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Notlandung einer Swiss-Maschine in Graz: Crew-Mitglied weiterhin in kritischem Zustand

Am Abend des 23. Dezember 2024 sorgte ein schwerer Zwischenfall an Bord eines Airbus A220-300 der Swiss International Air Lines für Aufsehen. Während des Fluges LX1887 von Bukarest nach Zürich kam es zu einem Triebwerksproblem, das Rauch in der Kabine und im Cockpit verursachte. Die Crew reagierte umgehend und leitete eine Notlandung am Flughafen Graz ein, die trotz der widrigen Umstände reibungslos verlief. Nach der erfolgreichen Landung wurden alle 74 Passagiere sowie die fünf Besatzungsmitglieder evakuiert. Die Insassen verließen die Maschine über Notrutschen, wie es in solchen Situationen vorgeschrieben ist. Zwölf Passagiere wurden zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht und konnten dieses inzwischen wieder verlassen. Für die Crew verlief der Vorfall jedoch weniger glimpflich: Ein Kabinenmitarbeiter wurde aufgrund seiner kritischen Verfassung auf die Intensivstation eingeliefert. Die Swiss teilte mit, daß der Gesundheitszustand dieses Crew-Mitglieds weiterhin Sorge bereite. Details über die genauen Verletzungen wurden aus Respekt vor der Privatsphäre der betroffenen Person nicht veröffentlicht. Berichten zufolge handelt es sich jedoch um Auswirkungen der Rauchinhalation, die während des Vorfalls in der Kabine aufgetreten ist. Belastung der Crew unter extremen Bedingungen Der Vorfall zeigt erneut, unter welchem physischen und psychischen Druck Flugzeugbesatzungen während einer Notlage stehen. Die Crew eines Flugzeuges trägt in solchen Situationen nicht nur die Verantwortung für die Sicherheit der Passagiere, sondern setzt häufig auch ihre eigene Gesundheit aufs Spiel. Besonders das betroffene Crew-Mitglied, das nun auf der Intensivstation behandelt wird, stellt ein Beispiel für den hohen Einsatz dar, den Flugbegleiter bei der Bewältigung von Krisen leisten. Flugzeugtyp und frühere Probleme

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Eurowings erweitert Sommerflugplan 2025 – Neue Strecken und eine Streichung

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat ihren Sommerflugplan 2025 um vier neue Charterverbindungen ergänzt und gleichzeitig eine bestehende Strecke gestrichen. Ab Mai 2025 wird die Airline einmal wöchentlich von Düsseldorf nach Genua fliegen, ebenso wird eine wöchentliche Verbindung von Nürnberg nach Malaga eingerichtet. Beide Strecken werden mit einem Airbus A320 bedient. Darüber hinaus wird Eurowings eine neue Verbindung zwischen Graz und Heraklion in Griechenland vom 26. Mai bis zum 6. Oktober 2025 anbieten. Eine weitere Strecke führt von Salzburg nach Calvi auf Korsika ab dem 27. April 2025. Für diese Routen setzt Eurowings einen Airbus A319 ein. Hingegen entfällt die geplante Strecke von Köln/Bonn nach Santiago de Compostela, die ursprünglich ab Mai 2025 angeboten werden sollte. Über die Neuaufnahmen berichtete zunächst Aeroroutes.com.

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Österreich: Passagierzahlen und Luftfracht übertreffen Erwartungen

Die heimische Luftfahrtbranche setzt ihren Wachstumskurs im Jahr 2024 ungebremst fort. In den ersten neun Monaten des Jahres wurden an den sechs österreichischen Verkehrsflughäfen insgesamt rund 27,2 Millionen Passagiere gezählt – ein Anstieg von 6,9 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders erfreulich ist, daß nicht nur die Zahl der Fluggäste wächst, sondern auch die Auslastung der Flüge und das Luftfrachtaufkommen deutlich zunehmen. Damit zeigt sich die österreichische Luftfahrtbranche weiterhin erholt und auf einem soliden Weg, die Vorkrisenniveaus zu übertreffen. Flughäfen als regionale Wirtschaftsmotoren Die Flughäfen spielen eine zentrale Rolle als Knotenpunkte im internationalen Verkehr und sind entscheidende Wirtschaftsfaktoren für die umliegenden Regionen. Wie Mag. Julian Jäger, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) und Vorstand der Flughafen Wien AG, betont, sei besonders die hohe Konnektivität der Drehkreuze von großer Bedeutung. Diese ermögliche es den größeren Flughäfen, schneller zu wachsen als die kleineren Regionalflughäfen. Dennoch sieht Jäger dringenden Handlungsbedarf, um auch die Regionalflughäfen zu stärken. Diese Flughäfen fungieren nicht nur als Jobmotoren, sondern tragen erheblich zur Wertschöpfung in ihren jeweiligen Wirtschafts- und Tourismusregionen bei. Eine politische Kurskorrektur sei daher notwendig, um diese regionalen Standorte langfristig zu sichern und deren Bedeutung für das heimische Verkehrssystem zu festigen. Passagierzahlen steigen, Regionalflughäfen in der Krise Trotz des allgemeinen Wachstums zeigen sich die Passagierentwicklungen an den einzelnen Standorten recht unterschiedlich. Während der Flughafen Wien mit einem Plus von 7,2 % auf 24,1 Millionen Passagiere weiterhin der klare Spitzenreiter ist, verzeichneten kleinere Flughäfen wie Linz (-22,6 %) und Klagenfurt (-14,3 %) deutliche Rückgänge. Besonders der Flughafen Linz hat

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„Flashdance – Das Musical“ begeistert erneut Deutschland und Österreich

Mit der Rückkehr des legendären Musicals „Flashdance“ nach Deutschland und Österreich wird die Tanzleidenschaft der 1980er Jahre wieder lebendig. Der 1983 erschienene Film „Flashdance“ prägte nicht nur eine ganze Generation, sondern setzte auch modische und musikalische Akzente, die bis heute in der Popkultur nachhallen. Nun bringt die Neuinterpretation des Kultfilms diese einzigartige Mischung aus Tanz, Musik und Mode zurück auf die Bühne und begeistert erneut das Publikum. Ab Herbst 2024 tourt „Flashdance – Das Musical“ durch verschiedene Städte in Deutschland und Österreich, darunter Bregenz, Graz, Wien und Linz. Der Siegeszug eines Films, der die Popkultur prägte Der Originalfilm „Flashdance“ war nicht nur ein Kinoerfolg, sondern entwickelte sich schnell zu einem kulturellen Phänomen. Besonders der Soundtrack, der Hits wie „Flashdance – What a Feeling“ und „Maniac“ hervorbrachte, prägte die musikalische Landschaft der 80er Jahre. Irene Cara, die Sängerin des Titeltracks, gewann mit „What a Feeling“ sowohl den Oscar als auch den Grammy, was den Song endgültig zum zeitlosen Klassiker machte. Auch andere Lieder des Films, darunter „Gloria“ und „I Love Rock & Roll“, erlangten internationalen Ruhm und sind bis heute in Radioprogrammen weltweit zu hören. Doch „Flashdance“ war mehr als nur Musik. Der Film brachte eine ikonische Ästhetik mit sich, die bis heute in Modekollektionen nachwirkt. Besonders der lässig über die Schulter hängende Sweater, den die Hauptfigur Alex Owens trägt, wurde zum Markenzeichen einer neuen Generation. Diese Mode, gepaart mit der pulsierenden Energie der Tanzszenen, fängt das Lebensgefühl der 80er Jahre perfekt ein und machte „Flashdance“ zu einem bleibenden Symbol für

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Verkehrsgeschehen in Österreich: Ruhiges Wochenende mit Ausnahmen

Am kommenden Wochenende wird das Verkehrsgeschehen auf den Straßen in Österreich überwiegend ruhig verlaufen. Es gibt jedoch drei bedeutende Ausnahmen, die für längere Verzögerungen und Staus sorgen könnten: der „Caravan Salon“ in Wels, das „Grazer Fußball-Derby“ und die „Tischtennis-EM“ in Linz. Der „Caravan Salon Austria“ findet vom 16. bis 20. Oktober 2024 auf dem Messegelände in Wels statt und wird voraussichtlich über 45.000 Besucher anziehen. Rund 230 Aussteller präsentieren Angebote zu Reisemobilen, Caravans und Campingplätzen. Verkehrsbehörden rechnen vor allem am Samstag und Sonntag mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rund um das Messegelände, wenngleich ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sein sollten. Das „Grazer Fußball-Derby“ zwischen dem SK Sturm und dem GAK findet am Samstag, den 19. Oktober 2024, um 17 Uhr statt. Mit etwa 16.000 erwarteten Zuschauern wird es in der Umgebung der Merkur Arena zu Staus und Verzögerungen kommen. Fans wird geraten, die Straßenbahnlinie 4 zu nutzen oder auf Parkgaragen auszuweichen, um Probleme beim Parken zu vermeiden. Parallel dazu wird die Tischtennis-EM in der TIPS-Arena in Linz ausgetragen, die ebenfalls ein großes Publikum anzieht. Auch hier sind vereinzelte Verzögerungen im Straßenverkehr möglich, insbesondere am Wochenende. Besucher werden ermutigt, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, um Staus zu vermeiden.

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Paul Panzer und die „Apaulkalypse“: Ein humorvoller Blick auf den Weltuntergang

Im Winter 2025 ist es soweit: Der beliebte deutsche Komiker Paul Panzer, alias Dieter Tappert, bringt sein neues Live-Programm „Apaulkalypse“ nach Österreich. In Städten wie Wien, Linz, Innsbruck, Graz und Salzburg wird er seine Fans mit auf eine Reise an das „Ende aller Tage“ nehmen. Paul Panzer, bekannt für seine pointierten Betrachtungen der menschlichen Schwächen und Abgründe, widmet sich in seinem neuesten Programm der humoristischen Aufarbeitung eines Themas, das auf den ersten Blick düster erscheinen mag – dem Weltuntergang. Doch wie so oft, gelingt es ihm, selbst aus den größten Katastrophen Anlass zum Lachen zu machen. Ein Komiker mit Kultstatus Paul Panzer ist längst eine Institution in der deutschsprachigen Comedy-Szene. Der Mann hinter der Figur, Dieter Tappert, wuchs im nordrhein-westfälischen Nörvenich auf und hat sich über die Jahre hinweg als einer der erfolgreichsten Comedians etabliert. Seine Karriere begann in den 1990er Jahren beim Radio, wo er erstmals die Figur des Paul Panzer entwickelte. Mit seinem unverwechselbaren Sprachfehler – das „s“ wird wie „tz“ ausgesprochen – und den skurrilen, naiven Fragen, eroberte er schnell die Herzen der Hörer. Besonders beliebt wurden seine Scherzanrufe, in denen er seine Opfer auf humorvolle Weise zur Verzweiflung brachte. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Paul Panzer von einer reinen Radiofigur zu einem Bühnenphänomen. Mit charakteristischer Hornbrille, Blümchenhemd und Hosenträgern ausgestattet, brachte er das Publikum bei Live-Auftritten zum Lachen. Seine Shows sind eine Mischung aus absurdem Humor, scharfer Gesellschaftskritik und liebevoller Betrachtung menschlicher Eigenheiten. Dieser Mix hat ihm eine große Fangemeinde eingebracht und ihm unter anderem

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Getränkepreise in Grazer Lokalen erneut stark gestiegen

Die Getränkepreise in Grazer Lokalen sind erneut deutlich gestiegen, und zwar über die allgemeine Inflationsrate hinaus. Eine aktuelle Untersuchung der Arbeiterkammer zeigt, dass die Preise für Kaffee, Bier, Wein und Säfte im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um 4,5 Prozent erhöht wurden. Dies übertrifft die Inflation von drei Prozent im gleichen Zeitraum. Schon im Vorjahr lag der Preisanstieg bei elf Prozent, während die Inflation sieben Prozent betrug. Die Preisunterschiede zwischen den Lokalen sind teils erheblich. Ein kleines Bier kann je nach Lokal zwischen 4,60 Euro und 5,40 Euro kosten. Ähnliche Unterschiede gibt es bei anderen Getränken wie Spritzern und Fruchtsäften. Insgesamt wurden 28 Lokale mit rund 420 Einzeldaten untersucht. Besonders stark gestiegen sind die Preise für Sodawasser, das in einigen Fällen bis zu 11,1 Prozent teurer wurde.

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Radisson Hotel Group eröffnet erstes Radisson-Hotel in Österreich

Die Radisson Hotel Group hat in Graz ihr erstes Hotel der gehobenen Marke Radisson in Österreich eröffnet. Das neu errichtete Radisson Hotel Graz, das mit 232 Zimmern das größte Hotel der Stadt ist, befindet sich in zentraler Lage am Hauptbahnhof. Das Hotel zeichnet sich durch skandinavisch inspiriertes Design aus und bietet moderne Annehmlichkeiten wie USB-Anschlüsse, Fernseher mit Streaming-Funktion und kostenloses WLAN. Neben Zimmern mit Blick auf den Innenhof und Premiumzimmern bietet das Hotel auch Tagungsräume und das Restaurant Balaustine unter einem Glasdach.

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Eurowings reduziert Hamburg-Graz

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Winterflugplan 2024/25 seltener zwischen Hamburg und Graz fliegen. Derzeit bietet der Carrier auf dieser Route bis zu vier Umläufe pro Woche an. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 23/25 reduziert Eurowings die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf zwei. Momentan ist geplant, dass im Sommer 2024 wieder viermal pro Woche geflogen werden soll.

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Novapark: Grazer Flugzeug-Restaurant hat zugesperrt

Das Dach des Novapark Hotels in Graz bietet ein außergewöhnliches Highlight: Zwei Flugzeuge, die zu einer Bar und einem Restaurant umgebaut wurden. Diese einzigartige Attraktion zieht seit ihrer Eröffnung vor fünf Jahren zahlreiche Besucher an. Doch nun steht das beliebte Flugzeug-Restaurant vor einer bedeutenden Änderung: Der reguläre Betrieb wird eingestellt. Nur noch bis Ende Juli 2024 konnten Gäste dort speisen, danach öffnet das Restaurant ausschließlich auf Anfrage für Feiern und Veranstaltungen. Die Flugzeuge, eine Iljuschin IL 62 und eine Boeing 727-200, wurden im Jahr 2018 spektakulär auf das Dach des Hotels gehievt und seitdem als Bar und Restaurant genutzt. Das Restaurant in der Boeing 727-200 ist besonders bemerkenswert, da es nach eigenen Angaben das weltweit einzige seiner Art ist, das in 22 Metern Höhe betrieben wird. Das Ambiente des im Original belassenen Flugzeugs, die VIP-Sitzplätze und die angeschlossene Küche bieten den Gästen ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis, das weit über das übliche Flugzeugessen hinausgeht. Änderung des Konzepts ab August 2024 Mit dem 31. Juli 2024 endete der reguläre Restaurantbetrieb im Flugzeug. Ab August wird das Restaurant nur noch auf Anfrage für besondere Anlässe wie Feiern und Veranstaltungen geöffnet. Diese Entscheidung kommt nicht überraschend, da das Restaurant zuletzt nur noch an Freitagen und Samstagen geöffnet hatte. Ein Facebook-Posting des Hotels lud die Gäste ein, die verbleibenden Öffnungszeiten zu nutzen und noch einmal das besondere Flair des Flugzeug-Restaurants zu genießen. Während das Restaurant seinen regulären Betrieb einstellt, bleibt die Fliegerbar in der Iljuschin IL 62 weiterhin geöffnet. Diese Bar im Stil der 80er-Jahre

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