Lufthansa

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München: Air Baltic und Lufthansa starten Codeshare

Die lettische Air Baltic und Lufthansa werden ab 28. März 2021 im Rahmen eines Codeshare-Abkommens auf den Strecken von München nach Riga und Vilnius zusammenarbeiten. Für Passagiere des baltischen Carriers ergeben sich dadurch Umsteigemöglichkeiten in München. Umgekehrt können Kranich-Fluggäste von zusätzlichen Verbindungen in die baltischen Staaten profitieren. Air-Baltic-Chef Martin Gauss erklärt dazu: „Lufthansa ist weltweit ein starker Konnektivitätsanbieter, und wir freuen uns, unsere Partnerschaft und die Flugverkehrsbeziehungen zwischen dem Baltikum, Deutschland und darüber hinaus zu stärken. Deutschland ist einer der Schlüsselmärkte von Air Baltic und wir freuen uns auf die Partnerschaft, die den Passagieren auf der ganzen Welt bessere Reisemöglichkeiten bietet.” Heiko Heidusch, Head of Airline Partnerships bei Lufthansa sagt: „Wir freuen uns, diese neue Zusammenarbeit mit Air Baltic aufzunehmen und unser Netzwerk in den baltischen Staaten, die ein starker Markt für Geschäfts- und Freizeitkunden sind, weiter zu stärken. Mit Air Baltic haben wir einen sehr zuverlässigen Partner gefunden und können gemeinsam mehr Möglichkeiten bieten, über München in die baltischen Staaten zu reisen.“

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Keine schnelle Erholung: Lufthansa könnte auf kleinere Flugzeuge umsteigen

Die AUA-Mutter überlegt, Großbestellungen herabzustufen. Die Corona-Krise legt die Luftfahrbranche jetzt seit nunmehr einem Jahr lahm. Derzeit sei auch keine Besserung in Sichtweite, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr in einem Online-Gespräch der London School of Economics. Er erwarte keine schnelle Erholung des Luftverkehrs. Stattdessen würden neu erlassene Reisebeschränkungen den Fluggesellschaften zusätzliche Steine in den Weg legen. In den kommenden Wochen werden sich die Passagierzahlen aus diesem Grund auch auf schwachem Niveau bewegen.  Und auch ab dem Sommer rechne er nur mit 40 bis 60 Prozent des Vorkrisen-Niveaus. Die AUA-Muttergesellschaft liebäugelte in jüngster Vergangenheit immer wieder damit, die Flotte zu verkleinern. Deswegen überrascht es auch niemanden, dass Spohr jetzt offen darüber spricht. Der staatlich gestützte Lufthansa-Konzern werde die Krise nutzen, um sich nachhaltiger aufzustellen. Schätzungsweise 150 Fluggeräte werden künftig nicht mehr für die Kranich-Airline an den Start gehen.  Doch nicht nur die Anzahl der Flugzeuge soll schrumpfen, auch die Flieger an sich. Denn die Lufthansa wolle ihre Bestellungen bei Airbus und Boeing überarbeiten und auf kleinere Flugzeugtypen umsteigen, wie das Portal Simple Flying berichtet. Spritfressende Maschinen wie die Airbus A340 und A380-Modelle oder die Boeing 747 wurden bereits aussortiert und werden in Zukunft nicht mehr abheben. Stattdessen sollen jetzt sparsamere Exemplare her. Die Fluggesellschaft würde dem Bericht zufolge schon mit den großen Flugzeugherstellern Gespräche führen, auch Embraer wurde oft genannt. 

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Lufthansa und Air France wollen Katar-Abkommen kippen

Lufthansa und Air-France wittern aufgrund der Corona-Pandemie eine Chance das Luftfahrtabkommen im Katar ins Wanken zu bringen. Dieses wurde im Jahr 2019 abgeschlossen, ist jedoch bis dato nicht in Kraft getreten. Die beiden Airline-Konzerne versuchen nun mittels gemeinsamer Lobbyarbeit das Vertragswerk zu Fall zu bringen. Grundsätzlich würde das Abkommen sowohl EU-Carriern als auch jenen aus Katar Erleichterungen bringen, allerdings profitiert davon in erster Linie Qatar Airways. Unter anderem Air France-KLM und Lufthansa habe sich schon im Jahr 2019 dagegen gestemmt, da man befürchtet, dass der der Oneworld-Allianz zugehörige Carrier im ganz großen Stil Passagiere aus der EU via Doha abziehen könnte. Anstatt sich auf die Verbesserung des eigenen Produkts zu konzentrieren, versucht man eben mit Lobbyarbeit die Interessen durchzusetzen. Qatar Airways ist in der Vergangenheit aufgrund der Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen geraten. Deshalb ist das Vertragswerk zwischen der EU-Kommission und Katar auch bei Gewerkschaften umstritten. Die europäische Pilotenvereinigung ECA wies bereits im Jahr 2019 auf ihre Bedenken hin und ist nun auch der Ansicht, dass Qatar Airways für Überkapazitäten sorgen könnte und damit die Erholung der europäischen Anbieter schwieriger werden könnte. Spohr und Smith in gemeinsamer Mission Air-France-KLM-Chef Ben Smith und Lufthansa-CEO Carsten Spohr versuchen nun bei ihren Regierungen zu intervenieren. Die Staatsführungen Deutschlands und Frankreichs gelten auf EU-Ebene als besonders einflussreich. Rückenwind gibt es aber auch vom Europäischen Parlament, denn der Ausschuss für Verkehr und Tourismus fordert seit Anfang Feber 2021, dass das CATA-Abkommen später in Kraft treten soll. Das Vertragswerk sieht vor, dass unter anderem Qatar Airways freien

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Condor brachte Klage gegen Lufthansa-Staatshilfe ein

Gerüchte und Andeutungen gab es seit einigen Tagen, doch nun ist es fix: Condor brachte eine Klage beim Gericht der Europäischen Union gegen die Staatshilfe für den Mitbewerber Lufthansa ein. Beklagte ist die EU-Kommission und nicht der Kranich-Carrier. Das Unternehmen bestätige am Freitag, dass der Schriftsatz eingebracht wurde. Das Gericht der Europäischen Union ist die Vorstufe des EuGH, die geschaffen wurde, um das Höchstgericht zu entlasten. Pikant an der Angelegenheit ist, dass Condor selbst wiederholt Staathilfe erhalten und nur aufgrund dieser der Liquidation entgangen ist. Die ehemalige Lufthansa-Tochter wirft der einstigen Mutter vor, dass diese ihre Marktmacht missbrauchen würde. Hintergrund sind die aufgekündigten Zubringerflüge, auf die Condor angewiesen ist. Lufthansa hingegen will das eigene Ferienflugangebot, das unter der Marke Eurowings Discover an den Start gehen wird, besser füllen. Verfahren vor dem Kartellamt läuft bereits Vor dem deutschen Bundeskartellamt läuft ein Prüfverfahren, das aufgrund einer Beschwerde des Ferienfliegers eingeleitet wurde. Die Behörde äußerte sich bereits dahingehend, dass man möglichst rasch entscheiden will, denn die Vertragsauflösung wird im Juni 2021 schlagend. Condor klagt vor dem Gericht der Europäischen Union gegen die Bewilligung der milliardenschweren Staatshilfe für Lufthansa, denn man ist der Ansicht, dass der Kranich gegen die Auflagen und Bedingungen verstoßen würde. Unter anderem ist vorgesehen, dass mit den Mitteln keine kleineren Mitbewerber verdrängt oder aufgekauft werden dürfen. Der Ferienflieger sieht sich aufgrund der gekündigten Zubringerflüge vom Markt gedrängt.

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Lufthansa Cargo: Hinter den Kulissen knirscht es

Eigentlich sollten die Frachtflugzeuge des Typs McDonnell Douglas MD-11F schon längst die Flotte der Lufthansa Cargo verlassen haben, doch es kam anders. Mittlerweile fliegen nur noch vier Exemplare für den Frachtableger des Kranichs, jedoch noch ein wenig länger als zuletzt angekündigt. Im Vorjahr erklärte Lufthansa, dass die Dreistrahler bis Frühjahr 2021 ausgeflottet werden. Die Strategie wurde abermals geändert. Nun sagte ein Sprecher gegenüber Aero.de, dass die vier MD-11F noch bis Herbst 2021 in Betrieb bleiben. Kürzlich wurde mit der D-ALCI ein Exemplar in die Vereinigten Staaten von Amerika verkauft. Lufthansa ersetzt die Cargoflugzeuge des Typs McDonnell Douglas MD-11F seit einiger Zeit durch Boeing 777F. Insgesamt wurden zehn Exemplare bestellt. Unter dem Strich soll die Flotte verkleinert werden, was unweigerlich zum Abbau von Pilotenstellen führen wird. So hatte man im Vorjahr noch rund 475 Flugzeugführer, so will man in naher Zukunft nur noch 250 Piloten beschäftigen, berichtet Aero.de unter Berufung auf Unternehmenskreise. Lufthansa Cargo wollte diese Zahl nicht bestätigen und verweist auf laufende Verhandlungen. Aerologic ist ohne Tarifvertrag billiger Innerhalb der Kranich-Gruppe gibt es noch eine zweite Cargo-Airline: Aerologic, an der Lufthansa beteiligt ist. Diese unterliegt nicht dem Konzerntarifvertrag, weshalb dort die Lohnkosten aus Sicht des Arbeitgebers niedriger sind. Demnach fühlen sich einige Lufthansa-Cargo-Flugzeugführer regelrecht zur Schwestergesellschaft, bei niedrigeren Löhnen, abgeschoben. Vor der Corona-Pandemie war Lufthansa Cargo durchaus ein Sorgenkind, denn Jahr für Jahr ging das weltweite Frachtvolumen zurück. Das änderte sich im Vorjahr schlagartig, so dass selbst Passagierflugzeuge für den Transport von Masken, Schutzkitteln, Testkits und sonstiger medizinischer Güter herangezogen

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Delhi: Lufthansa setzt 103 Flugbegleiter vor die Tür

Die Lufthansa-Crew-Basis in der indischen Hauptstadt Delhi soll defacto geschlossen werden. Der Carrier wird die Verträge mit den meisten dort stationierten Flugbegleitern auflösen. Jene, die bleiben können, sollen Lohnkürzungen einwilligen. Der Kranich-Konzern erklärt dazu gegenüber Aviation Direct: „Aufgrund der schwerwiegenden finanziellen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie bleibt Lufthansa keine andere Wahl als die Fluggesellschaft umzustrukturieren. Dies umfasst personalbezogene Maßnahmen in Deutschland und Europa sowie in wichtigen internationalen Märkten wie Indien.“ Betroffen sind 103 Flugbegleiter, die über befristete Arbeitsverträge verfügen. Jene 32, die unbefristete Kontrakte in den Händen halten, sollen weiterhin beschäftigt werden. Allerdings will Lufthansa an der Lohnschraube drehen, um die Kosten weiter senken zu können. In einem Aviation Direct vorliegenden Rundschreiben schiebt man der Gewerkschaft die Schuld in die Schuhe. So habe man sich mit den Arbeitnehmervertretern darauf geeinigt, dass alle Flugbegleiter für zwei Jahre auf unbezahlten Urlaub geschickt werden, jedoch Lufthansa weiterhin die Sozialversicherungsbeiträge bezahlt hätte. Freiwillige Austritte hätte man mit Abfindungen „belohnt“. Gewerkschaft pochte auf Jobgarantie Die Gewerkschaft dürfte sich dabei aber nicht wirklich mit den Flugbegleitern abgesprochen haben, denn aus dem vorliegenden Rundschreiben geht weiters hervor, dass es Lufthansa „bedauert“, dass die „Gewerkschaft die geleistete Unterschrift am 31. Dezember 2020 zurückgezogen hat“. Anschließende Verhandlungen brachten kein Ziel, denn die Arbeitnehmervertreter pochten auf eine Beschäftigungsgarantie bis mindestens Ende 2024. Lufthansa geht in Indien wie Ryanair vor und setzt fast alle in Delhi stationierten Flugbegleiter vor die Tür. Für die Beschäftigten soll der unbezahlte Urlaub unannehmbar sein, denn während diesem gibt es kein Einkommen. Delhi ist nicht die einzige Crew-Base

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Lufthansa Airlines setzen Umbuchungsgebühren weiter aus

Seit Ende August sind sämtliche Tarife von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings gebührenfrei umbuchbar. Ursprünglich galt dieses Tarifangebot bis Februar. Nun wird das Angebot aber erneut verlängert: Sämtliche Tarife der Airlines sind nun bei einer Ticketausstellung bis zum 31. Mai 2021 beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt. Danach ist noch eine weitere gebührenfreie Umbuchung möglich. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Lufthansa Group Airlines ihren Kunden eine gebührenfreie Umbuchung ermöglicht. Der Verzicht auf Umbuchungsgebühren gilt weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- als auch bei Langstrecken für alle Neubuchungen in allen Tarifen. Dies soll allen Kunden der Lufthansa Gruppe eine flexible Reiseplanung ermöglichen. Mehrkosten können bei Umbuchungen allerdings entstehen, wenn beispielsweise bei einem Wechsel auf ein anderes Datum oder zu einem anderen Reiseziel die ursprüngliche Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist. Auch die Umbuchung von Tickets, die bis einschließlich 31. August 2020 ausgestellt wurden, kann nun bis zum 31. Mai 2021 erfolgen.

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Eurowings Discover: Erste Winterziele ab Frankfurt

Im Winterflugplan 2021/2022 plant Eurowings Discover ab Frankfurt am Main die Destinationen Montego Bay und Varadero anzufliegen. Die Verbindung ist laut einer Mitteilung er Lufthansa Group sowohl unter Eurowings- als auch Lufthansa-Flugnummern buchbar. Gänzlich neu sind die beiden Ziele nicht, jedoch werden diese künftig im Rahmen von Eurowings Discover, die sich auf touristische Langstreckenziele fokussieren soll, angeboten. Das Projekt ist unter Arbeitnehmervertretern massiv umstritten. Der Mitbewerber Condor wirft aufgrund der Kündigung der Zubringerflüge gar den Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung mit Hilfe von staatlichen Finanzmitteln vor. Die Ferienfluggesellschaft erhielt selbst wiederholt Kredite, für die die Bundesrepublik Deutschland haftet.

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Brussels verlangt Geld für Online-Sitzplatz-Reservierungen

Auch Brussels Airlines bittet künftig für die Reservierungen von Sitzplätzen zur Kasse. Betroffen ist auch die Premium-Economy, die auf der Langstrecke angeboten wird. Man passe sich hinsichtlich der Höhe der Gebühr den Konzernmitgliedern Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss an, ist in einer vorliegenden Mitteilung zu lesen. Ab 10. Feber 2021 sollen Änderungen der Sitze kostenpflichtig sein. Das gilt insbesondere für bereits bestehende Reservierungen. In der Premium-Eco soll einmalig der Platz kostenfrei ausgewählt werden können, jedoch nachträgliche Änderungen kostenpflichtig sein. In der Economy-Class ist künftig die Auswahl der Sitzplätze kostenpflichtig. Das heißt, dass beim Web-Check-In ab 24. Feber 2021 nur mehr gegen Bezahlung der Sitzplatz geändert werden kann. Die Kosten hierfür betragen mindestens 12 Euro und maximal 75 Euro. Es wird auch ein dynamisches Pricing praktiziert, so dass die Sitzplatzreservierung gleich beim Kauf des Flugtickets günstiger sein soll als beim Check-In. Vielflieger mit Status HON Circle oder Senator, die Buchungsklassen B, M und Y sowie unbegleitete Kinder sind von den Kosten ausgenommen. Kurios: Am Check-In-Schalter soll man in allen Buchungsklassen den Sitzplatz weiterhin kostenlos ändern lassen können. Wer also mit seinem zugewiesenen Sessel unzufrieden ist und Geld sparen möchte, solle dies nicht selbst machen und auch noch Geld dafür bezahlen müssen, sondern den kostenlosen Service am Schalter in Anspruch nehmen…

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Lufthansa: Boeing 747 tritt letzte Reise in die Wüste an

Die D-ABVT, eine Boeing 747-400 der Lufthansa, trat einen Oneway-Flug in die Mojave-Wüste an. Der 23-jährige Jumbojet befand sich zuletzt im Long-Time-Storage, soll jedoch nicht mehr reaktiviert werden und landet nun auf dem „Flugzeugfriedhof“. Zuletzt stand der Vierstrahler in Tarbes, wurde jedoch vor dem vermutlich letzten transatlantischen Flug noch zur Homebase nach Frankfurt am Main geflogen. Zuletzt war die D-ABVT am 19. März 2020 im Einsatz und wurde am 17. Juni 2020 ins Long Time Storage nach Frankreich überstellt. Gestern flog die Boeing 747-400 als LH9923 ferry von Tarbes nach Frankfurt. Heute geht es als LH9922 nach Los Angeles und morgen weiter in die Mojave Wüste. Dort wird sich der Vierstrahler, der im Jahr 1997 ausgeliefert wurde, zu zahlreichen anderen Flugzeugen gesellen. Lufthansa wird diesen Jumbojet nicht mehr reaktivieren. Die Zukunft der Maschine ist ungewiss, jedoch gilt es als wahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit die Zerlegung droht.

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