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AUA: ÖAMTC-Sprecherin Matkovits löst Tanja Gruber ab

Nach nur einem halben Jahr kommt es bei Austrian Airlines erneut zum Wechsel des Konzernsprechers. Tanja Gruber, die nach dem Wechsel ihres Vorgängers Peter Thier zur Erste Bank AG, mit der Leitung der Kommunikation betraut wurde, wird das Unternehmen verlassen. Gleichzeitig wird Austrian Airlines die bislang getrennten Abteilungen Kommunikation und Politik zusammenlegen. Die Leitung soll der 29-jährigen Sophie Matkovits, die bislang für den Autofahrerklub ÖAMTC tätig war, übertragen werden. Die Veränderung soll zum 1. April 2021 wirksam werden. Matkovits wird in ihrer neuen Rolle an Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech sowie fachlich an Andreas Bartels, Leiter der Kommunikation im Lufthansa Konzern, und an Kay Lindemann, Leiter der Konzernpolitik, berichten. „Sophie Matkovits bringt mit ihrer breiten Erfahrung in den Bereichen Kommunikation und Politik genau das Fachwissen und Netzwerk mit, das für die Leitung des neu geschaffenen Unternehmensbereiches notwendig ist. Ich bin überzeugt davon, dass es ihr gelingt, die neue Organisation schlagkräftig aufzustellen und freue mich, sie bei Austrian Airlines willkommen zu heißen“, so AUA-Chef Alexis von Hoensbroech. Die 31-jährige Tanja Gruber wird laut Medienmitteilung die österreichische Lufthansa-Tochter auf eigenen Wunsch verlassen, um sich einer neuen Herausforderung außerhalb der Kranich-Gruppe widmen zu können. Sie war seit rund 6,5 Jahren für den Carrier tätig. Zuletzt leitete sie die Unternehmenskommunikation. „Dass wir mit Tanja Gruber einen Kommunikationsprofi und ein absolutes Top-Talent aus unseren eigenen Reihen verlieren, schmerzt natürlich sehr. Im letzten Jahr hat sie vor allem im Bereich der Krisenkommunikation besonderes Fingerspitzengefühl bewiesen und uns mit umfassender interner sowie externer Kommunikation sehr gut

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Lufthansa-Großaktionär Thiele verstorben

Heinz Hermann Thiele, Großaktionär der Deutschen Lufthansa AG, ist am Dienstag überraschend im Alter von 79 Jahren verstorben. Dies teilte Knorr-Bremse AG, wo er zuletzt als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats fungierte, am Dienstagabend mit. Der verstorbene Manager kaufte sich im Vorjahr bei Lufthansa ein und übte erheblichen Druck auf den Spohr-Vorstand aus. Zeitweise sah es sogar danach als würde er seine Zustimmung zum Vertrag über die Staatshilfe verweigern. Letztlich gab auch Thiele grünes Licht. Im Herbst 2020 sorgte er für Aufsehen, denn er erhob schwere Vorwürfe gegen den Lufthansa-Vorstand, aber auch die Gewerkschaften. Unter anderem forderte er den Abbau von Stellen und ein radikales Sparprogramm. Auch sollte sich der Kranich-Konzern der Ansicht Thieles nach von Beteiligungen trennen.

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Lufthansa startet digitalen Unterlagen-Check

Lufthansa startet auf Flügen von Frankfurt nach Istanbul sowie von New York-Newark nach Frankfurt und München das digitale Einreichen von Dokumenten. Ab 72 Stunden vor Abflug können Passagiere ihre negativen Covid-Testbefunde sowie die Bestätigungen digitaler Einreiseanmeldungen über ein Kontaktformular an das „Lufthansa Group Health Entry Support Center“ schicken. Die Fluggesellschaft prüft anschließend die Unterlagen und gibt den Fluggästen ein Feedback, ob diese den aktuell gültigen Einreisebestimmungen entsprechen. Unabhängig davon müssen die Originaldokumente weiterhin auf der Reise mitgeführt werden. Die Inanspruchnahme des Service ist vorerst freiwillig. Noch im März 2021 will Swiss dies auf der Strecke Newark-Zürich einführen. Mittelfristig ist geplant, dass dieses Verfahren konzernweit für alle Flüge ermöglicht wird. Der Konzern will dadurch Check-In und Boarding beschleunigen. Auch sollen künftig digitale Gesundheitspässe in die Reisekette eingebunden werden.

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Lufthansa fliegt zweiten A380 nach Frankreich aus

Mit der D-AIMI hat ein weiterer Airbus A380 die Lufthansa-Homebase Frankfurt am Main verlassen. Die Maschine wurde am Montag ins französische Tarbes ausgeflogen. Konzernchef Carsten Spohr sagte vor einigen Monaten, dass er an kein Comeback der Superjumbos glaubt. Ende Jänner 2021 wurde mit der D-AIMC der erste Airbus A380 nach Frankreich überstellt. Der Carrier will insgesamt fünf Exemplare in Tarbes bzw. Spanien parken. Lediglich zwei A380 sollen in Frankfurt am Main verbleiben, um diese im Bedarfsfall kurzfristig reaktivieren zu können. Die übrigen Superjumbos werden nach und nach ausgeflogen. Die D-AIMI wurde zuletzt im März 2020 kommerziell eingesetzt.

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Frankfurt: Eurowings Discover fliegt nach Rom und Barcelona

Der neue Lufthansa-Ableger Eurowings Discover wird im Sommerflugplan 2021 ab Frankfurt am Main auch Kurzstreckenflüge anbieten. Ursprünglich war die Neugründung, die einige Zeit unter dem Projektnamen Ocean bekannt war, nur für die Langstrecke vorgesehen. Das könnte sich jetzt ändern. Das Portal „Frankfurt Flyer“ berichtet, dass im April und Mai 2020 morgens Umläufe mit Airbus A330 nach Rom geplant sind. Nachmittags soll es nach Barcelona gehen. Durchgeführt werden die Verbindungen unter Flugnummern der Air Dolomiti im Codeshare mit Konzernmutter Lufthansa. Tickets können bereits über die üblichen Kanäle gebucht werden. Aufgrund des Einsatzes von Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A330-200 ist damit zu rechnen, dass diese Verbindungen auch dem Training der Piloten dienen könnten. Eurowings Discover soll im Juni 2020 Langstreckenziele aufnehmen. Unter anderem werden Anchorage, Punta Cana, Mauritius, Las Vegas und Windhuk die Initial-Ziele bilden. Pläne für München sind derzeit in der Warteschleife, jedoch nicht generell ausgeschlossen. Verdrängungswettbewerb gegen Condor Ob Eurowings Discover auch touristische Kurzstreckenziele anbieten wird, ist noch offen. Eigentlich sollte dieses Segment der Konzernschwester Eurowings Deutschland – inklusive ihrer Ableger – überlassen werden. Generell ist aber nicht ausgeschlossen, dass es auch hier nach und nach zu einer Verlagerung kommen könnte, denn Eurowings Discover hat keine Tarifverträge. Dieser Umstand wird von den Gewerkschaften heftig kritisiert, denn diese werfen die Umgehung der bestehenden Vereinbarungen vor. Lufthansa versucht den neuen touristischen Langstreckenableger, dessen Streckennetz sich zumindest teilweise mit jenem des Mitbewerbers Condor überlappt, durch die Kündigung der seit vielen Jahrzehnten bestehenden Kooperation mit Condor besser auszulasten. Der Ferienflieger lässt sich den „blauen

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Indische Vistara neu in Frankfurt am Main

Die indische Fluggesellschaft Vistara bedient seit Donnerstag zwei wöchentliche Rotationen zwischen dem indischen Delhi und Frankfurt am Main. Es handelt sich erst um das zweite Ziel, das der Carrier in Europa ansteuert. Die Aufnahme erfolgte gegen den Trend: Mitten in der Corona-Pandemie. Vistara setzt auf der Frankfurt-Strecke Langstreckenjets des Typs Boeing 787-9 ein. Derzeit werden die Flüge jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag angeboten. Firmenchef Leslie Thng sagte, dass die Aufnahme der Frankfurt-Route in “weiterer wichtiger Schritt” hinsichtlich des Ausbaus des Netzwerks ist. Der breiten Öffentlichkeit stehen die neuen Frankfurt-Delhi-Flüge aber noch nicht offen, denn die Route wird derzeit unter dem Safe-Corridor-Abkommen zwischen Deutschland und Indien bedient. Das bedeutet, dass nur Personen, die die beiderseitigen Bedingungen erfüllen können und – falls erforderlich – ein Visum vorweisen können, mitfliegen dürfen. Kooperationspartner von Vistara in Deutschland ist Lufthansa.

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Eurowings Discover startet wohl nur ab Frankfurt

Mit „Eurowings Discover“, zuvor unter dem Arbeitstitel „Ocean“ bekannt, bringt die Lufthansa Gruppe eine neue Ferienfluggesellschaft auf den Markt. Doch vorerst nur ab Frankfurt. Mit diesem Schritt möchte die AUA-Mutter auch in Corona-Zeiten die Ausweitung des touristischen Angebots vorantreiben. Vom Flughafen München seien in naher Zukunft keine Flüge geplant, zunächst soll die Langstrecke nur von Frankfurt aus bedient werden. Das berichtet die Zeit. Der neue Flugbetrieb habe bereits ein Team aus 350 Mitarbeitern an Bord und soll ab Juni mit zunächst drei Jets zu touristischen Übersee-Zielen starten. Überdies prüft die Kranich-Airline derzeit einen Umbau der Flugzeuge im Hinblick auf die angebotenen Sitze in der Business Class. Denn diese würden aufgrund der aktuellen Lage nur sporadisch gebucht werden, so reisetopia.de. Der Konzern schließe sogar nicht aus, dass die Nachfrage auf lange Sicht nicht mehr das Vor-Krisen-Niveau erreichen könnte. Aus diesem Grund könnte die Lufthansa zumindest einem Teil der Business Class die rote Karte zeigen und sie um einige Sitze verkleinern. Gute Nachrichten für Economy-Reisende, denen in naher Zukunft schon mehr Sitze zur Verfügung stehen könnten.

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Lufthansa-Flugschule: VC verurteilt Bremen-Schließung

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hält die Schließung der praktischen Pilotenausbildung in Bremen für “einen Schlag ins Gesicht für alle Mitarbeiter”. Lufthansa verkündete am Mittwoch, dass diese künftig in Rostock-Laage durchgeführt werden soll. „Die Entscheidung der Lufthansa ist ein Schlag ins Gesicht für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bremen. Wir halten sie für einen schweren Fehler, da der Konzern damit einen ungeheuren Qualitäts- und Kompetenzverlust erleidet, den man nicht mehr einfach wett machen kann. Es ist uns völlig unverständlich, warum man diese – im besten Sinne des Wortes – Kaderschmiede nun so ausbluten lässt”, so Markus Wahl, Vorsitzender der VC. “Die aktuelle Krise ist aber nicht der eigentliche Beweggrund, sondern nur ein Vorwand für das Vorgehen der Lufthansa. Hier wird gerade alles für eine Tarifflucht getan, die unabhängig von der Corona-Krise gegen die Beschäftigten durchgedrückt werden soll. Wir sehen die vom Unternehmen so gern und oft beschworene Tarifpartnerschaft mit Füßen getreten und verurteilen dieses Vorgehen aufs Schärfste”. Weit über 100 Flugschüler haben bereits eine Klage gegen Lufthansa eingereicht. Auch bei der Cargotochter knirscht es mittlerweile, denn diese soll verkleinert werden, jedoch gleichzeitig ist vorgesehen, dass die Beteiligung Aerologic wachsen könnte. Der Wechsel vom Fracht-Cockpit in jene der Passagier-A340 wird höchstwahrscheinlich nicht möglich sein, da dieses Muster keine lange Zukunft haben wird. “Es ist eine Konzernstrategie, dass zu jedem Tarifbetrieb eine nicht-tarifierte Plattform in Konkurrenz aufgebaut wird. Das sehen wir nicht nur in der Pilotenausbildung, sondern auch im Projekt Ocean für Passagierflüge und im Frachtbereich, in dem Aerologic neben Lufthansa Cargo

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Deutschland: Lufthansa krempelt Piloten-Ausbildung um

Die Lufthansa Group kündigte am Mittwoch an, dass die Ausbildung von Flugzeugführern im Rahmen des Programms “ReNew” neu ausgerichtet wird. Zuvor sorgte der Abbruch der Ausbildungen am Standort Bremen für Aufregung und brockte dem Konzern auch zahlreiche Klagen ein. Die größte Fluggesellschaft Deutschlands geht davon aus, dass aufgrund der Pandemie der Bedarf für Neueinstellungen weggebrochen ist. Die Erholung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Daher will man nun das Ausbildungskonzept überarbeiten und betont, dass man “am seit Jahrzehnten bewährten Prinzip einer ab-initio Ausbildung festhalten wird”. Allerdings will man in Zukunft auf digitale Ausbildungsformen sowie Auswahlverfahren setzen. “Diese ermöglichen eine bedarfsgerechtere Ausbildung für die verschiedenen Airlines der Lufthansa Group und tragen den Nachfrageschwankungen im Luftverkehr Rechnung”, so der Kranich in einer Aussendung. „In der größten Krise der weltweiten Luftfahrt müssen wir im Lufthansa Konzern alles auf den Prüfstand stellen – so auch unser Jahrzehnte altes Ausbildungskonzept für unsere Pilotinnen und Piloten. Damit konnten wir in den vergangenen Jahrzehnten höchste und weltweit anerkannte Qualitätsstandards bei Auswahl und Ausbildung für unsere Cockpits setzen. Unter Beibehaltung dieser Qualitätsstandards wollen wir das bewährte Konzept nun modernisieren, effizienter und verlässlicher gestalten und mit digitalen Modulen in ein neues Zeitalter führen. Wir reichen damit zugleich unseren aktuellen Flugschülerinnen und Flugschülern die Hand, weil sie unter den neuen Kriterien zu einem späteren Zeitpunkt wieder Chancen auf einen Arbeitsplatz im Cockpit unserer Airlines haben. Die Entwicklung des neuen Campus-Modells ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir mit unserem Konzernprogramm ReNew Lufthansa modernisieren, indem wir Strukturen zeitgemäß, besser und

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Übelkeit an Bord: Lufthansa kehrte nach Newark zurück

Der Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AIXJ, betrieben von Lufthansa, musste am 6. Feber 2021 kurz nach dem Start in Newark umkehren. Die Maschine befand sich laut Flightradar24 bereits kurz nach Boston. Die Ursache ist noch nicht geklärt. Laut lokalen Medienberichten sollen sich zahlreiche Passagiere und Besatzungsmitglieder, die sich im hinteren Bereich des Langstreckenjets befanden, über plötzlich auftretende Übelkeit beklagt haben. Der Kapitän entschied sich zur Rückkehr auf den Flughafen New York-Newark, wo die Betroffenen medizinisch untersucht wurden. Auch der Airbus A350-900 wurde umfangreich unter die Lupe genommen werden. Auf Flug LH413 befanden sich inklusive Crew 41 Personen. Die Ursache der plötzlichen Übelkeit ist noch nicht geklärt, jedoch sollen die Betroffenen wohlauf sein und sich bereits kurz nach dem Verlassen der Maschine wieder erholt haben. Der Geruch wird als eine Art Salbe oder Balsam bezeichnet. Ob ein Passagier ein Produkt an Bord hatte oder aber ein Defekt vorgelegen hat, spielte für den Lufthansa-Kapitän keine Rolle. Nach dem Grundsatz “Safety First” entschied er sich für die Rücklandung in Newark. Wartungstechniker nahmen den Jet dann umfangreich unter die Lupe und gaben diesen nach drei Tagen vorläufig frei. Die Maschine kehrte dann ferry nach München zurück und ist seit 11. Feber 2021 wieder im regulären Liniendienst. Gefunden wurde übrigens nichts, das auf eine Fehlfunktion der D-AIXJ hindeuten würde.

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