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AUA-Trestl: „Bundesländer-Strategie wurde adaptiert“

Austrian Airlines und die hineinfusionierte Regionalfluggesellschaft Tyrolean Airways waren einst auf den österreichischen Bundesländerflughäfen omnipräsent und boten zahlreiche Nonstop- und Direktflüge an. Bereits seit Anfang der 2000er-Jahre wurde die Präsenz schleichend zurückgefahren, ehe dann vor ein paar Jahren verkündet wurde, dass die Stationen aufgegeben werden und die dezentralen Strecken eingestellt bzw. an Konzernschwestern wie Eurowings oder Air Dolomiti übergeben werden. Dem Lowcoster war beispielsweise auf Stuttgart-Graz und Düsseldorf-Linz kein Erfolg vergönnt. Die eingesetzten Airbus-Jets erwiesen sich gegenüber den von der AUA genutzten de Havilland Dash 8-400 als für die vorhandene Nachfrage zu groß und damit unwirtschaftlich. Dazu ist gekommen, das Geschäftsreisende, die den doppelten Tagesrand schätzen, mit dem Angebot der Austrian-Airlines-Schwester aufgrund der Flugzeiten nur wenig bis gar nichts anfangen konnten. Erst kürzlich kündigte die AUA an, dass man mit Beginn der Winterflugplanperiode 2024/25 eine Hub-Anbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main aufnehmen wird. Diese soll auch hochfrequent bedient werden. Das wirft zwangsläufig die Frage auf, ob Austrian Airlines den Rückzug aus dem dezentralen Bundesländer-Geschäft rückgängig macht. Wurde also die Strategie verworfen und hat man im Office Park 2 erkannt, dass mit gut zahlenden Geschäftsreisenden auf den Nonstop-Flügen ab den kleineren österreichischen Airports doch bestes Geld zu verdienen ist? Trestl: „Bundesländerstrategie wurde adaptiert“ „Ja und Nein“, meint dazu Chief Commercial Officer Michael Trestl, der darauf verweist, dass der vormalige Eigenbetrieb mit in den Bundesländern stationierten Flugzeugen und Personal nicht mehr wettbewerbsfähig gewesen wäre. Der Rückzug von den dezentralen Bundesländer-Strecken wäre richtig gewesen und man könne die nun adaptierte Strategie damit

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Die österreichische Luftfahrt erholt sich: Passagierzuwachs und Herausforderungen in 2024

Die österreichische Luftfahrtbranche zeigt sich 2024 weiterhin robust und wachstumsstark. Mit insgesamt 16,5 Millionen Passagieren an den sechs Verkehrsflughäfen des Landes im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete Österreich einen deutlichen Anstieg von 7,7 % gegenüber dem Vorjahr. Diese positive Entwicklung, fast auf dem Niveau des Rekordjahres 2019, verdeutlicht die wiedererwachte Reiselust der Bevölkerung. Besonders der Flughafen Wien profitierte von dieser Dynamik, doch auch die kleineren Flughäfen des Landes konnten teils erhebliche Zuwächse verzeichnen. Gleichzeitig stehen die Regionalflughäfen vor Herausforderungen wie Flugzeugknappheit und einer unterschiedlichen Entwicklung der Passagierzahlen. Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) unterstreicht die Bedeutung der Flughäfen als wichtige Wirtschafts- und Tourismustreiber. Im ersten Halbjahr 2024 wurden an den österreichischen Verkehrsflughäfen – Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz, Linz und Klagenfurt – insgesamt 16.478.576 Passagiere gezählt, was einem Zuwachs von 7,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders gefragt waren Flugreisen nach Deutschland, Spanien und Italien. Die Anzahl der Flugbewegungen im Linien- und Gelegenheitsverkehr stieg um 4,9 % auf 129.838 Starts und Landungen. Der Sitzladefaktor, also die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge, verbesserte sich auf 77,4 %, ein Plus von 0,6 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Auch das Frachtaufkommen zeigte eine positive Entwicklung und wuchs um 16,9 % auf 174.675 Tonnen. Der Flughafen Wien, als größter Drehkreuzflughafen Österreichs, verzeichnete mit 14.386.331 Passagieren einen Anstieg von 7,9 % gegenüber dem Vorjahr. Der Flughafen Salzburg konnte einen Zuwachs von 8,1 % auf 971.266 Flugreisende verzeichnen. Auch am Flughafen Graz gab es einen deutlichen Anstieg um 22,7 % auf 373.385 Passagiere. Die Flughäfen Innsbruck und Linz hingegen hatten

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Burgenland-Card inkludiert nun VOR-Verkehre

Erstmals können Übernachtungsgäste im Burgenland mit der Burgenland Card den öffentlichen Verkehr im gesamten Bundesland kostenlos nutzen. Dieses neue Angebot ermöglicht es Gästen, während ihres Aufenthalts alle Bus- und Bahnlinien im Burgenland kostenfrei zu nutzen, einschließlich des Burgenländischen Anruf-Sammeltaxis (BAST). Darüber hinaus bieten die Linien B2 und B1 mit der Burgenland Card eine kostenlose Fahrt bis nach Graz und zurück ins Südburgenland. Die Gastgeber können die Burgenland Card bereits vor der Anreise digital übermitteln, sodass Gäste die Karte schon für ihre Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen können. Dieses innovative Mobilitätsangebot soll nicht nur den Zugang zu vielfältigen Freizeitangeboten erleichtern, sondern auch den öffentlichen Nahverkehr fördern und zur Reduktion des Individualverkehrs beitragen. Verkehrslandesrat Heinrich Dorner hebt die Bedeutung dieser Initiative hervor: „Die Einführung der Burgenland Card und die damit verbundene kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wir durch regionale Zusammenarbeit die Mobilität im Burgenland nachhaltig verbessern können.“ Die Geschäftsführung der Verkehrsorganisation VOR, Karin Zipperer und Wolfgang Schroll, betont die revolutionäre Wirkung der Burgenland Card auf die regionale Mobilität. Gäste aus der Steiermark können beispielsweise klimafreundlich anreisen und das Südburgenland entdecken, was den nachhaltigen Tourismus fördert und die Mobilität im Land verbessert. Die Burgenland Card ist in rund 680 Partnerbetrieben im Burgenland kostenlos erhältlich und gilt für die Dauer des Aufenthalts. Sie bietet etwa 350 Gratis- und Bonusleistungen, darunter der Eintritt zu zahlreichen Badeseen, Freibädern, kulturellen Einrichtungen wie dem Schloss Esterházy und der Burg Forchtenstein sowie diverse Vergünstigungen in Thermen.

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Österreichs Flughäfen im Aufwind: Ein starkes erstes Quartal 2024

Die österreichische Luftfahrtbranche zeigt beeindruckende Erholungstendenzen und markiert einen wichtigen Meilenstein im ersten Quartal 2024. Mit rund 7,2 Millionen Passagieren, was einem Anstieg von 10,4% im Vergleich zum Vorjahr entspricht, verzeichnen die sechs österreichischen Verkehrsflughäfen ein bemerkenswertes Wachstum. Besonders erfreulich ist, dass die Auslastung der Flüge steigt und das Luftfrachtaufkommen bereits über dem Niveau von 2019 liegt, einem Jahr vor der COVID-19-Pandemie. Laut Julian Jäger, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) und Vorstand der Flughafen Wien AG, unterstreicht das starke Passagierwachstum die wichtige Rolle der österreichischen Verkehrsflughäfen für die Tourismus- und Wirtschaftsregionen des Landes. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge stieg auf 75,4%, eine Verbesserung um 1,7 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Quartal 2023. Diese Zahlen verdeutlichen den hohen Bedarf an Flugreisen und die Effizienzsteigerungen im operativen Betrieb. Entwicklung der Passagierzahlen an den Flughäfen Der Flughafen Wien bleibt das Herzstück des österreichischen Luftverkehrs und verzeichnete mit 5.910.251 Passagieren einen Anstieg von 11% gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch die Regionalflughäfen zeigen positive Trends: Der Flughafen Salzburg registrierte ein Wachstum von 3,9% auf 613.149 Passagiere, während der Flughafen Innsbruck mit 526.716 Passagieren einen Zuwachs von 9,6% verbuchte. Besonders stark wuchs der Flughafen Graz mit einem Anstieg von 36,5% auf 149.642 Passagiere. Der Flughafen Linz verzeichnete einen moderaten Anstieg von 5,7% auf 20.703 Passagiere. Einzig der Flughafen Klagenfurt musste aufgrund zuvor angekündigter Streckeneinstellungen einen Rückgang von 42,3% auf 17.327 Passagiere hinnehmen. Zunahme der Flugbewegungen Die Flugbewegungen haben an den meisten österreichischen Flughäfen zugenommen. Am Flughafen Wien stieg die Zahl der Starts und Landungen um 6,5% auf

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Eurowings fliegt Steiermark-Herz durch Europa

Ein Airbus A319 von Eurowings wird ab sofort als fliegender Botschafter für die österreichische Region Steiermark eingesetzt. Das Flugzeug ist mit einem grünen Herz und der Aufschrift „Steiermark“ versehen und soll sowohl für die Urlaubsregion als auch für den Wirtschaftsstandort Graz werben. Seit Mai letzten Jahres hat Eurowings neben Salzburg eine zweite österreichische Basis in Graz eröffnet und dort ein Flugzeug dauerhaft stationiert. Diese Initiative verstärkt die erfolgreiche Partnerschaft mit Steiermark Tourismus und dem Flughafen Graz und soll die Bekanntheit der Region an allen Eurowings-Destinationen erhöhen. Am 13. Mai 2024 wurde der „Herz-Flieger“ in Graz offiziell begrüßt. Zu den Teilnehmern des Empfangs gehörten Stefan Beveridge, Eurowings Europe Managing Director, Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafens Graz, Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl sowie Michael Feiertag und Jürgen Löschnig, beide Geschäftsführer von Steiermark Tourismus und Flughafen Graz. Mit dieser Kampagne möchte Eurowings die Attraktivität der Steiermark als Reiseziel und Wirtschaftsstandort europaweit hervorheben und mehr Touristen in die Region locken.

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FH-Joanneum-Studenten erfolgreich in den USA

Die Studierenden der Luftfahrt an der FH Joanneum in Graz haben beim Design-Build-Fly-Wettbewerb des American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA) in den USA einen beeindruckenden Erfolg erzielt. Mit ihrem selbst entwickelten Modellflugzeug namens „Bergfink“ landeten sie auf dem fünften Platz und wurden damit zum besten internationalen Team des Wettbewerbs. Dies war bereits der zehnte Antritt von joanneum Aeronautics bei diesem renommierten internationalen Wettbewerb. Das diesjährige Thema des DBF-Wettbewerbs forderte die Teilnehmer heraus, ein Flugzeug zu entwerfen, das sowohl als Stadttaxi für Passagiere als auch als Krankentransporter fungieren kann und zudem die Fähigkeit besitzt, seine Spannweite in der Parkposition zu halbieren. Mit ihrem Carbon-Wettbewerbsflieger „Bergfink“ überzeugte das Team der FH Joanneum die Jury und landete auf dem fünften Platz unter insgesamt 107 teilnehmenden Teams. Selbst widrige Wetterbedingungen am dritten Tag des Wettbewerbs konnten das Team nicht aufhalten. „Trotz besonders windiger Wetterverhältnisse am dritten Tag bewältigte unser Pilot Samuel die Herausforderungen mit Bravour“, berichtet Karoline Zeininger, Teammitglied von joanneum Aeronautics aus den USA. Sie betonte außerdem, dass die erlernten Kenntnisse aus dem Luftfahrtstudium erfolgreich in die Praxis umgesetzt wurden. Der DBF-Wettbewerb des AIAA findet jährlich statt, und das Team der joanneum Aeronautics nimmt seit seiner Gründung in der Saison 2014/15 jedes Jahr daran teil.

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Flughafen Graz: 300 Teilnehmer bei traditionellem Branchentreff

Auch in diesem Jahr versammelte sich eine Vielzahl von Fachleuten der Reisebranche auf dem Flughafen Graz zum alljährlichen Branchen-Treff. Gemeinsam mit mehr als 20 Partnern aus der Luftfahrt- und Tourismusindustrie widmete sich der Flughafen Graz dem Austausch und der Zusammenarbeit in der Branche. Moderator Armin Assinger verlieh der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre, die an die beliebte Fernsehshow „Millionenshow“ erinnerte. Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafens Graz, freute sich über die rege Teilnahme nicht nur von Reisebüromitarbeiter:innen aus der Steiermark, sondern auch aus Kärnten und Slowenien: „Die Vielfalt der Teilnehmenden zeigt, dass unser Branchen-Treff als wichtige Plattform geschätzt wird. Es bietet unseren Partnern die Möglichkeit, unsere Zusammenarbeit zu stärken und den Sommerflugplan mit all seinen Details zu präsentieren.“ Armin Assinger führte humorvoll durch den Abend, der mit einer speziellen Fragerunde rund um das Thema Reisen glänzte. Die musikalische Begleitung lieferte die Forum Jazzband, während Jürgen Kahl und sein Team von Lagardère die Gäste auf eine kulinarische Reise mitnahmen. Der Branchen-Treff am Flughafen Graz bleibt somit ein bedeutender Treffpunkt für die Reisebranche im Süden Österreichs, der den Austausch und die Kooperation fördert.

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Steirischer Tour Operator legt Fußball-EM-Reisen auf

Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft, die in Kürze in Deutschland über die Bühne gehen wird, legt der in der Steiermark ansässige Tour Operator Fanreisen24 einige Pauschalreisen auf. Die zwei- bis viertägigen Flugpauschalreisen mit Abflug ab Graz und Wien inkludieren neben dem Hotelzimmer in zentraler City Lage auch eine Stadtrundfahrt. Für Fans die noch keine EM-Tickets haben bzw. bei der UEFA-Lotterie leer ausgegangen sind ist Fanreisen24 behilflich über den Zweitmarkt Tickets zu vermitteln. Neben den Spielen der österreichischen Nationalmannschaft organisieren die Fußball-Profis aus der Steiermark auch Reisen zu allen weiteren EM-Spielen bis hin zum Finale.

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Steiermark mit zahlreichen Attraktionen im Sommer 2024

Das Grüne Herz bereist man im kommenden Sommer am besten von A wie Ausseerland bis T wie Thermen- und Vulkanland. Die Themen sind unglaublich breit: Von der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024 über 950 Jahre Benediktinerstift Admont mit der weltgrößten Klosterbibliothek im Nationalpark Gesäuse über Formel 1 Grand Prix, Moto GP oder Airpower im Murtal bis hin zur neuen Dachstein-Bergstation als „Energiekristall“ am höchsten Berg der Steiermark. Das Thermen- und Vulkanland ist 2024 beliebteste Golfdestination in Österreich und Bewegungshungrige können von alpin bis südlich-hügelig perfekt radeln und wandern, immer gestärkt durch beste Kulinarik – von „Almkulinarik by Richard Rauch“ bis hin zum Picknick im Weingarten. Noch nie stand die Kulinarik stärker im Mittelpunkt, noch nie war die Bewerbung für das Grüne Herz größer als in diesem Jahr. Steiermark-Straßenbahnen in Prag, Budapest, Warschau, Amsterdam und Wien, digitale Brandings bei Großveranstaltungen in Deutschland neben vielen digitalen Außenauftritten von Polen über Tschechien bis zur Fassadenwerbung in Wien, viele Podcaster-, Influencer- und Streamingplattform-Kooperationen, internationale Print-, Radio- und TV-Präsenz, Guerilla-Marketingaktionen in den Niederlanden, Steiermark-Auftritt in Italien, Wirtschaftskooperationen mit z. B. einer Modemarke in Ungarn, und vieles mehr: Das sind nur einige Beispiele für den größten nationalen und internationalen Auftritt, den die Steiermark auf sieben Märkten je umsetzte, um das Grüne Herz ins Rampenlicht und damit in die engere Urlaubswahlentscheidung zu bringen. Zusätzlich dazu wird noch eine eigene Sommerkampagne gemeinsam mit allen Erlebnisregionen ausgespielt, die ebenfalls ganz stark die kulinarische Seite der Steiermark betont, um die Aufmerksamkeit aufs Grüne Herz zu lenken. Steirische Beherbergungs-Betriebe wird

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Hohe Nachfrage: 100 zusätzliche Plätze für Grazer Airportlauf

Am 13. Juni 2024 geht am Grazer Flughafen wieder der traditionelle Airportlauf über die Bühne. Aufgrund der hohen Nachfrage haben die Veranstalter beschlossen, dass 100 zusätzliche Startplätze freigegeben werden. „Aufgrund der großen Nachfrage haben wir uns gemeinsam mit dem Veranstalter HIKIMUIS dazu entschlossen, den Airport Run noch einmal um 100 Startplätze aufzustocken“, erklären Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, die Geschäftsführer des Flughafen Graz. „So können sich noch mehr Läufer über ihre Teilnahme an diesem in der Steiermark einzigartigen Lauf freuen und gleichzeitig die karitative Plattform Dank Dir, an die das gesamte Startgeld weitergereicht wird, unterstützen.“ Veranstaltet wird der Graz Airport Run auch in diesem Jahr von der HIKIMUS Event & Werbeagentur, Medienpartner ist die Woche Steiermark. Programm:

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