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AUA und ÖBB mit 60.000 Airail-Passagieren im Jahr 2024

Im Jahr 2024 konnten Austrian Airlines und die Österreichischen Bundesbahnen im Rahmen der Kooperationszüge auf der West- und Südbahn rund 60.000 Fahrgäste befördern. Angesichts der Gesamtpassagieranzahl von etwa 14,59 Millionen Reisenden, die das Luftfahrtunternehmen kürzlich mitgeteilt hat, wurde das Angebot damit eher schwach genutzt. Unter der Marke Airail bietet Austrian Airlines seit einigen Jahren Zubringer, die im Zuge des Kaufs eines Flugtickets gebucht werden können, an. Dabei fungieren Railjet-Züge der ÖBB ab Innsbruck, Graz sowie weiteren Bahnhöfen der West- und Südbahn als Zubringer. Das Angebot soll als Ergänzung zu Inlandsflügen – sofern vorhanden – fungieren und den Reisenden mehr Auswahlmöglichkeiten bieten. Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn soll es künftig auch Kooperationszüge zwischen Klagenfurt und Flughafen Wien-Schwechat geben. Derzeit ist dies noch nicht möglich, da ein Umstieg am Wiener Hauptbahnhof erforderlich wäre. Laut ÖBB soll es in Zukunft Kurspaare geben, die den größten Airport Österreichs ansteuern. Von Austrian Airlines heißt es, dass die bevorstehende Erweiterung der Airail-Strecken keine Auswirkungen auf die bestehenden Inlandsflüge habe und lediglich eine Ergänzung dieser darstellen würde.

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Westbahn erweitert das Streckennetz: Ab 2026 geht es erstmals in den Süden

Ab dem 1. März 2026 wird die Westbahn, ein privater Akteur im österreichischen Bahnverkehr, erstmals in den Süden des Landes fahren. Mit der Inbetriebnahme der neuen Strecke von Wien über Graz und Klagenfurt bis nach Villach setzt die Westbahn ihre Expansionsstrategie fort. Das Unternehmen möchte auf der bisher vom ÖBB betriebenen Südstrecke eine Alternative schaffen und den Qualitätsmangel im Bahnverkehr beseitigen. Laut Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch handelt es sich dabei um einen „historischen Tag“ für die Bahnreisenden in Österreich. Die Westbahn plant, fünfmal täglich mit modernen Hochgeschwindigkeitszügen von Wien Hauptbahnhof bis nach Villach zu fahren. Die Strecke wird nicht nur größere Städte wie Graz und Klagenfurt verbinden, sondern auch kleinere Orte ansteuern, sodass Pendler sowie Fernreisende gleichermaßen von der neuen Verbindung profitieren können. Der Reiseweg von Wien nach Villach wird 3 Stunden und 28 Minuten in Anspruch nehmen. Besonders hervorzuheben ist die geplante Haltestelle in Wiener Neustadt sowie die Bestrebungen, weitere Stopps auf der Strecke zu prüfen. Das Unternehmen will mit dieser Erweiterung ein zuverlässiges und komfortables Bahnangebot auf der Südstrecke etablieren, das den bisherigen Standards weit überlegen ist. Eine neue Ära des Bahnverkehrs Die Westbahn ist in Österreich bereits für ihre Qualität und ihren Kundenservice bekannt, insbesondere auf der Weststrecke zwischen Wien und Salzburg. Mit dieser Expansion möchte das Unternehmen nun auch auf der Südstrecke neue Maßstäbe setzen. „Wir wollen den Bahnverkehr auf der Südstrecke auf ein neues Qualitätslevel heben“, betont Thomas Posch. Neben den bequemen und modernen Zügen, die von Anfang an zum Markenzeichen der Westbahn gehören, ist vor

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Koralmbahn hält nicht am Flughafen Graz: Entscheidung der ÖBB sorgt für Enttäuschung in der Steiermark

Die geplante Koralmbahn wird ab Herbst 2025 den Verkehr zwischen Graz und Klagenfurt effizient ankurbeln und zahlreiche Städte miteinander verbinden. Doch eine entscheidende Frage bleibt ungelöst: Wird die Bahn auch am Flughafen Graz halten? Nachdem jahrelang politisch um diesen Haltepunkt gerungen wurde, haben die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) nun endgültig klargestellt, dass der hochrangige Fernverkehr an der Airportstation nicht stoppen wird. Diese Entscheidung stellt nicht nur eine Absage an das umstrittene Projekt dar, sondern sorgt auch für Enttäuschung bei vielen steirischen Politikern und Flughafenvertretern, die auf eine direkte Anbindung des Flughafens gehofft hatten. Die Diskussion um einen eigenen Bahnhof am Flughafen Graz zieht sich bereits über Jahre hinweg. Immer wieder gab es Vorstöße von verschiedenen politischen Seiten, die auf die Notwendigkeit einer besseren Anbindung des Flughafens an das überregionale Bahnnetz hinwiesen. Besonders in der letzten Zeit hatte die neue steirische Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (FPÖ) die Hoffnung genährt, dass der Flughafen nachträglich in das Koralmbahn-Netz aufgenommen werden könnte. Holzer hatte sich in den vergangenen Monaten wiederholt für die Errichtung eines eigenen Haltepunkts am Flughafen ausgesprochen und damit das politische Interesse an dem Projekt aufrecht erhalten. Doch die ÖBB haben nun mit einer klaren Absage auf die wiederholte Forderung reagiert. Die Antwort der Bundesbahnen fiel eindeutig aus: „Der hochrangige Fernverkehr bedient künftig die Taktknoten Graz und Klagenfurt jeweils zur vollen Stunde. Die Zahl der Zwischenhalte ist daher streng begrenzt. Für den Flughafen Graz bedeutet das, dass an einer neu zu errichtenden Haltestelle aktuell kein Zug stehen bleiben könnte“, hieß es in einer Stellungnahme

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Recruiting Day am Flughafen Graz: Direkter Einstieg in die Luftfahrtbranche

Am 23. Januar 2025 veranstaltet der Flughafen Graz einen Recruiting Day für die Bereiche Check-in und Flugzeugabfertigung. Interessierte haben die Möglichkeit, sich vor Ort über die freien Stellen zu informieren, ihren zukünftigen Arbeitsplatz kennenzulernen und sich direkt zu bewerben. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr in den Konferenzräumen im 1. Stock der Abflughalle. Der Recruiting Day bietet eine Gelegenheit, sich mit den Verantwortlichen und dem Team auszutauschen und mehr über die Anforderungen sowie die Arbeitsweise am Flughafen zu erfahren. Bewerber können sich auf eine schnelle und unkomplizierte Bewerbung freuen und dabei alle relevanten Informationen rund um den Job erhalten.

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Tradition trifft Realität: Café Sacher Graz schließt nach 22 Jahren

Nach über zwei Jahrzehnten schließt das Café Sacher Graz, ein Symbol österreichischer Kaffeehauskultur, seine Türen. Die Sacher Gruppe, bekannt für die weltberühmte Original Sacher-Torte und ihre Hotels in Wien und Salzburg, gab bekannt, dass das Café in den kommenden Monaten seinen Betrieb einstellen wird. Diese Entscheidung wurde nach intensiver Prüfung getroffen, da weder Umsatzsteigerungen noch ausreichende Kostenreduktionen das Café in die Gewinnzone hätten führen können. Das 2002 eröffnete Café Sacher Graz war ein beliebter Treffpunkt für Kaffeeliebhaber und bot einen Hauch Wiener Eleganz in der steirischen Hauptstadt. Matthias Winkler, CEO der Sacher Gruppe, erklärte, dass die wirtschaftliche Lage trotz der Bemühungen der 16 Mitarbeitern, die sieben Tage die Woche tätig waren, langfristig nicht tragbar gewesen sei. „Wir haben jede Möglichkeit geprüft, doch leider war keine Lösung umsetzbar, die den langfristigen Betrieb sichern konnte“, so Winkler. Besonderer Dank galt den Mitarbeitern, die das Café zu einem Ort gelebter Gastfreundschaft gemacht haben. Die Sacher Gruppe betonte, dass alle Mitarbeitern unterstützt werden sollen, um neue berufliche Perspektiven zu finden. Ebenso wurde den Gästen gedankt, die das Café zu einem Ort der Begegnung und des Genusses gemacht haben. Trotz der Schließung bleibt die Sacher Gruppe der Stadt Graz verbunden. Winkler schloss nicht aus, dass es in Zukunft eine Rückkehr geben könnte. „Wir sagen nicht Adieu, sondern auf Wiedersehen.“ Die Marke Sacher, ein Synonym für Tradition und Eleganz, wird somit weiterhin ein Teil der Grazer Geschichte bleiben.

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Staatsanwaltschaft Graz: Vorläufige Todesursache von Swiss-Flugbegleiter steht fest

Am 23. Dezember 2024 wurde der Flug Swiss 1885 von Bukarest nach Zürich in dramatischer Weise unterbrochen, als die Kabine des Airbus A220-300 auf einer Flughöhe von 40.000 Fuß plötzlich mit Rauch gefüllt wurde. Der Vorfall, der auf einen technischen Defekt im Triebwerk des Flugzeugs zurückzuführen ist, führte zu einer Notlandung in Graz, bei der mehrere Insassen, darunter auch die Crewmitglieder, teils schwere Atembeschwerden erlitten. Besonders tragisch: Ein 23 Jahre alter Flugbegleiter der Lufthansa-Tochter Swiss erlag eine Woche nach dem Vorfall im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Graz hat mittlerweile die vorläufige Todesursache bestätigt. Der Flug von Swiss 1885 war auf dem Weg von Bukarest nach Zürich, als die Besatzung auf Flughöhe 400 plötzlich eine ernste Gefahr feststellte: Die Kabine des Airbus A220-300 füllte sich mit Rauch. Sofort wurde ein Notfall ausgerufen. Die Crew reagierte zügig und konnte das Flugzeug binnen 19 Minuten sicher auf den Flughafen Graz steuern. Noch während des Landemanövers wurden die Notfallrutschen ausgeklappt, um die Passagiere und Crewmitglieder schnell in Sicherheit zu bringen. Unter den 74 Passagieren und fünf Crewmitgliedern klagten mehrere Personen über Atembeschwerden, die sich als Symptome einer möglichen Rauchgasvergiftung oder Sauerstoffmangel herausstellten. Ein Flugbegleiter, der schwerer betroffen war, wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Doch trotz intensiver Behandlung verstarb der 23-jährige Swiss-Mitarbeiter am 30. Dezember 2024 an den Folgen des Vorfalls. Vorläufige Todesursache: Hypoxischer Hirnschaden Die Staatsanwaltschaft Graz gab nach einer Obduktion die vorläufige Todesursache des verstorbenen Flugbegleiters bekannt: Ein hypoxischer Hirnschaden, der durch massiven Sauerstoffmangel ausgelöst wurde, sowie ein Hirnödem.

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„Flashdance“ – Das Musical zum Kultfilm: Must-See or not?

Kurz vor Weihnachten 2024 war das von Showslot produzierte Musical „Flashdance“ auf Österreich-Tournee. Unter anderem machte man in der Bundeshauptstadt Wien und in Linz Station. Konnte die Inszenierung, die auf dem Kultfilm aus dem Jahr 1983 basiert, den Erwartungen der Zuschauer gerecht werden? Die Produktion des deutschen Entertainment-Unternehmens war im Oktober 2024 im Festspielhaus Bregenz, im Oktober und November 2024 in der Helmut-List-Halle Graz, im Dezember 2024 in der Wiener Stadthalle und in der Tips-Arena Linz zu sehen. Mit den beiden Auftritten in Oberösterreich ist die Österreich-Tournee vorläufig abgeschlossen. Derzeit hat Showslot noch keine neuen Termine für die Alpenrepublik, Deutschland und die Schweiz bekanntgegeben. Dies dürfte jedoch bald folgen. Zunächst steht aber die Produktion „Footloose“ zur Österreich-Tournee an. Die Musical-Inszenierung „Flashdance“ basiert auf einem Film, der im Jahr 1983 veröffentlicht wurde. Dieser hat mittlerweile regelrechten Kultstatus und umso überraschender ist es, dass es bis dato kein Remake geschafft hat erfolgreich in die Lichtspielhäuser zu kommen. Dafür aber in die Theaterhäuser und Veranstaltungshallen in Form eines Musicals. Die Unterschiede zwischen Film und Musical sind aus unterschiedlichen Gründen zum Teil sehr umfangreich. Kultfilm aus dem Jahr 1983 als Inspiration Der Streifen erschien in den Vereinigten Staaten im Jahr 1983. Jennifer Beals als Alex Owens verzauberte das Publikum mit ihrer sympathischen, unschuldigen, aber gleichzeitig verführerischen Ausstrahlung. Die 18-jährige Schweißerin namens Alex Owens arbeitet in einer Pittsburgher Stahlfabrik und träumt davon eine professionelle Tänzerin zu werden. Der Titelsong „what a feeling“ von Irene Cara aus dem gleichnamigen Soundtrack spiegelt ihre Liebe zum Tanz. Um

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Pegasus Airlines erweitert Sommerflugplan 2025: Neue Verbindungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines kündigt für den Sommer 2025 eine deutliche Ausweitung ihres Streckennetzes an. Insbesondere Verbindungen von Deutschland, der Schweiz und Österreich zu beliebten Urlaubsdestinationen in der Türkei stehen im Fokus. Die neuen Routen versprechen nicht nur eine größere Vielfalt für Reisende, sondern unterstreichen auch die wachsende Bedeutung von Pegasus Airlines für kleinere Airports. Die Sommerflugpläne beinhalten mehrere neue Verbindungen, die speziell auf die Nachfrage von Urlaubern zugeschnitten sind. Eine der zentralen Strecken ist die tägliche Verbindung zwischen Erfurt und Antalya, die ab dem 26. April 2025 verfügbar sein wird. Antalya, eine der beliebtesten Destinationen an der türkischen Riviera, ist bekannt für ihre Sandstrände und touristische Infrastruktur. Zusätzlich werden ab dem 12. April 2025 Flüge zwischen Graz und Antalya bis zu vier Mal wöchentlich angeboten. Salzburg, ein weiterer wichtiger Ausgangspunkt in Österreich, erhält ab dem 13. April 2025 eine Verbindung nach Antalya, die bis zu drei Mal wöchentlich bedient wird. Auch deutsche Reisende profitieren von erweiterten Optionen: Zwischen München und Izmir wird Pegasus Airlines vom 7. Juni bis 13. September 2025 eine wöchentliche Verbindung anbieten. Izmir, eine bedeutende Hafenstadt an der Ägäisküste, bietet eine Mischung aus kulturellem Erbe und modernen Freizeitmöglichkeiten. Für Schweizer Urlauber startet ab dem 20. September 2025 eine wöchentliche Verbindung zwischen Zürich und Izmir. Strategie hinter der Expansion Die neuen Verbindungen spiegeln die Strategie von Pegasus Airlines wider, ihre Präsenz in Europa auszubauen und den Wettbewerb mit anderen Anbietern zu intensivieren. Mit der Fokussierung auf touristische Destinationen zielt die Fluggesellschaft auf eine wachsende Zielgruppe, die

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Crew-Mitglied nach Notlandung von Swiss-Flug in Graz verstorben

Mit großer Trauer und Bestürzung hat die Fluggesellschaft Swiss den Tod eines ihrer Crew-Mitglieder bekanntgegeben, das nach einer Notlandung in Graz ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der tragische Vorfall ereignete sich infolge eines schwerwiegenden Zwischenfalls auf dem Flug LX1885 von Bukarest nach Zürich am 23. Dezember 2024. Dabei mussten die Passagiere und die Besatzung mit einer kritischen Lage an Bord fertigwerden, die durch Triebwerksprobleme und Rauchentwicklung in Cockpit und Kabine ausgelöst wurde. Trotz der erfolgreichen Notlandung und der sofortigen medizinischen Versorgung verstarb das betroffene Crew-Mitglied am 30. Dezember in einer Grazer Klinik. Ein Vorfall mit weitreichenden Konsequenzen Der Flug LX1885 startete am 23. Dezember regulär in Bukarest mit Ziel Zürich. Doch schon bald nach dem Abheben kam es zu technischen Problemen, die durch Rauch im Cockpit und der Kabine verschärft wurden. Diese gefährliche Situation veranlasste die Piloten, eine Notlandung am Flughafen Graz einzuleiten. Die Rettungsmaßnahmen liefen vor Ort schnell und professionell an. Alle Passagiere und Crew-Mitglieder konnten das Flugzeug sicher verlassen, und es wurden umgehend medizinische Untersuchungen eingeleitet. Unter den betroffenen Crew-Mitgliedern befand sich der junge Mitarbeiter, dessen Gesundheitszustand bereits kurz nach der Landung kritisch war. Trotz intensiver Bemühungen der behandelnden Ärzte in Graz konnte sein Leben nicht gerettet werden. Die Nachricht von seinem Tod hat die gesamte Swiss-Belegschaft tief erschüttert. Reaktionen der Swiss-Führung Jens Fehlinger, CEO der Swiss, zeigte sich in einer offiziellen Stellungnahme fassungslos und zutiefst betroffen: „Wir sind alle zutiefst schockiert über den Tod unseres geschätzten Kollegen. Diese Nachricht hat uns tieftraurig gemacht. Unser Mitgefühl gilt in erster

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Nach Notlandung in Graz: Flugbegleiter weiterhin in ärztlicher Behandlung

Am 23. Dezember 2024 ereignete sich ein Vorfall an Bord eines Airbus A220-300 der Swiss International Air Lines, einer Tochtergesellschaft der Lufthansa. Der Flug, der ursprünglich von Bukarest nach Zürich führen sollte, mußte aufgrund einer Triebwerkspanne in Graz notlanden. Während sich der Gesundheitszustand einer der betroffenen Flugbegleiterinnen mittlerweile deutlich verbessert hat, bleibt ein zweiter Flugbegleiter weiterhin in intensiver medizinischer Betreuung. Der Vorfall wirft Fragen zu den Umständen und möglichen Konsequenzen für die Luftfahrt auf. Die Fluggesellschaft Swiss bestätigte, daß es während des Fluges zu einer technischen Störung im Triebwerksbereich gekommen sei, die eine erhebliche Rauchentwicklung auslöste. Rauch in der Kabine stellt eines der gefährlichsten Szenarien in der Luftfahrt dar, da er nicht nur die Sicht beeinträchtigen, sondern auch die Gesundheit von Passagieren und Besatzung gefährden kann. Nach den ersten Berichten leitete die Crew sofortige Maßnahmen zur Sicherstellung der Sicherheit aller an Bord ein. Die Maschine mit dem Kennzeichen HB-JCD führte eine Notlandung am Flughafen Graz durch, wobei keine ernsthaften Verletzungen der Passagiere gemeldet wurden. Für die beiden Flugbegleiter, die während des Vorfalls besonders exponiert waren, wurde jedoch medizinische Hilfe erforderlich. Gesundheitliche Folgen für die Besatzung Nach der Landung wurden zwei Mitglieder der Kabinencrew ins Krankenhaus eingeliefert. Während sich der Gesundheitszustand einer Flugbegleiterin so weit stabilisiert hat, daß sie das Krankenhaus in Kürze verlassen kann, ist die Situation für ihren Kollegen weniger positiv. Laut einer offiziellen Mitteilung der Swiss befindet sich der betroffene Flugbegleiter weiterhin unter intensiver medizinischer Überwachung. Die genauen gesundheitlichen Auswirkungen der Rauchentwicklung und mögliche Langzeitschäden sind bislang nicht

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