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Anpassung der Flughafenentgelte 2025: Wien erhöht um 4,6 Prozent, andere Flughäfen teilweise mit freiwilligen Senkungen

Das Verkehrsministerium hat im Rahmen des Berichts über die Vollziehung des Flughafenentgeltegesetzes eine Erhöhung der Entgelte für das Jahr 2025 genehmigt. Für den Flughafen Wien beträgt die erlaubte Anhebung 4,6 Prozent, während die übrigen Verkehrsflughäfen Salzburg, Innsbruck, Linz, Graz und Klagenfurt eine Steigerung von 5,1 Prozent vornehmen dürfen. Als wesentlichen Grund für die Anpassung nannte das Ministerium die Inflation der vorangegangenen Periode. Allerdings schöpfen nicht alle Flughäfen die genehmigte Steigerung voll aus: Die Regionalflughäfen Graz, Linz und Klagenfurt verrechnen freiwillig geringere Entgelte als erlaubt, um ihren Flugverkehr zu sichern. Dies deutet auf einen Wettbewerbsdruck hin, insbesondere an kleineren Standorten. Der Flughafen Wien hingegen wird voraussichtlich im Folgejahr, 2026, zu seiner alten Berechnungsformel für Flughafenentgelte aus der Zeit vor der Coronapandemie zurückkehren. Diese Rückkehr zur regulären Formel, die durch das starke Verkehrswachstum des Flughafens ermöglicht wird, könnte laut Ministeriumsangaben zu einer Senkung der Flughafengebühren um bis zu 4,66 Prozent führen. Die Diskussion im zuständigen Ausschuss beleuchtete zudem die jüngsten Entwicklungen im Flugverkehr, insbesondere den Rückzug der Fluglinie Wizz Air und den Abzug einzelner Flugzeuge der Ryanair vom Flughafen Wien. Das Verkehrsministerium beobachte diese Entwicklungen und stehe in ständigem Austausch mit der Flughafen Wien AG, hieß es. Die Vertreter des Ministeriums betonten die Bedeutung des Wettbewerbs, während Österreich gleichzeitig ein „Qualitätsstandort“ sei. Ein weiterer Schwerpunkt war die Evaluierung der seit einigen Monaten geltenden gestaffelten Lärmgebühren. Das Ministerium kündigte an, die Lenkungswirkung dieser Maßnahme – die leisere Flugzeuge finanziell begünstigt – Ende des kommenden Jahres überprüfen zu wollen. Erste Anzeichen deuteten bereits auf

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Schauinsland-Reisen startet Österreich-Roadshow zur Präsentation des Sommerprogramms 2026

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen lädt seine Partner aus österreichischen Reisebüros zu einer umfangreichen Roadshow ein, um die Highlights des kommenden Sommerprogramms 2026 vorzustellen. Unter dem Motto „SONNENSEITEN“ finden zwischen dem 19. und 29. Januar 2026 insgesamt sieben Veranstaltungen in verschiedenen Städten Österreichs statt. Die Roadshows dienen als wichtige Plattform für den fachlichen Austausch und die Präsentation neuer Impulse. Die Veranstaltungsreihe beginnt am 19. Januar in Hohenems und führt anschließend nach Hall, Salzburg, Velden, Graz, Wien und Linz. Ziel ist es, den Vertriebspartnern in abwechslungsreichen Abendveranstaltungen detaillierte Einblicke in das neue Sommerprogramm zu geben und nützliche Verkaufstipps für die kommende Saison an die Hand zu legen. Das Unternehmen wird dabei von Partnern aus dem Hotellerie-Bereich und anderen touristischen Segmenten begleitet, um ein umfassendes Bild des Angebots zu vermitteln. Die Roadshows von Schauinsland-Reisen gelten traditionell als wichtige Branchenveranstaltungen zur Vertiefung der Geschäftsbeziehungen und zur direkten Kommunikation mit den Vertriebspartnern. Katharina Larch, Key Account-Managerin im Vertriebsteam Österreich bei Schauinsland-Reisen, unterstrich den Wert dieser persönlichen Treffen. Sie betonte, dass die Termine weit mehr als reine Infoabende seien, sondern eine besondere Plattform für den persönlichen Austausch und die Entwicklung neuer Ideen fernab des Tagesgeschäfts. Die Mischung aus fachlichem Input und Begegnungen auf Augenhöhe mache den Reiz der Roadshows aus. Der Veranstalter, der zu den größten und umsatzstärksten in Deutschland zählt und seit Jahren auch den österreichischen Markt gezielt bedient, setzt damit auf direkten Kontakt und Bindung zum stationären Vertrieb. Das Repertoire von Schauinsland-Reisen umfasst eine breite Palette an Ferienzielen, wobei traditionell die Mittelmeerregion, insbesondere Spanien, Griechenland

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Österreichische Flughäfen im Aufwind: Regionalflugverkehr boomt und Frachtgeschäft wächst überproportional

Der österreichische Luftverkehrsmarkt hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 ein robustes Wachstum verzeichnet. Insgesamt wurden an den sechs österreichischen Verkehrsflughäfen (Wien, Salzburg, Graz, Linz, Innsbruck und Klagenfurt) rund 27,7 Millionen Passagiere gezählt, was einer Steigerung von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Noch dynamischer entwickelte sich das Frachtgeschäft, das um 4,9 Prozent auf rund 280.000 Tonnen zulegte. Trotz des „Gegenwinds“, wie Norbert Draskovits, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) und Geschäftsführer des Linz Airport, festhielt, war der Sommer 2025 ein Rekord. Draskovits unterstrich die zentrale Bedeutung des Luftverkehrs als Standortfaktor und betonte, dass gerade die Regionalflughäfen die wirtschaftliche Erreichbarkeit und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen sichern. Die Zunahme der Passagierzahlen ging einher mit einem Anstieg der Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr, die um 3,1 Prozent auf insgesamt 212.781 Starts und Landungen zunahmen. Die Detailanalyse der Passagierentwicklung zeigt jedoch eine starke regionale Spreizung der Wachstumsraten, wobei insbesondere die kleineren Regionalflughäfen signifikante Zuwächse verzeichneten. Regionale Wachstumszentren: Linz und Klagenfurt an der Spitze Die Passagierentwicklung an den einzelnen Standorten verlief in den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 äußerst unterschiedlich. Während der Flughafen Wien als größtes Drehkreuz ein solides Wachstum verzeichnete, zeigten die Regionalflughäfen Linz und Klagenfurt eine explosionsartige Zunahme des Passagieraufkommens: Diese Zuwächse bei den kleineren Flughäfen werden in Branchenkreisen als klares Indiz für die steigende Bedeutung der Direktverbindungen und die gezielte touristische Erschließung der jeweiligen Regionen gewertet. Die Regionalflughäfen agieren oft als wichtige Einfallstore für den regionalen Tourismus und als Anbindungspunkte für Geschäftsreisende in wirtschaftsstarke Regionen außerhalb

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Alfies feiert zehnjähriges Bestehen mit Community-Kochbuch

Anlässlich seines zehnjährigen Gründungsjubiläums hat der Online-Supermarkt Alfies das Kochbuch „Online bestellen, offline genießen“ herausgebracht. Das Buch enthält 40 alltagstaugliche Rezepte, die aus der Community des in Wien ansässigen Unternehmens stammen. Alfies, das Lebensmittel und Getränke innerhalb von 60 Minuten in seinen Liefergebieten Wien, Graz und Zürich zustellt, feiert damit einen Meilenstein seiner Firmengeschichte, die 2015 begann. Die Zusammenstellung der Vor-, Haupt- und Nachspeisen erfolgte nach einem Aufruf über verschiedene Kanäle, wobei die Alltagstauglichkeit der Gerichte ein wichtiges Auswahlkriterium war. Die Rezepte sind darauf ausgelegt, einfach und größtenteils schnell zubereitet zu sein. Mitgründer und Geschäftsführer Gunther Michl betonte, dass der Fokus auf der Freude am Kochen liege und das Buch als Inspiration dienen solle, um den Genuss im stressigen Alltag zu sichern. Zur Orientierung sind bei jedem Gericht die Zubereitungsdauer und der Schwierigkeitsgrad angegeben. Eine Besonderheit des Buches ist die direkte Verknüpfung mit dem Online-Shop: Über QR-Codes bei den Rezepten können die benötigten Zutaten umgehend bei Alfies bestellt werden. Das Unternehmen, das von Gunther Michl, seinem Bruder Gerald Michl und dem Schulfreund Thomas Ecker gegründet wurde, begann 2015 mit einem Sortiment von etwa 30 Produkten aus einem VW-Bus. Mittlerweile umfasst das Sortiment über 8.000 Produkte, darunter eine Vielzahl österreichischer und internationaler Spezialitäten. Die Expansion nach Graz erfolgte 2021 und nach Zürich im Jahr 2024. Das Kochbuch ist ab sofort über die Webseite von Alfies und im Buchhandel erhältlich. Die Veröffentlichung ist Teil der jüngsten Entwicklungsschritte des Unternehmens, zu denen 2024 auch die Einführung des Einwegpfands sowie die Entwicklung des KI-Einkaufsassistenten

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Neues Zeitalter des Grenzmanagements: Österreich startet Entry-Exit-System an Flughäfen

Österreich hat seine nationalen Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des neuen Entry-Exit-Systems (EES) abgeschlossen. Das automatisierte IT-System, das ab dem 12. Oktober 2025 schrittweise in den 29 EU-Schengen-Ländern eingeführt wird, dient der elektronischen Erfassung von Reisenden aus Drittstaaten bei deren Ein- und Ausreise in den Schengen-Raum. Dies betrifft Personen, die sich bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen visumfrei oder mit Kurzaufenthaltsvisum in der Europäischen Union aufhalten dürfen. Die vollständige Anwendung des EES an allen Außengrenzen des Schengen-Gebiets ist für den 10. April 2026 vorgesehen. Die Einführung des EES markiert das Ende des manuellen Abstempelns von Reisepässen. Kernstück des Systems ist die Erfassung biometrischer Daten – konkret Fingerabdrücke und ein Gesichtsbild – sowie des Namens, des Reisedokuments und des Datums und Ortes der Grenzübertritte. Die Speicherung dieser Daten in einem fälschungssicheren, EU-weit vernetzten System soll nach Angaben des Innenministeriums zu einem deutlichen Sicherheitsgewinn führen. Ziel ist die effektive Bekämpfung von Identitätsbetrug, schweren Straftaten und Terrorismus sowie die automatische Aufdeckung illegaler Aufenthalte und Visumsüberziehungen. In Österreich erfolgt die Erfassung an den sechs internationalen Flughäfen: Wien-Schwechat, Salzburg, Linz, Innsbruck, Klagenfurt und Graz. Der Flughafen Wien macht hier den Anfang, wobei der Start des Probebetriebs für den 12. Oktober 2025 angekündigt wurde. Die sukzessive Inbetriebnahme an den weiteren österreichischen Flughäfen erfolgt gestaffelt: Salzburg folgt am 12. November, Innsbruck am 19. November, Graz am 26. November sowie Linz und Klagenfurt am 3. Dezember. Am Flughafen Wien wurden bereits 16 Millionen Euro in die technische Infrastruktur investiert, darunter in Selbstbedienungsanlagen und Grenzkontrollkojen, um

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Start der Koralmbahn schafft neuen Wirtschaftsraum „Area Süd“

Rund zweieinhalb Monate vor der Inbetriebnahme der Koralmbahn präsentieren sich die Steiermark und Kärnten als neue, dynamische Wirtschaftsregion „Area Süd“. Ziel der Initiative, die von den Wirtschaftskammern beider Bundesländer ins Leben gerufen wurde, ist die internationale Positionierung des durch die neue Hochleistungsstrecke entstehenden gemeinsamen Ballungsraumes. Eine Veranstaltung in Wien, an der Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung teilnahmen, diente der Vorstellung dieses Jahrhundertprojektes. Durch die Koralmbahn rücken die beiden Zentralräume Graz und Klagenfurt auf eine Fahrzeit von nur 45 Minuten zusammen. Nach Angaben von WKO-Studien löst dies einen starken Impuls für die gemeinsame Standortentwicklung aus und schafft den zweitgrößten Ballungsraum Österreichs. Die Area Süd umfaßt nahezu ein Drittel der Fläche Österreichs, in dem 1,8 Millionen Menschen und über 150.000 Betriebe mit 770.000 Beschäftigten eine Wirtschaftsleistung von rund 70 Milliarden Euro erbringen. Eine aktuelle Umfrage der Wirtschaftskammern Steiermark und Kärnten unter 1.085 Mitgliedsbetrieben zeigt, daß 90 Prozent der Unternehmen die verstärkte Kooperation zwischen den Bundesländern positiv beurteilen. Als größte Chancen werden die höhere Arbeitskräftemobilität (61 Prozent), die bessere Erreichbarkeit des jeweiligen Bezirks und der wirtschaftliche Bedeutungsgewinn gesehen. Die Wirtschaftskammern fordern in einer gemeinsamen Maßnahmenagenda von der Politik unter anderem den Ausbau der Infrastruktur (wie den neuen Bosruck-Eisenbahntunnel und den viergleisigen Ausbau Graz–Bruck), eine Deregulierungsoffensive und die Vereinheitlichung von Landesgesetzen. Auch die ÖBB sehen in der Koralmbahn eine Jahrhundertchance, da sich die Reisezeit von Wien nach Klagenfurt deutlich verkürzt.

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Westbahn präsentiert sich mit neuem Markenauftritt und Expansionsplänen

Die Westbahn, ein bedeutender Akteur im österreichischen Schienenverkehr, hat ihren Markenauftritt umfassend erneuert und tritt ab sofort mit einem neuen Design und dem Leitsatz „Immer ein guter Zug“ auf. Dieser Wandel soll das Qualitätsversprechen der Privatbahn sichtbarer und erlebbarer machen. Neben einem frischeren Erscheinungsbild mit neuem Logo und einer überarbeiteten Farbgebung kündigt die Westbahn auch eine wesentliche Streckenerweiterung an: Ab März 2026 werden die Züge des Unternehmens auch die Südstrecke bedienen und Reisende von Wien über Graz und Klagenfurt bis nach Villach befördern. Die visuelle Neuausrichtung und die geplante Expansion unterstreichen die ambitionierte Strategie der Westbahn, ihre Position im heimischen Fernverkehr zu stärken und zu einem noch wettbewerbsfähigeren Anbieter aufzusteigen. Vom grünen Zug zum modernen Erscheinungsbild Der neue Markenauftritt der Westbahn, der in einer Kampagne beworben wird, stellt einen klaren Bruch mit dem bisherigen Erscheinungsbild dar. Das Unternehmen, das sich in der Vergangenheit durch seine charakteristischen grün-weißen Züge auszeichnete, setzt nun auf ein frisches, kraftvolles Design. Im Mittelpunkt der visuellen Neuausrichtung steht das überarbeitete Logo. Die Farbwelt, die auf einer ausgewogenen Kombination von Blau- und Gelbgrün-Tönen basiert, soll einen modernen und offenen Look vermitteln. Theresa Kriechhammer, Head of Marketing bei der Westbahn, betonte, daß der neue Look ein modernes Markenbild repräsentiere, ohne den Wiedererkennungswert zu verlieren. Das neue Leitthema „Immer ein guter Zug“ hat eine doppelte Bedeutung, wie Geschäftsführer Marco Ramsbacher erläutert. Es verweise einerseits auf die Qualität der Westbahn als Verkehrsmittel und umfaße die Kernwerte des Unternehmens wie Zuverlässigkeit, Komfort und Exzellenz. Die Westbahn biete, so Ramsbacher, eine „Qualitätsreisezeit“,

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CT-Scanner: Österreichische Flughäfen bereiten sich auf Ende der Flüssigkeitsregelung vor

Die Europäische Union hat den Weg für eine tiefgreifende Änderung bei den Sicherheitskontrollen an Flughäfen freigemacht. Mit der Zulassung von neuartigen Scannern, die flüssige Sprengstoffe zuverlässig erkennen können, ist das Ende der strikten 100-Milliliter-Flüssigkeitsregel bei Flugreisen in greifbare Nähe gerückt. Während die EU die technischen Voraussetzungen geschaffen hat, liegt die Umsetzung nun bei den einzelnen Flughäfen. In Österreich plant der Flughafen Wien-Schwechat eine Vorreiterrolle einzunehmen und die neuen Geräte bereits ab 2026 flächendeckend einzuführen. Diese Umstellung, die Investitionen in Millionenhöhe erfordert, soll den Passagieren nicht nur das Reisen erleichtern, da weder Flüssigkeiten noch Elektronik aus dem Handgepäck genommen werden müssen, sondern auch die Wartezeiten an den Kontrollstellen verkürzen. Kleinere Regionalflughäfen in Österreich und Deutschland warten hingegen ab, da die Umstellung mit hohen Kosten und baulichen Veränderungen verbunden ist. Die technische Revolution: Wie CT-Scanner die Sicherheitskontrolle verändern Die Beschränkungen für Flüssigkeiten im Handgepäck, die seit dem Jahre 2006 gelten, sind eine direkte Folge von vereitelten Terroranschlägen, bei denen Attentäter versucht hatten, aus mehreren Flüssigkeiten an Bord eines Flugzeuges Sprengstoff herzustellen. Um diese Bedrohung zu unterbinden, wurde die 100-Milliliter-Regelung eingeführt, die seither Millionen von Reisenden zu einer sorgfältigen Vorbereitung ihres Handgepäcks zwingt. Die neuen, von der EU zugelassenen Scanner nutzen eine Technologie, die aus der medizinischen Bildgebung bekannt ist: die Computer-Tomographie (CT). Anders als die herkömmlichen 2D-Röntgengeräte erzeugen diese CT-Scanner ein dreidimensionales Bild des Handgepäcks. Die 3D-Bildgebung, die durch das Auftreffen von Röntgenstrahlen aus vielen verschiedenen Winkeln auf das Gepäckstück entsteht, ermöglicht eine rasche und äußerst genaue Analyse von Geräten und Flüssigkeiten

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Studie enthüllt große Preisunterschiede bei Getränken in steirischer Gastronomie

Eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer (AK) Steiermark hat erhebliche Preisunterschiede bei Getränken in der Gastronomie der Steiermark aufgedeckt. Die Untersuchung zeigt teilweise eine Preisspanne von über 60 Prozent für gängige Getränke. Die AK-Marktforschung untersuchte wie in den Vorjahren die Kosten für Kaffee, Bier, Spritzer, Fruchtsäfte und Aufspritzgetränke in Grazer Innenstadtlokalen und weitete die Erhebung heuer erstmals auf die steirischen Bezirke aus. Insgesamt wurden die Preise von 43 Lokalen – 22 in Graz und 21 in den Bezirken – mit über 600 Einzeldaten erfaßt. Die erhobenen Daten zeigen deutliche Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Gastronomiebetrieben. Für einen Cappuccino zahlt man in Graz zwischen 3,5 und 4,9 Euro, während der Preis außerhalb der Landeshauptstadt zwischen 3,1 und 4 Euro liegt. Ein halber Liter Bier kostet in Graz zwischen 4,6 und 5,9 Euro, in den Bezirken hingegen zwischen 4,2 und 5,3 Euro. Für ein kleines Bier (0,3 Liter) müssen Gäste in Graz zwischen 3,9 und 4,9 Euro ausgeben, außerhalb fallen 3,7 bis 4,4 Euro an. Alkoholfreies Bier (0,5 Liter) ist in Graz zwischen 4,20 und 5,60 Euro erhältlich, in den Bezirken zwischen 4,1 und 5,2 Euro. Besonders auffällig ist die Preisspanne bei einem weißen Spritzer (0,25 Liter), die steiermarkweit zwischen 2,4 und 4,6 Euro variiert. Bei einem Fruchtsaft oder -nektar, mit Leitungswasser auf einen halben Liter verlängert, bewegen sich die Preise zwischen 2,2 und 5,1 Euro, abhängig auch von der jeweiligen Marke. Andrea Büdenbender, AK-Marktforscherin, betonte, es lohne sich, genau auszusuchen, wo man etwas trinke, da die Preisspannen zwischen dem teuersten und billigsten Angebot

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Fahrgastrekord beflügelt massive Ausbaupläne bei ÖBB und Westbahn

Der Bahnverkehr in Österreich erlebt einen beispiellosen Aufschwung. Der jüngste Jahresbericht 2024 der Regulierungsbehörde Schienen Control offenbart einen neuen Fahrgastrekord: Im vergangenen Jahr legten 348,7 Millionen Reisende über 15 Milliarden Kilometer auf den heimischen Gleisen zurück. Auch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bestätigten unlängst einen eigenen Höchststand mit konzernweit 511,3 Millionen Passagieren, was einem Anstieg von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung beflügelt umfassende Ausbaupläne sowohl bei den staatlichen ÖBB als auch beim privaten Betreiber Westbahn, die eine signifikante Erweiterung der Flotten und des Streckennetzes vorsehen, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden und die Position der Bahn als zentrales Verkehrsmittel weiter zu festigen. Fahrgastrekord und die Antwort der ÖBB: Massive Flottenexpansion Der österreichische Bahnsektor verzeichnete im Jahr 2024 eine historische Entwicklung. Nach den jüngsten Daten der Regulierungsbehörde Schienen Control nutzten so viele Menschen wie nie zuvor die Bahn für ihre Reisen. Insgesamt wurden im Vorjahr 348,7 Millionen Fahrgäste gezählt, die auf den Bahnstrecken Österreichs gemeinsam eine Distanz von über 15 Milliarden Kilometern zurücklegten. Diese Zahlen unterstreichen eine klare Präferenz der Bevölkerung für den Schienenverkehr, der in Österreich traditionell eine starke Rolle spielt. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), als größter Akteur im österreichischen Bahnverkehr, vermeldeten ebenfalls einen eigenen Fahrgastrekord für das Jahr 2024. Inklusive der Beförderungsleistungen des Postbus und ausländischer Beteiligungen erreichte der Konzern eine beeindruckende Zahl von 511,3 Millionen Passagieren. Dies stellt einen beachtlichen Anstieg von 3,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023 dar und belegt die kontinuierlich wachsende Bedeutung der ÖBB im öffentlichen Personentransport. Als direkte Reaktion auf

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