Japan

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Japan lockert Einreise für Geboosterte

Japan erleichtert die pandemiebedingt strengen Einreiserichtlinien für Geboosterte, also Reisende mit dreifacher Corona-Impfung. Diese müssen ab dem 7. September keinen PCR-Test mehr vor der Einreise nach Japan absolvieren. Touristen mit drei Impfdosen eines in Japan anerkannten Vakzins gegen das Coronavirus benötigen ab dem 7. September keinen Testnachweis mehr, um in das asiatische Land einreisen zu dürfen. Bislang muss ein negatives PCR-Testergebnis vorgewiesen werden, dessen Probeentnahme höchstens 72 Stunden vor der Abreise durchgeführt wurde. Personen, die noch keine Booster-Impfung erhalten haben, unterliegen weiterhin der Testpflicht. Eine Quarantäneanordnung besteht nicht. Der japanische Premierminister kündigte zudem an, dass sobald wie möglich wieder mehr Menschen nach Japan einreisen dürften – aktuell gibt es eine Obergrenze von 20.000 Einreisenden am Tag. Unbestätigten Medieninformationen nach könnte diese ab September auf 50.000 Personen täglich aufgestockt werden. Das berichtet Check 24. Nach der Schließung der Grenzen Anfang April 2020 hatte Japan erst zwei Jahre später, am 9. April 2022, das generelle Einreiseverbot wieder aufgehoben. Touristische Einreisen sind allerdings erst seit dem 10. Juni wieder gestattet. Eingereist werden darf dabei ausschließlich im Rahmen organisierter Gruppentouren. Diese müssen über ein in Japan ansässiges und bei den japanischen Behörden registriertes Reisebüro erfolgen. Individualreisen sind nach wie vor untersagt, das wird sich voraussichtlich auch ab September nicht ändern.

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Japanische ANA kehrt in die Gewinnzone zurück

Die japanische Airline kehrt nach zehn Quartalen Verlust wieder in die Gewinnzone zurück: Bei einem um 76 Prozent auf umgerechnet etwa 2,5 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz meldet das börsennotierte Unternehmen heute praktisch eine schwarze Null für das zurückliegende erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres. In der Luftfahrtbranche erholt sich die Passagiernachfrage aktuell sehr schnell. Bei Betriebskosten von 2,54 Milliarden Euro erreicht ANA einen Nettogewinn von umgerechnet etwa 7,23 Millionen Euro nach einem Minus von knapp 370 Millionen Euro für das Vergleichsquartal im Vorjahr. „Wir freuen uns sehr über die Ergebnisse des ersten Quartals, die wir der gestiegenen Passagiernachfrage nach Inlands- und Auslandsreisen sowie höheren Einnahmen in allen unseren Geschäftssegmenten zu verdanken haben“, so Kimihiro Nakahori, Executive Vice President und CFO der ANA Gruppe. „Dies ist das Ergebnis der engagierten Bemühungen des globalen ANA-Teams und trägt dazu bei, dass wir auch in diesem herausfordernden Geschäftsumfeld die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen können.“ Im Frachtgeschäft war das auf den internationalen Strecken transportierte Volumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufig, was auf die Streichung von Flügen auf Europa-Routen aufgrund des Konflikts in der Ukraine und auf einen Nachfragerückgang bei Gütern wie Automobilteilen zurückzuführen sei, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. Im Low Cost Sektor, in dem die Gruppe durch den Betrieb von Peach Aviation aktiv ist, stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr um das 3,4-fache.Der Umsatz übertraf das Vorjahr mit einem Plus von fast 300 Prozent auf ungefähr 112 Millionen Euro bei weitem. Peach Aviation beförderte im Quartal etwa 1,7 Millionen Fluggäste. Insgesamt hält die ANA Holding weiterhin an ihrer konsolidierten Finanzprognose von

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Tel Aviv: El Al plant Nonstop-Flüge nach Melbourne und Tokio

Über Jahrzehnte hinweg war der Luftraum von Saudi-Arabien für Fluggesellschaften aus Israel tabu. Das änderte sich vor einigen Wochen, so dass beispielsweise El Al keine langen Umwege mehr fliegen muss. Nun denkt man über Nonstopflüge nach Melbourne und Tokio nach. Bedingt dadurch, dass beispielsweise El Al nun den Luftraum von Saudi-Arabien nutzen darf, entfallen zuvor praktizierte Umwege. Für den Carrier eröffnet das neue Möglichkeiten, die man ergreifen möchte. Ab der Homebase Tel Aviv will man Melbourne und Tokio aufnehmen, jedoch wurden noch keine konkreten Termine für die Erstflüge genannt. Rein theoretisch hätte man diese beiden Ziele auch schon vor der Aufhebung des Flugverbots im Luftraum von Saudi-Arabien anbieten können, jedoch vertrat man bei El Al die Ansicht, dass diese aufgrund der notwendigen Umwege unwirtschaftlich gewesen wären. Firmenchefin Dina Ben Tal Ganancia kündigte nun an, dass man Nonstop-Flüge nach Melbourne und Tokio aufnehmen möchte. Die Managerin sieht auch Potential zahlreiche Umsteiger, beispielsweise aus Europa, über Tel Aviv nach Japan und Australien befördern zu können. Derzeit laufen die Planungen für die Aufnahme der beiden Routen, jedoch stehen noch keine Termine für die Erstflüge fest.

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Japan: Zipair serviert Mahlzeiten mit Pulver aus Grillen

Die japanische Billigfluggesellschaft Zipair bietet ab sofort auch Mahlzeiten mit Insektenpulver an. Diese sind im Rahmen von Pre-Order-Meals erhältlich. Dabei handelt es sich um anderen um Zweifleckgrillen, die in manchen Teilen von Asien als Delikatesse gelten. Für Europäer sind Mahlzeiten, die Insekten enthalten, durchaus ungewöhnlich. In Asien hingegen zählen manche Arten zur regulären Speisekarte. Manche gelten gar als Delikatesse. Zipair bietet nun auch Mahlzeiten, die aus Insektenpulver zubereitet wurden bzw. mit diesem bestreut sind, an. Interessanterweise bewirbt der Billigflieger die beiden neuen Grillenmahlzeiten mit Umweltschutz. Dabei argumentiert man unter anderem mit dem hohen Nährwert und dem Verzicht auf konventionelle Massentierhaltung. Die beiden Gerichte, die gemahlenes Grillenpulver (oder Grylluspulver) enthalten, sind der Chili-Burger mit Tomate und die Pasta Pescatore. Laut Zipair ist das Gryllus-Pulver in den Brötchen, dem Patty und der würzigen Tomatensoße des Burgers enthalten. Bei der Pasta-Option werden Weichschalenkrebse, Tintenfisch und Muscheln in einer Tomatensoße mit Gryllus-Pulver gekocht.

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Japan: Start-Up Feel Air ordert bei ATR 36 Flugzeuge

Die japanische Feel Air Holding hat im Rahmen der Farnborough Air Show eine Absichtserklärung über den Erwerb von 36 Maschinen der Typen ATR42 und ATR72 unterschrieben. Man plant im Jahr 2004 unter der Marke Feel Air East an den Start zu gehen. Die vorläufige Bestellung umfasst auch das stol-fähige Muster ATR42-600S. Man will mit den Turbopropflugzeugen neue Strecken innerhalb Japans erschließen. Die Bestellung der besonderen Variante der ATR42 deutet darauf hin, dass man auch kleinere Airports mit kurzen Pisten ins Auge gefasst hat. „In den kommenden Jahren wird Feel Air Holdings mindestens fünf regionale Fluggesellschaften gründen, deren Flotte letztlich 36 ATR-Flugzeuge umfassen wird“, sagte Hideki Ide, Chief Executive Officer von Feel Air Holdings, in einer Erklärung. „Unser grundlegendes Ziel ist es, die regionale Luftverkehrsmobilität in Japan zu verbessern, indem wir lokale Ziele, die derzeit nicht angeflogen werden, miteinander verbinden und so eine stärkere Verbindung zwischen regionalen Unternehmen und Menschen schaffen, neue Märkte erschließen und die lokale Wirtschaft bereichern. ATR-Flugzeuge spielen eine wesentliche Rolle in unserer Geschäftsstrategie, da sie die ideale Größe für solche regionalen Operationen haben und eine außergewöhnliche Betriebseffizienz aufweisen.“

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Japan: ANA bestellt 30 Boeing 737-Max-8

Die japanische All Nippon Airways investiert in neue Frachtflugzeuge und bestellt beim US-amerikanischen Hersteller Boeing 30 B737-Max-8-Jets fest. Auch wurden zwei B777-9-Orders in B777-8F-Frachter umgewandelt. Bei der Bestellung der Boeing 777 handelt es sich um Orders, die bereits im März 2014 angekündigt worden waren. Zwei Flugzeuge aus dieser Bestellung werden in der Frachtversion ausgeliefert, 18 weitere Orders für die 777-9 als Passagierjets bleiben bestehen. Die Auslieferung ist ab dem Geschäftsjahr 2028 geplant. Die Boeing 777-8F ist ein hochmodernes Frachtflugzeug, das über die größte Frachtkapazität unter allen zweistrahligen Flugzeugen verfügt. Durch einen geringeren Treibstoffverbrauch pro Tonne verursacht es weniger CO2-Emissionen und geringere Betriebskosten. Der Kaufvertrag über die Festbestellung von 30 Boeing 737 Max 8 löst eine feste Vereinbarung über den Kauf von 20 Flugzeugen und die Option auf 10 weitere aus dem Jahr 2019 ab. Die Einflottung der Flugzeuge soll im Geschäftsjahr 2025 beginnen. Der Betrieb der Boeing 737 Max 8war aufgrund von zwei Unfällen weltweit für knapp zwei Jahre ausgesetzt worden. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA genehmigte die Wiederaufnahme des Betriebs im November 2020 mit Systemänderungen. Die Genehmigung erfolgte nach der genauen Untersuchung der Ursache für die Unfälle und einer Überprüfung der Schulungsmethoden für die Besatzungen.

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Zipair tilgt das „Z“ von den Leitwerken

Die japanische Billigfluggesellschaft Zipair wird das sich momentan auf den Leitwerken der Flugzeuge befindliche „Z“ entfernen. Das Unternehmen erklärte, dass diese Veränderung zügig vorgenommen werden soll. Die Tochtergesellschaft von Japan Airlines reagiert damit auf den Umstand, dass Russland im Zuge des kriegerischen Überfalls gegen die Ukraine den Buchstaben „Z“ als Erkennungs- und Propagandazeichen verwendet. Bereits vor Zipair haben sich andere Unternehmen, bei denen vor dem Krieg das „Z“ im Unternehmenslogo eine Rolle spielte, dieses entfernt. Der Billigflieger setzt derzeit vier Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-8 ein. Aufgrund der Coronapandemie ging man später als ursprünglich angekündigt an den Start. Japan Airlines will mit Zipair zusätzliche Kundengruppen ansprechen und neue Märkte erschließen.

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Unter strengen Auflagen: Japan lässt wieder Touristengruppen einreisen

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie hat sich Japan weitgehend von Touristen abgeschottet. Seit 3. Juni 2022 ist ein erster Lockerungsschritt in Kraft getreten. Geführte Reisegruppen dürfen nun wieder unter strengen Auflagen einreisen. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests ist nicht ausreichend, denn Teilnehmer von Reisegruppen müssen weiters eine Krankenversicherung nachweisen, die im Covid-Erkrankungen auf dem Gebiet von Japan abdeckt. Darüber hinaus ist das Tragen von Masken durchgehend notwendig und auch eine entsprechende Erklärung, dass dies akzeptiert wird, ist zu unterschreiben. Individuelle Ausgänge sind nicht vorgesehen. Die Richtlinien des japanischen Tourismusministeriums sehen vor, dass die Gruppen durchgehend von einem Reiseleiter begleitet werden müssen. Weiters haben diese dafür zu sorgen, dass Räume bzw. Orte mit hoher Menschenfrequenz gemieden werden und die japanischen Abstandsregeln eigenhalten werden.

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Japan lässt Reisegruppen wieder ins Land

Japan lässt Touristen wieder ins Land: allerdings nur, wenn es sich um eine Gruppenreise handelt. Das kündigte Japans Premierminister Fumio Kishida in einer Rede an. Das Land hatte kürzlich in einer Testphase Reisende aus vier Ländern – Australien, Thailand, Singapur und USA – für vorab gebuchte Touren wieder einreisen lassen. Ab dem 10. Juni soll eine Einreise auch für rund 100 weitere Nationen wieder möglich sein, wie das Schweizer Reiseportal About Travel berichtet. Im Juni werde auch die tägliche Obergrenze der Menschen, die pro Tag in das Land einreisen dürfen, auf 20.000 angehoben und die Quarantäne-Regelung bei der Einreise gelockert. Besucher, die aus einem blauen Land mit einer Reisegruppe einreisen, seien von der Testpflicht und Quarantäne bei Ankunft ausgenommen, unabhängig vom Impftstatus. Auf der Liste der blauen Länder stehen unter anderem die Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich. Reisen in der Gruppe werden in einer ‘Travel Bubble’ durchgeführt, je nach Veranstalterrichtlinien kann eine Impfung für die Teilnahme an einer Reise Pflicht sein. Je nach Entwicklung der Pandemie sollen die Zahlen nach und nach ausgeweitet werden. Bis jedoch Individualreisende wieder nach Japan dürften, wird es noch eine Weile dauern, sagte das japanische Kabinett.

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Leasinggeber: SMBC schluckt Goshawk

Im Bereich der Leasinggeber von Verkehrsflugzeugen steht die nächste Elefantenhochzeit unmittelbar bevor. SMBC Aviation Capital erwirbt Goshawk Aviation. Daraus entsteht der zweitgrößte Lessor der Welt. Es ist geplant, dass das Portfolio zusammengeführt werden soll. SMBC wird den Mitbewerber samt aller Vermögenswerte übernehmen. Der Kaufpreis beträgt rund 6,7 Milliarden U.S.-Dollar. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden. Seit einiger Zeit ist im Bereich der Lessoren eine Konsolidierung im Gange. Beispielsweise hat Aercap den einstigen Mitbewerber Gecas aufgekauft und befindet sich derzeit im Fusionsprozess. Daraus ist der größte Flugzeug-Leasinggeber der Welt entstanden.

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