Fluggesellschaften

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Leasinggesellschaft erwirbt Flugzeugportfolio im Wert von 1,1 Milliarden Dollar

Die Leasinggesellschaft Dubai Aerospace Enterprise (DAE) hat den Erwerb von 23 Flugzeugen von verschiedenen Vertragspartnern für insgesamt rund 1,1 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben. Das konsolidierte Portfolio umfasst Flugzeuge mit einem durchschnittlichen Alter von 3,4 Jahren und einer verbleibenden durchschnittlichen Mietdauer von 8,8 Jahren. Die Flugzeuge sind an 13 Fluggesellschaften in neun Ländern verleast. Der Großteil des Portfolios besteht zu 91 Prozent aus Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen, von denen 86 Prozent zur nächsten Generation gehören.

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Chinas Übermacht im Luftverkehr: Wie die EU auf die Verlagerung der Flugmarkt-Gewichte reagiert

Der Flugmarkt zwischen China und Europa erlebt einen grundlegenden Wandel, der sowohl für europäische Fluggesellschaften als auch für die EU-Kommission von großer Bedeutung ist. Der aktuelle Trend zeigt, dass chinesische Airlines durch die Nutzung direkterer Routen über Russland einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erlangt haben, während europäische Konkurrenten unter den Bedingungen längerer Flugstrecken leiden. Dieser Entwicklungen hat die EU-Kommission auf den Plan gerufen, um die Auswirkungen auf den Wettbewerb und mögliche regulatorische Maßnahmen zu prüfen. Seit der Corona-Pandemie haben sich die Gewichte im internationalen Luftverkehr verschoben. Während europäische Fluggesellschaften in China mit Herausforderungen kämpfen, erleben chinesische Airlines einen Aufschwung auf dem europäischen Markt. Laut Carsten Spohr, dem CEO der Lufthansa, sind die Margen für europäische Fluggesellschaften im Fernostgeschäft „nicht so doll“. Die Lufthansa hat ihre Kapazität auf den China-Routen nur auf 57 Prozent des Vorkrisenniveaus erhöhen können. Ein weiteres Beispiel ist British Airways, die ihre Flüge nach Peking für ein Jahr aussetzt. Im Gegensatz dazu haben chinesische Fluggesellschaften wie Air China, China Southern Airlines und China Eastern Airlines ihr Angebot nach Europa erheblich ausgeweitet. Diese Expansion hat zu einem Preisdruck auf dem Markt geführt und den Wettbewerb verschärft. Die großen chinesischen Fluggesellschaften dominieren zunehmend den Markt, mit Marktanteilen von bis zu 75 Prozent auf einzelnen Strecken. Der Einfluss des russischen Überflugverbots Ein zentraler Faktor für diese Marktentwicklung ist das russische Überflugverbot für europäische Fluggesellschaften, das seit der russischen Aggression gegen die Ukraine besteht. Dieses Verbot zwingt europäische Airlines, längere Flugrouten zu wählen, was die Betriebskosten erheblich erhöht. KLM-Chefin Marjam Rintel bezifferte die

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IATA-Bericht: Weltweite Passagiernachfrage erreicht Höchststand im Juli 2024

Die International Air Transport Association (IATA) hat die aktuellen Daten zur weltweiten Passagiernachfrage veröffentlicht. Im Juli 2024 stieg die Nachfrage nach Flügen weltweit um 8,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtkapazität der Fluggesellschaften wuchs um 7,4 %, was zu einer durchschnittlichen Auslastung von 86,0 % führte. Besonders bemerkenswert ist, dass trotz eines IT-Ausfalls bei CrowdStrike am 19. Juli 2024 keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Nachfrage zu verzeichnen waren. Die internationale Nachfrage stieg um 10,1 %, während die Inlandsnachfrage um 4,8 % zunahm. In der Region Asien-Pazifik war ein starkes Wachstum von 19,1 % zu verzeichnen, während europäische Fluggesellschaften eine Nachfragesteigerung von 8,3 % erlebten. Nordamerika verzeichnete eine Nachfragezunahme von 5,3 %, während lateinamerikanische Fluggesellschaften einen Anstieg um 13,4 % berichteten. Die afrikanischen Märkte verzeichneten einen Anstieg um 7,4 %. Willie Walsh, Generaldirektor der IATA, betonte, dass der Juli ein historisch starker Monat war, und hob die Notwendigkeit hervor, die Herausforderungen in der Lieferkette zu bewältigen, um den steigenden Reisebedarf zu decken.

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Airlines for America lehnt EU-Schadstoffüberwachung für außereuropäische Flüge ab

Die Lobbygruppe Airlines for America (A4A) hat sich gegen die geplante Ausweitung des EU-Schadstoffüberwachungsprogramms auf Flüge von und zu Zielen außerhalb Europas ausgesprochen. A4A argumentiert, dass die wissenschaftlichen Grundlagen unsicher seien und die Umsetzung der neuen Anforderungen zu einem Anstieg der Ticketpreise führen könnte. Laut Berichten von The Guardian versuchte A4A, die Europäische Kommission davon zu überzeugen, diese Vorschrift auf europäische Flüge zu beschränken. Das geplante System sieht vor, dass ab Januar 2025 europäische Flüge ihre Werte für Nicht-CO2-Emissionen wie Stickoxide und Schwefeldioxid melden müssen. Ab 2027 soll dies auch für außereuropäische Flüge gelten. Kritiker, wie die gemeinnützige Organisation InfluenceMap, weisen darauf hin, dass Nicht-CO2-Emissionen einen erheblichen Teil der Klimaauswirkungen des Fliegens ausmachen. Die IATA unterstützt teilweise die Bedenken von A4A und fordert eine freiwillige Einführung des Systems aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der wissenschaftlichen Basis.

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Urlaubssaison 2024: Konsumentenschutz in Oberösterreich auf Hochtouren

Die Urlaubssaison 2024 hat für viele Österreicher nicht nur Erholung, sondern auch zahlreiche Probleme mit sich gebracht. Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich sind derzeit besonders gefordert, um Reisenden bei einer Vielzahl von Problemen zu helfen. Bereits 3.800 Konsumenten haben in diesem Jahr Unterstützung bei der AK gesucht – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr, der vor allem auf die Insolvenz des Reiseanbieters FTI zurückzuführen ist. Doch während diese Insolvenz ein brisantes Thema ist, dominieren nach wie vor Flugprobleme die Beschwerden der Reisenden. Die meisten Anfragen und Beschwerden, die bei der AK Oberösterreich eingingen, betrafen Flugprobleme. Verspätungen, Annullierungen und Überbuchungen gehören zu den häufigsten Ursachen, die den Traumurlaub vieler Reisender in einen Albtraum verwandeln. Besonders ärgerlich ist dabei, dass viele Fluggesellschaften entweder gar nicht auf Reklamationen reagieren oder berechtigte Entschädigungsansprüche abweisen. Dies zwingt die AK dazu, in vielen Fällen die Rechte der Reisenden in Kooperation mit der Plattform FairPlane durchzusetzen – oft auch gerichtlich. In diesem Jahr konnten bereits 127 Konsumenten und ihre Begleitpersonen erfolgreich Ansprüche geltend machen und erhielten insgesamt 104.220 Euro zurück. Dies entspricht einer durchschnittlichen Entschädigungssumme von 820 Euro pro Fall, was verdeutlicht, dass die finanziellen Auswirkungen von Flugproblemen erheblich sein können. Ihre Rechte bei Flugverspätungen und Annullierungen Für Reisende ist es wichtig, ihre Rechte zu kennen, um im Falle von Flugverspätungen oder -annullierungen entsprechende Ansprüche geltend machen zu können. Die EU-Verordnung 261/2004 regelt die Rechte von Fluggästen innerhalb der Europäischen Union und stellt sicher, dass Reisende bei Unregelmäßigkeiten nicht schutzlos dastehen. Bei Flugverspätungen von zwei bis

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Ryanair und der Preisdruck: O’Leary erwartet billigere Ticketpreise

Im ersten Geschäftsquartal des Jahres 2024/2025 sah sich Ryanair einem dramatischen Preisrutsch bei Flugtickets gegenüber, der die gesamte Branche aufgeschreckt hat. Die irische Billigfluggesellschaft meldete einen Rückgang der Ticketpreise um 15 Prozent, was zu einem erheblichen Rückgang der Unternehmensgewinne führte. Dieser Rückgang wurde durch eine Kombination aus reduziertem Passagieraufkommen und einem intensiven Preiskampf auf dem Luftfahrtmarkt verursacht. Nach der Bekanntgabe der ernüchternden Zahlen erlebten Ryanair-Aktien einen signifikanten Wertverlust, was die Unsicherheit über die zukünftige Marktentwicklung unterstrich. Die Ursachen des Preisdrucks Die Ursachen für den Preisrutsch sind vielfältig. Einerseits hat der anhaltende Wettbewerb unter den Airlines zu einem aggressiven Preisdruck geführt. Viele Fluggesellschaften senkten ihre Ticketpreise, um Marktanteile zu gewinnen und Passagiere zu gewinnen, insbesondere nach der Pandemie, als die Nachfrage nach Reisen stark zurückging und sich nur langsam erholte. Auf der anderen Seite kämpfte Ryanair mit einem überangebot an Sitzplätzen und einem vergleichsweise niedrigen Auslastungsgrad der Flüge. Diese Kombination führte zu einem enormen Druck auf die Ticketpreise, da die Airline versuchte, leere Sitze zu füllen und die Umsätze zu steigern. Ryanairs Reaktion und Anpassungsstrategien Trotz der Schwierigkeiten, die Ryanair im ersten Quartal erlebte, gibt es Anzeichen für eine Stabilisierung. Michael O’Leary, der CEO von Ryanair, äußerte Optimismus darüber, dass die schlimmsten Preisrückgänge vorerst gestoppt sind. Laut O’Leary haben sich die Ticketpreise im Juli stabilisiert und die Airline erwartet für das laufende Quartal nur noch einen Preisabschlag von etwa fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Aussage brachte Erleichterung auf dem Aktienmarkt und führte zu einem Anstieg der Ryanair-Aktien um sechs

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Ryanair fordert Getränke-Limit am Flughafen zur Bekämpfung von Gewalt

Ryanair-Chef Michael O’Leary hat einen Vorschlag zur Reduzierung alkoholbedingter Vorfälle an Bord gemacht. Er fordert, dass Reisende am Flughafen höchstens zwei Getränke pro Bordkarte kaufen dürfen. Hintergrund ist ein Anstieg der Gewalt- und Übergriffe an Bord, der im Sommer besonders stark zugenommen hat. O’Leary äußerte gegenüber der britischen Zeitung „Telegraph“, dass es für Fluggesellschaften schwierig sei, betrunkene Passagiere am Gate zu identifizieren, insbesondere wenn sie von mehreren Begleitpersonen umgeben sind. Der Ryanair-Chef betonte, dass seine Forderung nicht darauf abziele, den Alkoholkonsum grundsätzlich zu verbieten, sondern um sicherzustellen, dass Passagiere nicht betrunken fliegen. Er wies darauf hin, dass alkoholbedingte Zwischenfälle insbesondere auf Flügen von Großbritannien zu beliebten Party-Zielen wie Ibiza oder griechischen Inseln häufig vorkommen. Auch die Kombination von Alkohol mit anderen Drogen wie Kokain trägt seiner Meinung nach zur Problematik bei. O’Leary machte deutlich, dass seine Forderung keine negativen Auswirkungen auf den Umsatz der Flughafen-Bars haben werde.

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Cyberangriff legt Systeme am Flughafen Seattle-Tacoma lahm

Ein mutmaßlicher Cyberangriff hat die internen Systeme des internationalen Flughafens Seattle-Tacoma (SEA) seit dem 24. August 2024 massiv gestört. Die weitreichenden Auswirkungen des Angriffs beeinträchtigten zentrale Flughafensysteme wie die Website, Informationsbildschirme und E-Mail-Dienste. Trotz intensiver Bemühungen, den Betrieb wiederherzustellen, waren am 26. August viele kritische Funktionen weiterhin außer Betrieb. Passagiere mussten längere Wartezeiten an Sicherheitskontrollen und bei der Gepäckabfertigung in Kauf nehmen. Besonders betroffen waren die Fluggesellschaften Frontier, Spirit, Sun Country, JetBlue und internationale Airlines. Die Ursache des Ausfalls wird noch untersucht.

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Lufthansa überholt Turkish Airlines als führende Fluggesellschaft in Slowenien

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa konnte ihre frühere Spitzenposition in Slowenien zurückerobern. Durch die Aufnahme einer zweiten täglichen Verbindung nach München konnte der Carrier die Turkish Airlines vom ersten Platz verdrängen. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa konnte im ersten Halbjahr 2024 die Spitzenposition unter den Fluggesellschaften in Slowenien zurückerobern. Turkish Airlines, die den deutschen Carrier im vergangenen Jahr noch vom ersten Platz verdrängen konnte, ist damit wieder auf den zweiten Platz zurückgefallen. Diese Position verdankt die Lufthansa vor allem dem Passagierzuwachs von über 30 Prozent durch die Aufnahme einer zweiten täglichen Flugverbindung nach München. Auf der anderen Seite spielten aber auch die Flugreduzierungen des bisherigen Spitzenreiters Turkish Airlines eine Rolle, so das Portal Ex-Yu Aviation News.

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Neuseeländischer Flughafenverband kritisiert drastische Erhöhung der Visakosten

Die NZ Airports Association hat die neuseeländische Regierung für eine erhebliche Erhöhung der Besuchervisa-Gebühren kritisiert. Ab sofort kostet ein Visum 341 Neuseeland-Dollar (etwa 187 Euro), was einer Erhöhung um 62 Prozent entspricht. Damit liegt die Gebühr 69 Dollar über dem Preis, den Australien verlangt. Billie Moore, Vorsitzende der NZ Airports Association, bemängelte, dass keine Beweise vorgelegt wurden, die eine mögliche Auswirkung der Gebührenerhöhung auf die Tourismusnachfrage belegen. Flughäfen und Fluggesellschaften seien nicht in den Entscheidungsprozess einbezogen worden. Moore befürchtet, dass die hohen Kosten potenzielle Besucher abschrecken könnten, insbesondere da konkurrierende Länder versuchen, durch niedrigere Preise attraktiver zu werden.

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