
Air France-KLM prüft Umbenennung in The Blue Group
Die europäische Luftfahrtlandschaft steht möglicherweise vor einer ihrer symbolischen Veränderung, denn brancheninternen Berichten und Marktsignalen zufolge erwägt die Air France-KLM Gruppe eine umfassende Änderung ihres Markennamens. Im Gespräch ist die Bezeichnung The Blue Group, eine Anspielung auf die dominierende Farbgebung der Konzernmarken Air France, KLM und des jüngsten Zuwachses Scandinavian Airlines (SAS). Dieser Schritt zielt darauf ab, eine neutrale Dachmarke zu schaffen, die über die nationalen Identitäten Frankreichs und der Niederlande hinausgeht und Platz für weitere internationale Zukäufe schafft. Während Konzernchef Benjamin Smith als treibende Kraft hinter diesem Vorhaben gilt, regt sich in den Führungsetagen der Traditionsairlines Berichten zufolge noch Widerstand. Die Entscheidung fällt in eine Phase intensiver Konsolidierung auf dem europäischen Markt, in der sich Air France-KLM gegen große Wettbewerber wie die Lufthansa Group und die International Airlines Group (IAG) behaupten muss. Expansion und die Suche nach einer neutralen Identität Seit der Fusion von Air France und KLM im Jahr 2004 fungiert der Doppelname als Repräsentant der beiden nationalen Fluggesellschaften. Mit dem Einstieg bei der skandinavischen SAS, an der die Gruppe derzeit einen Anteil von 19,9 Prozent hält und eine Mehrheitsbeteiligung von über 60 Prozent bis zum Sommer 2026 anstrebt, stößt dieses Namensmodell an seine Grenzen. Eine neutrale Holding-Struktur, wie sie die Konkurrenz bereits erfolgreich vorlebt, bietet operative und strategische Vorteile. Die International Airlines Group (IAG) etwa integriert Marken wie British Airways, Iberia, Vueling und Aer Lingus unter einem Namen, der keine geografische oder nationale Bindung aufweist. The Blue Group würde die optische Gemeinsamkeit der Flotten unterstreichen, ohne neue








