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„AUA-Deal schlechtestes Geschäft der österreichischen Wirtschaftsgeschichte“

„Arbeitsplätze weg, die Verluste zahlt der Steuerzahler und etwaige Gewinne der Zukunft gehen an die Lufthansa-Aktionäre – der AUA-Deal von Blümel und Schmid entpuppt sich als das schlechteste Geschäft der österreichischen Wirtschaftsgeschichte,“ sagt SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer heute, Donnerstag, zum angekündigten weiteren Stellenabbau bei der AUA. Die SPÖ hatte sich vehement dagegen ausgesprochen, die AUA mit hunderten Millionen Euro an Steuergeld zu stützen, ohne sich an ihr zu beteiligen und ohne eine Arbeitsplatzgarantie zu verlangen. „Jetzt stehen wir vor dem Scherbenhaufen türkiser Wirtschaftspolitik“, so Krainer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die österreichischen Steuerzahler würden jetzt die Verluste der AUA finanzieren. Wenn die AUA in der Zukunft wieder Gewinn macht, erhalten diesen die Aktionäre der Lufthansa, also unter anderem der deutsche Staat. Denn Deutschland hat sich – im Unterschied zu Österreich – für die Staatshilfe an die Lufthansa eine Beteiligung am Unternehmen gesichert. „Österreich hingegen ist dank Blümel und Schmid nur an den Verlusten der AUA, nicht aber an etwaigen Gewinnen beteiligt“, kritisiert der SPÖ-Finanzsprecher. Und gleichsam „nebenbei“ gehen auch noch hunderte Jobs verloren, weil es die türkisen „Wirtschaftsexperten“ nicht für notwendig befunden hatten, die Staatshilfen an eine Arbeitsplatzgarantie zu koppeln. „Die Ursache für diese Vorgehensweise war entweder komplette wirtschaftspolitische Ahnungs- und Planlosigkeit oder eine absichtliche Schädigung der Steuerzahler*innen zu Gunsten von Aktionären. Beides ist inakzeptabel“, schließt Krainer.

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Halbjahreszahlen: Swiss tiefer in die roten Zahlen gerutscht

Die Lufthansa-Tochter Swiss flog im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von 398,2 Millionen Schweizer Franken. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum (-266,4 Millionen Schweizer Franken) rutschte man damit tiefer in die roten Zahlen. Der Betriebsertrag lag mit 659,3 Millionen Schweizer Franken um 43,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (1. HJ. 2020: 1,17 Milliarden Schweizer Franken). Im zweiten Quartal hat Swiss mit Blick auf die Sommerreisezeit wie schon letztes Jahr einen leichten Aufschwung verbucht. Die Lage bleibt jedoch weiterhin äusserst angespannt. Zur Wiederherstellung von Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit hat die Lufthansa-Tochter eine umfassende Restrukturierung und Transformation inklusive eines Stellen- und Flottenabbaus eingeleitet. “Unter nach wie vor widrigen Rahmenbedingungen haben wir uns in der ersten Jahreshälfte den Umständen entsprechend gut behaupten können. Durch ein rigides Kosten- und Cash-Management sowie eine konsequente Netz- und Kapazitätssteuerung haben wir den operativen Verlust in Grenzen halten und im zweiten Quartal einen positiven operativen Cashflow realisieren können. Wir rechnen aktuell damit, nicht mehr als rund die Hälfte des Bankenkredits in Anspruch nehmen zu müssen, und liegen zurzeit deutlich darunter”, erklärt Finanzchef Markus Binkert. Steigende Buchungszahlen im zweiten Quartal 2021 Ab April hat Swiss mit Blick auf die Sommerreisezeit wie auch im letzten Jahr einen leichten Aufschwung verzeichnet. Im zweiten Quartal stieg der Betriebsertrag gegenüber Vorjahr um 47,6 Prozent auf 359,7 MIllionen Franken. (Q2 2020: 243,7 Millionen Franken). Das operative Ergebnis lag mit -197,2 Millionen Schweizer Franken zwar um 8,2 Prozent unter Vorjahr (Q2 2020: -182,3 Millionen Schweizer Franken), zu Buche geschlagen haben im zweiten

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Lufthansa reduziert Verlust auf 952 Millionen Euro

Der Lufthansa-Konzern flog im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen operativen Verlust in der Höhe von 952 Millionen Euro ein. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man den Fehlbetrag um 43 Prozent reduzieren. Die angebotene Kapazität lag Ende Juni plangemäß bei 40 Prozent des Vorkrisenniveaus. Der Adjusted Free Cashflow lag im 2. Quartal, vor allem aufgrund des starken Buchungseingangs, bei plus 340 Millionen Euro. Der operative Cashflow betrug dank positiver Effekte im Umlaufvermögen aufgrund der starken Buchungseingänge im 2. Quartal plus 784 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung dieser Effekte lag der Mittelabfluss bei durchschnittlich 200 Millionen Euro pro Monat. Zum Ende des 1. Halbjahres betrug die Zahl der Beschäftigten 108.000. Damit haben seit Beginn der Krise über 30.000 Mitarbeitende den Konzern verlassen. Unter Einbezug der genannten Programme wurden damit bereits über 1,1 Milliarden Euro der angestrebten Personaleinsparungen von 1,8 Milliarden Euro realisiert oder vertraglich vereinbart. Umsatz von 3,2 Milliarden Euro Der Konzernumsatz lag im 2. Quartal bei 3,2 Milliarden Euro, 70 Prozent höher als im 2. Quartal des Vorjahrs (Vorjahr: 1,9 Milliarden Euro). Der operative Verlust auf Basis des Adjusted EBIT verringerte sich auf -952 Millionen Euro (Vorjahr: -1,7 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis belief sich im 2. Quartal auf -756 Millionen Euro (Vorjahr: -1,5 Milliarden Euro). Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres betrug der Konzernumsatz 5,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 8,3 Milliarden Euro). Der operative Verlust auf Basis des Adjusted EBIT lag im 1. Halbjahr mit -2,1 Milliarden Euro niedriger als im Vorjahr (Vorjahr: -2,9 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis für das 1. Halbjahr lag bei

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Lufthansa erweckt Boeing 747-400 aus dem Dornröschenschlaf

Mit der D-ABVX hat Lufthansa am Dienstag eine weitere Boeing 747-400 aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Der Vierstrahler befand sich in den Niederlanden im so genannten Long-Time-Storage. Vor einiger Zeit bestätigte die Kranich-Airline, dass voraussichtlich acht Maschinen dieses Typs reaktiviert werden. Diese sollen zumindest bis zur Einflottung der bestellten Boeing 777X im Liniendienst stehen. Derzeit rechnet man damit, dass der zuletzt genannte Flugzeugtyp ab dem Jahr 2023 ausgeliefert wird. Auf dem niederländischen Flughafen Twente waren zuletzt zwei 747-400 der Lufthansa abgestellt. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass die D-ABVX reaktiviert wurde, befindet sich dort noch ein Jumbojet, der auf seine „Erlösung“ aus dem Dornröschenschlaf wartet.

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Lufthansa Technik startet mit der Ausbildung künftiger Fachkräfte

126 junge Menschen beginnen 2021 eine Ausbildung in einem flugzeugtechnischen, industriellen oder logistikorientierten Beruf. Auch in schwierigen Zeiten will Lufthansa Technik den künftigen Bedarf an bestens ausgebildeten Fachkräften selber decken. In Hamburg starten in diesem Monat 109 junge Menschen in ihre Ausbildung, in Frankfurt sind es 16 und am Standort München einer. Von den neuen Ausbildungsplätzen entfallen 109 direkt auf die Lufthansa Technik AG, die restlichen auf die Lufthansa Technik Logistik Services und die LEOS. „Wir verstehen Ausbildung als ein langfristiges Instrument und dieses braucht Kontinuität“, sagt Barbara Körner, Leiterin Ausbildung und Duale Studenten bei Lufthansa Technik. „Nur dann können alle beteiligten Schnittstellen wie Ausbilder, Fachbereiche, betriebliche Einsatzbereiche und Berufsschule eine optimale Ausbildungsqualität erbringen. Vor diesem Hintergrund hat sich Lufthansa Technik bewusst dafür entschieden, die Ausbildungsaktivitäten aufrecht zu erhalten. Lediglich die Anzahl an Plätzen wurde krisenbedingt angepasst.“ Damit sind jetzt insgesamt rund 650 junge Menschen bei der Lufthansa Technik Gruppe in Deutschland in Ausbildung oder in einem dualen Studiengang.

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Lufthansa baut Sleeper’s Row aus

Seit einiger Zeit testet Lufthansa zwischen Deutschland und Brasilien so genannte Schlafbänke in der Economy-Class. Mit 2. August 2021 wird die „Sleeper’s Row“ auf Flügen nach São Paulo, Los Angeles und Singapur zur Verfügung stehen. Die Buchung kann auch kurzfristig während dem Check-in oder direkt am Gate erfolgen. Die Passagiere erhalten während der gesamten Flugdauer eine aus drei oder vier Sitzen bestehende Reihe für sich alleine. Weiters gibt es einen Polster und eine Matratzenauflage. Für die Sicherheit während des Fluges sorgt ein spezieller Sicherheitsgurt, der auch im Liegen geschlossen bleibt, und eine separate Sicherheitsanweisung. Ein weiterer Vorzug ist das Pre-Boarding. Fluggäste, die eine Sleeper’s Row buchen, steigen früher in das Flugzeug ein. Lufthansa bietet die Schlafbänke auf Langstreckenflügen ab etwa elf Stunden Flugdauer an, zum Beispiel auf Routen nach Fernost, an die Westküste der USA, nach Mittel- und Südamerika oder ins südliche Afrika. Der Aufpreis beträgt zwischen 159 und 229 Euro pro Strecke. Pro Flug werden maximal drei Sleeper’s Row Reihen angeboten. Eine Reservierung im Voraus ist nicht möglich.

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Condor setzt auf Airbus A330-900-Flotte

Der Ferienflieger sagt seinen Boeing 767-300ER-Maschinen Adieu: Bei Condor ist die Bestellung von 16 Airbus A330-900neo der neuesten Generation beschlossene Sache. Der Aufsichtsrat hat seine Zustimmung bereits zum Ausdruck gebracht. Nach dem Einstieg des finanzstarken Mehrheitsgesellschafters Attestor kann sich Condor den Austausch auch leisten – und verliert keine Zeit: Condor wird zwischen Herbst 2022 und Sommer 2024 insgesamt 16 Airbus A330-900 erhalten. Attestor stellt Condor 250 Millionen Euro für die Flotteninvestition zur Verfügung. Die Airline ließ zunächst offen, ob die A330-900 direkt von Airbus gekauft oder über Leasingfirmen finanziert werden. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. „Wir gehen mit dem Zwei-Liter-Flieger an den Start und setzen damit neue Maßstäbe: Mit unserer modernen Langstreckenflotte werden wir Nachhaltigkeit und Urlaub mit Condor künftig untrennbar miteinander verbinden. An Bord der leisesten Kabine der Welt bei einem Flugzeug dieser Größe erwartet unsere Gäste außerdem höchster Komfort in einer nagelneuen Business, Premium Economy und Economy Class“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor.

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Deutschland: Reiserückkehrer müssen sich wohl testen lassen

Die deutsche Bundesregierung will künftig wohl Nägel mit Köpfen machen und alle Einreisenden unter die Lupe nehmen. Wer dabei nicht gegen das Coronavirus geimpft ist, muss einen negativen Test vorzeigen. Der steigende CoV-Trend zwingt auch die deutschen Behörden, über strengere Regeln zu debattieren. Dabei sickerten einige Details bereits durch. So sollten sich Urlauber auf erweiterte Testpflichten bei der Heimkehr gefasst machen. Und das soll schon sehr bald über die Bühne gehen. Der Bund habe zugesichert, er werde bis zum 1. August alles probieren, um eine einheitliche Testpflicht einzuführen, „nicht nur für Flugreisen sondern auch beispielsweise für alles, was an normalem Autoweg oder Bahnweg kommt“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstagabend in den ARD-„Tagesthemen“. Söder sagte: „Die Regel ist ja relativ einfach, jeder braucht einen Test, der sozusagen wieder anreist, ob er mit dem Auto, der Bahn oder mit dem Flugzeug kommt.“ Er glaube, dass das jetzt verständlicher, klarer und sicherer sei. Derzeit gilt die Testpflicht nur für Menschen, die per Flugzeug nach Deutschland einreisen. Der Bundesinnenminister Horst Seehofer beruhigte den Teil der Bevölkerung, der Antikörper gegen das Virus nachweislich machen kann: „Wer nachweislich geimpft oder genesen ist, braucht natürlich keinen Test.“ Auf einen fixen Termin konnten sich die Beteiligten noch nicht einigen, interne Abstimmungen würden noch anlaufen. Das berichtet die Presse. 

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Lufthansa beendet „Eintrittskarten“ für First-Class-Lounges

In die First-Class-Lounges der Lufthansa kann man sich ab sofort nicht mehr “einkaufen”. Nur wenige Wochen nach dem Launch stellt der Kranich dieses Angebot, das in Frankfurt 149 Euro gekostet hat, wieder ein. Laut Frankfurtflyer.de hatte man den Preis gar auf 200 Euro pro Besuch angehoben, jedoch will Lufthansa nun keine zahlenden Gäste mehr bewirten. Künftig ist die Nutzung dieser Lounges wieder an ein First-Class-Ticket bzw. die HON-Circle-Card geknüpft. In den letzten Wochen ist die Nachfrage stark angestiegen. In Frankfurt am Main und München soll dieser exklusive Wartebereich gut gefüllt gewesen sein. Lufthansa äußerte sich nicht zur Einstellung des “Einkaufs” in die First-Class-Lounges. Allerdings kann angenommen werden, dass man der Kundschaft mit den teuersten Tickets bzw. der höchsten Statuskarte keine überfüllte Lounge zumuten will. Das Angebot hielt sich jedenfalls nur wenige Wochen.

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Münchner Flughafen setzt auf Klimaschutz in der Luft und am Boden

Der Bayerische Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen München GmbH, Albert Füracker, empfing heute den niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers am Münchner Flughafen.  Gemeinsam mit Flughafenchef Jost Lammers und Stefan Kreuzpaintner, CCO Lufthansa Airlines und Chef des Lufthansa Hubs München, informierte Staatsminister Füracker den Gast aus Hannover über den Drehkreuzbetrieb in München und die Maßnahmen, mit denen FMG und Lufthansa für mehr Klimaschutz im Luftverkehr sorgen. So sind im Hintergrund neben dem hochmodernen Langstreckenflugzeug der Lufthansa, einem Airbus A350, auch Beispiele für Elektromobilität in der Bodenabfertigung zu sehen. Neben einem Schleppfahrzeug für Gepäcktrolleys und einem Cargolifter zählt dazu auch ein ehemals mit Diesel betriebener Passagierbus, der auf einen Generator-elektrischen Antrieb mit flüssigem Biomethan umgestellt wurde. Der Anteil der elektrisch betriebenen Fahrzeuge und Abfertigungsgeräte im FMG-Fuhrpark konnte mittlerweile auf rund 40 Prozent gesteigert werden. „Die Corona-Pandemie hat die gesamte Luftverkehrsbranche unverschuldet vor größte Herausforderungen gestellt. Der Flughafen München stellt sich diesen Aufgaben und will gestärkt aus der Krise hervorgehen. Schon im Jahr 2016 haben wir beschlossen, dass der Flughafen München bis spätestens 2030 CO2-neutral betrieben wird. Mit zahlreichen Maßnahmen arbeitet die Geschäftsführung mit Hochdruck daran, dass der Flughafen dieses ambitionierte Klimaziel erreichen wird“, erklärte der FMG-Aufsichtsratsvorsitzende Albert Füracker.

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