
Wende in der US-Luftfahrtpolitik: Verkehrsministerium signalisiert Offenheit für neue Fusionswelle
Die US-amerikanische Luftfahrtbranche steht möglicherweise vor einer tiefgreifenden Konsolidierungswelle. In einem am 7. April 2026 geführten Interview mit dem Nachrichtensender CNBC deutete US-Verkehrsminister Sean Duffy an, dass die Regierung unter Präsident Donald Trump großen Zusammenschlüssen im Luftverkehrssektor nicht mehr grundsätzlich ablehnend gegenübersteht. Während unter der vorangegangenen Administration wettbewerbsrechtliche Bedenken dominierten, die unter anderem zum Scheitern der Fusion von JetBlue und Spirit Airlines führten, deutet Duffy nun eine Abkehr von dieser starren Haltung an. Der Minister betonte, dass Präsident Trump ein Befürworter bedeutender Geschäftsabschlüsse sei, forderte jedoch gleichzeitig eine sorgfältige Prüfung der Auswirkungen auf den Wettbewerb und die Preisgestaltung für die Verbraucher. Insbesondere die wirtschaftliche Belastung durch den jüngsten Iran-Krieg und die damit verbundenen hohen Betriebskosten erhöhen den Druck auf kleinere Fluggesellschaften, was eine strategische Neuausrichtung des Marktes begünstigen könnte. Strategische Neuausrichtung im Department of Transportation Die Äußerungen von Sean Duffy markieren einen deutlichen Kurswechsel innerhalb des US-Verkehrsministeriums (DOT). Auf die explizite Frage, ob er den Kauf eines kleineren Konkurrenten durch eine der vier großen US-Fluggesellschaften – United, American, Delta und Southwest – begrüßen würde, reagierte Duffy mit einer differenzierten, aber optimistischen Einschätzung. Er verwies darauf, dass solche Vorhaben zwar durch das Justizministerium (DOJ) und das DOT geprüft werden müssen, die grundsätzliche Bereitschaft für Verhandlungen jedoch vorhanden sei. Laut Duffy gibt es in der Branche derzeit viel Gesprächsstoff über mögliche Partnerschaften, und er sehe durchaus Raum für weitere Fusionen in der US-amerikanischen Luftfahrtindustrie. Diese Offenheit ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Branche seit Jahren von den vier großen Anbietern








