Luftfahrt

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2 Vorträge zur Luftfahrt-Historie im Bezirksmuseum 13

Die „Gesellschaft der Freunde des Technischen Museums Wien“ ist der Organisator von zwei Vortragsabenden im Festsaal des Hietzinger Bezirksmuseums (13., Am Platz 2). Dort hält Otto Brandtner am Dienstag, 3. August, ab 18.00 Uhr, ein Referat mit dem Titel „Beginn der (militärischen) Luftfahrt in Österreich – Teil 1“. Dabei redet der Verkehrsmittel-Fachmann zum Beispiel über Anfänge mit Ballons sowie über den Einsatz von Flugzeugen mit den Bezeichnungen „Etrich-Taube“ und „Lohner-Pfeilflieger“. Am Dienstag, 10. August, spricht Otto Brandtner ab 18.00 Uhr im Museum über die Thematik „Österreichs Luftfahrtruppen im Ersten Weltkrieg“. Im Teil 2 seines Vortrages beschäftigt sich der Kenner mit der bewegten Geschichte der „k. u. k. Luftfahrtruppen“. Das Publikum wird über die vormalige Verwendung von Flugzeugen verschiedenster Typen informiert. Brandtner erinnert an die seinerzeitige Ausbildung von Piloten und Beobachtern und beschäftigt sich mit den Luftstreitkräften der „k. u. k. Kriegsmarine“, genannt „Seeflieger“. Bei beiden Vorträgen entrichten die Zuhörer eine „Eintrittsspende“ in der Höhe von 5 Euro und halten Corona-Bestimmungen ein.  Außerdem ist eine Anmeldung nötig: Ab sofort nimmt die „Gesellschaft der Freunde des Technischen Museums Wien“ unter der Rufnummer 0664/20 23 778 (Sekretariat: Irene Zirbs) gerne verbindliche Reservierungen entgegen. Auch per E-Mail kann man sein Interesse an dieser Veranstaltung bekunden: [email protected].

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Zahl der Flugpannen steigt wieder an

Das Aufleben der Luftfahrt sorgt nicht nur dafür, dass Flugverbindungen wieder allmählich zurückkehren. Auch die Probleme in Verbindung mit einer Flugreise finden den Weg zurück. Das zeigen jüngst ausgewertete Daten von Airhelp, einem Portal, dass Fluggästen in solchen Fällen gerichtlich zur Seite steht. Als Grundlage für die Erkenntnisse nennt das Unternehmen eine Analyse der Flugdaten aller Flüge, die von deutschen Flughäfen im Juni 2021 abgeflogen sind. Besonders störanfällig war demnach die Verbindung zwischen Düsseldorf nach Teneriffa. 90 Prozent der Passagiere seien im Juni von außerplanmäßigen Flügen betroffen gewesen. Auf Flügen von Düsseldorf auf die Kanareninsel Fuerteventura hätten 67 Prozent der Passagiere Unregelmäßigkeiten erlebt. Von vielen Verspätungen und Ausfällen seien auch Flüge von Frankfurt nach Nairobi (82 Prozent), Beirut (79 Prozent) oder Lagos (76 Prozent) gewesen. Auch Reisen in die Türkei leiden häufiger unter Flugpannen, Passagiere müssen hier vermehrt mit Verspätungen oder Ausfällen rechnen. Das berichtet reisevor9.de. Insgesamt hätten neun der störungsanfälligsten Strecken einen türkischen Flughafen (Istanbul, Ankara, Izmir, Kayseri) zum Ziel. Im Schnitt komme es bei jedem zweiten Flug auf diesen Strecken zu Problemen.

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Appell an EU: Österreich für sofortige Kerosin-Besteuerung

Die EU kündigte vor wenigen Tagen eine EU-weite Mindeststeuer an, die Kerosin ab 2023 schrittweise belasten soll. Das geht den heimischen Vertretern der Luftfahrt wohl nicht schnell genug: Österreich schließt sich gemeinsam mit Belgien einer Initiative von Luxemburg zur Beschleunigung der Besteuerung von Kerosin an. Die Verkehrsminister der drei Staaten schickten am Dienstag ein gemeinsames Schreiben an die EU-Kommission. Demnach solle die Europäische Union vom Stufenmodell absehen und die Besteuerung „unverzüglich“ in die Wege leiten. Dem Entwurf zufolge würde ab 2023 der Mindeststeuersatz für Flugkraftstoff bei Null beginnen und über einen Zeitraum von zehn Jahren schrittweise steigen, bis der volle Steuersatz erfüllt werde. So viel Zeit habe die Umwelt nicht. Nur, wenn die Ausnahmeregelung für Flugbenzin fällt, könne der europäische „Green Deal“ realisiert werden. In dem Papier werden auch mögliche Konsequenzen skizziert, sollte das Vorhaben nicht von der Europäischen Union umgesetzt werden. Die Initiatoren weisen in dem Schreiben das an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, ihre beiden Kommissions-Vize Frans Timmermanns und Margarethe Vestager sowie vier weitere Kommissare adressiert ist, an die Möglichkeit einzelner Mitgliedsstaaten, diesbezüglich eigene Maßnahme zu setzen, hin. Dies sei jedoch die Ultima Ratio, würde der gemeinsame Markt doch darunter leiden. Das berichtet der Kurier. Für Österreich unterzeichneten die grüne Klima-Ministerin Leonore Gewessler und Luftfahrt-Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP).

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Staatssekretär Brunner: 22 Millionen Euro für Flughafen Graz

Die CoV-Krise hat sich für viele Flughäfen als echte finanzielle Belastungsprobe herausgestellt. Wurden über Jahre hinweg durchweg positive Zahlen geschrieben, sieht die heutige Realität alles andere als grün aus. Ohne Einschreiten des Gesetzgebers würden auch die Flughafenentgelte absacken – und somit wiederum die Einnahmen.  Doch zumindest dieses Problem wurde aus der Welt geschafft. „Die Finanzierung der österreichischen Flughäfen ist gesichert“, so Staatssekretär Magnus Brunner im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz am Flughafen Graz mit den Geschäftsführern des Flughafens, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. Ausgelöst durch die Corona-Krise wurden das Flughafenentgeltegesetz und das Luftfahrtgesetz neu ausgearbeitet. Ohne Gesetzesänderung würden die Entgelte für den Flughafen Graz bis 2026 um rund 45 Prozent sinken.  „Wir haben für den Flughafen Graz somit rund 22 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre gesichert“, betont Brunner. Die Bundesregierung steuert hier gesetzlich gegen, weil sonst durch die Corona-Krise und den Einbruch des Flugverkehrs bedingt die gesetzlich zulässigen Gebühren der Flughäfen in den Keller rasseln würden. 

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Vida stellt acht dringende Fragen an Staatssekretär Brunner

Im Vorfeld seiner heutigen Pressekonferenz mit der Austro Control zum Thema „Fliegen aus der Krise – nachhaltig und sicher“ stellt der Fachbereich Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida acht dringende Fragen zur nach wie vor auf sich warten lassenden neuen nachhaltigen und sozialen Dimension für das fliegende Personal an Magnus Brunner, Staatssekretär für Luftfahrt. „Weit über ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie fehlen noch immer angekündigte Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Erholung der Luftfahrt, damit diese nicht wieder in den skrupellosen Dumpingwettbewerb von vor der Krise zurückfällt“, stellt Daniel Liebhart, Vorsitzender des Vida-Fachbereichs Luftfahrt fest. Die Gefahr sei zu groß, dass die wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit wieder zu kurz kommt.  Auf europäischer Ebene habe die Bundesregierung die großen Fragen wie einheitliche Sozialstandards richtigerweise in Angriff genommen. „Auf nationaler Ebene aber, auf der Staatssekretär Brunner direkt handlungsfähig wäre und unmittelbar für mehr Nachhaltigkeit sorgen könnte, ist leider bis heut nahezu nichts geschehen“, fordert Liebhart die Umsetzung der angekündigten Maßnahmen ein. „Der Ausbruch des Corona-Virus hat durch den vorherrschenden Dumpingwettbewerb am Flughafen Wien wie ein Brandbeschleuniger auf das Luftfahrtgeschäft gewirkt. Der Sozialdumpingdruck auf die Arbeitnehmer wurde abrupt erhöht“, so der Vida-Gewerkschafter. Die aufgrund des gnadenlosen Wettbewerbs Eigenkapital-schwachen Airlines seien nicht in der Lage gewesen, eine Pandemie durchzustehen. „Aber jetzt, weit über ein Jahr danach, könnten schon die ersten nachhaltigen und sozialen Maßnahmen für einen fairen Wettbewerb und Umgang mit dem Personal etabliert sein. Warum ist davon noch nichts zu sehen? Wir erwarten uns daher von Staatssekretär Brunner konkrete Antworten auf unsere Fragen und kein Vertrösten

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Mexikanische Luftfahrtaufsicht erfüllt ICAO-Standards nicht

Mexiko verfehlt ICAO-Standards für eine effektive Luftfahrtaufsicht – diese für den Flugverkehr in Nord- und Mittelamerika folgenreiche Einschätzung hat die US-Luftfahrtbehörde FAA getroffen. Die Herabstufung von Mexiko auf ein „Kategorie 2“-Rating hat auch für Delta Air Lines unmittelbare Konsequenzen. „Die mexikanische Regierung erfüllt ICAO-Sicherheitsstandards nicht“, so die FAA am Dienstag die Herabstufung von Mexiko von Kategorie 1 auf Kategorie 2. Nach der Neueinstufung dürfen mexikanische Fluggesellschaften bestehende Flüge in die USA zwar fortsetzen – neue Linien und Frequenzen wird die FAA vorerst aber nicht genehmigen. In der Erholungsphase nach der Corona-Krise ist das ein herber Schlag für die mexikanischen Luftfahrt. Fehlendes Fachwissen, knappe Ressourcen Für Delta hat die Entscheidung ebenfalls Folgen. Delta darf Flüge seiner Beteiligung Aeromexico vorerst weder unter eigener Flugnummer vermarkten noch durchführen lassen. Delta Air Lines und Aeromexico sind seit 2017 über Codeshareflüge zwischen den USA und Mexiko eng vernetzt, über 40 Linien betreiben die Airlines als Gespann. In diesem Monat erwartete Delta Air Lines rund 3.800 Flüge mit Aeromexiko – 86 Prozent des gemeinsamen Vorkrisenverkehrs seien laut Aero inzwischen wieder hergestellt. Die FAA hatte die AFAC zwischen Oktober 2020 und Februar 2021 in einem IASA-Verfahren (International Aviation Safety Assessment) geprüft und „fehlendes Fachwissen“ und „Ressourcenmangel“ auf mexikanischer Seite festgestellt. Die FAA will die Partnerbehörde nun bei der Abstellung dieser Probleme unterstützen.

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MUC: Airlines planen mehr Flüge in den Pfingstferien

Der Flughafen München erwartet während der bayerischen Pfingstferien deutliche Zuwächse bei Flügen, Reisezielen und Passagieren. Für den Zeitraum vom 21. Mai bis einschließlich 6. Juni 2021 seien nach den bisher vorliegenden Anmeldungen der Airlines rund 4.700 Flüge von und zu 130 Destinationen geplant. Damit finden während der Ferienzeit im Tagesdurchschnitt rund 280 Starts und Landungen statt – rund 80 Flüge mehr als in den beiden ersten Maiwochen. Zum Vergleich: Während der Pfingstferien 2019 wurden mit insgesamt 19.300 Flugbewegungen vier Mal so viele Flüge registriert. Nach wie vor werden sämtliche Ankünfte und Abflüge über das Terminal 2 des Münchner Airports geführt. Aufgrund des steigenden Verkehrsaufkommens wird allerdings ab 19. Mai der Check-in für rund ein Dutzend Luftverkehrsgesellschaften im Bereich Z sowie im Abflugbereich C von Terminal 1 stattfinden. Die meisten Auslandsflüge führen in den Pfingstferien mit 368 Starts nach Spanien – insbesondere zu Zielen auf den Balearen und den Kanaren.  „Wir sehen gegenwärtig, dass die Menschen nach all den Monaten des Lockdowns wieder reisen wollen. Je schneller es jetzt gelingt, bestehende Restriktionen und Quarantäneverordnungen durch gemeinsame internationale Standards für ein sicheres Reisen abzulösen, desto eher ist mit einer deutlichen Wiederbelebung des Luftverkehrs zu rechnen“, sagt Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.  Deshalb brauche es baldmöglichst international anerkannte Zertifikate für Geimpfte und Genesene sowie ein standardisiertes Testregime für alle anderen Reisenden, fordert Lammers.

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Trotz Milliardenverlust: Ryanair erwartet Erholung

Das letzte Jahr endete für den irischen Low-Coster mit einem Rekord-Verlust. Dieses Jahr soll sich das Blatt wieder wenden: Ryanair sieht die Luftfahrtbranche wieder auf der Überholspur. Unter dem Bruchstrich stand für die zwölf Monate bis Ende März ein Minus von gut einer Milliarde Euro, nach einem Gewinn von 649 Millionen Euro ein Jahr davor, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Rechnet man eine Sonderbelastung wegen letztlich wertloser Treibstoffpreis-Sicherungsgeschäfte heraus, lag das Minus bei 815 Millionen Euro – und damit innerhalb der jüngst verbesserten Prognose der Konzernführung. Die irische Fluggesellschaft bekräftigte am Montag ihre Prognose, dass die Passagierzahlen für das laufende Geschäftsjahr am unteren Ende einer Spanne von 80 bis 120 Millionen liegen würden. Im Quartal von April bis Juni wurden 5 bis 6 Millionen Fluggäste erwartet. Im Geschäftsjahr bis Ende März beförderte das Unternehmen 27,5 Millionen Passagiere Doch kein Grund zur Sorge: Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März 2022 glaubt das Management um Ryanair-Chef Michael O’Leary an ein Ergebnis nahe der Gewinnschwelle. Im Großen und Ganzen stützt sich der Konzern auf die globalen Impfkampagnen und fallende Reisebeschränlungen.

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Montana Aerospace will an die Schweizer Börse

Mitten in der größten Luftfahrtkrise seit Jahrzehnten peilt der Zulieferer Montana Aerospace einen Börsengang an der Schweizer SIX an. Mit dem Erlös aus der Transaktion will das Unternehmen Zukäufe in der vor einer Konsolidierung stehenden Branche finanzieren. Im Rahmen der von Berenberg, der Zürcher Kantonalbank und der Commerzbank organisierten Transaktion wolle die Firma im zweiten Quartal des laufenden Jahres 400 Millionen Euro bei Investoren einsammeln. Das berichtet der ORF. Das Geld soll unter anderem für das künftige „organische und smarte anorganische Wachstum“ eingesetzt werden. Das Unternehmen beschäftigt eigenen Angaben zufolge 4.800 Mitarbeiter an 28 Standorten auf vier Kontinenten. Montana Aerospace beliefert unter anderem die Flugzeughersteller Airbus und Boeing mit Bauteilen aus Aluminium, Titan, Stahl und Kupfer.

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Easyjet startet „Junior-Flugschule“

Easyjet startet die Junior-Flugschule – ein Lern- und Unterhaltungsprogramm für Kinder und die ganze Familie. Im Mittelpunkt der Junior-Flugschule stehen aber die der Airline.  Denn diese vermitteln über Lehrvideos unter anderem grundlegende Kenntnisse der Geographie und Luftfahrt. Sie gewähren einen Blick hinter die Cockpittür und erklären, welche Bedeutung den unterschiedlichen Teilen eines Flugzeugs – wie Heck, Triebwerke und Nase – zukommt. Außerdem sollen die Sprösslinge einen Blick hinter die Kulissen bekommen – und damit den Pilotenberuf näher kennenlernen.  „Wir wissen, dass es für Eltern während der anhaltenden Schulschließungen nicht einfach ist, Home Schooling und Home Office unter einen Hut zu bringen. Deshalb suchen sie nach immer aufregenderen Möglichkeiten, ihre Kinder in der hoffentlich letzten Phase des Home Schooling zu beschäftigen und zu unterhalten. Ich freue mich, dass sowohl unsere Piloten als auch Easyjet als Fluggesellschaft mit der Junior-Flugschule einen kleinen Beitrag leisten können“, so Johan Lundgren, CEO von Easyjet.

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