Flugzeugflotte

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Lufthansa ergreift die Initiative: Air Europa und TAP Air Portugal im Visier

In einem überraschenden Wendepunkt auf dem europäischen Luftfahrtmarkt hat der International Airlines Group (IAG) die angestrebte Komplettübernahme von Air Europa aufgegeben. Diese Entscheidung erfolgte Anfang August 2024 und markiert einen bedeutenden Schritt in der laufenden Konsolidierung des Sektors. Die Entscheidung von IAG, der Muttergesellschaft von British Airways, wurde durch strenge Kartellauflagen der EU-Kommission beeinflusst, die den Deal erheblich einschränkten. Nun scheint Lufthansa als möglicher neuer Akteur auf der Bildfläche zu erscheinen, mit dem Ziel, sowohl Air Europa als auch TAP Air Portugal zu übernehmen. Die geplante Übernahme von Air Europa durch IAG war ein strategisches Vorhaben, das darauf abzielte, die Marktstellung der britischen Fluggesellschaften auf dem europäischen und insbesondere dem südamerikanischen Markt zu stärken. Air Europa, bekannt für ihr umfangreiches Netzwerk in Südamerika und ihre moderne Flotte, wurde als Schlüssel für das Wachstum von IAG angesehen. Doch die EU-Kommission stellte sich dem Deal in den Weg. Sie forderte von IAG umfangreiche Abstriche, darunter die Abgabe von wertvollen Slots und Strecken in Madrid, um den Wettbewerb zu gewährleisten und monopolartige Strukturen zu vermeiden. IAG entschied sich daher, die Übernahme aufzugeben, da die verlangten Bedingungen als nicht im besten Interesse der Aktionäre angesehen wurden. Die verpasste Gelegenheit könnte jedoch neue Wege für andere Marktteilnehmer öffnen, die ebenfalls ein Interesse an der spanischen Airline haben könnten. Lufthansa: Ein neuer Interessent für Air Europa In diesem Kontext ist Lufthansa in den Vordergrund gerückt. Laut einem Bericht der „WirtschaftsWoche“ hat die deutsche Airline eine Delegation nach Llucmajor auf Mallorca geschickt, um mögliche Optionen mit Air

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Skyline Express nimmt fünftes Flugzeug in Betrieb

Die ukrainische Charterfluggesellschaft Skyline Express, früher bekannt als Azur Air Ukraine, hat ihr fünftes Flugzeug in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um eine Boeing 737-800 mit der ukrainischen Registrierung UR-SLH. Laut dem Portal Avianews befördert die Airline bereits Touristen mit ihrer Flotte, die neben der neuen Boeing 737-800 auch zwei Boeing 757-300 und eine Boeing 737-900 ER umfasst. Skyline Express setzt damit ihren Ausbau der Flotte fort, um den wachsenden Bedarf an Charterflügen zu decken.

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WestJet schließt Sale-and-Leaseback-Transaktion für acht B737-800 mit Aergo Capital ab

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet hat Anfang August 2024 eine Sale-and-Leaseback-Transaktion für acht Boeing 737-800 mit dem irischen Leasingunternehmen Aergo Capital abgeschlossen. Dies ist die erste Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen. Durch diese Transaktion hat Aergo Capital seine Flugzeugflotte erweitert, während WestJet die Flugzeuge weiterhin im operativen Betrieb nutzen kann. Zu den betroffenen Maschinen gehört auch ein Flugzeug, das nach einem Hagelsturm in Calgary außer Betrieb ist. WestJet verfügt derzeit über eine Flotte von 182 Flugzeugen, von denen 104 von insgesamt 20 verschiedenen Leasinggebern geleast sind.

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Aurigny Air Services unter Druck: STSB fordert umfassende Verbesserungen

Das lokale Luftfahrtunternehmen Aurigny Air Services sieht sich seit Anfang 2024 zunehmender Kritik gegenüber, insbesondere aufgrund von häufigen Annullierungen und Verspätungen, die die Zuverlässigkeit des Dienstes erheblich beeinträchtigt haben. Das States‘ Trading Supervisory Board (STSB), der zuständige Ausschuss der Regierung von Guernsey, hat nun entschieden, dem Management der Fluggesellschaft die Leviten zu lesen. In einem kürzlich geführten Treffen forderte der Ausschuss Aurigny Air Services auf, das „inakzeptable Serviceniveau“ zu verbessern und „volle Widerstandsfähigkeit innerhalb der Flotte“ aufzubauen. Die Problematik wird vor allem auf die langwierige Wartung der Flotte zurückgeführt, und der Druck auf die Fluggesellschaft wächst. Kritik und Herausforderungen Das STSB hat Aurigny Air Services für die wiederholten Verspätungen und Annullierungen in den letzten Monaten stark kritisiert. Peter Roffey, Präsident des STSB, räumte zwar ein, dass die Fluggesellschaft zu Beginn des Jahres 2024 aktive Maßnahmen zur Verbesserung ergriffen hatte, doch die Probleme seien erneut aufgetreten. Besonders gravierend sei die Annullierung eines Fluges von Exeter in der vergangenen Woche, die die anhaltenden Probleme der Flotte verdeutliche. Roffey äußerte sich wie folgt: „Man muss der Geschäftsleitung von Aurigny zugutehalten, dass sie aktive Maßnahmen ergriffen hat, als sie in den ersten Monaten des Jahres von Störungen betroffen war. In den Monaten Juni und Juli war dann eine deutliche Verbesserung zu verzeichnen, und die Zuverlässigkeit und Leistung entsprach dem, was wir in der Vergangenheit gewohnt waren. Leider haben die Ereignisse der letzten Woche wieder einmal gezeigt, dass die Flotte noch immer nicht voll belastbar ist.“ Um die bestehenden Probleme zu adressieren, hat Aurigny Air

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Corendon liebäugelt mit eigener Langstreckenflotte

Der türkische Luftfahrtkonzern Corendon hat sich in den letzten Jahren als ein bedeutender Akteur auf dem europäischen Markt etabliert. Mit Tochtergesellschaften in der Türkei, den Niederlanden und Malta operiert Corendon mit einer Vielzahl von Flugzeugmodellen, die ein breites Spektrum an Routen abdecken. Während die meisten ihrer Flugzeuge der Boeing 737-Serie angehören, hat Corendon Dutch Airlines kürzlich eine bemerkenswerte Ergänzung in ihrer Flotte vorgenommen: einen Airbus A350-900. Diese Entscheidung markiert den Beginn eines ehrgeizigen Vorhabens des Unternehmens, das künftig auch Langstreckenflüge anbieten könnte. Corendon Airlines, Corendon Dutch Airlines und Corendon Airlines Europe bilden zusammen das Flottenportfolio des Konzerns. Jede dieser Fluggesellschaften betreibt hauptsächlich Boeing 737-Modelle: Zusätzlich haben die türkische und die niederländische Tochtergesellschaft einige Airbus A320 im Einsatz, die sie geleast haben. Diese Flottenstrategie erlaubt es Corendon, sowohl im Kurz- als auch im Mittelstreckenbereich flexibel zu agieren. Der Airbus A350-900: Ein Blick auf die Langstrecke Besonders auffällig ist der Einsatz eines Airbus A350-900 durch Corendon Dutch Airlines. Dieses Langstreckenflugzeug, das von der spanischen Fluggesellschaft World2Fly gemietet wird, hebt sich deutlich von den anderen Modellen ab, die Corendon nutzt. Der A350-900, der unter dem Kennzeichen EC-NTB fliegt, ist mit dem markanten Corendon-Logo in Rot und Gelb versehen. Der Airbus A350-900 wird derzeit auf der Route zur niederländischen Karibikinsel Curaçao eingesetzt. Diese Route war früher Teil eines Kontingents, das Corendon von KLM, der niederländischen Nationalfluggesellschaft, erworben hatte. Der A350 hat zudem kürzlich auch Bonair und Hurghada angeflogen und wird voraussichtlich weiterhin auf diesen Langstrecken aktiv sein. Ambitionen für eine eigene Langstreckenflotte Das Interesse

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Discover Airlines erweitert Flotte und erneuert Produktangebot

Discover Airlines hat angekündigt, die Flotte zu erweitern und das Produktangebot zu modernisieren. Ab 2025 werden insgesamt neun neue Airbus-Flugzeuge in die Flotte integriert. Dazu zählen sechs Airbus A330-300 und mindestens drei Airbus A320. Die A330-300 sollen bis Mitte 2027 in Dienst gestellt werden, während die A320 bereits 2025 starten. Im Gegenzug werden bis Ende 2026 drei Airbus A330-200 aus der Flotte ausscheiden. Neben der Flottenerweiterung plant Discover Airlines ab 2027 die schrittweise Einführung eines neuen Produktangebots auf der Airbus A330-Flotte. Dies umfasst eine umfassende Erneuerung mit einer AAA-Konfiguration („All Aisle Access“) in der Business Class sowie verbesserte Sitze und ein neues Entertainmentsystem in allen drei Reiseklassen. Ziel ist es, den Komfort und die Effizienz zu steigern, um den Bedürfnissen des wachsenden Urlaubs- und Privatreisesegments besser gerecht zu werden. „Nach unserem erfolgreichen Start und Aufbau in den letzten drei Jahren setzen wir nun auf zusätzliche Kapazitäten und modernste Produktstandards, um unsere Position im Ferienflugmarkt weiter zu festigen und die Marktpräsenz der Lufthansa Group zu stärken“, erklärte Bernd Bauer, CEO von Discover Airlines.

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Croatia Airlines meldet Verlust im ersten Halbjahr 2024

Croatia Airlines hat im ersten Halbjahr 2024 einen Nettoverlust von 9,5 Millionen Euro verzeichnet, was hauptsächlich auf gestiegene Kosten durch die Umstellung auf die neue Airbus A220-Flotte und kurzfristige Wet-Leases zurückzuführen ist. Diese Verluste stehen im Gegensatz zu einem Gewinn von 1,7 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Obwohl die Einnahmen von 112,8 Millionen Euro auf 116,3 Millionen Euro gestiegen sind, erhöhten sich die Ausgaben um 14% auf 125,7 Millionen Euro. Trotz der finanziellen Herausforderungen zeigt sich das Unternehmen optimistisch, dass die Einführung der A220-Flotte die zukünftige Geschäftsentwicklung positiv beeinflussen wird. Croatia Airlines transportierte in der ersten Jahreshälfte 814.553 Passagiere, was einem Anstieg von 5,3 % gegenüber 2023 entspricht, jedoch 15,2 % unter dem Niveau von 2019 liegt. Die durchschnittliche Kabinenauslastung lag bei 62,3 %, wobei internationale Flüge einen Rückgang verzeichneten, während Inlandsflüge eine höhere Auslastung erreichten.

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Air New Zealand verzögert CO₂-Reduktionsziele aufgrund von Lieferproblemen

Air New Zealand hat bekanntgegeben, dass die geplanten Reduzierungen der CO₂-Emissionen pro Flug bis 2030 aufgrund von Lieferengpässen bei neuen Flugzeugen und der begrenzten Verfügbarkeit nachhaltiger Kraftstoffe nicht erreicht werden können. Der Geschäftsführer Greg Foran erklärte, dass die Fluggesellschaft möglicherweise ihre bestehende Flotte länger als geplant einsetzen muss. Obwohl das Unternehmen anstrebt, bis 2050 klimaneutral zu werden, wird derzeit an einem neuen Zwischenziel gearbeitet. Weltweite Konflikte und verlängerte Flugstrecken stellen die Luftfahrtbranche insgesamt vor Herausforderungen, die Ziele der Internationalen Luftverkehrsorganisation IATA für Netto-Null-CO₂-Emissionen bis 2050 zu erreichen.

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UPS Airlines übernimmt mexikanischen Expressdienstleister Estafeta Carga Aérea

UPS Airlines hat die Übernahme des mexikanischen Expressdienstleisters Estafeta Carga Aérea angekündigt. Diese Transaktion baut auf der Handelsvereinbarung von 2020 auf und ist Teil der UPS-Strategie „Better and Bolder“. Die Übernahme, deren finanziellen Details nicht veröffentlicht wurden, soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, abhängig von den üblichen Abschlussbedingungen und der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden. Estafeta Carga Aérea, die derzeit über sechs Flugzeuge in ihrer Flotte verfügt – zwei Boeing 737-400(F) und vier Boeing 737-400(SF) –, wird von UPS in die bestehende Infrastruktur integriert. Jens P. Grimm, Präsident und CEO von Estafeta, sieht in der Übernahme eine Gelegenheit, das Wachstum zu beschleunigen und die globalen Verbindungen der mexikanischen Wirtschaft zu stärken. Diese Akquisition soll UPS helfen, den globalen Expressdienst zu erweitern und die wachsenden Märkte in Mexiko besser zu bedienen.

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Abra-Gruppe plant Übernahme von Wamos Air für 130 Millionen Euro

Die britische Holding Abra-Gruppe hat bei der spanischen Wertpapieraufsichtsbehörde (CNMC) die geplante Übernahme des Charterspezialisten Wamos Air eingereicht. Mit dieser Mitteilung am 11. Juli 2024 hat die CNMC die erste Phase ihrer Untersuchung eingeleitet. Die Entscheidung über die Übernahme, die eine Investition von 130 Millionen Euro umfasst, soll innerhalb eines Monats fallen. Abra, Eigentümer der Fluggesellschaften Avianca und GOL Linhas Aéreas Inteligentes, könnte bei Bedarf eine verlängerte Prüfung der Übernahme durch die CNMC erwarten, die bis zu vier Monate dauern könnte. Eine Genehmigung des Kaufs würde auch die Rückzahlung des Covid-19-Darlehens von Wamos Air beschleunigen. Wamos Air betreibt derzeit eine Flotte von zwölf Flugzeugen, darunter fünf Airbus A330-200 und sieben Airbus A330-300.

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