Luftfahrt

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Sovico Group übernimmt Qazaq Air

Der vietnamesische Mischkonzern Sovico Group, Hauptaktionär und Gründer von VietJetAir, plant die Übernahme der kasachischen Fluggesellschaft Qazaq Air. Diese bedeutende Expansion markiert einen weiteren Schritt in der Internationalisierungsstrategie des Unternehmens und könnte weitreichende Auswirkungen auf die Luftfahrtbranche in Zentralasien haben. Die Übernahme wurde nach einem Treffen zwischen dem kasachischen Präsidenten Kassym-Jomart Tokayev und Nguyen Thanh Hung, dem Chef der Sovico Group, bekannt gegeben. Eine verbindliche Grundsatzvereinbarung zwischen dem kasachischen Staatsfonds Samruk-Kazyna JSC und der Aviation Holdings Company, einem Teil der Sovico Group, wurde bereits unterzeichnet. Diese Vereinbarung sieht vor, dass der vietnamesische Investor Qazaq Air innerhalb der nächsten fünf Jahre mit mindestens zwanzig Flugzeugen der Typen Boeing 737-8 und Airbus A320/A321 ausstatten wird. Die Sovico Group hat in den letzten Jahren ihre Präsenz im internationalen Markt stetig ausgebaut. Mit VietJetAir als Vorzeigefluggesellschaft hat das Unternehmen bewiesen, dass es erfolgreich in der Lage ist, kosteneffiziente und kundenorientierte Luftverkehrsdienstleistungen anzubieten. Die geplante Flottenerweiterung von Qazaq Air unterstreicht das Engagement der Sovico Group, auch in Kasachstan eine bedeutende Rolle zu spielen. Die Übernahme von Qazaq Air durch die Sovico Group ist nicht nur eine Erweiterung des Luftverkehrsgeschäfts, sondern auch eine strategische Investition in die Infrastruktur Kasachstans. Nguyen Thanh Hung äußerte das Interesse des Unternehmens an der Übernahme des Betriebs mehrerer kasachischer Flughäfen sowie an Investitionen in Logistiklager. Diese Schritte könnten die Position von Sovico in der Region erheblich stärken und neue Möglichkeiten für wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Vietnam und Kasachstan eröffnen. Die kasachische Regierung hat in den letzten 12 Monaten intensiv daran gearbeitet, ihre

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Qantas hat letzte Boeing 767 verabschiedet

Das Oneworld-Mitglied hat ein bedeutendes Kapitel ihrer Geschichte geschlossen: Am 17. Mai 2024 führte das Tochterunternehmen Express Freighters Australia den letzten Umsatzflug einer Boeing 767 durch. Diese Maschine, mit der Kennung VH-EFR, startete vom Hongkong International Airport und landete am Sydney Kingsford Smith Airport. Damit endet eine Ära, die 1985 begann, als die Boeing 767 erstmals in die Qantas-Flotte aufgenommen wurde. Seit 1985 hatte Qantas insgesamt 41 Boeing 767 in Passagierkonfiguration in ihrer Flotte. Diese Maschinen waren viele Jahre das Rückgrat des internationalen und inländischen Streckennetzes der Airline. Im Jahr 2014 wurde der Passagierdienst mit der Boeing 767 eingestellt, und die verbleibenden Maschinen wurden auf Frachtflüge umgerüstet oder verkauft. VH-EFR, die 2011 in die Frachtflotte aufgenommen wurde, ist nun die letzte Boeing 767, die für Qantas Freight flog. Die Ausmusterung der Boeing 767 steht im Zusammenhang mit der Modernisierung der Flotte von Qantas Freight. Mit der Ankunft von zwei Airbus A330-200(P2F) und mehreren A321-200(P2F) wurde die Boeing 767 überflüssig. Diese neuen Flugzeuge sind nicht nur treibstoffeffizienter, sondern bieten auch eine höhere Frachtkapazität und geringere Betriebskosten. Diese Modernisierung ist Teil einer umfassenden Strategie der Qantas-Gruppe, die darauf abzielt, die Effizienz zu steigern und die Umweltauswirkungen zu reduzieren. Zukünftige Flottenplanung Die Qantas-Gruppe plant, ihre Frachtflotte weiter auszubauen und zu modernisieren. Kurz- bis mittelfristig erwartet die Gruppe die Auslieferung einer weiteren A330F und vier weiterer A321F. Diese Erweiterung wird die Flotte auf insgesamt drei A330-200(P2F) und neun A321-200(P2F) erhöhen. Darüber hinaus stützt sich Qantas Freight auf eine Vielzahl von Wet-Lease-Vereinbarungen. Dazu gehören zwei

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Lufthansa und Bangkok Airways schließen Codeshare-Abkommen

Die Fluggesellschaften Lufthansa und Bangkok Airways haben ein neues Codeshare-Abkommen unterzeichnet, das ab dem 12. Juni gültig sein wird. Gemäß Berichten von „Aeroroutes“ werden LH-Flugnummern auf insgesamt elf Verbindungen von Bangkok Airways erscheinen. Diese umfassen Strecken wie Bangkok nach Phuket und nach Koh Samui. Das Abkommen erweitert das Streckennetz beider Airlines und ermöglicht Passagieren einen nahtlosen Übergang zwischen den Flügen. Es ist Teil der Bemühungen von Lufthansa, ihr Angebot in der Region zu stärken und eine größere Auswahl an Reisemöglichkeiten anzubieten.

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Alouette III: Österreichisches Bundesheer ersetzt Mehrzweckhubschrauber

Am 24. Mai 2024 verabschiedeten Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und der steirische Landeshauptmann Christopher Drexler feierlich den langgedienten Mehrzweckhubschrauber Alouette III aus der Flotte des Österreichischen Bundesheeres. Nach 56 Jahren im Dienst wird die Alouette III durch den modernen Leonardo AW169 ersetzt. Die Aérospatiale SA-319 Alouette III, die seit 1968 im Einsatz ist, spielte eine zentrale Rolle in der militärischen Luftfahrt Österreichs. Ihr Einsatzgebiet umfasste unter anderem Such- und Rettungsmissionen, Transportflüge und die Unterstützung von Katastropheneinsätzen. Die offizielle Einstellung des Flugbetriebs erfolgt zum Ende des ersten Halbjahres 2024, wobei der operationelle Flugbetrieb bereits am 31. Dezember 2023 endete. Der Festakt in Aigen im Ennstal wurde vom Kommando Luftunterstützung und der Mehrzweckhubschrauberstaffel organisiert. Die Veranstaltung markierte das Ende einer Ära und würdigte die lange und vielseitige Dienstzeit der Alouette III. Mit der Beschaffung der Leonardo AW169 setzt das Bundesheer auf modernere Technologie und eine bessere Ausstattung, um zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Der AW169 bietet erweiterte Einsatzmöglichkeiten und eine höhere Leistungsfähigkeit, was den Anforderungen der heutigen militärischen und zivilen Einsätze besser entspricht. Die Einführung des AW169 stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Luftfahrtkapazität des österreichischen Bundesheeres dar. Dieser moderne Hubschrauber wird nicht nur die Alouette III ersetzen, sondern auch zur Modernisierung und Effizienzsteigerung der österreichischen Streitkräfte beitragen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte in ihrer Rede die Bedeutung der Modernisierung für die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres und lobte die langjährige und zuverlässige Dienstzeit der Alouette III. Landeshauptmann Christopher Drexler würdigte ebenfalls die Verdienste des Hubschraubers und die Bedeutung der Luftunterstützung für die Region.

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Stuttgart: Projekt zur Wasserstoffnutzung im Luftverkehr gestartet

Airbus und ein Konsortium aus führenden Unternehmen und akademischen Partnern haben das Projekt GOLIAT (Ground Operations of LIquid hydrogen AircrafT) ins Leben gerufen, um die Handhabung und Betankung von Flüssigwasserstoff (LH2) an Flughäfen zu erforschen und zu testen. Mit einem Budget von 10,8 Millionen Euro aus dem EU-Programm Horizont Europa soll das Projekt über vier Jahre hinweg Technologien entwickeln, die die Dekarbonisierung der Luftfahrt vorantreiben. Das Konsortium, bestehend aus 10 Partnern aus acht Ländern, wird LH2-Betankungstechnologien an Flughäfen in kleinerem Umfang demonstrieren, wobei der Fokus auf zukünftigen großvolumigen Verkehrsflugzeugen liegt. Erste Testflüge sind an den Flughäfen in Stuttgart, Budapest und Rotterdam Den Haag geplant. „Wasserstoff hat das Potenzial, die Luftfahrt grundlegend zu verändern und zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen“, sagte Josef Kallo, Mitbegründer von H2FLY. Karine Guenan von Airbus betonte die Bedeutung von Wasserstoff für die Dekarbonisierung der Kurzstreckenluftfahrt. Das Projekt wird nicht nur technische Lösungen entwickeln, sondern auch Standards und Zertifizierungsrahmen für den künftigen LH2-Betrieb schaffen. Dies ist ein entscheidender Schritt zur Reduzierung der CO2-Emissionen in der Luftfahrt und zur Förderung der Energieunabhängigkeit Europas.

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SAF mischt in Heathrow SAF bei

Emirates setzt am Londoner Flughafen Heathrow erstmals nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) ein. Die Lieferung von mehr als 3.000 Tonnen SAF, gemischt mit konventionellem Flugkraftstoff, bis zum Ende des Sommers 2024 markiert einen Meilenstein für die Fluggesellschaft. Durch das SAF-Incentive-Programm von London Heathrow wird die Erschwinglichkeit und Zugänglichkeit von SAF sichergestellt. Emirates plant, die Nachhaltigkeit der Lieferung durch zuverlässige Reporting-Methoden zu erfassen. Die Verwendung von SAF kann die Kohlenstoffemissionen im Vergleich zu herkömmlichem Flugkraftstoff um bis zu 80 Prozent reduzieren. Die Airline plant, ihre SAF-Strategie weiter auszubauen und arbeitet bereits an ähnlichen Projekten an anderen Flughäfen weltweit. Emirates ist bestrebt, seine Initiative zur Reduzierung von Emissionen durch die Nutzung nachhaltiger Treibstoffe voranzutreiben und sich an der Entwicklung von SAF-Produktion zu beteiligen.

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MMAG Holdings will SriLankan Airlines übernehmen

Die Bemühungen der srilankischen Regierung, eine Mehrheitsbeteiligung an SriLankan Airlines zu veräußern, haben ein neues Kapitel erreicht, da der Mischkonzern Supreme Global als potenzieller Interessent aufgetaucht ist. Diese Entwicklung wurde durch eine offizielle Meldung der MMAG Holdings Berhad bestätigt, die eine Geschäftsvereinbarung mit Supreme Global abgeschlossen hat, um ein Fracht-Zubringernetz zu etablieren und zu betreiben, falls Supreme Global die Kontrolle über SriLankan Airlines übernimmt. Die Regierung Sri Lankas hat den Verkaufsprozess ihrer staatlichen Fluggesellschaft eingeleitet, und die Frist für potenzielle Bieter endete am 22. April 2024. Berichten zufolge haben sich mindestens sechs Parteien, darunter bekannte Namen wie AirAsia Consulting Sdn Bhd und Hayleys PLC, am Ausschreibungsverfahren beteiligt. Die Beteiligung von Supreme Global an diesem Prozess bringt eine neue Dynamik in das Bieterfeld und signalisiert potenzielle Veränderungen in der Luftfahrtlandschaft Sri Lankas. Die Vereinbarung zwischen MMAG Holdings Berhad und Supreme Global sieht vor, dass MMAG Aviation Consortium Sdn Bhd Frachtflugzeuge und operative Unterstützung bereitstellen wird, um ein effizientes Fracht-Zubringernetzwerk für SriLankan Airlines aufzubauen und zu managen, falls Supreme Global den Zuschlag erhält. Dies markiert einen strategischen Schritt für Supreme Global, da es seine Geschäftsbereiche in die Luftfahrt- und Logistikbranche erweitert. MMAG Holdings Berhad, über ihre Tochtergesellschaft MJets Air Sdn Bhd Kargo Xpress, ist bereits in der Frachtluftfahrt aktiv und betreibt eine Flotte von B737-800(BCF)s. Die Erfahrung und die Ressourcen, die MMAG in dieses Abkommen einbringt, könnten entscheidend sein, um den Betrieb von SriLankan Airlines zu optimieren, insbesondere im Bereich des Frachttransports. Supreme Global, ein aufstrebendes Unternehmen mit vielfältigen Geschäftsinteressen, könnte durch

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Swiss optimiert gesamte Boeing-777-Flotte mit Treibstoff sparender Technologie

Swiss hat erfolgreich ihre gesamte Flotte von zwölf Boeing 777-300ER-Flugzeugen mit der innovativen Haifischhaut-Technologie von Lufthansa Technik und BASF ausgestattet. Diese Technologie, genannt Aeroshark, ahmt die strömungsoptimierenden Eigenschaften von Haifischhaut nach, was zu einem geringeren Luftwiderstand und somit zu einem niedrigeren Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß während des Fluges führt. Durch die schrittweise Ausstattung der Flotte konnte Swiss bereits im Jahr 2023 über 2.200 Tonnen Kerosin und rund 7.100 Tonnen CO2 einsparen. Mit dem letzten Flugzeug, HB-JNF, das im Mai 2024 ausgerüstet wurde, sind nun alle Boeing 777 von Swiss mit dieser umweltfreundlichen Technologie im Einsatz. Claus Bauer, Technikchef von Swiss, betonte die Bedeutung dieser Innovation für die Nachhaltigkeit des Flugbetriebs und lobte das Engagement der Mitarbeiter. Auch Sören Stark, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Technik, hob die Meilensteinleistung hervor und betonte die Bedeutung solcher Innovationen für die Reduzierung von CO2-Emissionen in der Luftfahrt. Die Entwicklung von Aeroshark durch Lufthansa Technik und BASF erfolgte nach jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) erteilte Lufthansa Technik Ende 2022 die Genehmigung für die Serienumrüstung von zwei Boeing-777-Typen mit Aeroshark. Bereits 17 Flugzeuge der Lufthansa Group wurden mit dieser Technologie ausgestattet, und die Unternehmen planen, Aeroshark für weitere Flugzeugtypen und größere Flächen weiterzuentwickeln, um Fluggesellschaften weltweit bei der Erreichung ihrer Emissionsziele zu unterstützen.

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Lot least drei Embraer 195-E2

Lot Polish Airlines, eine führende Fluglinie in Zentral- und Osteuropa und Mitglied der Star Alliance, hat angekündigt, ihre Flotte um drei moderne Embraer E195-E2 Flugzeuge zu erweitern. Diese neuen Maschinen, die von Azorra geleast werden, sollen ab Ende Juli bis zum dritten Quartal 2024 in den Betrieb von Lot integriert werden. Mit dieser Investition reagiert die Fluggesellschaft auf die steigende Nachfrage und plant, ihr Streckennetz zu erweitern. Die Entscheidung für die Embraer E195-E2 Flugzeuge kommt nicht von ungefähr. Diese bieten den Passagieren eine geräumige und komfortable Kabine ohne Mittelsitze und ermöglichen den Crews eine nahtlose Umstellung von der Vorgängerversion E1. Zusätzlich zu den größeren Narrowbody-Flugzeugen sollen die E2-Maschinen eine kosteneffiziente Alternative für den Flugbetrieb von Lot darstellen. Michał Fijoł, CEO von Lot Polish Airlines, betonte die langjährige Partnerschaft mit Embraer und die Bedeutung dieser Investition für die Fluggesellschaft. Die Embraer E195-E2 zeichne sich durch Effizienz und Passagierkomfort aus und ermögliche es Lot, die Frequenzen auf stark frequentierten Strecken zu erhöhen und somit die Bedürfnisse der Passagiere besser zu bedienen. Auch seitens Embraer wird die Zusammenarbeit mit Lot als besonders wertvoll hervorgehoben. Arjan Meijer, CEO von Embraer Commercial Aviation, betont die langjährige Beziehung zu Lot und hebt die Bedeutung dieser Investition für beide Unternehmen hervor. Die Einführung der E2 bei Lot markiere nicht nur einen Meilenstein in der Geschichte der E-Jets, sondern auch eine Fortführung einer erfolgreichen Partnerschaft. Die Entscheidung, die Flotte mit den modernen E2-Flugzeugen zu erweitern, wird auch von Azorra, dem Leasinggeber der Maschinen, unterstützt. John Evans, Gründer und

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Jankovec kritisiert Letta-Bericht: „Eine verpasste Chance für die Luftfahrt“

Der hochrangige Bericht über die Zukunft des EU-Binnenmarktes, der vom ehemaligen italienischen Regierungschef Enrico Letta erstellt und letzten Monat vorgestellt wurde, zielt darauf ab, strategische Leitlinien für die Zukunft der EU zu geben, noch vor dem Beginn des neuen 5-jährigen politischen Zyklus mit den bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament und der Bestimmung einer neuen Europäischen Kommission. Am 3. Mai teilte Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI EUROPE, seine Perspektive zu dem Bericht mit. Mit dem Titel „Der Letta-Bericht & Luftfahrt: Eine verpasste Chance“ unterstützt Jankovecs Kommentar die Ambitionen des Berichts und viele seiner Empfehlungen zur Vertiefung des EU-Binnenmarktes – beklagt jedoch, dass der Bericht nur von „Vereinfachung des Luftverkehrs“ spricht und die wesentlichen Herausforderungen des Sektors weitgehend unbehandelt lässt. Jankovec äußerte signifikante Bedenken darüber, dass der Letta-Bericht die Herausforderung der Dekarbonisierung der Luftfahrt ausschließlich durch die Reform des Luftverkehrsmanagements und die Verbindung aller europäischen Hauptstädte durch Hochgeschwindigkeitszüge anspricht. In seinem Beitrag schrieb Jankovec: „Im Bericht wird nichts über die Schlüsselfrage der Produktion und Bereitstellung erschwinglicher nachhaltiger Flugkraftstoffe im gesamten Flughafennetz gesagt; nichts darüber, wie die Entwicklung und Bereitstellung von emissionsfreien Flugzeugen unterstützt werden kann (…); nichts über die Notwendigkeit, Luftfahrt und Flughäfen in Energieübergangspolitiken einzubeziehen (…); und auch nichts darüber, wie die grüne Transformation der Luftfahrt finanziert werden kann. Das Schweigen des Letta-Berichts zu all diesen Fragen ist schwer zu verstehen, da deren Anschrift entscheidend sein wird, um die sozioökonomischen Vorteile der Luftfahrt und insbesondere der Kohäsion aufrechtzuerhalten. Wenn überhaupt, zeigen sie, dass der Binnenmarkt wirklich eine Transformation des EU-Luftverkehrs benötigt,

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