischen A220-300 und E195-E2 entscheiden wird. Mittlerweile ist SAS auch auf der Suche nach einem Flottenmanager für Embraer-E-Jets. Der Embraer E2-Reihe ist der direkte Mitbewerber der Airbus A220-Serie. Letztere wurde ursprünglich von Bombardier als CSeries auf den Markt gebracht und später von den Europäern übernommen und umbenannt. Beide Hersteller buhlen derzeit bei verschiedenen Carriern, darunter auch Alitalia und Croatia Airlines, um Aufträge. Auch bei Air Dolomiti waren die Brasilianer kürzlich vorstellig.

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Carsten Spohr will Air Dolomiti weiter ausbauen

Die italienische Lufthansa-Tochter AIr Dolomiti könnte in Zukunft weiter wachsen, denn Konzernchef Carsten Spohr sagte im Zuge der Begrüßung des neuen Geschäftsführers, dass man im Lufthansa-Vorstand erwägt “Air Dolomiti weitere Flugzeuge zu überlassen”. Bemerkenswert ist auch, dass bei der Veranstaltung, die in Verona stattgefunden hat, auch Vertreter des Flugzeugherstellers Embraer anwesend waren. Diese haben ein Modell eines Embraer 195-E2 in den Farben des italienischen Carriers ausgestellt. Lokale Medien spekulieren nun, dass dies ein erstes Indiz für eine mögliche Einflottung von E2-Jets bei Air Dolomiti sein könnte. Auf Anfrage wollte das Unternehmen den im vorherigen Absatz beschriebenen Umstand nicht näher kommentieren. Derzeit sind Verkäufer von Embraer und Airbus verstärkt bei potentiellen Kunden für die E2-Reihe bzw. die A220-Serie vorstellig. Beide Hersteller versuchen Neuaufträge an Land zu ziehen.

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Wartung: Helvetic und KLM Cityhopper arbeiten zusammen

Die Embraer-E2-Operators Helvetic Airways und KLM Cityhopper arbeiten künftig im Bereich Wartung zusammen. Unter dem neuen Abkommen kann die Schweizer Regionalfluggesellschaft jetzt an ihrer Basis auf dem Flughafen Zürich nach Bedarf technische Arbeiten an den Maschinen der Embraer E-Jet-Flotte der niederländischen Airline vornehmen. KLM Cityhopper ist seit Kurzem eine Kundin des technischen Servicebereichs von Helvetic Airways. Im Rahmen eines Wartungsvertrags, den die beiden Airlines abgeschlossen haben, wird KLM Cityhopper vom Know-how und den Einrichtungen von Helvetic Airways an der Wartungsbasis in Zürich profitieren. Die neue Partnerschaft deckt zunächst die Bereitstellung auf Abruf von Wartungsdiensten für die Maschinen der Embraer E-Jet E1- und E2-Flotte der niederländischen Fluggesellschaft ab. „Dieser neue Vertrag ist eine Anerkennung des umfassenden Wissens und der Erfahrung, die sich unser Geschäftsbereich Technischer Service in der Embraer E-Jet-Familie seit 2014 erworben hat“, so René Mamet, Chief Operating Officer (Part 145) bei Helvetic Airways. „Und es ist uns eine besondere Ehre, dass ein so renommiertes Unternehmen wie KLM sich jetzt entschieden hat, sich unsere Expertise zunutze zu machen.“ Helvetic Airways betreibt derzeit 16 Embraer-Jets. Dabei handelt es sich um zwölf Exemplare der E2-Reihe. Eigenen Angaben nach ist man einer der weltweit größten E2-Betreiber. Die in der Schweiz ansässige Regionalfluggesellschaft bietet ähnliche Dienstleistung auch anderen Carriern an. Mittelfristig hat sich Helvetic Airways zum Ziel gesetzt, ein globales Embraer-Kompetenzzentrum an seiner Zürcher Basis zu etablieren.

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Zürich: Helvetic absolvierte Rücklandung wegen Blitzschlag

Die Passagiere von Swiss-Flug LX1512 hatten am Sonntag auf dem Weg von Zürich nach Graz eine etwas umständliche Reise. Der von Helvetic Airways betriebene Embraer E190-E2 wurde rund 20 Minuten nach dem Start vom Blitz getroffen und kehre aus Sicherheitsgründen zum größten Airport der Schweiz zurück. Eingesetzt war die HB-AZB, die auf dem Rückweg nach Zürich-Kloten noch einige Runden in der Nähe des Bodensees drehte. An Bord befanden sich offiziellen Angaben nach 93 Passagiere. Diese und die Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug sicher verlassen. Helvetic Airways zog die Maschine zum Zwecke einer technischen Überprüfung vorläufig aus dem Verkehr. Die Reisenden wurden laut Swiss mit einem Ersatzflugzeug nach Graz geflogen. Gegenüber „20 Minuten“ bestätigte Helvetic Airways, dass die HB-AZB bedingt durch den Blitzschlag im Bereich der linken Tragfläche beschädigt wurde. Swiss erklärte, dass das Ersatzflugzeug gegen 20 Uhr 15 den Flughafen Zürich-Kloten verlassen konnte. In Graz ist es –aufgrund dem Blitzschlag – zur Verspätung der Verbindung in die Schweiz gekommen.

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Embraer stellt heckangetriebenen Turboprop vor

Dass der brasilianische Flugzeugbauer an einem neuen Turboprop-Modell, das ungefähr im Jahr 2027 abheben soll, arbeitet, ist kein Geheimnis mehr. Nun veröffentlichte der Hersteller einen neuen Design-Entwurf, der Hecktriebwerke vorsieht. Turboprop-Flugzeuge mit Motoren, die am Heck angebracht sind, sind ausgesprochen selten. Embraer hat sich dabei aber etwas gedacht, denn man hat aufgrund der ERJ-Reihe viel Erfahrung mit dieser Anordnung. Die Vorteile für die Passagiere liegen auf der Hand: Je weiter vorne man sitzt, desto ruhiger ist es. Viele Fluggäste empfinden „Propellerflugzeuge“ völlig zu Unrecht als veraltet, laut und manchmal sogar als unsicher. Embraer will mit den Heck-Propellern die Kabine möglichst ruhig und vibrationsarm halten. Gleichzeitig verbessert sich die Aerodynamik. Embraer will eine Alternative zu den kleinsten E2-Jets anbieten. Der künftige Turboprop soll zwischen 80 und 100 Passagiere befördern können, jedoch im direkten Vergleich mit den „großen Geschwistern“ nochmals weniger Treibstoff verbrauchen. Das letzte Tubroprop-Muster, das Embraer im zivilen Bereich im Programm hatte, war die Emb-120 Brasilia. Diese wurde von 1987 bis 2007 gebaut. Auch die ERJ-Regionaljets basieren auf diesem Muster, denn viele Komponenten des Rumpfs wurden eins zu eins übernommen. Der E120 war mit 358 gebauten Exemplaren nicht sonderlich erfolgreich, wenn man die E-Jet-Reihe als Maßstab heranzieht. Zwischen dem Jahr 2000 und Ende 2020 konnte Embraer 1.623 Jets herstellen. Auch die ERJ-145-Reihe ist mit 1.222 Exemplaren erfolgreicher.

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