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Sommer 2022: Easyjet fokussiert sich in Österreich auf Innsbruck und Wien

Die Fluggesellschaft Easyjet plant im Sommerflugplan 2022 drei Strecken ab Wien-Schwechat und zwei ab Innsbruck zu bedienen. Ein kolportiertes Comeback der Verbindung Graz-Berlin wird es – zumindest vorläufig – nicht geben. In der aktuellen Winterperiode ist Easyjet ab den österreichischen Airports Wien, Salzburg und Innsbruck regelmäßig tätig. Ab der Hauptstadt bietet man die Ziele Amsterdam, Berlin und Basel an. Die Mozartstadt ist mit Amsterdam, Berlin, Bristol, Hamburg, Lodon-Gatwick, London-Luton und Liverpool verbunden. Den Airport der Landeshauptstadt Tirols verbindet man mit Amsterdam, Berlin, Bristol, London-Gatwick, London-Luton und Manchester. Vereinzelt werden die Strecken, die zu den „Schifahrer-Flughäfen“ führen einige Wochen in den Sommerflugplan 2022 hineingeführt. Vorerst kein Comeback für Graz-Berlin Im Sommerflugplan 2022 plant Easyjet laut einer Sprecherin ab Wien die Destinationen Amsterdam, Berlin und Basel anzusteuern. Ab Innsbruck sollen Berlin und London-Gatwick angeboten werden. Weitere Routen sind mit aktuellen Stand der Dinge nichtgeplant. Dazu die Medienreferentin: „Wie schon während der gesamten Pandemiezeit überprüfen wir kontinuierlich unser Flugprogramm, um sicherzustellen, dass wir unseren Flugplan mit der Kundennachfrage in Einklang bringen.“ Vor der Coronapandemie hatte Easyjet auch eine Nonstop-Verbindung zwischen Berlin und Graz im Portfolio. Im Gegensatz zu anderen Routen, die der Carrier ab Österreich anbietet, wurde diese Verbindung bislang nicht reaktiviert. Dabei bleibt es auch für den Sommer 2022. „EasyJet bestätigt, dass die Flugverbindung zwischen Berlin und Graz im März 2020 eingestellt wurde. Wir beobachten und überprüfen regelmäßig unsere Routen, um sicherzustellen, dass unser Netzwerk der Kundennachfrage entspricht. Wir werden weitere Pläne für den Sommer- und Winterflugplan 2022 zu gegebener Zeit bekannt

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Charter: Springer bietet Skiathos und Paros ab Klagenfurt an

Der Reiseveranstalter Springer Reisen bietet im Sommer 2022 zwei Charterziele ab dem Flughafen Klagenfurt an. Dabei handelt es sich um die griechischen Destinationen Paros und Skiathos. Im Gegensatz zur Vergangenheit hat der Tour Operator heuer keine Direktflüge auf die Insel Naxos im Portfolio. Dieses Jahr bietet man das Ziel Naxos sowohl ab Graz als auch ab Klagenfurt indirekt an. Das bedeutet konkret, dass auf Paros gelandet wird und die Urlauber anschließend per Schiff auf die Nachbarinsel gebracht werden. Laut Springer Reisen dauert der Transfer auf dem Seeweg etwa 20 Minuten. Die Paros-Flüge werden von Avanti Air mit de Havilland Dash 8-400 am Verkehrstag Samstag durchgeführt. Freitags steuert die deutsche Fluggesellschaft mit diesem Maschinentyp ab Klagenfurt das Ziel Skiathos an. Während die Flüge von Klagenfurt nach Paros ohne Zwischenstopp durchgeführt werden, gibt es in die Gegenrichtung aus technischen Gründen einen Tankstopp auf der Insel Mykonos. Dies betrifft übrigens auch die Rückflüge von Paros nach Graz. Hintergrund ist laut Avanti Air, dass es auf der Insel Paros keinen Treibstoff gibt, weshalb auf Mykonos aufgetankt werden muss. „Wir freuen uns, dass unser Partner Springer Reisen das Charterangebot des vergangenen Jahres ab dem Flughafen Klagenfurt für den Sommer 2022 stark ausbaut. Mit Skiathos und Paros/Naxos sind sehr beliebte griechische Ferieninseln mit wöchentlichen Direktflügen, durchgeführt von einer renommierten Airline, bequem erreichbar“, so Nils Witt, Geschäftsführer des Airport Klagenfurt. Die Springer-Charter ab Klagenfurt auf einen Blick: Klagenfurt (KLU) 12:35 Skiathos (JSI) 16:05  Skiathos (JSI) 10:20  Klagenfurt (KLU) 11:50 Zeitraum: 27. Mai – 30. September 2022 Klagenfurt

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Graz: Acht Linienziele und neue Feriendestinationen im Sommer 2022

Ende März 2022 beginnt die Sommerflugplanperiode 2022. Ab Graz sollen acht Linienstrecken sowie zahlreiche Charterziele angeboten werden. Angebunden ist der steiermärkische Airport an die Luftfahrt-Drehkreuze Amsterdam, Zürich, München, Wien, Frankfurt und Düsseldorf. Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird im Sommer 2022 bis zu sieben wöchentliche Flüge nach Amsterdam anbieten. Dort sind Umstiege auf Verbindungen des Carriers sowie seiner Skyteam-Partner möglich. Eurowings beabsichtigt Graz mit Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca zu verbinden. Die Lufthansa-Hubs München und Frankfurt am Main werden jeweils bis zu 28 Mal pro Woche von Lufthansa Cityline und Air Dolomit angesteuert. Austrian Airlines plant bis zu 20 Mal wöchentlich eine Anbindung an das Drehkreuz Wien anzubieten. Mit Swiss geht es dem aktuellen Planungsstand nach zweimal pro Woche nach Zürich-Kloten. Linienflüge ab Graz auf einen Blick: Destination Airline Frequenz Zeitraum Amsterdam (AMS) Niederlande KLM bis zu 7 x pro Woche 27.03.-28.10. Düsseldorf (DUS) Deutschland Eurowings bis zu 11 x pro Woche 27.03.-28.10. Frankfurt (FRA) Deutschland Lufthansa bis zu 28 x pro Woche 27.03.-28.10. München (MUC) Deutschland Air Dolomiti/Lufthansa bis zu 28 x pro Woche 27.03.-28.10. Palma de Mallorca (PMI) Spanien Eurowings DO, SA 21.05.-01.10. Stuttgart (STR) Deutschland Eurowings bis zu 11 x pro Woche 27.03.-28.10. Wien (VIE) Österreich Austrian Airlines bis zu 20 x pro Woche 27.03.-28.10. Zürich (ZRH) Schweiz Swiss 2 x pro Woche 27.03.-28.10. Bewährtes, aber auch neue Charterziele Im Bereich der Ferienflüge gibt es ab Graz wieder viele Ziele, die bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich waren. Zu diesen zählen beispielsweise Brac, Calvi, Funchal, Korfu, Kos

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Nächste Verlängerung: Eurowings dehnt „Flugpause“ in Graz und Linz aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verlängert die Pausierung der Flugangebote ab Graz und Linz erneut. In der Steiermark sind die Flüge nach Stuttgart und Düsseldorf betroffen. Ab dem oberösterreichischen Airport die Verbindung in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Ende November 2021 wurde bekannt, dass Eurowings ab Graz und Linz aufgrund der Omikron-Variante vorerst bis zum 10. Jänner 2022 nicht nach Stuttgart bzw. Düsseldorf fliegen wird. Wenige Tage später wurde bekannt, dass die Flugpause ausgedehnt wird und ab der Steiermark auch die letzte von Austrian Airlines übernommene Route (Düsseldorf) betroffen ist. Es folgte eine weitere Verlängerung und zwar bis zum 21. Feber 2022. Auch dieser Termin hält nicht, denn Eurowings hat sich erneut für dafür entschieden die Flugpausen ab Linz und Graz zu verlängern. Derzeit ist geplant, dass die Flüge zum 28. Feber 2022 reaktiviert werden sollen, jedoch gilt es angesichts der Vorgeschichte die tatsächliche Umsetzung abzuwarten.

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BTU eröffnet neues Büro am Flughafen Graz

Der Geschäftsreisespezialist Business Travel Unlimited hat seine Steiermarkzentrale auf den Flughafen Graz verlegt. „Die Übersiedelung von BTU auf den Flughafen Graz ist gerade in schwierigen Zeiten wie diesen ein starkes Zeichen in Richtung Zukunft“, erklären Jürgen Löschnig und Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir freuen uns sehr, dass wir so einen wichtigen und professionellen Partner neu am Standort begrüßen dürfen.“ Grund für den Umzug von BTU sei die Überzeugung, dass es einen baldigen Aufwärtstrend in der Reisetätigkeit der steirischen Wirtschaft geben wird. „BTU ist trotz der Pandemie wirtschaftlich sehr gut aufgestellt. Wir erwarten mittelfristig wieder kräftiges Wachstum und bekennen uns zu unseren Standorten in ganz Österreich, denn Kundennähe und individueller Service ist Teil unserer DNA“, meint BTU-COO Michael Glück. Das sieht auch Gerald Grubholz, der Leiter des neuen Grazer Büros, so. BTU habe die derzeitige Problematik ganz nüchtern analysiert und sei zu dem Entschluss gekommen, dass ein Umzug für die Kundennähe und den Service entscheidend sei: „Wir setzen nun ganz bewusst verstärkt auf die Kernkompetenzen des Unternehmens wie z. B. kundennahe Betreuung, technische Innovation sowie ein breites Segment von Services, und das jetzt ab Flughafen Graz, eine für den Südosten Österreichs und das angrenzende Ausland wichtige Verkehrsdrehscheibe“, erklärte Grubholz weiter. Auch die Flughafen-Chefs sind zufrieden: „Die Übersiedelung von BTU auf den Flughafen Graz ist gerade in schwierigen Zeiten wie diesen ein starkes Zeichen in Richtung Zukunft“, erklären Jürgen Löschnig und Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir freuen uns sehr, dass wir so einen wichtigen und professionellen Partner neu am Standort begrüßen dürfen.“

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Regiojet plant neue Nachtzüge für Deutschland und Österreich

Die private Eisenbahngesellschaft Regiojet will verstärkt im Bereich von Nachtzügen expandieren. Dabei spielen auch Deutschland und Österreich eine tragende Rolle. Beispielsweise will man im Dezember 2022 eine Verbindung von Berlin über Prag, Wien und Graz nach Zagreb und Ljubljana starten. Unternehmensangaben nach hat man die notwendigen Trassen bereits bei den nationalen Regulierungsbehörden beantragt. Angestrebt wird, dass die Verbindung mit Fahrplanwechsel im Dezember 2022 aufgenommen werden soll. Der Nachtzug soll die deutsche Bundeshauptstadt gegen 18 Uhr 43 verlassen und dann über Dresden, Prag, Wien, Maribor nach Ljubljana fahren. Es ist vorgesehen, dass es zu einer Teilung des Zuges kommt. Die eine Hälfte wird die slowenische Hauptstadt anfahren und die andere fährt nach Zagreb. Bereits im Sommer 2022 soll in Zusammenarbeit mit dem Startup European Sleeper eine Nachtzugverbindung von Prag über Dresden und Berlin nach Amsterdam und Brüssel an den Start gehen. Das Wagenmaterial stammt von Regiojet, jedoch wollen sich European Sleeper und die tschechische Eisenbahngesellschaft gemeinsam um die Vermarktung kümmern. Auf dieser Route sind drei Kurse pro Woche und Richtung geplant. Innerhalb Tschechiens bietet Regiojet bereits heute Nachtzüge an. Eine weitere Nachtverbindung planen Regiojet und European Sleeper als Verlängerung einer bestehenden Route. Künftig soll man mit diesen Zügen auch nach Warschau gelangen. Dazu wird eine derzeit nur innertschechisch verkehrende Garnitur künftig weiter über Berlin in die polnische Hauptstadt fahren. Der Start wird für den Fahrplanwechsel im Dezember 2022 angestrebt.

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Eurowings verlängert Flugpause in Graz und Linz

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verlängert die temporäre Einstellung der Nonstop-Strecken von Graz nach Stuttgart sowie von Linz nach Düsseldorf bis mindestens 21. Feber 2022. Es handelt sich bereits um die zweite Verlängerung der Flugpause. Ursprünglich hieß es, dass die Wiederaufnahmen bereits Anfang Jänner 2022 erfolgen sollen, jedoch wurde kurz darauf bis Ende Jänner 2022 verlängert. Nun ist geplant, dass erst ab Montag, den 21. Feber 2022 geflogen werden soll. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dieser Termin nun hält oder ob es zu einer erneuten Verschiebung kommen wird. Ebenso betroffen ist die neue Eurowings-Strecke von Graz nach Düsseldorf. Diese übernimmt man von Austrian Airlines, jedoch wurde der ursprünglich angekündigte Aufnahmetermin bislang nicht eingehalten, sondern nach hinten verschoben. Derzeit ist geplant, dass der erste Flug am 21. Feber 2022 durchgeführt werden soll. Es gilt abzuwarten, ob es diesmal tatsächlich klappt. Streichungen und Reduktionen auch in Deutschland Auch in Deutschland setzt Eurowings einige Routen aus. Beispielsweise pausiert die Route Düsseldorf-Dresden seit Anfang dieses Jahres. Derzeit ist vorgesehen, dass es dabei bis zum 13. Feber 2022 bleiben soll. Auf den Strecken von Stuttgart nach Dresden und Hannover sowie von Köln/Bonn nach Dresden wird die temporäre Einstellung bis voraussichtlich 27. Feber 2022 verlängert. Zu Reduktionen kommt es auf den Verbindungen von Stuttgart nach Bremen sowie von Köln/Bonn nach Wien-Schwechat. Die zuerst genannte Route wird im Feber 2022 nur noch zweimal pro Woche und zwar an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient. Die österreichische Hauptstadt soll ab Köln/Bonn nur noch sechs Mal pro Woche angesteuert werden.

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Sommer-Charter 2022: Avanti Air fliegt ab Graz, Klagenfurt und Memmingen

Im Auftrag der österreichischen Reiseveranstalter Springer und Rhomberg wird die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air im Sommerflugplan 2022 einige Ferienziele ab Graz und Klagenfurt bedienen. Weiters wird der Carrier auch ab Memmingen tätig sein. Avanti Air hat den Ausflug in die Welt der Jets beendet, denn im Vorjahr trennte man sich vom letzten Regionaljet des Typs Fokker 100. Stattdessen heißt es „Back to the roots“, denn man wird wieder Turboprop-Operator. Diesmal setzt man jedoch nicht auf die ATR72, sondern auf das Konkurrenzmodell de Havilland Dash 8-400. Drei Einheiten will Avanti Air betreiben. An den Verkehrstagen Freitag, Samstag und Sonntag wird die deutsche Fluggesellschaft von Graz aus für die Tour Operator Springer Reisen und Rhomberg Reisen tätig sein. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs Dash 8-400. Avanti Air bestätigte, dass das Programm im Zeitraum von 27. Mai 2022 bis 2. Oktober 2022 durchgeführt werden soll. An Freitagen startet die Dash 8-400 von Avanti Air in Graz und wird nach Skiathos fliegen. Von der griechischen Destination aus geht es dann nach Klagenfurt, wieder zurück nach Skiathos und dann nach Graz. Die Charterflüge werden für Springer Reisen durchgeführt. An Samstagen fliegt Avanti Air von Graz nach Paros und dann weiter nach Mykonos. Von dort aus geht es dann nach Klagenfurt. Vom Kärntner Flughafen aus fliegt die Dash 8-400 zunächst nach Paros und dann mit Zwischenstopp in Mykonos zurück nach Graz. Die Stopps auf der Insel Mykonos haben technische Gründe, denn auf dem Flughafen Paros steht laut Avanti Air kein Treibstoff zur Verfügung, weshalb man

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Flughafen Graz: Fast 14 Prozent mehr Fluggäste im Jahr 2021

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie und den damit verbundenen Lock-downs konnte der Flughafen Graz das Ergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Jahr in allen Segmenten steigern. Die Reiselust im Sommer des Vorjahres lässt trotz Omikron mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft blicken. Das Jahr 2021 hat weltweit und damit auch für den Flughafen Graz sehr schwierig begonnen. Europa war fast flächendeckend im Lock-down, in Österreich kam es erst im Laufe des Monats Mai zu einer Erleichterung der Reisebestimmungen. So konnten in den ersten 5 Monaten 2021 nur knapp über 16.000 Passagiere betreut werden. Das erste Halbjahr 2021 war somit im Vergleich mit 2020 deutlich im Minus. „Mit dem Ende des Lock-downs und dem Beginn der Urlaubszeit haben wir zusehends an Boden gewonnen“ freut sich Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir konnten Graz neben Wien an weitere vier große Umsteigeflughäfen, nämlich Amsterdam, Frankfurt, München und Zürich sowie an die Wirtschaftszentren Stuttgart und Düsseldorf anbinden und ein breites Charterprogramm anbieten.“ Der neuerliche Lock-down im Spätherbst 2021 hat die gute Entwicklung wieder etwas eingebremst, trotzdem konnte mit 226.562 Passagieren ein Plus von +13,6 Prozent erreicht werden. In Bereich der Linienflüge hatten die Reisebeschränkungen im Winter und Frühling naturgemäß einen größeren Einfluss, weshalb das Passagieraufkommen um 7,2 Prozent (-13.322 Fluggäste) niedriger als 2020 ausgefallen ist. Dieses Minus konnte jedoch mit einem Plus von 272 Prozent (+40.374 Fluggäste) im Charterbreich mehr als wettgemacht werden. Bei den Bewegungen wurde im Bereich der Linienflüge ein Minus von -8 Prozent (-279 Bewegungen) verzeichnet. Das Plus von 178,2 Prozent (+948 Bewegungen)

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Graz: Turkish Airlines reaktiviert Istanbul-Flüge nicht

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird künftig keine Passagierflüge mehr nach Graz durchführen. Das Angebot wird auf Wien und Salzburg fokussiert. Mit Frachtmaschinen wird man weiterhin auch Linz ansteuern. Vor der Corona-Pandemie war die Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Istanbul zumeist gut gebucht und wurde besonders von Geschäftsreisenden gerne für Umsteigeverbindungen genutzt. Generell gilt der türkische Carrier aufgrund des gegenüber westeuropäischen Airlines höheren Servicestandards sowohl bei Privat- als auch Businessreisenden als durchaus beliebt. Dementsprechend hoffte man in der Steiermark auf eine Wiederaufnahme der Flugverbindung. Daraus wird nichts, denn Turkish Airlines wird entgegen der ursprünglichen Ankündigung die Route Istanbul-Graz-Istanbul nicht mit Sommerflugplan 2022 reaktivieren. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits eingestellt. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass diese Strecke eingestellt wird und Passagiere mit Tickets wahlweise umgebucht werden sollen oder eine Erstattung erhalten sollen. Von einer endgültigen und finalen Einstellung will man aber noch nicht sprechen. Aus Istanbul heißt es, dass man Graz weiterhin im Auge hat und sich eine spätere Wiederaufnahme ausdrücklich vorbehält. Einen Zeithorizont hat man dafür aber noch nicht. Abzuwarten bleibt daher, ob ein anderer türkischer Carrier in die Lücke springt, so dass zumindest der Point-to-Point-Verkehr, für den es eine durchaus beachtliche Nachfrage ab Österreich gibt, bedient werden kann. Derzeit wollen Corendon, SunExpress und Pegasus eventuelle Graz-Pläne nicht kommentieren.

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