Luftfahrt

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Wizz-Air-Flugzeug erleidet Tailstrike bei Landung in Prag

Ein neues Flugzeug des Billigfliegers Wizz Air ist bei der Landung in Prag beschädigt worden. Wie das Luftfahrtportal Aviation Herald berichtet, erlitt eine Airbus A321XLR während der Landung einen sogenannten Tailstrike, bei dem das Heck des Flugzeuges die Start- und Landebahn berührt hatte. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag während eines Fluges von London-Gatwick aus. Ein Tailstrike beschreibt in der Luftfahrt eine Situation, in der das untere Heckteil einer Maschine die Piste berührt, oftmals die Folge eines zu steilen Anflugwinkels. Ein veröffentlichtes Video zeigt, wie die Maschine nach dem ersten Aufsetzen leicht hochsprang und beim erneuten Aufsetzen mit dem Rumpf die Landebahn streifte. Die betroffene Maschine mit der Registrierung G-XLRA gehört zu den ersten Exemplaren des neuen Langstreckenjets, die Wizz Air kürzlich erhalten hatte. Das Flugzeug ist seit dem Vorfall nicht mehr abgehoben und wird derzeit einer umfassenden Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Da ein Tailstrike die Strukturintegrität des Flugzeuges beeinträchtigen kann, ist eine gründliche Inspektion erforderlich, bevor die Maschine wieder in Betrieb genommen werden kann. Die tschechischen Luftfahrtbehörden haben die Ermittlungen zu dem Zwischenfall aufgenommen.

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Lufthansa-Tochter Discover Airlines erhält neuen CEO

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Discover Airlines ernennt Ulrich Lindner zum neuen Geschäftsführer. Er wird das Amt am 1. Dezember 2025 von Bernd Bauer übernehmen, der bislang in Doppelfunktion die beiden Urlaubsfluggesellschaften im Konzern, Discover Airlines und Edelweiss, geführt hat. Die beiden Gesellschaften werden künftig wieder getrennt geleitet, da beide ihre Grösse erheblich ausgebaut haben. Unter der Führung von Bernd Bauer hat sich Discover Airlines, die im Jahre 2021 gegründet wurde, zu einem stabilen Anbieter im Urlaubsmarkt entwickelt. Die Fluggesellschaft hat in dieser Zeit ihre Flotte auf rund 30 Flugzeuge ausgebaut, ein breiteres Streckennetz geschaffen und mit München eine zweite Basis eröffnet. Bernd Bauer wird sich nach der Übergabe wieder vollständig auf seine Rolle als CEO der Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss konzentrieren. Der neue CEO Ulrich Lindner hat seine Laufbahn im Konzern vor über 25 Jahren begonnen. Er war zuletzt verantwortlich für die kommerzielle Strategie der Lufthansa Group. Sein Fokus lag hierbei insbesondere auf der Optimierung des Angebots und der Preisgestaltung. Seine Erfahrung in der Netzplanung und im Controlling gilt als Grundlage für die erwartete Weiterentwicklung der Geschäftsstrategie bei Discover Airlines.

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Etihad Airways feiert Passagierrekord und setzt auf Luxus im Mittelstreckensegment

Die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, hat im August 2025 einen Meilenstein erreicht. Zum ersten Mal seit ihrer Gründung im Jahr 2003 beförderte die Fluggesellschaft innerhalb eines einzigen Monats über zwei Millionen Passagiere. Diese Leistung wurde am 12. September 2025 bekannt gegeben und markiert einen Passagieranstieg von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gleichzeitig stieg die Auslastung der Flugzeuge von 89 Prozent im August 2024 auf 91 Prozent im August 2025. Antonoaldo Neves, der CEO von Etihad Airways, zeigte sich hocherfreut und betonte, daß dieser Erfolg das Vertrauen der Reisenden in das Unternehmen und den herausragenden Service widerspiegele. Der Rekordmonat fiel zudem mit der Einführung eines neuen Flugzeugtyps zusammen, der das Angebot auf Mittelstrecken neu definiert. Historische Zahlen und gesteigerte Effizienz Die Erzielung von über zwei Millionen Passagieren in einem Monat ist ein klares Indiz für die starke Erholung und das Wachstum von Etihad Airways. Im August 2024 hatte die Fluggesellschaft noch 1,7 Millionen Passagiere befördert. Der Anstieg von 22 Prozent innerhalb eines Jahres zeugt von der erfolgreichen Strategie, das Streckennetz auszubauen und das Angebot zu verbessern. Gleichzeitig gelang es Etihad, die Effizienz ihrer Operationen zu steigern. Die erhöhte Auslastung von 91 Prozent zeigt, daß die Flugzeuge nicht nur voller waren, sondern daß die Fluggesellschaft auch besser darin ist, die Kapazitäten zu nutzen. Eine hohe Passagierauslastung ist ein wichtiger Indikator für die Rentabilität und operative Stärke einer Airline. Im bisherigen Jahresverlauf, also von Januar bis August 2025, hat Etihad Airways insgesamt 14,2 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht

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Aeroflot setzt auf heimische Produktion und plant Großbestellung von 90 MS-21-Flugzeugen

Die russische staatliche Fluggesellschaft Aeroflot plant, bis Ende 2025 einen Großauftrag für 90 Yakovlev MS-21-Flugzeuge zu unterzeichnen. Dies berichtet die staatliche Nachrichtenagentur TASS. Dieser Schritt ist Teil einer ehrgeizigen Strategie, das Flottenwachstum inmitten eines von internationalen Sanktionen geprägten Umfeldes voranzutreiben. Aeroflot-Chef Sergey Aleksandrovsky bestätigte, daß das Unternehmen beabsichtigt, seine Flotte bis 2030 auf 460 Flugzeuge zu erweitern. Das primäre Ziel dabei ist es, den Anteil heimischer Flugzeuge auf 50 Prozent der Gesamtflotte zu steigern. Mit diesem Plan versucht die russische Luftfahrtindustrie, sich von der Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu lösen und die heimische Produktion zu stärken, die durch die Sanktionen nach 2022 massiv beeinträchtigt wurde. Die MS-21-Flugzeuge, die ursprünglich auf westliche Komponenten angewiesen waren, werden nun in einer vollständig russifizierten Version hergestellt. Vom Westen abgeschnitten: Die Wende zur heimischen Luftfahrtproduktion Seit der Invasion der Ukraine im Februar 2022 steht Rußlands Luftfahrtsektor unter starken Sanktionen. Diese Beschränkungen verbieten den Zugang zu ausländischen Flugzeugen, Ersatzteilen und Wartungsdienstleistungen. Infolgedessen sind russische Fluggesellschaften gezwungen, sich auf heimische Lösungen zu konzentrieren, ein Sektor, der bis dahin ebenfalls stark auf westliche Bauteile angewiesen war. Sowohl die Sukhoi Superjet– als auch die Yakovlev MS-21-Flugzeuge wurden ursprünglich mit Triebwerken und anderen Komponenten aus dem Westen ausgestattet. Die MS-21-Flugzeuge der ursprünglichen Generation (MS-21-300) nutzten beispielsweise Triebwerke von Pratt & Whitney und Hilfstriebwerke (APU) von Honeywell. Obwohl von Anfang an geplant war, heimische Komponenten einzusetzen, beschleunigten die Sanktionen die vollständige Lokalisierung der Produktion. Das Projekt, eine vollständig russifizierte MS-21 zu entwickeln, wurde massiv vorangetrieben. Der erste Flug der komplett russischen

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Ryanair fordert Schutz von Überflügen während Streiks

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die EU-Kommission aufgefordert, schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen, um Überflüge während geplanter Streiks französischer Fluglotsen am 17. und 18. September zu schützen. Ryanair befürchtet, daß bis zu 700 Überflüge annulliert werden müssen, was mehr als 125.000 Reisende betreffen könnte. Ryanair argumentiert, daß der Schutz von Überflügen eine Angelegenheit des EU-Binnenmarktes und nicht eine nationale Zuständigkeit sei. Die Fluggesellschaft verweist auf die Forderungen europäischer Airlines, die eine Reform des europäischen Flugverkehrskontrollsystems verlangen. Dazu gehöre der Schutz der Überflüge während nationaler Streiks sowie eine volle Personalausstattung in der ersten morgendlichen Flugwelle. Der CEO von Ryanair, Michael O’Leary, forderte Kommissionspräsident von der Leyen in einer Mitteilung auf, die europäische Flugverkehrsorganisation Eurocontrol dazu zu ermächtigen, die Überflüge über Frankreich zu verwalten, um Annullierungen zu verhindern. Die Fluggesellschaft kritisiert, daß die im sogenannten Draghi-Bericht empfohlenen Reformen noch nicht umgesetzt wurden.

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Die turbulenten Höhenflüge der Billigairlines: United-Chef Kirby sagt das Ende von Spirit Airlines voraus

Der Chef der amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines, Scott Kirby, hat in der Luftfahrtbranche für Aufsehen gesorgt, indem er das baldige Ende des Ultra-Low-Cost-Carriers Spirit Airlines prophezeite. Kirby, der während seiner Amtszeit bei United ein erklärter Kritiker des Geschäftsmodells von Billigfluggesellschaften war, bezeichnete dieses Modell als ein „interessantes Experiment“, das seiner Ansicht nach gescheitert sei. Seine Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Spirit Airlines zum zweiten Mal innerhalb von zwölf Monaten Insolvenz angemeldet hat und mit massiven finanziellen Verlusten kämpft. Während United bereits damit begonnen hat, sich in den Kernmärkten von Spirit zu positionieren, gibt sich die angeschlagene Fluggesellschaft in einer zweiten Restrukturierungsphase optimistisch, um ihre Zukunft zu sichern. Der Konflikt zwischen den beiden Airline-Chefs wirft ein Schlaglicht auf die harte Realität des US-Flugmarktes und die strukturellen Herausforderungen, mit denen Billigfluggesellschaften konfrontiert sind. Kirbys harte Worte und Spirits Gegenwind Scott Kirby äußerte seine düstere Prognose für Spirit Airlines auf dem Global Aerospace Summit der US-Handelskammer. Er begründete seine Zuversicht mit den Worten: „Weil ich gut in Mathe bin.“ Nach seiner Ansicht ist das Geschäftsmodell von Spirit „fundamentell kaputt“, weil es auf einem Prinzip basiere, das er als „den Kunden verärgern“ bezeichnete. Die Kunden würden die Fluggesellschaft nicht mögen, und der „Verbraucher hat abgestimmt“, so Kirby weiter. Spirit Airlines reagierte umgehend auf die Kommentare des United-Chefs. Auf der sozialen Plattform X lobte die Fluggesellschaft ihre neuen Produkte, wie das „Spirit First“ und die „Premium Economy“-Optionen. Sie konterte mit den Worten: „Vielleicht ist das der Grund, warum die Führungskräfte von United nicht

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Air Astana und Air India schließen Codeshare-Abkommen

Die Fluggesellschaften Air Astana aus Kasachstan und Air India haben ein neues Codeshare-Abkommen geschlossen. Die Vereinbarung soll die Zusammenarbeit auf wichtigen Verbindungen zwischen beiden Ländern vertiefen, insbesondere auf den Flügen von Almaty nach Delhi und Mumbai. Die Partnerschaft stellt eine Ausweitung der bestehenden Kooperation dar, die mit einem Interline-Abkommen begann. Die Vereinbarung ermöglicht es den Kunden, mit nur einem Ticket bequem über die jeweiligen Drehkreuze zu zahlreichen Zielen im Netzwerk des Partners zu reisen. Für Air Astana eröffnet die Partnerschaft neue Möglichkeiten, den stark wachsenden indischen Reisemarkt zu erschließen. Air India hingegen erhält besseren Zugang zu Zentralasien, einem Markt mit zunehmendem Wachstumspotenzial im Bereich Handel und Tourismus. Die Partnerschaft ist Teil der strategischen Neuausrichtung von Air India unter der Eigentümerschaft der Tata Group. Die Kunden von Air Astana können nun zu 18 Destinationen in Indien sowie zu neun internationalen Zielen im Streckennetz der indischen Fluggesellschaft reisen. Auch Reisende aus Deutschland, die über Frankfurt mit Air Astana nach Almaty fliegen, profitieren von den neuen Anschlußflügen über Delhi und Mumbai.

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Air Niugini nimmt ersten Airbus A220 in Empfang

Die nationale Fluggesellschaft von Papua-Neuguinea, Air Niugini, hat ihr erstes Flugzeug des Typs Airbus A220-300 erhalten. Die Maschine wird von der Leasinggesellschaft Azorra gemietet und stellt das 25. Exemplar dieses Typs dar, das weltweit in Dienst gestellt wird. Der Auslieferungsflug führte die Maschine vom Airbus-Werk in Mirabel über Vancouver, Honolulu und Fidschi nach Port Moresby. Die Übernahme des Flugzeuges ist ein wichtiger Schritt im Rahmen des Modernisierungsprogramms der Flotte. Insgesamt plant Air Niugini die Einbindung von acht A220-100 aus direkter Bestellung sowie dreier geleaster A220-300. Die neue Maschine trägt eine Sonderlackierung, die zum 50. Jubiläum der Unabhängigkeit des Landes entworfen wurde. Der A220-300 ist für den Einsatz auf regionalen und internationalen Strecken vorgesehen und soll zum Kernstück der Flotte werden. Die hohe Reichweite und die geringen Betriebskosten machen den Flugzeugtyp für die Verbindungen im Südpazifik besonders geeignet. Der gelieferte A220-300 ist für die Beförderung von insgesamt 138 Passagieren ausgelegt und zeichnet sich durch eine geräumige Kabine aus.

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Finnair erhält zum vierten Mal Fünf-Sterne-Auszeichnung

Die finnische Fluggesellschaft Finnair ist von der Airline Passenger Experience Association (APEX) zum vierten Mal in Folge mit einer Fünf-Sterne-Bewertung ausgezeichnet worden. Die Bewertung für das Jahr 2026 beruht auf zertifiziertem Passagierfeedback, das mehr als eine Million Flüge aus fast 600 Airlines umfaßte. Eine Sprecherin des Unternehmens, Eerika Enne, äußerte sich erfreut über die Anerkennung, da sie die Eindrücke der Kunden widerspiegle. Die Airline lege großen Wert auf operative Zuverlässigkeit und eine durchgängig gute Kundenerfahrung. Im August 2025 betrug die operative Zuverlässigkeit des Unternehmens 99,3 Prozent, was die Bedeutung dieses Faktors für den Betrieb unterstreicht. Der Erfolg ist auch auf die jüngsten Investitionen des Unternehmens zurückzuführen. So hat Finnair die Kabinen ihrer Langstreckenflugzeuge sowie ihrer Embraer-Flotte erneuert und am Flughafen Helsinki eine neue, größere Lounge eröffnet. Die konsequente Konzentration auf Service und Passagierkomfort ist ein entscheidender Faktor im Wettbewerb, zumal die Airline ihre Strategie als Drehkreuz zwischen Europa und Asien weiterhin verfolgt.

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El Al erhält Fünf-Sterne-Bewertung und wird in globale Top 25 aufgenommen

Die israelische Fluggesellschaft El Al ist von der Airline Passenger Experience Association (APEX) zum fünften Mal in Folge mit der Fünf-Sterne-Bewertung ausgezeichnet worden. Zusätzlich wurde die Airline erstmals in die Liste der weltweit 25 besten Fluggesellschaften aufgenommen, auf der sich auch Namen wie Lufthansa, Qantas und Singapore Airlines befinden. Die Auszeichnungen basieren auf der Auswertung von Millionen Passagierbewertungen von über 600 Fluggesellschaften weltweit. Dabei werden fünf Hauptkriterien bewertet, darunter der Service des Bordpersonals, das Catering, das Bordunterhaltungssystem, der Sitzkomfort und die WLAN-Dienste. Weniger als sieben Prozent der bewerteten Airlines erhielten eine Fünf-Sterne-Einstufung, was die Bedeutung dieser Auszeichnung unterstreicht. Der Vizepräsident für Kundenservice bei El Al, Oren Cohen Butansky, betont, daß die Auszeichnungen die langfristige Strategie des Unternehmens bestätigten. Die Erfolge seien trotz operativer Herausforderungen durch die Kriegssituation erreicht worden, was die kontinuierlichen Verbesserungen unterstreiche. Die Airline versteht die Auszeichnungen als Grundlage für weitere Investitionen in Service und Innovationen.

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