Japan

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Japan erwägt vorsichtige Öffnung für den Tourismus

Erstmals seit über zwei Jahren Abschottung denkt die japanische Regierung über die Wiederöffnung der Grenzen für Touristen nach. Man will es aber langsam und vorsichtig angehen, denn zunächst sollen nur kleine, organisierte Reisegruppen einreisen dürfen. Lokale Medien berichten, dass noch im Laufe des Mai 2022 ein Testlauf mit organisierten Reisegruppen gestartet werden soll. Daraus will man Erkenntnisse gewinnen, die dann die weiteren Entscheidungen beeinflussen könnten. Zunächst will man noch abwarten wie sich die so genannte „Goldene Woche“ auf das Infektionsgeschehen auswirkt. Momentan praktiziert Japan vergleichsweise strenge Einreise- und Quarantänebestimmungen. Diese können faktisch nur von Staatsbürgern bzw. Personen mit Wohnsitz auf den Inseln erfüllt werden. Auch ist die Anzahl der täglichen Einreisen mit 10.000 Reisenden gedeckelt. Ab Juni 2022 will man zumindest auf 20.000 Personen pro Tag erhöhen.

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Japan liebäugelt mit vorsichtiger Öffnung für Touristen

Japan will laut Medienberichten nach mehr als zweijähriger Abschottung seine Grenzen wieder schrittweise für ausländische Touristen öffnen. Die Regierung erwäge, noch in diesem Monat erste kleine Reisegruppen zu Testzwecken ins Land zu lassen, wie der ORF heute unter Berufung auf japanische Medien berichtet. Wann sich Japan auch für den Individualtourismus öffnet, sei hingegen ungewiss. Zwar ist die Zahl der Coronavirus-Fälle auf Intensivstationen gesunken. Doch zunächst will die Regierung die Auswirkungen der gerade zu Ende gegangenen „Goldenen Woche“, einer Reihe von Feiertagen, auf das Infektionsgeschehen prüfen. Erstmals seit zwei Jahren waren während dieser Zeit wieder Millionen von Japanern unterwegs. Japan, das wegen der CoV-Pandemie die schärfsten Einreisebeschränkungen unter den sieben großen demokratischen Wirtschaftsnationen (G-7) verhängt hatte, steht unter Druck, seine Abschottungspolitik zu beenden. In der vergangenen Woche hatte Ministerpräsident Fumio Kishida während eines Besuchs in London weitreichende Lockerungen der Grenzkontrollen angekündigt. So soll ab Juni die Obergrenze für Einreisen auf täglich 20.000 verdoppelt werden, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Vor Ausbruch der Pandemie waren es täglich rund 140.000.

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ANA setzt bunte A380-Flotte wieder zwischen Tokio und Honolulu ein

Drei Flugzeuge aus der Airbus A380-Flotte der Airline stechen besonders heraus. Denn diese sind bunt bemalt, ganz im Stile fliegender Meeresschildkröten. Wegen der Pandemie mussten die Publikumslieblinge aussetzen – bald sind die „fliegenden Schildkröten“ aber wieder in der Luft. Da sich die Nachfrage erholt, wird die japanische All Nippon Airways ab dem 1. Juli ihre Airbus A380 mit der speziellen Lackierung wieder für Flüge zwischen Japan und Hawaii einsetzen. Die Flugzeuge kommen ausschließlich auf einer einzigen Strecke zum Einsatz: Sie verkehren zwischen der beliebten Urlaubsstrecke Tokio und Honolulu auf Hawaii. Auf dieser Flugstrecke wird ANA zudem – ohne A380 – ab Ende Mai die Frequenz auf vier wöchentliche Umläufe erhöhen und ab Juli dann sogar auf fünf. Die Flying-Honu-Flotte der ANA besteht aus drei Airbus A380, von denen der erste im Mai 2019 in Dienst gestellt wurde und in Blau lackiert ist, um den blauen Himmel Hawaiis zu repräsentieren. Die zweite Flying-Honu ist smaragdgrün, inspiriert durch das kristallklare Wasser des hawaiianischen Ozeans. Die dritte Flying-Honu schließlich ist in Orange lackiert, inspiriert vom hawaiianischen Sonnenuntergang.

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Südafrika leitet Ende des Corona-Notstands ein

Südafrika hat am 5. April den coronabedingten nationalen Notstand nach mehr als zwei Jahren aufgehoben. Damit enden zahlreiche Beschränkungen, einige Maßnahmen bleiben jedoch im Rahmen einer Übergangsphase noch 30 Tage lang in Kraft. Damit endet der Status des nationalen Notstands, der zum 15. März 2020 eingeführt worden war, nach 750 Tagen. Nach Aussage des Staatspräsidenten erlaube es die inzwischen nur noch geringe Auslastung der Krankenhäuser und die gesunkene Anzahl an coronabedingten Todesfällen, viele Beschränkungen aufzuheben. So sollen die Regelungen zur Isolation, zu Schulen und zum Zugang von Altersheimen sowie zu öffentlichen Verkehrsmitteln entfallen. Zudem gilt im Freien keine Maskenpflicht mehr. Mehrere Maßnahmen bleiben allerdings auch nach dem 5. April noch für eine Übergangsphase in Kraft, die der Wiederherstellung des alltäglichen Lebens dienen sollen. Sie laufen nach 30 Tagen Anfang Mai automatisch aus. Zu den aktuell weiterhin geltenden Beschränkungen gehören die Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen sowie die Regelungen für Versammlungen. Diese dürfen bis zu 50 Prozent ihrer Kapazität ohne absolute Personenobergrenze auslasten, wenn für den Zutritt ein Impfnachweis oder ein maximal 72 Stunden alter Corona-Test verlangt wird. Wird keine solche Zutrittsbeschränkung angewendet, dürfen sich in Innenräumen maximal 1.000 Menschen und im Freien höchstens 2.000 Personen versammeln, beides unter Einhaltung der Kapazitätsgrenze von 50 Prozent. Einreiseregeln bleiben außen vor Von den Lockerungen unberührt bleiben auch die Einreisebestimmungen nach Südafrika. Sie schreiben weiterhin vor, dass Reisende entweder eine vollständige Corona-Impfung oder einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorlegen müssen. Genesungszertifikate werden nicht akzeptiert. Wer ohne Impfschutz einreist, bekommt nach Informationen des Auswärtigen

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Fracht: Nippon Cargo setzt Europa-Flüge aus

Die japanische Frachtfluggesellschaft Nippon Cargo stellt vorübergehend sämtliche Flüge zwischen Japan und Europa ein. Hintergrund ist, dass man die Lufträume Russlands und der Ukraine nicht nutzen kann. Dadurch erhöhen sich die Flugdauer und damit auch die Kosten massiv. Eigenen Angaben nach evaluiert Nippon Cargo derzeit alternative Routen, die den Luftraum der Russischen Föderation nicht mehr beinhalten werden. Dafür benötigt man aber etwas Zeit, da man so kostengünstig wie möglich planen möchte. Die Umwege verursachen der Frachtfluggesellschaft erhebliche Mehrkosten. Kurzfristig abgesagt wurden die Flüge von Tokio-Narita nach Amsterdam und zurück. Vorerst dauert die Maßnahme bis zum 13. März 2022 an. Möglicherweise könnte diese auch verlängert werden. Auch die Zwischenstopps, die bislang in Mailand-Malpensa eingelegt wurden, entfallen, da die Kurze KZ8, KZ49, KZ18 und KZ17 abgesagt wurden.

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Luftraumsperren: Erhebliche Einschränkungen im Japan-Europa-Verkehr

Die gegenseitigen Luftraumsperren, die im Nachgang des Überfalls der russischen Streitkräfte auf die Ukraine ausgesprochen wurden, wirken sich immer deutlicher auf den Verkehr zwischen Europa und Asien aus. Beispielsweise haben Japan Airlines und All Nippon Airways in den letzten Tagen viele Verbindungen gestrichen. Hintergrund ist, dass der Luftraum der Russischen Föderation nicht mehr genutzt werden kann. Das hat zur Folge, dass die japanischen Carrier im Europa-Verkehr große Umwege fliegen müssen. Diese verlängern nicht nur die Flugzeit, sondern verursachen auch deutlich höhere Kosten. Da die Nachfrage derzeit ohnehin überschaubar ist, können manche Anbieter ihre Verbindungen nicht mehr wirtschaftlich durchführen. Daher streicht man die Flüge. Dazu kommen auch Sicherheitsbedenken, denn auch Fluggesellschaften aus Ländern, die Russland noch nicht gebannt hat, entscheiden sich zur Meidung des Luftraums der Russischen Föderation. Als Begründung geben die meisten Anbieter an, dass man Sicherheitsbedenken wegen dem Krieg in der Ukraine habe und aus Vorsichtsgründen die gesamte Region großräumig meidet. Betroffen sind nicht nur Passagierflüge, sondern auch Cargo-Verbindungen. Beispielsweise sagte ANA in den letzten Tagen wiederholt Frachtflüge nach Europa ab. Bereits jetzt ist absehbar, dass es für einen längeren Zeitraum starke Einschränkungen im Verkehr zwischen Japan und dem europäischen Kontinent geben wird, denn für die meisten Airlines sind die notwendigen Umwege wirtschaftlich nicht darstellbar.

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Finnair: Japan-Flüge dauern künftig 13 Stunden

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird am 9. März 2022 die Nonstop-Flüge zwischen Helsinki und Tokio-Narita reaktivieren. Aufgrund der Tatsache, dass man den russischen Luftraum umfliegen muss, verlängert sich die Flugzeit auf etwa 13 Stunden. „Japan ist einer unserer wichtigsten Märkte, und wir wollen auch in dieser Situation weiterhin sichere und zuverlässige Verbindungen zwischen Helsinki und Tokio anbieten“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. „Japan ist auch ein wichtiger Frachtmarkt, und Luftverbindungen sind notwendig, um die Fracht in Bewegung zu halten.“ Finnair fliegt viermal wöchentlich, dienstags, donnerstags, freitags und samstags, um 17.30 Uhr Ortszeit von Helsinki nach Tokio-Narita. Diese Route wird mittwochs, freitags, samstags und sonntags mit Abflug um 22.40 Uhr Ortszeit bedient. Zu Beginn dieser Woche hat Finnair ihre Flüge nach China, Japan und Südkorea bis zum 6. März 2022 gestrichen. Finnair fliegt weiterhin nach Bangkok, Delhi, Phuket und Singapur, allerdings mit einer längeren Route, die den russischen Luftraum umgeht. Finnair fliegt nach Bangkok und Phuket zusätzlich zu Helsinki auch von Stockholm Arlanda aus. „Wir prüfen weiterhin mögliche alternative Streckenführungen für unsere Flüge nach China und Südkorea und werden darüber informieren, sobald die Pläne fertiggestellt sind“, so Orvér.

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ANA bleibt Wien und Düsseldorf bis mindestens Ende Juni 2022 fern

Die japanische All Nippon Airways wird bis mindestens 30. Juni 2022 nicht nach Wien-Schwechat zurückkehren. Der Carrier teilte mit, dass die vor der Corona-Pandemie ab Tokio-Haneda angebotene Route weiterhin ausgesetzt bleibt. Einen genauen Termin für die Wiederaufnahme nennt ANA nicht. Man evaluiert zwar den 1. Juli 2022, jedoch wurde dieses Datum nicht als verbindlicher Termin genannt. Nebst Wien bleiben auch die Düsseldorf-Flüge suspendiert. In Frankfurt am Main hingegen erhöht man das Angebot. All Nippon Airways hat kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie die Passagierflüge zwischen Haneda und Wien temporär eingestellt. Immer wieder hat man die Wiederaufnahme angekündigt, jedoch kam dann immer “etwas” – im Form verschärfter Einreise- und Quarantänebestimmungen – dazwischen. Japan praktiziert besonders strenge Regeln bei der Einreise und lässt – abgesehen von wenigen Ausnahmen – überwiegend nur eigene Staatsbürger und Personen mit Aufenthaltstitel ins Land.

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ANA erhält Gold-Auszeichnung bei den S&P Sustainability Awards

Die größte japanische Fluggesellschaft wurde bei den S&P Global Sustainability Awards 2022 mit Gold ausgezeichnet – als einziges Unternehmen der Luftfahrtbranche. „Nachhaltigkeit ist ein zentraler Kern all unserer Aktivitäten im Unternehmen. Wir sind stolz darauf, zum zweiten Mal in Folge neben anderen weltweit führenden Unternehmen in die prestigeträchtige Gold-Klasse der S&P Global Sustainability Awards aufgenommen zu sein“, sagte Chikako Miyata, Senior Vice President und Director of Corporate Sustainability bei der ANA Holding. „Der Fokus auf Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmenskultur, und wir werden unser ehrgeiziges Umwelt-, Sozial- und Governance-Konzept weiterführen. Die wichtige Anerkennung mit dieser Auszeichnung motiviert uns zu weiteren Anstrengungen und treibt die Innovation in diesem wichtigen Bereich von Wirtschaft und Gesellschaft voran.“

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Japan: All Nippon Airways stellt Führungsspitze neu auf

Die japanische All Nippon Airways und ihre Konzernmutter ANA Holding stellen ihr Führungsteam neu auf. Koji Shibata tritt zum 1. April 2022 die Nachfolge von Shinya Katanozaka als Präsident und CEO der ANA Holding an. Bei der Fluggesellschaft ANA, dem Kernunternehmen der ANA-Gruppe, wird Shinichi Inoue ab dem 1. April 2022 Nachfolger von Yuji Hirako als Präsident und CEO des Unternehmens. Bislang ist er Senior Executive Vice President und Mitglied des Vorstands. Yuji Hirako wird zum selben Zeitpunkt stellvertretender Vorsitzender der ANA Holding. In der Holding wird Koji Shibata, bisher noch Senior Executive Vice President und Mitglied des Vorstands, ab dem 1. April 2022 die Nachfolge von Shinya Katanozaka als Präsident und CEO antreten. Shinya Katanozaka tritt zeitgleich die Nachfolge von Shinichiro Ito als Chairman der ANA Holding an und übernimmt damit das höchste Amt im Unternehmen.

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