Japan

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Japan: ANA kündigt Pokemon-Dreamliner an

Die japanische All Nippon Airways wird nach über sieben Jahren wieder eine Pokemon-Sonderlackierung an den Start bringen. Eine Boeing 787-9 wird den Namen „Pikachu Jet NH“ tragen und soll ab 4. Juni 2023 kommerziell eingesetzt werden. Der Pikachu Jet NH wird Flüge nach Tokio und Südostasien, Delhi, Vancouver, Sidney und Honolulu bedienen. Es handelt sich um die Boeing 787-9 mit der Registrierung JA894A. Das Langstreckenflugzeug ist 5,6 Jahre alt. Das Äußere des umlackierten Pokémon-Jets zeigt nun eine Lackierung, bei der das Sky High Pokémon Rayquaza über den gesamten Rumpf abgebildet ist, um einen lebendigen Effekt zu erzielen.

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Japan Airlines ersetzt Boeing 737-800 durch Max-8

Das Oneworld-Mitglied Japan Airlines wird mit Hilfe von Neuzugängen des Typs Boeing 737-Max-8 die teilweise in die Jahre gekommene B737-800-Flotte ersetzen. Die Maschinen sollen voraussichtlich ab 2026 in die Flotte aufgenommen werden. Vorerst hat der japanische Carrier 21 Boeing 737-Max-8 bestellt. Dazu erklärt Yuji Akasaka, Präsident der Firmengruppe, unter anderem: „Wir freuen uns, dass wir uns für die Boeing 737-Max-8, ein Mitglied der neuesten 737-Max-Familie, entschieden haben, um unsere Boeing 737-800 zu ersetzen. Wir freuen uns darauf, unsere Passagiere mit einem Höchstmaß an Sicherheit und Komfort zu befördern und dank einer Kombination aus diesen supereffizienten Flugzeugen, betrieblichen Innovationen und neuen kraftstoffsparenden Technologien unserem Ziel der Klimaneutralität bis 2050 näher zu kommen“. Japan Airlines will auch vom Umstand, dass die Max-8 gegenüber der B737-800 eine höhere Reichweite hat, profitieren. Man geht davon aus, dass dieser Maschinentyp die Möglichkeiten auf der Kurz- und Mittelstrecke verbessern wird. Auch seitens Boeing ist man erfreut, dass man den langjährigen Kunden halten konnte. Firmenchef Stan Deal sagte unter anderem: „Die Integration der neuen 737-Max wird JAL eine größere Effizienz in ihrem Kurzstreckennetz ermöglichen, während die Fluggesellschaft ihre Weltklasse-Flotte weiter aufrüstet. Die Partnerschaft mit JAL bei der Einführung der 737-8 ist der jüngste Meilenstein in unserer langjährigen Zusammenarbeit“.

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Air Japan stellt Kabine und Uniformen vor

Voraussichtlich im Feber 2024 soll der ANA-Ableger Air Japan den Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst sollen Ziele in Südostasien angesteuert werden. Später will man auch andere Ziele auf diesem Kontinent ansteuern. Nun wurden Design und Kabinen vorgestellt. Die Kabine der Boeing 787 von Air Japan wird mit 324 Economy-Class-Sitzen aus japanischem Kunstleder ausgestattet. Es ist für sein geringes Gewicht, seine Langlebigkeit und die weiche Oberfläche bekannt. Mit einem Sitzabstand von 32 Zoll (etwa 81 Zentimeter) und der Möglichkeit, die Neigung der Rückenlehnen zu verstellen, ermöglicht das Sitzdesign den Passagieren, sich zu entspannen und optimalen Komfort während des Fluges zu erleben. „Bei Air Japan haben wir uns der Leidenschaft für unsere Passagiere verschrieben. Das inspiriert uns dazu, Produkte und Dienstleistungen an Bord mit viel Innovationsgeist zu entwickeln“, sagte Hideki Mineguchi, Präsident von Air Japan. „Wir hoffen, dass wir mit der Einführung dieser neuen Produktfeatures ein einzigartiges und herausragendes Reiseerlebnis für unsere Passagiere schaffen können.“ Als zusätzlicher Komfort für Smartphone- und Tablet-Nutzer sind USB-Anschlüsse vom Typ A und Typ C sowie Tablet-Halterungen vorgesehen. Das Kabineninterieur und die Sitze wurden von der britischen Designfirma Acumen Design Associates entworfen – einer preisgekrönten Agentur mit zahlreichen Innovationen im Bereich der Flugzeuginnenausstattung. Die Herstellung erfolgt bei Safran, einem weltweit führenden Anbieter von Qualitätssitzen für Fluggesellschaften. Die Uniformen der Flugbegleiter von AirJapan wurden entworfen, um die Philosophie der Marke „Fly Thoughtful“ perfekt auszudrücken und die einzigartigen Qualitäten der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter zu würdigen – sie wurden von Anfang an in die Entwicklung der neuen Uniformen einbezogen.

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Japan Airlines zeigt Interesse für die Boeing 737 Max

Japan Airlines plant ihre Flotte mithilfe einer Ordner von 20 neuen Flugzeugen aufzustocken. Die japanische Fluggesellschaft bestrebt den Kauf der Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge des Herstellers Boeing. Konkret soll sich die Bestellung auf den Typ 737 Max von Boeing belaufen. Boeing, der US-amerikanische Hersteller in der Luftraumtechnik, galt schon immer als eine der Favoriten der japanischen Fluglinie hinsichtlich der Anschaffung neuer Flieger. Die Flotte der Japan Airlines umfasst 43 Exemplare der Boeing 737-800, welche seit einem Zeitraum von 13 Jahren dem Flugverkehr zugelassen worden sind. Nun sollen auch die Boeing 737 Max 8 und die Boeing 737 Max 10 als potenzielle Mitglieder der Flotte vorgestellt werden.

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Business Class: Japan Airlines servierte einzelne Banane mit Besteck als vegane Mahlzeit

Eine vegane Mahlzeit, das Japan Airlines einem Business-Class-Passagier auf einem siebenstündigen Flug servierte, sorgt derzeit für Verwirrung: Dem Reisenden wurde eine einzige Banane, die sich auf einem Teller befand, serviert. Dazu wurde in Plastik verpacktes Besteck gereicht. Der betroffene Fluggast stieß sich heftig daran an, dass Fluggäste, die nicht-vegane Speisen bestellt haben, beispielsweise Thunfisch-Salat, Käse oder Baguettes bekommen haben. Ebenso wie auf der Karte der Business-Class verzeichnet. Für den Veganer gab es jedoch nur eine Banane samt Besteck. Die Angelegenheit ereignete sich auf einem Flug von Jakarta nach Tokio. Japan Airlines will es aber zu nicht stehen lassen und betont, dass es während der siebenstündigen Reise zwei Mahlzeiten gegeben hätte. Zunächst habe man einen Snack und eine Erfrischung serviert und später das Mittagessen. Immerhin: Die zweite Mahlzeit war dann ein Nudelgericht. Dennoch stört den Reisenden, dass seiner Ansicht nach Japan Airlines veganes Catering nicht wirklich ernst nehmen würde. Er habe sich in der Business Class etwas erwartet, das zumindest gleichwertig mit jenem ist, das Nicht-Veganer bekommen haben. Eine einzelne Banane samt Besteck wäre seiner Meinung nach eine Verhöhnung. Der Carrier räumte ein, dass auf diesem Flug tatsächlich für Veganer lediglich Bananen als Snack angeboten wurden. Ein Sprecher von Japan Airlines entschuldigte sich, dass man die Erwartungen des Passagiers nicht habe erfüllen können. Weiters: „Wir werden weiterhin unsere Menüs im Hinblick auf das wachsende Interesse und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden, die spezielle Mahlzeiten anfordern, anpassen, einschließlich des wertvollen Feedbacks dieses Kunden“.

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ANA verbindet München wieder mit Tokio-Haneda

Im kommenden Monat wird die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways den Flughafen in München wieder ansteuern. Wegen der Pandemie hatte Japan den Flugverkehr eingeschränkt, folglich musste der Carrier auch die Direktverbindungen nach München stoppen. Doch nun kehrt die Airline zurück und wird ab dem 26. März wieder Non-Stop-Verbindungen von und nach Tokio-Haneda anbieten, eine davon nach München. Dreimal pro Woche können Fluggäste vom Münchner Flughafen aus starten, immer montags, freitags und sonntags. Die Flüge werden mit der Boeing 787-9 durchgeführt und bieten eine Drei-Klassen-Konfiguration. Auch von Frankfurt aus wird ANA weiterhin Direktverbindungen nach Tokio-Haneda anbieten, sogar zweimal täglich. Zusätzlich wird die Route Brüssel-Tokio/Narita aufgenommen und ab Ende März wird auch wieder Sydney und Perth angeflogen.

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Nach acht Stunden Reisezeit: Japan-Airlines-Passagiere zurück in Tokio statt in Fukuoka

Eigentlich wollten die Passagiere von Japan-Airlines-Flug JL331 am 19. Feber 2023 von Tokio-Haneda nach Fukuoka fliegen. Allerdings wurde daraus nichts, denn nach über acht Stunden Flugzeit landete man wieder am Ausgangsflughafen. Planmäßig hätte der Airbus A350 um 20 Uhr 30 in Fukuoka ankommen sollen. Doch schlechtes Wetter führte dazu, dass sich der Start zunächst um zwei Stunden verzögerte. Das Langstreckenflugzeug hob um 20 Uhr 18 Lokalzeit ab. Nun wurde es knapp, denn am Zielflughafen darf man nur bis 22 Uhr 00 landen. So kam es wie es kommen musste: Um 21 Uhr 58 wurden die Piloten darüber informiert, dass nicht mehr in Fukuoka gelandet werden darf und die Maschine auf einen anderen Airport umgeleitet wird. Gegen 22 Uhr 56 landete der Airbus A350 dann auf dem Kansai-Flughafen nahe Osaka. Dort wurden die Crew ausgetauscht und das Flugzeug aufgetankt. Doch die Passagiere wurden nicht auf dem Landweg ins rund 45 Kilometer entfernte Fukuoka gebracht, sondern mussten zunächst auf weitere Informationen warten. Es wurde dann entschieden, dass zurück zum Flughafen Haneda geflogen wird. Um 1 Uhr 55 verließ der A350 den Osaka Airport und landete um 2 Uhr 44 Lokalzeit in Tokio. Die Passagiere haben somit nach über acht Stunden Reisezeit wieder den Flughafen Haneda erreicht. Dort wurden dann Hotel- und Verpflegungsgutscheine ausgegeben. Die Reisenden wurden laut Japan Airlines auf andere Fukuoka-Verbindungen am 20. Feber 2023 umgebucht. Warum man die Fluggäste nicht auf dem Landweg von Osaka nach Fukuoka gebracht hat, konnte der Carrier übrigens nicht schlüssig beantworten.

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EU und Japan unterfertigen neues Luftfahrtabkommen

Im Flugverkehr zwischen der Europäischen Union und Japan soll es künftig für Luftfahrtunternehmen zu Erleichterungen kommen. Die schwedische Ratspräsidentschaft unterzeichnete dazu ein Abkommen mit eder japanischen Regierung. Dieses soll Anbietern einen diskriminierungsfreien Zugang zu Strecken zwischen der EU und Japan gewähren und damit einen offenen und fairen Wettbewerb fördern. Sowohl japanische als auch Airlines mit Sitz in der Europäischen Union sollen durch das neue Abkommen ihre Dienstleistungen vereinfacht ausbauen können. Weiters ergänzt es das Luftsicherheitsabkommen, das bereits im Jahr 2021 in Kraft getreten ist. Generell wollen die EU und Japan ihre Zusammenarbeit in der Luftfahrt weiter ausbauen. „Heute haben wir einen weiteren Meilenstein in der Luftfahrtaußenpolitik der EU gesetzt. Dieses Abkommen wird es allen EU-Luftfahrtunternehmen ermöglichen, bei der Erbringung von Luftverkehrsdiensten nach Japan von der Niederlassungsfreiheit zu profitieren, wodurch bestehende bilaterale Abkommen unserer Mitgliedstaaten mit dem Unionsrecht in Einklang gebracht werden. Dies wird die Zusammenarbeit der EU mit einem unserer wichtigsten Partner in der Region weiter ausbauen“, sagte Andreas Carlson, schwedischer Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau. Derzeit ist noch nicht absehbar welche Vorteile Konsumenten durch das neue Abkommen haben. Hintergrund ist, dass sowohl japanische Anbieter als auch Fluggesellschaften mit Sitz in der Europäischen Union den russischen Luftraum nicht nutzen können. Daher müssen zum Teil enorm lange Umwege geflogen werden. Dies treibt die Produktionskosten in die Höhe und somit wird es für manche Fluggesellschaften kompliziert profitabel zu fliegen, da es oftmals günstigere Alternativen mit höchstens einem Umstieg gibt. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass der Abschluss der neuen Vereinbarung zwischen

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ANA will Billigtochter Air Japan im zweiten Halbjahr 2023 an den Start bringen

Im zweiten Halbjahr 2023 soll mit Air Japan ein neuer Billigflieger an den Start gehen. Die ANA-Tochter, die zusätzlich zur Hauptmarke und Peach ins Leben gerufen wird, soll sich darauf fokussieren weitere Auslandsmärkte zu erschließen. Eigentlich sollte die japanische Neugründung schon längst in der Luft sein, jedoch entschied man sich während der Corona-Pandemie dazu das Projekt temporär zu verlangsamen. Hintergrund war auch, dass Japan über einen langen Zeitraum strenge Einreise- und Quarantänebestimmungen, die von den meisten Nicht-Einwohnern gar nicht erfüllt werden konnten, praktiziert hat. Im zweiten Halbjahr 2023 soll es aber soweit sein und mit Air Japan soll ein zusätzlicher Lowcoster der ANA-Gruppe aktiv werden. Preislich will man mit Billig-Konkurrenten mithalten, jedoch will man sich über verbesserten Service und guten Komfort vom Mitbewerb abheben. Weder der Mainline ANA noch der Konzernschwester Peach will man dabei Konkurrenz machen, sondern Air Japan soll sich gezielt auf neue Auslandsmärkte fokussieren. Dabei wirft man ein besonderes Auge auf den Verkehr in Richtung Japan. Die Kernmarke ANA wird ihre Kapazität bis zum Geschäftsjahr 2025 auf etwa 105 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 erhöhen. ANA und Peach werden ihre Flugpläne abgestimmt entwickeln, sowie Routen und Flüge flexibel an die Passagiernachfrage anpassen. Die Flotte der Gruppe wird so erweitert, dass sie bis zum Geschäftsjahr 2030 das Niveau von vor der Corona Phase übertroffen hat. Sie wird dann eine Flotte von 100 Boeing 787 mit einem höheren Anteil an kleinen und mittelgroßen Flugzeugen umfassen. Parallel zu der Erholung der Nachfrage werden die Flotte für internationale Strecken und

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Ausgeträumt: Mitsubishi stellt Spacejet endgültig ein

Viele Jahre lang hat Mitsubishi Heavy Industries den Spacejet entwickelt, jedoch konnte bislang kein einziges Exemplar ausgeliefert werden. Das seit einiger Zeit auf Eis liegende Programm wird nun endgültig eingestellt. Inwiefern die Kunden von rund 270 Bestellungen entschädigt werden, ist noch völlig offen. Der Spacejet ging als ambitioniertes Projekt der japanischen Luftfahrt an den Start und sollte dazu führen, dass diese wieder international mitmischen kann. Abgesehen von größeren Bestellungen, die man von All Nippon Airways und einer U.S.-amerikanischen Regionalfluggesellschaft an Land ziehen konnte, war die Neuentwicklung nie ein Verkaufsschlager. Der Zukauf des CRJ-Programms von Bombardier solle dies ändern, jedoch erfüllten sich auch in diesem Zusammenhang die Hoffnungen der Japaner nicht. Gegen Beginn der Corona-Pandemie entschied sich Mitsubishi Heavy Industries dazu, dass der Spacejet-Projekt auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt wird. Man stellte sämtliche Testflüge ein und wollte zu einem späteren Zeitpunkt über eine mögliche Fortführung entscheiden. Das hat man nun getan, jedoch wird das Programm aufgegeben. Über knapp 15 Jahre hat MHI etwa 7,6 Milliarden U.S.-Dollar für den Spacejet, der nie an Kunden ausgeliefert wurde, ausgegeben. Das ursprünglich als Mitsubishi Regional Jet bezeichnete Muster stand in direkter Konkurrenz mit der Embraer E-Jet-Reihe sowie der Airbus A220-Familie. Allerdings hatte man von Anfang an Probleme, denn eigentlich hätte der Spacejet schon längst an Erstkunde ANA übergeben werden sollen. Wegen jahrelanger Verzögerungen kam es dazu nie und wird es auch nicht kommen, weil das Programm eben eingestellt wurde. In gewisser Weise ist es natürlich auch ein Gesichtsverlust für die japanische Luftfahrtindustrie, jedoch ist

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