Fraport

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Verzögerung bei Swissport: Wisag bleibt am Frankfurter Flughafen – Unklarheiten bei der Personalrekrutierung

Der Frankfurter Flughafen, als einer der größten und verkehrsreichsten Flughäfen Europas, erlebt derzeit eine unerwartete Verzögerung bei der Umstellung auf den neuen Flugzeugabfertiger Swissport. Der bisherige Dienstleister Wisag bleibt aufgrund von Personalproblemen noch auf unbestimmte Zeit aktiv. Swissport, das die Ausschreibung für die Abfertigungsdienstleistungen gewonnen hatte, kann die vereinbarten Leistungen zum 1. Februar nicht im vollen Umfang erbringen, was zu einer vorläufigen Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Wisag führt. Diese Situation hat nicht nur betriebliche Auswirkungen, sondern auch rechtliche Konsequenzen, da Wisag gegen die Vergabeentscheidung vor dem Verwaltungsgericht klagt. Im Herbst 2023 hatte Swissport den Zuschlag für die Bodenabfertigungsdienste am Frankfurter Flughafen erhalten. Die Dienstleistungen umfassen das Beladen und Entladen der Flugzeuge, die Reinigung der Kabinen sowie weitere unterstützende Arbeiten, die für den reibungslosen Ablauf des Flugbetriebs unerlässlich sind. Der Vertrag wurde für eine Dauer von sieben Jahren abgeschlossen, was den langfristigen Plan von Swissport unterstreicht, sich als führender Anbieter von Flugzeugabfertigungsdiensten in Frankfurt zu etablieren. Allerdings gab es bereits vor dem vorgesehenen Wechsel Schwierigkeiten. Swissport konnte nicht genügend Personal rekrutieren, um die vereinbarten Aufgaben zum geplanten Startdatum, dem 1. Februar, vollständig zu übernehmen. Die fehlenden Arbeitskräfte sind ein zentrales Problem, da die Abfertigungsprozesse am Flughafen stark von der Verfügbarkeit und der Expertise der Mitarbeiter abhängen. Die fehlende personelle Ausstattung verwehrt es Swissport, die hochkomplexen Anforderungen des Flughafens in vollem Umfang zu erfüllen. Wisags Rolle und die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Der bislang verantwortliche Dienstleister, Wisag, reagierte umgehend auf die angekündigte Personalnot bei Swissport und machte deutlich, dass man nicht bereit sei,

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Neues Terminal 3 am Frankfurter Flughafen: Vermarktung der Gastronomieflächen abgeschlossen

Fraport hat die Vermarktung der Gastronomieflächen im neuen Terminal 3 erfolgreich abgeschlossen. Nach einem umfassenden Auswahlverfahren wurden die Flächen an die renommierten Reisegastronomen Avolta und Lagardère Travel Retail vergeben. Insgesamt entstehen 22 Gastronomiebetriebe, die internationale Küche, regionale Spezialitäten und trendige Konzepte vereinen und so den vielfältigen Bedürfnissen der internationalen Gäste des Flughafens gerecht werden sollen. Avolta wird zwölf gastronomische Bereiche in den Non-Schengen- und Schengen-Zonen sowie in der Abflughalle betreiben. Lagardère übernimmt zehn Standorte, darunter in der Ankunftshalle und dem zentralen Non-Schengen-Marktplatz, sowie sechs zusätzliche Verkaufsflächen für Reisebedarf. Insgesamt umfasst die Gastronomie im Terminal 3 eine Fläche von 2.900 Quadratmetern. Highlights sind zwei Food-Courts und eine zentrale Bar mit besonderen Angeboten wie Sushi und Tapas. Die Vermarktung der Einzelhandels- und Serviceflächen im Terminal 3 befindet sich ebenfalls in der finalen Phase. Rund 65 Einzelhandelsgeschäfte auf einer Gesamtfläche von etwa 12.000 Quadratmetern wurden bereits vergeben. Neben den Duty-Free-Shops im Non-Schengen-Bereich gehören auch Wechselstuben, Autovermietungen und weitere Dienstleistungen zum vielfältigen Angebot. Mit der Eröffnung des Terminals, die für den Sommerflugplan 2026 geplant ist, soll die Kapazität des Flughafens um bis zu 19 Millionen Passagiere erweitert werden. Laut Anke Giesen, Vorstandsmitglied der Fraport AG, spiegelt das neue Terminal die Werte von Qualität, Innovation und Partnerschaft wider. Mit der umfangreichen Auswahl an Gastronomie- und Einzelhandelsangeboten soll das Terminal 3 ein einzigartiges Erlebnis für die Reisenden bieten.

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Frankfurter Flughafen: Leichtes Wachstum im Passagieraufkommen

Der Frankfurter Flughafen, Deutschlands bedeutendstes Luftverkehrsdrehkreuz, hat das Jahr 2024 mit einem moderaten Anstieg der Passagierzahlen abgeschlossen. Mit 61,6 Millionen Fluggästen registrierte der Betreiber Fraport 3,7 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Trotz dieses Zuwachses liegt das Passagieraufkommen weiterhin 12,7 Prozent unter dem Rekordwert von 70,6 Millionen Passagieren aus dem Jahr 2019. Die jüngsten Zahlen verdeutlichen, daß sich der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen von den massiven Einbrüchen während der Corona-Pandemie weiterhin nicht vollständig erholt hat. Im Jahr 2020 war das Passagieraufkommen infolge weltweiter Reisebeschränkungen drastisch gesunken. Obwohl Fraport-Chef Stefan Schulte bereits im Vorfeld des Jahres 2024 vorsichtige Prognosen von etwas über 61 Millionen Passagieren abgegeben hatte, zeigt der anhaltende Rückstand gegenüber dem Vorkrisenniveau die bleibenden Herausforderungen für die Branche. Internationale Flughäfen als Treiber Ein bemerkenswerter Kontrast ergibt sich bei den von Fraport betriebenen Flughäfen im Ausland. An einigen dieser Standorte konnte das Passagieraufkommen bereits die Werte aus der Zeit vor der Pandemie übertreffen. Insbesondere Flughäfen in aufstrebenden Märkten und stark frequentierten Urlaubsregionen erlebten ein deutliches Wachstum, während der Frankfurter Flughafen von einer Rückkehr der Geschäftsreisenden und Langstreckenflüge stärker abhängig ist. Der Frankfurter Flughafen bleibt eine zentrale Säule der globalen Luftfahrt. Als eines der wichtigsten Drehkreuze Europas verbindet er Geschäfts- und Urlaubsreisende aus der ganzen Welt mit internationalen Zielen. Dennoch zeigt die moderate Erholung der Passagierzahlen, wie stark sich veränderte Reisegewohnheiten, wirtschaftliche Unsicherheiten und geopolitische Entwicklungen auf den Luftverkehr auswirken. Insbesondere der Rückgang im Geschäftsreiseverkehr könnte längerfristige Auswirkungen auf die Auslastung des Flughafens haben. Perspektiven für 2025 Die Fraport AG blickt

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Russland beschlagnahmt Fraport-Anteil am Flughafen Pulkowo

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Übertragung des 25-prozentigen Anteils des deutschen Flughafenbetreibers Fraport am Flughafen Pulkowo in St. Petersburg an eine nicht genannte Partei genehmigt. Dies geht aus einem jüngst veröffentlichten Dekret hervor. Seit dem Beginn des russischen Einmarschs in die Ukraine hat der Kreml mehrfach Vermögenswerte westlicher Unternehmen unter russische Kontrolle gestellt, was Unternehmen wie Fraport, den dänischen Brauereikonzern Carlsberg und den französischen Lebensmittelkonzern Danone betraf. Fraport hatte sein Engagement in Pulkowo nach Beginn des Krieges in der Ukraine 2022 auf Eis gelegt und seine Forderungen aus dem ursprünglichen Darlehen im Juni 2022 vollständig abgeschrieben. Der Flughafen Pulkowo wurde im Dezember 2023 einer neuen russischen Holdinggesellschaft unterstellt, wodurch Investoren aus Deutschland, Katar und anderen Ländern die Kontrolle verloren. Ein Fraport-Sprecher bezeichnete die Übertragungsgenehmigung als „wichtigen Zwischenschritt“ und betonte, daß eine endgültige Transaktion jedoch von weiteren Bedingungen und Genehmigungen abhängt. Nach russischem Dekret soll die Leitung des Flughafens Pulkowo vorübergehend durch eine neugegründete russische Gesellschaft erfolgen. Derzeit hat Fraport weiterhin keine rechtliche Kontrolle über seine ursprünglichen Anteile und verfolgt dennoch das Ziel, die Vermögenswerte zurückzuerhalten und seine Anteile zu verkaufen.

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Frankfurt verzeichnet im September 2024 ein Passagierwachstum von 1,2 Prozent

Im September 2024 begrüßte der Flughafen Frankfurt rund 5,8 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Während der Inlandsverkehr um 1,3 Prozent und der Europaverkehr um 2,6 Prozent zulegen konnten, verzeichnete der Interkontinentalverkehr einen Rückgang von 1,1 Prozent. Besonders stark betroffen war die Nahost-Region mit einem Minus von 27,8 Prozent, hauptsächlich bedingt durch die geopolitische Lage. Trotz des positiven Wachstums in anderen Fernostmärkten, wie China (plus 30,4 Prozent), konnte dies den Rückgang im Nahen Osten nicht ausgleichen. Das Frachtaufkommen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent, während die Anzahl der Flugbewegungen leicht um 0,4 Prozent zunahm. Im gesamten Fraport-Portfolio konnte das Passagieraufkommen ebenfalls wachsen, insbesondere am slowenischen Flughafen Ljubljana (+11,0 Prozent) und am peruanischen Flughafen Lima (+13,2 Prozent). Dagegen mussten brasilianische Flughäfen wie Porto Alegre aufgrund von Naturkatastrophen deutliche Rückgänge hinnehmen.

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Störungen bei der Deutschen Flugsicherung: Chaos im deutschen Luftraum

Eine technische Störung bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) hat am Freitag zu erheblichen Problemen im gesamten deutschen Luftraum geführt. Die Beeinträchtigungen, die verschiedene Fluggesellschaften und Passagiere betrafen, wurden durch den Ausfall von Flugplandaten und Wetterdaten verursacht. Obwohl die Systeme gegen 10.25 Uhr wieder in Betrieb genommen wurden, blieben die Auswirkungen für den Luftverkehr spürbar. Dies wirft Fragen zur Stabilität der Luftverkehrsinfrastruktur und den möglichen Folgen für Passagiere und Airlines auf. Die Störung bei der DFS, die ihren Sitz in Langen bei Frankfurt hat, führte dazu, dass die für den sicheren Betrieb des Luftverkehrs notwendigen Daten nicht verfügbar waren. Flugplandaten und Wetterinformationen sind für die Planung und Durchführung von Flügen essenziell. Die Flugsicherung gab an, dass die Probleme nun behoben seien, jedoch müssten die verloren gegangenen Daten nachgepflegt werden. Die Luftverkehrsbranche ist besonders anfällig für solche Störungen, da bereits geringfügige technische Probleme zu weitreichenden Konsequenzen führen können. Auf der Internetseite des Flughafenbetreibers Fraport, der den größten deutschen Flughafen in Frankfurt betreibt, wurden die Störungen detailliert beschrieben. Laut Fraport gab es „erhebliche Verzögerungen im Betriebsablauf und Flugausfälle“, die auf die technische Panne zurückzuführen waren. Rund 70 Flüge wurden annulliert, was für viele Reisende Unannehmlichkeiten und möglicherweise hohe Kosten mit sich brachte. Reaktionen der Airlines Die Lufthansa, als größte deutsche Fluggesellschaft, bestätigte, dass es zu vereinzelten Flugstreichungen und Verspätungen kam, jedoch seien die Langstreckenflüge nicht betroffen. Die Lufthansa empfahl ihren Passagieren, den Flugstatus regelmäßig auf ihren Internetseiten zu überprüfen, um über eventuelle Änderungen informiert zu bleiben. Dies ist eine übliche Praxis in der

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Frankfurt: Verdacht auf Marburg-Virus

Der Frankfurter Flughafen steht in Kontakt mit den Behörden, nachdem zwei Reisende, die aus Ruanda nach Frankfurt geflogen sind, unter Verdacht stehen, mit dem lebensbedrohlichen Marburg-Virus infiziert zu sein. Dies gab der Betreiber Fraport bekannt. Eine Übertragung des Virus im Flugzeug gilt jedoch als unwahrscheinlich. Die beiden Reisenden hatten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Flugzeug von Ruanda nach Frankfurt genommen und anschließend mit einem Zug nach Hamburg weitergereist. Eine der Personen hatte zuvor in einem Krankenhaus in Ruanda gearbeitet, in dem auch Marburg-infizierte Patienten behandelt wurden. Ob die Betroffenen tatsächlich infiziert sind, wird derzeit untersucht. Fraport erklärte, dass am Flughafen Frankfurt keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb zu verzeichnen seien und man eng mit den Gesundheitsbehörden zusammenarbeite. Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt fest, dass es bislang keine dokumentierten Fälle einer Übertragung des Marburg-Virus in einem Flugzeug gegeben hat. Die Ansteckung erfolgt in der Regel über engen Kontakt mit erkrankten Personen oder deren Körperflüssigkeiten. Das Marburg-Virus verursacht schwere Erkrankungen, darunter hohes Fieber, Muskelschmerzen, Bauchkrämpfe, Durchfall und blutiges Erbrechen, mit einer Sterblichkeitsrate von 25 bis 90 Prozent bei bisherigen Ausbrüchen in Afrika. In Deutschland gab es seit 1967 keinen bestätigten Fall.

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Passagieraufkommen am Flughafen Frankfurt im August 2024 übertrifft Vorjahr

Der Flughafen Frankfurt (FRA) verzeichnete im August 2024 mit rund 6,1 Millionen Passagieren ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. An 13 Tagen wurde die Marke von 200.000 Passagieren überschritten, was insbesondere durch die Sommerferien in Hessen und den angrenzenden Bundesländern begünstigt wurde. Besonders gefragt waren Reiseziele in Südeuropa wie Italien, Spanien, Portugal und Griechenland. Im Interkontinentalverkehr zeigten China (+48,5 %), Indien (+36,5 %) und Singapur (+14,5 %) starke Zuwächse, während der Verkehr in den Nahen Osten aufgrund der instabilen Sicherheitslage um 25,8 % zurückging. Im Vergleich zum August 2019 liegt das Passagieraufkommen noch um 12,1 Prozent niedriger. Auch die Luftfracht verzeichnete einen Zuwachs von 10,1 Prozent, während die Zahl der Flugbewegungen um 1,1 Prozent auf 40.359 Starts und Landungen stieg. Die Höchststartgewichte nahmen um 2,6 Prozent zu. International wuchsen die Passagierzahlen in den meisten Fraport-Beteiligungen, während Flughäfen wie Fortaleza und Porto Alegre in Brasilien Rückgänge verzeichneten, was hauptsächlich auf Überschwemmungen in der Region zurückzuführen ist. Insgesamt stieg das Passagieraufkommen an allen von Fraport betreuten Flughäfen um 1,0 Prozent auf rund 22,2 Millionen Passagiere.

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Fraport verkauft Beteiligung am Flughafen Delhi für 126 Millionen US-Dollar

Die Fraport AG hat ihre 10-prozentige Beteiligung an der Delhi International Airport Limited (DIAL), dem Betreiber des Flughafens Delhi, an den Mehrheitseigentümer GMR Airports Infrastructure Limited (GIL) veräußert. Der Verkaufspreis beträgt 126 Millionen US-Dollar. Fraport war seit der Privatisierung des Flughafens 2006 beteiligt und trug maßgeblich zum Ausbau des Flughafens zu einem der wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkte in Asien bei. Trotz des Verkaufs bleibt Fraport über ein bestehendes Operator Agreement weiterhin am operativen Betrieb des Flughafens beteiligt. Der Abschluss der Transaktion wird innerhalb von 180 Tagen erwartet, vorbehaltlich der Zustimmung durch die indische Airports Authority und die Aktionäre von GIL.

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Swissport übernimmt Bodenverkehrsdienste am Frankfurter Flughafen

Swissport International hat den Zuschlag für die Bodenverkehrsdienste am Frankfurter Flughafen erhalten und plant, die rund 600 Arbeitnehmer des bisherigen Anbieters Wisag Ground Service zu übernehmen. Der Anbieterwechsel soll zum 1. Februar 2025 erfolgen. Swissport kündigte zudem an, 25 Millionen Euro in elektrisch betriebene Fahrzeuge zu investieren, um den Standort Frankfurt, der künftig der größte des Unternehmens in Deutschland sein wird, nachhaltig auszubauen. Frankfurt zählt damit zu einem der wichtigsten Standorte von Swissport in Europa. Die Bodenverkehrsdienste umfassen Tätigkeiten wie das Laden von Gepäck, das Rangieren von Fluggasttreppen und Schleppern sowie weitere Aufgaben auf dem Vorfeld. Der Flughafenbetreiber Fraport bietet diese Dienstleistungen ebenfalls über eine Tochtergesellschaft an, jedoch schreibt die EU vor, dass an größeren Flughäfen immer ein zweiter Anbieter vorhanden sein muss.

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