Japan

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Japanische ANA schraubt Gewinnprognose in die Höhe

All Nippon Airways geht mit Optimismus ins neue Jahr.  Die zurückliegenden neun Monate des aktuellen Geschäftsjahres liefen für den Carrier besser als erwartet. Das börsennotierte Unternehmen meldete heute für die drei Quartale einen Umsatz von umgerechnet etwa 8,95 Milliarden Euro – ein Plus von 70 Prozent im Vergleich zum Covid-geprägten Vorjahr. Bei operativen Ausgaben in Höhe von umgerechnet 8,25 Milliarden Euro bleibt dem Unternehmen ein operativer Gewinn von 700 Millionen Euro. Nach Steuern meldet die ANA Group einen Nettogewinn von umgerechnet etwa 445,2 Millionen Euro. Die stark verbesserten Zahlen erlauben es dem Unternehmen, die Gewinnprognose für das Gesamtjahr auf umgerechnet 424,1 Millionen Euro anzuheben – das sind 50 Prozent mehr als noch vor drei Monaten erwartet worden waren. „Mit dem Wegfall von Reisebeschränkungen im letzten Quartal waren wir in der Lage, unseren hochwertigen Kundenservice mehr Passagieren anzubieten und zusätzliche Ziele anzufliegen, was sich in unserer positiven Finanzleistung widerspiegelt“, so Kimihiko Nakahori, Executive Vice President und Group Chief Financial Officer der ANA Group. „Die Fähigkeit, dies zu tun, ist ein hervorragendes Zeugnis für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den vergangenen Jahren Geduld bewiesen und gemeinsam daran gearbeitet haben, die ANA Group für die Zukunft zu positionieren.“

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Emirates: Mutter bringt Baby im Airbus A380 zur Welt

Es kommt nicht oft vor, aber doch immer wieder: Am 19. Jänner 2023 ist an Bord von Emirates-Flug EK319 von Tokio (Narita) nach Dubai ein Baby zur Welt gekommen. Eingesetzt wurde ein Airbus A380. Obwohl Airlines vorschreiben, dass schwangere Frauen ab einer gewissen Woche nicht mehr fliegen dürfen, kommt es immer wieder vor, dass Kinder an Bord von Flugzeugen das Licht der Welt erblicken. So ist es auch am 19. Jänner 2023 auf dem Weg von Narita nach Dubai „passiert“. Ein Baby erblickte das Licht der Welt, wie die Fluggesellschaft offiziell bestätigt. Sowohl die Mutter als auch das Neugeborene sollen sich in gutem Zustand befinden und wurden nach der Landung von medizinischem Fachpersonal übernommen. Bei der Geburt soll die Crew assistiert haben und es soll keine Komplikationen gegeben haben, so dass der Flug – mit dem neugeborenen Passagier – planmäßig fortgesetzt werden konnte.

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Nippon Express und Silk Way West Airlines arbeiten zusammen

Die Frachtfluggesellschaft Silk Way West Airlines und der japanische Logistikkonzern Nippon Express Group haben eine Grundsatzvereinbarung, die zu einer engen Kooperation im Bereich der Luftfracht führen soll, unterzeichnet. Die 2012 gegründete Fluggesellschaft Silk Way West Airlines, mit Sitz in Baku, Aserbaidschan, hat ihr Streckennetz zum Flughafen Narita und zu anderen großen Flughäfen in Asien sowie nach Europa und in die Vereinigten Staaten rasch ausgebaut. Die Nippon Express Group hat im „Nippon Express Group Business Plan 2023: Dynamic Growth“ die Spedition als eines ihrer Kerngeschäfte positioniert und verfolgt mit Nachdruck Initiativen, die mit ihren Wachstumsstrategien für das Luftfrachtgeschäft in Einklang stehen.

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Japan: Skymark ordert Boeing 737-Max-8 und -Max-10

Die japanische Fluggesellschaft Skymark Airlines wird je drei Boeing 737-Max-8 und –Max-10 in ihre Flotte aufnehmen. Am 18. Jänner 2023 gab der Vorstand grünes Licht und taggleich wurde die entsprechende Börsenmittelung herausgegeben. Die Transaktion umfasst je zwei Festbestellungen sowie Optionen für je ein weiteres Flugzeug. Die beiden Boeing 737-Max-8 sollen voraussichtlich im Jahr 2026 ausgeliefert werden und die beiden B737-Max-10 in den Jahren 2026 und 2027. Mit der Order wurde schon seit einiger Zeit gerechnet, denn bereits im November 20222 machte der Konzern unmissverständliche Andeutungen.

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ANA kehrt nach München zurück

Die japanische Fluggesellschaft kehrt nach pandemiebedingter Pause wieder an den Flughafen München zurück. Mit Start des Sommerflugplans am 26. März 2023 nimmt ANA die Direktverbindung zum Tokioter Flughafen Haneda wieder auf. Zunächst wird die Strecke dreimal pro Woche bedient. Bislang war die Fluggesellschaft ab München nur mit einer Codeshare-Verbindung des Joint Venture Partners Lufthansa vertreten. Ab Deutschland verkehrte die Airline mit eigenem Fluggerät bislang nur ab Frankfurt wieder zweimal pro Tag. Damit nähert sich das Star Alliance Mitglied weiter der Normalität aus der Vorkrisenzeit: Bis Anfang 2020 war die Fluggesellschaft viermal täglich nach Tokio gestartet: Zweimal pro Tag ab Frankfurt, einmal täglich ab München und einmal pro Tag ab Düsseldorf. Neben der Route München – Haneda wird in Europa auch die Flugverbindung zwischen Brüssel und Tokio/Narita wieder zweimal pro Woche bedient. Auch nach Australien (Sydney und Perth) ist die Airline ab Ende März dieses Jahres wieder regelmäßig unterwegs. „Wir freuen uns sehr, dass wir unser Angebot zwischen Deutschland und Japan, das wir schon 2022 wieder deutlich ausgebaut haben, jetzt um München erweitern können. Aktuell spüren wir eine deutlich höhere Nachfrage nach Japan-Flügen, die wir derzeit nur schwer bedienen können. Dies gilt in Deutschland vor allem auch für Privatreisen: Viele Menschen haben ihren Japan-Urlaub aufgeschoben und wollen jetzt endlich reisen. Die zusätzlichen Flüge ab München helfen uns. Wir hoffen sehr, dass wir schnell auch wieder täglich von Süddeutschland aus mit dem Dreamliner nach Tokio/Haneda starten werden“, so Maria Petalidou, Head of Sales & Marketing Germany. 

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Japan: Bombendrohung aus Deutschland gegen Jetstar-A320

Am 7. Januar 2023 musste der Airbus A320 mit der Registrierung JA14JJ, betrieben von Jetstar Japan, aufgrund einer Bombendrohung nach Nagoya umgeleitet werden. Die Maschine war als GK501 zwischen Tokio und Fukuoka unterwegs. Der Mittelstreckenjet hob um 6 Uhr 35 Lokalzeit am Flughafen Tokio-Narita ab. Etwa eine halbe Stunde nach dem Start erhielt die Besatzung die bedrohliche Information, dass sich angeblich im Frachtraum ein Sprengsatz mit einem Gewicht von 100 Kilogramm befinden soll. Die Reise nach Fukuoka wurde abgebrochen. Den Passagieren wurde zwar mitgeteilt, dass man eine Notlandung auf dem nächstgelegen Airport durchführen muss. Über die Bedrohung wurden die Reisenden erst nach der Landung informiert. Ein Notfallteam hat die Passagiere und Besatzungsmitglieder in Empfang genommen. Die Evakuierung erfolgte über die Notrutschen, wobei sich dabei einige Fluggäste zumindest leicht verletzt haben sollen. Sprengstoffexperten der japanischen Polizei haben den Airbus A320 umfangreich untersucht. Es konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden, da nichts gefunden wurde. Die Exekutive ermittelt nun gegen den Verursacher der Drohung. Offiziellen Angaben nach ging ein Drohanruf beim Flughafen Narita ein. Dieser soll aus Deutschland gekommen sein.

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ANA: Oranger Airbus A380 bleibt in der Warteschleife

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways hat angekündigt, dass man auf der Strecke Tokio-Honolulu künftig fünf wöchentliche Umläufe mit Airbus A380 bedienen wird. Der Carrier begründet dies mit der aktuell äußerst hohen Nachfrage. Derzeit ist vorgesehen, dass die Superjumbos ab Narita auf der Hawaii-Strecke eingesetzt werden sollen. Ab Haneda sollen weiterhin andere Muster eingesetzt werden. Die Aufstockung auf fünf wöchentliche A380-Umläufe bedeutet aber nicht, dass der orangefarben lackierte Superjumbo in den Liniendienst gestellt wird. Im Oktober 2021 hatte ANA formell den letzten bestellten Airbus A380 übernommen. Auch dieser ist eigentlich für die Honolulu-Strecke bestimmt. Bislang hat man diesen aber nicht in den Liniendienst gestellt. Hintergrund ist, dass die Corona-Pandemie die Pläne der japanischen Fluggesellschaft ordentlich durcheinandergewirbelt hat. Die Einreise- und Quarantänebestimmungen Japans waren über einen langen Zeitraum so streng, dass diese selbst von Einheimischen nur schwer erfüllt werden konnten. Touristen durften zeitweise gar nicht einreisen. Die ANA-Zentrale erklärte, dass der orangefarbene Airbus A380 auch weiterhin nicht in den Liniendienst gestellt wird. Der Termin wurde neuerlich auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. Das Unternehmen werde bei weiterer Verbesserung darüber entscheiden und dann entsprechend informieren.

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Turkish Airlines und ANA dehnen Codeshare-Partnerschaft aus

Die Star-Alliance-Mitglieder Turkish Airlines und All Nippon Airways bauen ihre Codeshare-Partnerschaft weiter aus. Seit Anfang Dezember 2022 hat die türkische Fluggesellschaft ihren TK-Code auf weitere ANA-Routen ab Tokio-Haneda gelegt. Dabei handelt es sich um folgende Ziele: Fukuoka, Hiroshima, Kagoshima, Komatsu, Kumamoto, Okinawa, Osaka Itami, Sapporo Neu Chitose, Sydney und Toyama. Kurz vor Weihnachten 2022 wird man auch auf der Route Haneda-Honolulu, die im Regelfall mit Airbus A380 bedient wird, zusammenarbeiten.

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Ab Calgary: Westjet nimmt Kurs auf Barcelona, Edinburgh und Tokio

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet plant im Sommerflugplan 2023 weitere drei neue Strecken ab Calgary aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Barcelona, Edinburgh und Tokio-Narita. Die spanische Metropole soll ab 6. Mai 2023 zunächst einmal pro Woche mit Boeing 787-9 angeflogen werden. Zwischen 18. Mai und 7. Oktober 2023 sollen drei wöchentliche Umläufe angeboten werden, ehe man anschließend zweimal pro Woche fliegen will. Ins schottische Eidinburgh soll es ab Calgary zwischen 17. Mai und 8. Oktober 2023 gehen. Derzeit sind drei Rotationen pro Woche, die mit Boeing 787-9 bedient werden sollen, geplant. Nach Tokio (Narita) will Westjet ab 30. April 2023 in selbiger Frequenz fliegen. Auch auf dieser neuen Route sollen Dreamliner zum Einsatz kommen.

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Japan bestellt zwei weitere KC-46A-Tankflugzeuge

Die japanischen Luftverteidigungskräfte stocken eine bestehende Order von vier Boeing KC-46A-Tankflugzeugen um zwei Exemplare auf. Somit hat Japan insgesamt sechs Exemplare beim U.S.-amerikanischen Hersteller bestellt. Offiziellen Angaben nach beträgt der Auftragswert der zusätzlichen Bestellung rund 398 Millionen U.S.-Dollar. Die Auslieferungen sollen bis etwa 2030 abgeschlossen sein. „Diese zusätzliche KC-46A-Bestellung stärkt das amerikanisch-japanische Sicherheitsbündnis zur Förderung von Sicherheit und Stabilität im gesamten Pazifikraum“, wird Will Shaffer, Präsident von Boeing Japan, in der Pressemitteilung des Unternehmens zitiert. Japan orderte im Jahr 2016 zunächst vier KC-46-Tankflugzeuge und war damals der erste internationale Kunde. Je zwei Exemplare wurden bereits in den Jahren 2021 und 2022 ausgeliefert. Weitere Einheiten stehen in den Folgejahren an. Das Muster wurde immer wieder kritisiert, da Boeing mit technischen Mängeln zu kämpfen hatte. Mittlerweile haben unter anderem Israel und Japan dieses bestellt. Auch weitere Staaten sollen laut über den Kauf nachdenken.

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