Luftfahrt

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Air New Zealand stockt Boeing-Bestellung auf

Die Fluggesellschaft Air New Zealand hat ihre verbliebenen Kaufoptionen für zwei Boeing 787-10 ausgeübt. Die Auslieferungen sind zwischen 2028 und 2030 vorgesehen. Die Neuerung wurde aus Branchenkreisen bekannt. Die neuseeländische Fluggesellschaft erhöht damit ihren Gesamtauftrag für neue Boeing 787-Maschinen auf insgesamt zehn Flugzeuge. Die Airline erwartet die Lieferung der ersten beiden Maschinen im kommenden Jahr. Die Boeing 787-10 ist die längste Variante der Dreamliner-Familie und bietet eine höhere Passagierkapazität als die B787-9. Die neuen Flugzeuge werden mit Triebwerken vom Typ „GEnx“ von General Electric ausgestattet. Dies unterscheidet sie von den bestehenden 14 Maschinen der Flotte, welche mit Triebwerken des Konkurrenten Rolls-Royce ausgerüstet sind. Der Wechsel zu einem anderen Triebwerkshersteller folgt auf frühere operative Probleme mit den bisherigen Triebwerken, die bei vielen Betreibern zu Wartungsschwierigkeiten geführt hatten.

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Frontier Airlines revolutioniert das Reiseerlebnis mit einem Paß für unbegrenzte Flüge

In einer beispiellosen Marketingoffensive hat die amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier Airlines einen Jahrespaß für unbegrenzte Flüge eingeführt. Unter dem Namen „Go Wild!“ bietet die Airline diesen Paß für kurze Zeit zum halben Preis an, was Reisenden eine nahezu grenzenlose Mobilität verspricht. Das Angebot, das normalerweise 599 US-Dollar kostet, ist bis zum 5. September 2025 für nur 299 US-Dollar erhältlich. Der Paß, der eine Gültigkeit bis Ende 2027 hat, bietet Käufern sofortigen Zugang zu den Vergünstigungen und ermöglicht ihnen, die Vorteile des Paßes für zusätzliche acht Monate zu nutzen. Diese offensive Strategie zielt darauf ab, Kunden langfristig an die Fluggesellschaft zu binden und ihre Position auf dem wettbewerbsintensiven Markt der Billigfluglinien zu stärken. Die Details des „Go Wild!“-Passes Der „Go Wild!“-Paß von Frontier Airlines erlaubt seinen Inhabern, unbegrenzt zu über 100 Destinationen zu fliegen, die das Streckennetz der Fluggesellschaft umfassen, einschließlich Zielen in Lateinamerika, der Karibik und Puerto Rico. Um die unbegrenzten Flüge nutzen zu können, müssen jedoch bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Für Inlandsflüge muß die Buchung mindestens einen Tag vor dem Abflug getätigt werden. Bei internationalen Flügen ist eine Vorlaufzeit von zehn Tagen erforderlich. Es wird zudem darauf hingewiesen, daß die Verfügbarkeit von Sitzplätzen nicht garantiert ist, was bedeutet, daß der Paß nicht in der Hauptreisezeit oder auf besonders gefragten Flügen die erste Wahl sein könnte. Die Nutzung des Paßes ist auch nicht vollständig kostenfrei. Zwar beträgt der Flugpreis selbst nur einen Cent, doch fallen bei jeder Buchung zusätzlich anwendbare Steuern, Gebühren und sonstige Abgaben an. Diese variablen Kosten können je

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Ryanair beklagt massive Flugverspätungen durch europäische Flugsicherung

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben mehr als 21 Millionen ihrer Passagiere von Flugverspätungen oder Annullierungen im Jahr 2025 betroffen gesehen. Die Airline macht dafür Mängel bei den Flugsicherungen in mehreren europäischen Ländern verantwortlich. In ihrer sogenannten „ATC Delays League“ benennt das Unternehmen die Flugsicherungen in Frankreich, Spanien, Deutschland, Großbritannien und Griechenland als Hauptverursacher der Probleme. Die Fluggesellschaft spricht von chronischem Mißmanagement und Personalengpässen. Zugleich werden die Dienste in Bulgarien, Dänemark, der Slowakei, den Niederlanden und Belgien gelobt. Die Airline wirft der EU-Kommission und den nationalen Regierungen vor, daß sie es versäumt hätten, die Flugsicherungen angemessen zu beaufsichtigen und auszustatten. Ryanair fordert deshalb, Maßnahmen gegen die Verzögerungen zu ergreifen.

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Alkoholverstoß bei Japan Airlines führt zu Flugverspätungen

Ein Pilot von Japan Airlines (JAL) meldete sich am Mittwoch krank und gab zuvor den Konsum von Alkohol am Vortag zu. Der Vorfall führte zu erheblichen Verzögerungen bei mehreren Flügen und betraf mehrere hundert Passagiere. Der Kapitän war für eine Verbindung von Honolulu nach Nagoya vorgesehen. Aufgrund der kurzfristigen Suche nach Ersatz kam es auch bei zwei weiteren Flügen nach Tokio-Haneda zu Verzögerungen von teils bis zu 18 Stunden. Insgesamt waren rund 630 Reisende von den Verzögerungen betroffen. Das japanische Verkehrsministerium reagierte auf den Fall und entsandte Inspektoren in die Zentrale von JAL nach Tokio. Die Fluggesellschaft stand bereits im Dezember wegen ähnlicher Vorfälle im Fokus der Behörden. Damals hatte das Ministerium eine Geschäftsverbesserungsanordnung erlassen. JAL hatte nach den früheren Vorfällen strikte Vorsichtsmaßnahmen angekündigt, darunter eine Beobachtungsliste für auffälliges Personal. Der neue Fall wirft jedoch erneut Fragen über die Wirksamkeit der umgesetzten Regeln auf. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich bei den betroffenen Passagieren.

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Schlag gegen Fluggesellschaften: EuGH-Generalanwältin lehnt Staatshaftung für Flugsicherungs-Verzögerungen ab

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat in einem Rechtsstreit zwischen Austrian Airlines und dem österreichischen Staat eine wegweisende Entscheidung vorbereitet. In ihren am Donnerstag veröffentlichten Schlußanträgen hat Generalanwältin Juliane Kokott die Klage der Fluggesellschaft auf Staatshaftung für Vermögensverluste, die durch technische Probleme bei der Flugsicherung entstanden sind, als unbegründet eingestuft. Diese rechtliche Einschätzung, der der Gerichtshof in seinen Urteilen häufig folgt, stellt eine Absage an die Möglichkeit dar, daß Fluglinien europäische Verordnungen als Grundlage für Schadensersatzansprüche gegen staatlich kontrollierte Flugsicherungsdienste nutzen können. Der Fall, der auf einen Vorfall im August 2016 zurückgeht, hat weitreichende Implikationen für die gesamte Luftfahrtindustrie. Er verdeutlicht, daß die finanziellen Risiken von Verzögerungen und Annullierungen weiterhin primär bei den Fluggesellschaften liegen. Der Ursprung des Rechtsstreits: Ein Passagier-Stau am Flughafen Wien Der Fall, der nun den Europäischen Gerichtshof beschäftigte, begann im August 2016 am Flughafen Wien-Schwechat. Aufgrund technischer Probleme im Zuständigkeitsbereich der Austro Control, der staatlichen Flugsicherung Österreichs, kam es zu massiven Verzögerungen bei der Abfertigung und Annahme von Flügen. Die Folge war ein erheblicher Stau von Passagieren und Flugzeugen. Auch Austrian Airlines war von diesen Problemen stark betroffen. Die Fluggesellschaft sah sich gezwungen, 60 Flüge zu annullieren, was zu beträchtlichen finanziellen Einbußen führte. Austrian Airlines forderte daraufhin Schadensersatz vom österreichischen Staat, dem Eigentümer der Austro Control. Die Forderung umfaßte Kosten für die Rückerstattung von Flugtickets, Umbuchungen auf Flüge anderer Fluglinien, die Unterbringung und Verpflegung von Passagieren sowie deren Transport. Der österreichische Staat lehnte die Haftung jedoch ab. Die Begründung lautete, daß die rechtlichen Bestimmungen über

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Hawaiian Airlines ändert Flugzeugbestellung bei Boeing

Die Fluggesellschaft Hawaiian Airlines hat ihre Bestellung für fünf Boeing 787-9 in den größeren Typ 787-10 umgewandelt. Diese Änderung betrifft einen Teil des ursprünglich geplanten Auftrags für zehn Dreamliner-Flugzeuge, wie aus Branchenkreisen berichtet wird. Die B787-10 ist die längste Variante der Dreamliner-Familie und bietet eine höhere Passagierkapazität, jedoch eine kürzere Reichweite als die B787-9. Diese Entscheidung könnte auf eine Anpassung der Flotte für dichte Langstrecken von Hawaii zum amerikanischen Festland abzielen, wo die höhere Sitzplatzkapazität von Vorteil ist. Zudem übernahm die Finanzierungsabteilung von Boeing einen der ursprünglich für Hawaiian Airlines vorgesehenen Auslieferungsplätze. Diese Maßnahme kann Teil einer allgemeinen Anpassung des Lieferplans sein.

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ihad Airways meldet Rekordgewinn und festigt seine Position in der Luftfahrt

Die Fluggesellschaft Etihad Airways aus Abu Dhabi hat in der ersten Hälfte des Jahres 2025 einen bemerkenswerten finanziellen Turnaround vollzogen und meldet einen Rekordgewinn. Mit einem Nettogewinn von 306 Millionen US-Dollar und einer signifikanten Steigerung der Passagierzahlen um 17 Prozent auf 10,2 Millionen hat sich das Unternehmen von seinen einstigen Sanierungsjahren erholt und präsentiert sich nun als eine der profitabelsten Fluglinien in der Golfregion. Der Erfolg ist das Resultat einer tiefgreifenden strategischen Neuausrichtung unter der Führung von CEO Antonoaldo Neves, der die Fluggesellschaft von einer Phase aggressiven Wachstums und riskanter internationaler Investitionen zu einem fokussierten, rentablen Geschäftsmodell geführt hat. Dieses neue Kapitel des Unternehmenserfolges scheint auch die Pläne für einen möglichen Börsengang in den Hintergrund rücken zu lassen, da das Unternehmen seine geplanten Investitionen nun aus eigenen Mitteln finanzieren kann. Vom Sanierungsfall zur Gewinnschmiede Vor einigen Jahren war Etihad Airways in eine tiefe Krise geraten, die vor allem auf eine überambitionierte Expansionspolitik und kostspielige Beteiligungen an anderen Fluggesellschaften zurückzuführen war. Investitionen in Unternehmen wie Air Berlin, Alitalia und Jet Airways endeten in finanziellen Katastrophen und führten zu hohen Verlusten, welche das Unternehmen an den Rand des Zusammenbruchs brachten. Die strategische Neuausrichtung in den letzten Jahren bedeutete eine Abkehr von diesem Modell der aggressiven Expansion und eine Konzentration auf Kernmärkte, die eigene Rentabilität und eine effiziente Flottenplanung. Diese Wende hat sich nun ausgezahlt. Mit einer Auslastung von 87 Prozent, was einer Steigerung um zwei Prozentpunkte entspricht, hat Etihad nicht nur mehr Passagiere befördert, sondern dies auch mit höherer Effizienz getan. Der

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Azorra liefert ersten Embraer E2 an Virgin Australia aus

Der Leasinggeber Azorra hat den ersten Embraer E190-E2 an die australische Fluggesellschaft Virgin Australia geliefert. Die Übergabe markiert die erste Auslieferung dieses Flugzeugtyps an eine große Fluggesellschaft in Australien. Das neue zweistrahlige Flugzeug mit 100 Sitzplätzen wird von Virgin Australia Regional Airlines im Zuge einer Flottenmodernisierung eingesetzt. Der Jet soll die derzeitige Fokker 100-Flotte ersetzen. Der neue Flugzeugtyp bietet eine erhöhte Effizienz und verbesserte Reichweite. Die Auslieferung stammt aus dem festen Bestellbuch von Azorra bei Embraer. Drei weitere Flugzeuge werden bis Ende 2026 an Virgin Australia geliefert. Insgesamt hat die Fluggesellschaft acht feste Bestellungen für den E2-Typ abgegeben. Vertreter der drei beteiligten Unternehmen bezeichneten die Auslieferung als einen Meilenstein ihrer Zusammenarbeit. Die neuen Flugzeuge sollen die operative Leistung der Fluggesellschaft verbessern.

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Air Baltic nimmt Flugverbindung von Wien nach Tallinn wieder auf

Die Fluggesellschaft Air Baltic nimmt im März 2026 ihre Direktflüge zwischen Wien und Tallinn in Estland wieder auf. Die Verbindung, die während der Corona-Pandemie eingestellt wurde, soll zweimal pro Woche angeflogen werden. Als Flugzeugtyp kommt auf der Strecke ein Airbus A220-300 zum Einsatz. Die Wiederaufnahme der Verbindung nach Tallinn ergänzt das bestehende Angebot von Air Baltic ab Wien, das bereits Flüge in die lettische Hauptstadt Riga umfaßt. Nach Aussage von Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, sei Air Baltic ein wichtiger Partner für die Anbindung der baltischen Staaten. Er betonte, daß die wiederaufgenommene Verbindung die Bedeutung dieser Flugroute unterstreiche. Mantas Vrubliauskas, VP Network Management bei Air Baltic, erklärte, daß die Nachfrage nach Verbindungen in Österreich wachse. Die neue Strecke solle die wirtschaftlichen und touristischen Beziehungen zwischen Wien und Tallinn stärken.

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Ein steiniger Start: B787-Allegris-Business-Class bleibt vorerst leer

Die Deutsche Lufthansa steht vor einer großen Herausforderung bei der Einführung ihres neuen Langstreckenprodukts „Allegris“. Obwohl die erste Boeing 787-9 mit der lang ersehnten neuen Business Class bereits in Frankfurt gelandet ist, bleibt der Großteil der Business-Class-Kabine vorerst unbesetzt. Eine fehlende finale Zulassung durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) zwingt die Airline, die Buchungsmöglichkeiten auf nur wenige Sitze zu beschränken. Der geplante Einsatz des neuen Flugzeugs auf der Strecke von Frankfurt nach Toronto ab Oktober wird somit zunächst ein Testlauf unter erschwerten Bedingungen. Die Verzögerungen in der Zulassung werfen ein Schlaglicht auf die komplexen Abläufe in der Luftfahrtindustrie und die strengen Sicherheitsanforderungen, die Innovationen im Flugverkehr begleiten. Das neue Bordprodukt und die lange Wartezeit Nach monatelangen Verzögerungen hat die Lufthansa Ende Juli 2025 ihre erste Boeing 787-9 mit dem neuen „Allegris“-Produkt in Frankfurt in Empfang genommen. Das neue Bordprodukt, das die Lufthansa mit großem Werbeaufwand angekündigt hat, verspricht eine Revolution des Reiseerlebnisses in der First-, Business-, Premium-Economy- und Economy-Class. Besonders die Business Class soll mit neuen Sitzen, die mehr Privatsphäre und Komfort bieten, die Konkurrenz übertrumpfen. Das Flugzeug, das die Kennung D-ABPF trägt, soll nach einer Restaufrüstung in den Flugbetrieb integriert werden und ab dem 9. Oktober die Linie Frankfurt-Toronto bedienen. Doch die Vorfreude wird durch eine unerwartete Hürde getrübt: die ausstehende finale Zulassung der Business-Class-Module durch die FAA. Diese Zulassung ist unerlässlich, da die Behörde eine Reihe von umfangreichen Belastungstests vorschreibt, um die Sicherheit und Stabilität der neuen Sitzkonfigurationen zu gewährleisten. Bis diese Abnahme erfolgt, darf die

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