Lufthansa

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Condor-Zubringer: Kartellamt ortet Marktmissbrauch durch Lufthansa

In Sachen der seitens Lufthansa aufgekündigten Zubringerflüge gibt es nun auch vom Bundeskartellamt Rückendeckung. Die erste Prüfung habe ergeben, dass der Missbrauch der Marktmacht im Segment der touristischen Langstrecke vorliegen könnte. Die Bundesrepublik bekam zwischenzeitlich auch aus Brüssel Druck, denn das Verhalten des Kranichs wäre nicht mit den Bedingungen, unter denen die Staatshilfe bewilligt wurde, in Einklang zu bringen. Zwischenzeitlich ruderte Lufthansa zurück und stellte öffentlich in Aussicht, dass eine Fortführung des Zubringervertrags mit Condor möglich erscheint. Der Ferienflieger brachte zuvor eine Beschwerde beim Bundeskartellamt ein und klagt zusätzlich vor dem Gericht der Europäischen Union gegen die Bewilligung der Kranich-Staatshilfe. Das Kartellamt hofft nun darauf, dass Lufthansa tatsächlich einlenkt, denn nach vorläufiger Prüfung ist man der Ansicht, dass die Marktmacht missbraucht wird. Bis 7. April 2021 können beide Parteien eine Stellungnahme zu den bisherigen Ergebnissen einbringen. Anschließend entscheidet das Bundeskartellamt, ob möglicherweise einstweilige Anordnungen getroffen werden. Diese sollen Condor eine Planbarkeit des Vertriebs ermöglichen. Da der Ferienflieger – bedingt durch seine einstige Zugehörigkeit zum Lufthansa-Konzern – keine eigenen Zubringer unterhält, ist dieser auf das Kranich-Streckennetz angewiesen. Dieser will aber die neue Tochter Eurowings Discover pushen. Die Neugründung soll eine regelrechte Blaupause des bisherigen Condor-Netzes bedienen.

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Lufthansa Consulting berät Staats-Startup ToMontenegro

Der künftige Staatscarrier ToMontenegro holt sich Unterstützung aus dem Kranich-Konzern ins Haus. Lufthansa Consulting konnte sich in einer Ausschreibung durchsetzen und wird das Startup als Berater betreuen. Eine Beteiligung oder Kooperation mit der Fluggesellschaft ergibt sich daraus aber nicht. Gegenüber der Nachrichtenagentur Mina teilte das Verkehrsministerium mit, dass der Auftrag öffentlich ausgeschrieben wurde und sich Lufthansa Consulting mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis durchsetzen haben können. Der Vertrag würde Ende März 2021 starten. Einen offiziellen Zeitplan für den Erstflug gibt es nicht, jedoch ist davon auszugehen, dass “baldigst möglich” gestartet werden soll. Der Vorgänger Montenegro Airlines bekam Finanzmittel, um eine Mindestkonnektivität aufrechterhalten zu können. Eigentlich wollte man die Abwicklung schon längst einleiten, doch benötigt man die Dienste noch bis ToMontenegro in der Luft ist. Auch will man einige Assets auf die Neugründung übertragen. Diese soll mit Regionaljets des Typs Embraer 195 abheben.

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Lufthansa fliegt wieder nach Mount Pleasant

Am 30. März 2021 wird Lufthansa erneut im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts Forscher von Hamburg nach Mount Pleasant fliegen. Diesmal werden sich auch Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt an Bord befinden. Die Durchführung des Sonderflugs ist mit Airbus A350-900 angekündigt. Morgen wird der Airbus A350-900 bereits um 14:30 Uhr von München nach Hamburg überführt. Die Landung auf dem Hamburger Flughafen ist um 15:40 Uhr unter der Flugnummer LH9923 geplant. Noch am gleichen Abend startet dann LH2574 um 21:30 Uhr nach Mount Pleasant. Das Flugzeug mit der Kennung D-AIXQ und dem Taufnamen der Stadt Freiburg ist das neueste Mitglied der Lufthansa A350 Flotte und zählt zu den weltweit nachhaltigsten und wirtschaftlichsten Langstreckenflugzeugen. „Wir freuen uns, mit dem zweiten Flug auf die Falklandinseln nicht nur die Polarforschungsexpedition des AWI zu unterstützen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erforschung des Erdmagnetfeldes leisten zu können“, sagt Thomas Jahn, Flottenkapitän und Projektleiter Falkland. „Bereits seit mehr als 25 Jahren unterstützen wir Projekte zur Klimaforschung.“ Anlass für diesen erneuten Flug auf die Falklandinseln ist der Wechsel der Polarstern-Besatzung und die Abholung der Forschungsexpeditionsteilnehmer. Seit Anfang Februar erhebt ein Team von rund 50 Forscherinnen und Forschern des AWI im Südpolarmeer wichtige Daten zu Ozeanströmungen, Meereis und Kohlenstoffkreislauf, die unter anderem verlässliche Klimavorhersagen ermöglichen. Auf dem Rückweg aus dem Forschungsgebiet im südlichen Weddellmeer stoppte die Polarstern in der Atkabucht, wo 25 weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord gingen: Das Sommerpersonal sowie das Überwinterungsteam der Neumayer-Station III. Letzteres kehrt dann nach über 15 Monaten in der

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Auch Swiss vor weiterem Stellenabbau

Auch bei der AUA-Konzernschwester Swiss steht der Abbau von weiteren 500 Jobs zur Debatte. Das genaue Ausmaß der Job-Streichungen kann Firmenchef Dieter Vranckx allerdings noch nicht beziffern. Er schließt jedenfalls aus, dass das von ihm geleitete Unternehmen weitere Staatshilfen benötigen wird. Austrian Airlines sorgte mit der Ankündigung, dass nochmals etwa 650 Jobs abgebaut werden, bei der Opposition und bei der Gewerkschaft Vida für Empörung. Diese werfen unter anderem Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) vor, dass dieser verabsäumt habe eine Jobgarantie vertraglich zu vereinbaren. Bei Swiss stehen laut “Sonntagsblick” etwa 500 Stellen vor dem Aus. Gegenüber genanntem Medium sagte Vranckx, dass er ist im zweiten Quartal 2021 das genaue Ausmaß der Reduktion des Personalkörpers beantworten könne. Im Vorjahr wurden bereits rund 500 Jobs gestrichen. Heuer sollen es nochmals etwa 500 sein, so dass die Lufthansa-Tochter möglicherweise bald nur noch 8.000 Mitarbeiter beschäftigen wird. Die Schweiz griff Swiss und der Konzernschwester Edelweiss mit staatlich garantierten Krediten unter die Flügel.

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Eurowings startet Österreich-Routen doch erst später

Aus bisher noch unerklärlichen Gründen verschiebt der Low Coster die Neuaufnahme zweier Routen ab Österreich.  Ab dem 12. April sollten die Strecken Linz-Düsseldorf und Graz-Stuttgart vom Billigableger der Lufthansa bedient werden – Aviation.Direct berichtete. Dabei handelt es sich um Flugverbindungen, welche bislang von Austrian Airlines angeboten wurden. Schon in der Vor-Krisen-Zeit wollte sich die AUA vermehrt auf Verbindungen ab Wien konzentrieren und den Deutschland-Verkehr innerhalb der Lufthansa Gruppe neu organisieren. Doch daraus wird wohl nichts – zumindest vorerst. Denn die für den 12. April angekündigte Neuaufnahme der Strecken wurde jetzt verschoben. Auf der Website der Eurowings ist eine Buchung frühestens ab dem 15. April möglich, also drei Tage nach der ursprünglich geplanten Aufnahme. Festlegen sollte man sich auf dieses Datum aber nicht. Grund dafür sind Branchenkenner, die von einer einmonatigen Verschiebung ausgehen. Selbst der Mai würde dabei auf wackeligen Beinen stehen.

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Thiele vererbt Lufthansa-Anteile an eine Familienstiftung

Nur vier Wochen nach dem plötzlichen Tod von Heinz Hermann Thiele herrscht Klarheit über seinen Milliarden-Nachlass. Damit scheint auch geklärt zu sein, was mit den Lufthansa-Anteile passiert. Der Unternehmer habe seinen knapp 13-prozentigen Anteil an der Kranich-Airline, bei der er erst im vergangenen Jahr eingestiegen war, testamentarisch in eine Familienstiftung eingebracht. Das berichtet unter anderem reuters.com. Der Stiftung und Thieles Tochter Julia Thiele-Schürhoff gehören damit künftig auch 59 Prozent an Knorr-Bremse und 50,1 Prozent an Vossloh. Formal erbt zunächst Thieles Witwe Nadia Thiele. Die Stiftung soll bis Ende des Jahres gegründet werden.

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ZRH mit kleinem Vorgeschmack auf den Sommer

Der Sommerflugplan steht in den Startlöchern, ab dem 28. März ist es dann soweit. Wegen der CoV-Krise bleibt das Angebot aber spärlich. So auch beim Flughafen Zürich. Dennoch: Einige Highlights sind auch dieses Jahr dabei. Unter anderem nimmt Edelweiss mit Jamaika eine weitere Karibik-Destination in ihren Flugplan auf. Von Mai bis Oktober bietet die Airline einmal wöchentlich einen Flug nach Montego Bay via Punta Cana an. Mit Tallinn und Billund plant die Swiss zwei weitere europäische Städte anzubieten. Die estnische Hauptstadt Tallinn wird ab dem 25. Juni und Billlund ab dem 2. Juli zweimal wöchentlich angeflogen. Vor allem Condor möchte in diesem Sommer wohl ordentlich mitmischen. Der Ferien-Flieger fliegt neu ab Zürich verschiedene Destinationen innerhalb Europas an. Auf dem Flugplan stehen Urlaubsziele rund um das Mittelmeer. Condor startet mit bis zu 28 Flügen ab Zürich nach Ibiza, Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria, sowie nach Griechenland (Kreta, Kos, Rhodos), Zypern (Larnaca) und Sardinien (Olbia). Zusätzlich dazu stellt der Aiport aber klar: „Änderungen am Flugplan sind aufgrund der Corona-Pandemie und der sich schnell ändernden Reise- und Quarantänebestimmungen jederzeit möglich.“ Trotzdem habe sich das Management bemüht, ein möglichst breites Flugangebot auf die Beine zu stellen.

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Interjet kündigt Insolvenzantrag an

Die mexikanische Billigfluggesellschaft Interjet wird laut Mehrheitseigentümer und Firmenchef Alejandro del Valle in der kommenden Woche einen Insolvenzantrag stellen. Der Manager sagte gegenüber der Zeitung El Financiero, dass dieser Schritt notwendig ist, um den Einstieg eines nicht näher genannten Investmentfonds ermöglichen zu können. Dieser soll laut del Valle bis zu einer Milliarde U.S-Dollar in Interjet einbringen. Er sagte auch, dass die Berater der Lufthansa Group, Lufthansa Consulting, angeboten hätten, als erste Tranche rund 68 Millionen U.S.-Dollar einzuzahlen. Diese Aussage würde bedeuten, dass Lufthansa vor dem Einstieg in den mexikanischen Markt stehen könnte. Der Kranich-Konzern wollte die Äußerungen von Alejandro del Valle nicht kommentieren. Zusätzlich zum geplanten Insolvenzverfahren in Mexiko will Interjet auch in den Vereinigten Staaten ein Chapter-11-Verfahren anmelden. Der Firmenchef ist davon überzeugt, dass der Billigflieger nach dem Verfahren mit rund 350 bis 500 Millionen U.S.-Dollar aufgestellt sein wird. Del Valle sagte aber auch klar und deutlich: „Sollte der Deal mit dem Investor platzen, kommt Interjet leider unter den Hammer“. Die Fluggesellschaft befindet sich seit längerer Zeit in finanzieller Not. Zum Teil wartet das Personal seit September 2020 auf die Löhne. Der Flugbetrieb wurde am 11. Dezember 2020 offiziell eingestellt. Ein großer Teil der Belegschaft hat seit 8. Jänner 2021 aufgrund unbezahlter Gehälter die Arbeit niedergelegt.

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SZG: Neuer Partner für Flugzeugwartung am Airport

Ab dem 1. April kümmert sich ein neuer Partner um Flugzeugbelange in technischer Hinsicht.  Nayak-LM Austria GmbH eröffnet eine Air- Maintenance-Station am Salzburg Airport und wird zukünftig Instandhaltungs- und Wartungsdienstleistungen für alle Airlines, die in Salzburg tätig sind, durchführen. Mit der Aufnahme des Geschäftsbetriebs unterzeichnete Lufthansa-Tochter Eurowings auch gleich einen langfristigen Wartungsvertrag. Nayak wird fortan die täglichen Wartungsarbeiten für den Carrier übernehmen.  „Wir freuen uns, dass unsere Airline-Kunden alle erforderlichen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten jetzt direkt vor Ort durchführen lassen können. Da bietet ein professioneller Partner mit einem umfangreichen Portfolio den Fluglinien zusätzliche Sicherheit, wenn sie nach Salzburg fliegen. “, ist Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer überzeugt.  

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Mallorca: Airlines wollen vor dem Rückflug testen

Die deutsche Bundesregierung prüft derzeit eine Quarantänepflicht für alle Personen, die im Ausland auf Urlaubsreisen waren, einzuführen. Einige Fluggesellschaften haben den Vorschlag gemacht, dass in Eigenregie Testungen auf Mallorca organisiert werden. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will sich nun für das Vorhaben stark machen. Die Bildzeitung berichtet unter Berufung auf Lufthansa, Eurowings, Tuifly, Condor und Regierungskreise, dass sämtliche Mallorca-Urlauber vor dem Abflug noch auf der Insel auf das Coronavirus getestet werden sollen. Entsprechende Räumlichkeiten werden derzeit auf dem Areal des Airports gesucht. Mit diesem Vorstoß versucht die Branche das Ostergeschäft zu retten, denn bei Wiedereinführung einer Quarantänepflicht bei der Rückkehr nach Deutschland wäre möglicherweise mit einer Stornowelle zu rechnen. Verkehrsminister Andreas Scheuer soll sich innerhalb der Regierung und in der Bund-Länder-Konferenz für die von den Airlines organisierten Testungen stark gemacht haben.

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