Fluggesellschaften

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Eurowings streicht München-Dortmund-Verbindung ab April 2025

Im kommenden Winterflugplan wird Eurowings die Strecke zwischen München und Dortmund an fünf Tagen pro Woche bedienen. Diese Verbindung wird jedoch ab April 2025 aus dem Flugplan gestrichen. Die Nachricht folgt auf die Ankündigung von Ryanair, sich im kommenden Sommer vollständig aus Dortmund zurückzuziehen. Diese Entwicklungen werfen Fragen zur zukünftigen Luftverkehrsanbindung der Stadt auf, da Dortmund damit eine weitere Route verliert. Analysten warnen, dass der Rückzug der Fluggesellschaften zu einem Anstieg der Reisekosten führen könnte und die Mobilität der Bevölkerung einschränken könnte.  Über die Aussetzung der Route München-Dortmund berichtete zunächst Aerotelegraph.

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Hamburg Airport erwartet Hochbetrieb in den Herbstferien 2024

Der Hamburg Airport rechnet in den kommenden Wochen mit einem hohen Passagieraufkommen, insbesondere während der Herbstferien. Am Wochenende vom 18. bis 20. Oktober 2024 werden bis zu 58.000 Passagiere pro Tag sowie über 380 Flüge erwartet. Die Nachfrage nach Privatreisen ist groß, was zu einem Anstieg der Fluggastzahlen führt, die in diesem Jahr die Werte der Vorjahre deutlich übertreffen. Während die Herbstferien die geschäftigsten Wochen des Jahres darstellen, liegt das Passagieraufkommen bereits bei fast 1,5 Millionen Fluggästen im September, was 90 Prozent des Niveaus von 2019 entspricht. Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburg Airport, betont, dass die Flughafenmitarbeiter gemeinsam mit Partnern vor Ort umfassende Vorbereitungen getroffen haben, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Der Flughafen bietet mit 55 Fluggesellschaften und über 120 Direktzielen eine große Auswahl für Reisende, die vor allem die kanarischen Inseln, Mallorca, die Türkei oder Fernreisen ansteuern möchten. Um die Abreise zu erleichtern, stehen zahlreiche Services wie der Vorabend-Check-in und das Slot & Fly-Angebot zur Verfügung. Die Sicherheitskontrollen öffnen bereits ab 3:30 Uhr, um den Reisenden einen entspannten Start zu ermöglichen.

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Flugverspätungen und Ausfälle: Auch im Herbst keine Entspannung für Reisende

Die Herbstferien haben in vielen Bundesländern begonnen, und für Flugreisende könnte sich die erhoffte Erholung in den Ferien schnell in Geduldsproben verwandeln. Wie bereits in den chaotischen Sommermonaten, in denen zahlreiche Flüge verspätet oder sogar gestrichen wurden, erwarten Experten auch im Herbst eine erhebliche Zahl an Störungen im Flugverkehr. Eine aktuelle Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp zeigt, daß im Oktober 2023 europaweit fast 29 Prozent der Fluggäste von Verspätungen oder Ausfällen betroffen waren – ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Besonders Reisende in Portugal, den Niederlanden und Deutschland sollten sich auf Probleme einstellen. Steigende Zahl an betroffenen Fluggästen Die Zahlen sprechen für sich: Im Oktober 2022 waren europaweit etwa 22,3 Millionen Fluggäste von Flugunterbrechungen betroffen, was einem Anteil von 28,7 Prozent entsprach. Im Oktober 2023 stieg die Zahl auf 26,5 Millionen Passagiere, ein leichter Anstieg auf 28,9 Prozent. Diese Daten verdeutlichen, daß der Flugverkehr in Europa auch nach der Erholung von der Corona-Pandemie weiterhin unter erheblichen Problemen leidet. Gründe hierfür sind vielfältig: Personalmangel, technische Probleme sowie wetterbedingte Komplikationen sorgen immer wieder für Verspätungen und Flugausfälle. Insbesondere Portugal, das bereits im Vorjahr Spitzenreiter bei den Verspätungen war, steht mit einem Anteil von 39,1 Prozent betroffener Fluggäste im Oktober 2023 an erster Stelle. In den Niederlanden waren es 37,7 Prozent der Passagiere, die von Flugproblemen betroffen waren, gefolgt von Serbien mit 33 Prozent. Großbritannien und Deutschland schneiden ebenfalls negativ ab: In Großbritannien waren 32,6 Prozent der Fluggäste von Verspätungen betroffen, während in Deutschland 32,1 Prozent der Passagiere unter den Störungen litten. Hoffnungsschimmer: Weniger

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Deutschland: Steigende Kosten und sinkende Wettbewerbsfähigkeit bedrohen den Flugverkehr

Die deutsche Luftfahrtbranche befindet sich in einer tiefgreifenden Krise. Aufgrund stetig steigender Infrastrukturkosten, höherer Steuern und verschärfter klimapolitischer Vorgaben brechen tausende Flugverbindungen weg. Besonders betroffen sind die Billigfluglinien Eurowings und Ryanair, die einen erheblichen Rückzug aus Deutschland planen. Während in anderen EU-Ländern das Fliegen deutlich günstiger bleibt, droht der deutsche Flugmarkt in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen. Gleichzeitig fordert die Opposition rasche Entlastungsmaßnahmen, während das Verkehrsministerium lediglich prüft, die künftigen Kostensteigerungen zumindest teilweise abzufedern. Diese Entwicklungen werfen Fragen nach der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und der Zukunft des nationalen Luftverkehrs auf. Starker Rückzug internationaler Fluglinien Bereits im Jahr 2022 hat Easyjet ihr Flugangebot am Berliner Flughafen BER drastisch reduziert. In einer ersten Reaktion sah Eurowings darin eine Chance und kündigte eine massive Erweiterung ihres Angebots um fast 130 Prozent an. Diese Offensive, die im März 2023 begann, sollte die Lücke füllen, die Easyjet hinterlassen hatte. Doch nur ein Jahr später scheint auch Eurowings die zunehmenden Schwierigkeiten auf dem deutschen Markt zu spüren. Ryanair, die führende Billigfluggesellschaft Europas, gab im September 2023 bekannt, zwei Flugzeuge vom Berliner Flughafen BER abzuziehen und ihr Deutschland-Netz um 1,8 Millionen Sitze zu verringern. Dies entspricht einer Reduktion von 12 Prozent des Angebots an deutschen Flughäfen. Insbesondere der Flughafen Hamburg ist stark betroffen, wo die Billigfluglinie Ryanair regelmäßig eine große Anzahl von Passagieren befördert hat. Doch auch Eurowings, die 2023 noch die Marktchancen in Deutschland suchte, verkündete nun, im Jahr 2025 rund 1.000 Flüge ab Hamburg zu streichen. Die Ursachen der Krise Die Ursachen für den Rückzug der Fluggesellschaften aus

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Play Airlines erweitert Kooperation mit EasyJet über Play Connect

Die isländische Fluggesellschaft Play Airlines hat ihre Plattform Play Connect um eine Kooperation mit EasyJet erweitert. Diese Partnerschaft, ermöglicht durch die Interlining-Technologie von Dohop, soll die Reiseoptionen der Play-Kunden deutlich verbessern. Reisende können nun aus über 350 einzigartigen Städteverbindungen wählen, die über das Play-eigene Netzwerk hinausgehen. Die Technologie erlaubt es Fluggesellschaften, flexibelere Verbindungen anzubieten, ohne auf traditionelle Abkommen angewiesen zu sein. Durch die Integration von easyJet bietet Play Connect ein breiteres Spektrum an europäischen Zielen und erleichtert Anschlussflüge. Play Airlines plant, ihr Netzwerk weiter auszubauen, um Kooperationen mit Airlines aus den USA, Kanada, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Asien einzugehen. Ziel ist es, Island als internationales Drehkreuz zu stärken und Reisenden ein kostengünstiges, nahtloses Reiseerlebnis zu ermöglichen.

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Thai SmartLynx: Thailand bekommt ersten ACMI-Anbieter

Mit dem Ziel, die wachsende Nachfrage nach Inlandsflügen in Thailand zu bedienen, plant die Fluggesellschaft Thai SmartLynx, Anfang 2025 ihren Betrieb aufzunehmen. Als erster ACMI-Anbieter (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) des Landes wird Thai SmartLynx eine entscheidende Rolle spielen, um den Bedürfnissen des aufblühenden Tourismussektors gerecht zu werden. Prognosen zufolge wird Thailand bis Ende 2024 etwa 40 Millionen Besucher empfangen und für 2025 wird ein Anstieg um weitere 5,5 Millionen Touristen erwartet. In einem Land, in dem die touristische Hochsaison saisonale Kapazitäten erfordert, ist die Einführung von ACMI-Diensten von entscheidender Bedeutung, um die Flexibilität und Effizienz der Fluggesellschaften zu erhöhen. Thailands Tourismusboom Der Tourismus spielt eine zentrale Rolle in Thailands Wirtschaft, was sich in der rasanten Erholung des Sektors nach den Pandemiejahren zeigt. Gemäß Berichten der thailändischen Tourismusbehörde wird die Anzahl der internationalen Besucher voraussichtlich bis Ende 2024 das Niveau von vor der Pandemie erreichen. Die steigende Nachfrage stellt die bestehenden Inlandsfluggesellschaften jedoch vor Herausforderungen, da derzeit nur etwa 130 Schmalrumpfflugzeuge in Thailand betrieben werden. Dies führt zu einem signifikanten Bedarf an zusätzlichen Kurzstreckenkapazitäten. Die Rolle von ACMI ACMI-Services bieten Fluggesellschaften die Möglichkeit, Flugzeuge und die zugehörige Besatzung von einem Anbieter zu mieten, ohne sich um die Wartung und Versicherung kümmern zu müssen. Dies stellt eine flexible Lösung für Fluggesellschaften dar, die ihre Kapazitäten je nach saisonaler Nachfrage anpassen möchten. Thai SmartLynx wird in dieser Hinsicht eine Schlüsselposition einnehmen, indem es Inlandsfluggesellschaften hilft, ihre Flottenkapazitäten effizient zu verwalten, insbesondere während der verkehrsreichsten Perioden. „Die Zeit zwischen Juni und August sowie Januar

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Lufthansa gibt Slots für ITA-Übernahme auf – Easyjet und Volotea wittern Chancen

Lufthansa setzt die Übernahme der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways fort, doch der Deal hat seinen Preis: Um den Zusammenschluss durch die Wettbewerbshüter der Europäischen Union zu genehmigen, muss die deutsche Fluggesellschaft wertvolle Slots in Italien abgeben. Dies betrifft vor allem die stark frequentierten Flughäfen Mailand-Linate und Rom-Fiumicino, wo Lufthansa und ITA insgesamt 24 tägliche Slotpaare freigeben müssen – 15 in Mailand und 9 in Rom. Diese Entscheidung öffnet die Tür für andere Fluggesellschaften, die um diese begehrten Start- und Landezeiten kämpfen. Easyjet auf Expansionskurs in Italien Einer der größten Nutznießer dieser Regelung könnte Easyjet sein. Die britische Billigfluggesellschaft hat bereits angekündigt, sich für die frei werdenden Slots in Mailand-Linate und Rom-Fiumicino zu bewerben. Beide Flughäfen sind entscheidend für den italienischen Inlandsverkehr und dienen als Knotenpunkte für wichtige Verbindungen in ganz Europa. Besonders Mailand-Linate gilt als einer der wichtigsten Flughäfen für Geschäftsreisende und bietet begehrte Verbindungen zu den zentralen Drehkreuzen des Lufthansa-Konzerns wie Frankfurt und München. Easyjet sieht hier eine Chance, ihre Präsenz in Italien weiter auszubauen, und plant laut eigener Mitteilung, die Eröffnung neuer Basen in Mailand und Rom für 2025 in Betracht zu ziehen, sofern die Slots zugeteilt werden. Der Wettbewerb um die Slots ist jedoch hart. Neben Easyjet hat auch die spanische Fluggesellschaft Volotea Interesse signalisiert. Volotea, die für ihre Kurzstreckenflüge in Europa bekannt ist, hatte zuvor gehofft, von der Übernahme von Air Europa durch Iberia zu profitieren, doch nachdem dieser Deal geplatzt ist, könnte Volotea nun ihren Fokus auf die begehrten italienischen Slots richten. Ryanair hingegen hat

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Indien: Gericht verurteilt Lufthansa wegen mangelnder Informationen

Am 9. September 2024 entschied ein indisches Verbrauchergericht zugunsten des 25-jährigen Maharshi Yadav, einem Studenten, der von der Lufthansa nicht ausreichend über die Anforderungen für ein Transitvisum informiert worden war. Der Fall wirft Fragen zur Transparenz und Kundeninformation bei internationalen Flugreisen auf und stellt die Verantwortung der Fluggesellschaften bei der Informationsweitergabe in den Fokus. Maharshi Yadav hatte am 13. April 2022 ein Lufthansa-Ticket von Mumbai (BOM) nach Toronto (YYZ) über München (MUC) erworben. Als er jedoch am Flughafen Mumbai eintraf, wurde ihm die Beförderung verweigert, weil ihm, wie sich herausstellte, ein Schengen-Visum fehlte. Dieses Visum ist für indische Staatsbürger erforderlich, um in Deutschland, auch nur für den Transit, einzureisen. Yadav, der in Kanada studierte und auf dem Weg nach Toronto eine Zwischenlandung in München hatte, war überrascht und verwirrt über diese Anforderung, von der er bei der Buchung des Tickets nichts gewusst hatte. Infolge der Weigerung, an Bord zu gehen, sah sich Yadav gezwungen, ein neues Ticket bei Emirates zu kaufen, das eine andere Route über Dubai nahm und kein Transitvisum erforderte. Die zusätzliche Belastung und Kosten, die durch diese Situation entstanden, führten dazu, dass Yadav sich gezwungen sah, rechtliche Schritte gegen die Lufthansa einzuleiten. Die Entscheidung des Verbrauchergerichts Yadav reichte eine Beschwerde bei der Gandhinagar District Consumer Dispute Redressal Commission ein und behauptete, dass die Lufthansa unlautere Handelspraktiken angewandt habe, da sie ihn nicht über die Visumspflicht informiert habe. Die Kommission entschied zu seinen Gunsten und ordnete an, dass Lufthansa Yadav eine Entschädigung von bis zu 2.000 Euro zahlen

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Emirates erweitert globales Netzwerk durch zahlreiche Partnerschaften

Die Fluggesellschaft Emirates hat im vergangenen Jahr die Zahl der durch ihr Netzwerk erreichbaren Städte auf fast 1.700 verdoppelt. Dies wurde durch den Ausbau bestehender und den Aufbau neuer Partnerschaften mit insgesamt 162 Partnern in über 100 Ländern erreicht. Dazu zählen unter anderem Codeshare-Abkommen mit Airlines wie Avianca und Batik Air Malaysia sowie Interline-Vereinbarungen mit verschiedenen Fluggesellschaften und Bahnunternehmen. Emirates bietet ihren Passagieren damit erweiterte Reisemöglichkeiten, nahtlose Verbindungen und verbesserte Gepäcktransfers. Der Ausbau dieser strategischen Partnerschaften steht im Einklang mit Dubais Ziel, das weltbeste vernetzte Drehkreuz zu werden.

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Anstieg des Passagieraufkommens bei russischen Fluggesellschaften

Die russischen Fluggesellschaften haben in den ersten sieben Monaten des Jahres 2024 mehr als 63 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einem Anstieg von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die russische Luftfahrtaufsichtsbehörde Rosaviatsia mitteilte. Trotz internationaler Sanktionen und wirtschaftlicher Herausforderungen zeigt die russische Luftfahrtbranche damit eine stabile Entwicklung.

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