Lufthansa

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Gastkommentar: Dürfen Steuerzahler bei der Geldverbrennung endlich mitreden?

In einem aktuellen Gastkommentar befasst sich Frank Benz, der vor der Gründung seines eigenen Unternehmens, über viele Jahre hinweg als Flugbegleiter und in anderen Funktionen bei Airlines gearbeitet hat, mit dem pikanten Thema „Staatshilfen“. Liebe Politiker, wann dürfen wir Steuerzahler endlich mal mitentscheiden, wie unser Geld verbrannt wird? Die Airline Branche hat es momentan nicht einfach. Täglich neue Einreisebeschränkungen und Restriktionen lassen einen geregelten Flugbetrieb nahezu unmöglich erscheinen. Hinzu die nicht kalkulierbare Nachfrage und damit verbundenen Risiken können ein hohes finanzielles Risiko für die einzelnen Airlines darstellen. Viele „systemrelevante“ Carrier konnten bereits auf staatliche Hilfe zurückgreifen – andere bekamen diese nicht, und mussten den Flugbetrieb einstellen. Für mich persönlich ist es nicht nachvollziehbar, wie einige Airlines mit den Staatshilfen haushalten. Da wird zur Airport Eröffnung eine Maschine speziell foliiert oder Langstrecken Maschinen „aus technischen Gründen“ bereits nach 4 Jahren in die neue CI um-lackiert. Ich selbst führe ein kleines Unternehmen im Aviatik Bereich, welches täglich Umsatz generieren muss, um Angestellte und Steuern zu bezahlen – ohne, dass wir auf eine Hilfe vom Staat hoffen dürfen. Ich bewundere daher jede Airline, die es schafft, seit Jahren ebenso ohne Staatshilfe weiter in der Luft zu bleiben. SUNDAIR nahm beispielsweise 2017 den Flugbetrieb auf, und hat sich in den letzten 3 Jahren zu einer konstanten Größe im Charter- & Nischenmarkt entwickelt. Speziell die Flüge zwischen Düsseldorf und Berlin nach Beirut gehören zwischenzeitlich zum Kerngeschäft der deutschen Airline. Aufgrund der globalen Restriktionen war jedoch auch SUNDAIR angehalten, den Flugbetrieb mit bis zu 7 Airbussen

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Südafrika: Lufthansa erhöht die Frequenz

Die Kranich-Airline hatte nach Einschränkungen beim Reiseverkehr wegen einer neuen Coronavirus-Variante ihre Südafrika-Flüge drastisch reduziert. Jetzt hat sich die Lage allerdings wieder zunehmend entspannt. Deswegen baut die Kranich-Airline ihr Flugangebot dorthin wieder aus. „Fast die Hälfte der Destinationen wird in Afrika liegen”, sagte der zuständige Lufthansa- Regionalmanager André Schulz. Dazu gehören unter anderem Flüge nach Windhuk (Namibia), Mauritius, Mombasa (Kenia) und Sansibar (Tansania). Die Eurowings-Flüge von Namibia nach Deutschland würden zudem auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Schon ab Ende März wird es zudem wieder drei wöchentliche Flüge zwischen der südafrikanischen Touristenmetropole Kapstadt und Frankfurt geben, kündigte Schulz an. Zudem würden die Flüge zwischen Frankfurt und Johannesburg ab April auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Hinzu kommen die bestehenden drei wöchentlichen Flüge der Tochtergesellschaft Swiss zwischen Zürich und Johannesburg. Für die nächsten Monate gehe die Gruppe von einem bis zu 50 Prozent höheren Buchungsaufkommen gegenüber dem von Restriktionen geprägten Vorjahr aus, berichtet das Handelsblatt.

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Zahlung erst bei Abflug: Lufthansa startet neuen Tarif

Für Firmenkunden führt Lufthansa einen Tarif ein, den Konsumentenschützer momentan intensiv für Privatkunden fordern: Die Bezahlung wird erst zum Zeitpunkt des Abflugs durchgeführt. Auch sollen nur tatsächlich genutzte Flüge in Rechnung gestellt werden. Laut Geschäftsreiseverband VDR änderte der Kranich-Konzern die Verrechnungsmodalitäten für Firmenkunden im Modell „Pay as you fly“. Die Abrechnung zum Zeitpunkt des Abflugs soll laut dem Branchenverband entscheidende Vorteile bieten: Falls der Flug ausfällt, müssen keine Erstattungsanträge eingereicht werden. Auch sollen die Erhebung von Umbuchungs- und Stornierungsgebühren entfallen. Es bleibt abzuwarten, ob Lufthansa dieses Abrechnungsmodell auch für Privatkunden einführen wird. Derzeit ist es Firmen mit einem gültigen Vertrag vorbehalten und gilt nur für Kurzstreckenflüge innerhalb Europas. VDR-Präsident Christoph Carnier hofft, dass auch andere Airlines nachziehen werden. Seiter Ansicht nach ist der Kranich die erste Airline, die ein solches Modell eingeführt hat.

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Zur Osterzeit: Swiss erweitert Flugangebot

Der Wegfall der Quarantänebestimmungen für Spanien und Portugal hat einen starken Nachfrageschub ausgelöst – um ein Fünffaches innerhalb einer Woche. Deswegen erhöht die Lufthansa-Tochter nun über die Osterzeit die Frequenz für Flüge in diese Länder.  Einerseits würden mehr Flüge durchgeführt, andererseits sollen größere Flugzeuge zum Einsatz kommen. Wie Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour ausführt, zeigen die Beispiele von Spanien und Portugal, dass die Aufhebung von Quarantänepflichten und die Aufnahme verlässlicher Reiseregelungen sofort zu einer spürbaren Nachfrage-Erhöhung führen. Swiss sei in der Lage, auf solche Änderungen kurzfristig zu reagieren. Zusätzliche Flüge gibt es nach Palma de Mallorca, Málaga, Barcelona, Alicante und Valencia. Damit werden in der Woche ab dem 29. März neu 43 (statt 34) Flüge nach Spanien durchgeführt, und in der Folgewoche (ab 5. April) gar 59 Flüge. Darüber hinaus werden auch die Frequenzen nach Porto und Lissabon erhöht. In einigen Fällen will Swiss mit A321-Maschinen fliegen, mit 219 Sitzen das größte Shorthaul-Fluggerät der Flotte. Auch der Einsatz von Langstreckenmaschinen werde in Erwägung gezogen, so der Carrier.

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Lufthansa Technik entwickelt Onboard-Patiententransporteinheiten

Der Wartungsbetrieb hat vor Kurzem mit der strategischen Weiterentwicklung ihrer bewährten Patiententransporteinheiten für den Lufttransport von Patienten in intensivmedizinischer Betreuung begonnen.  Auf Basis eines 2020 von der Bundeswehr erteilten Auftrags werden in den kommenden zwei Jahren zunächst 26 Einheiten der neuen Einheiten produziert. Sie basieren auf der international im Einsatz befindlichen Patient Transport Unit NG, von welcher Lufthansa Technik kürzlich acht weitere Einheiten an die Multinational Multi Role Tanker Transport Flotte der Nato geliefert hat. Ein Ziel der Weiterentwicklung ist es, sie flexibel auf allen geeigneten Flugzeugmustern der Bundeswehr einsetzbar zu machen. Damit sie dann beispielsweise sowohl auf dem Airbus A400 M als auch den zukünftigen Airbus A321 LR der Luftwaffe genutzt werden kann, wird sie alle notwendigen militärischen und auch zivilen Zulassungen als Luftfahrt- und Medizingerät erhalten. Die Spezifikation und luftrechtliche Zulassung erfolgt durch Lufthansa Technik.  Mit der Entwicklung und Herstellung wurde der spezialisierte Schweizer Medizinproduktehersteller Aerolite beauftragt. Für die Installation in unterschiedlichen Flugzeugmustern haben die Partner zudem ein spezielles Konzept erarbeitet, das einen elektrischen Anschluss an verschiedene Bordnetze mit Gleich- und Wechselstrom ermöglicht. Die Installation erfolgt ohne Werkzeug und dauert nur wenige Minuten.

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Ostern: Lufthansa baut Angebot stark aus

Die Lufthansa Group reagiert auf die deutsche Aufhebung der Reisewarnung für die Balearen mit einer deutlichen Erhöhung des Angebots in der Osterzeit. Zum Teil will man die Frequenzen sogar um das Dreifache steigern. Eigenen Angaben nach konnte der Kranich in den vergangenen beiden Wochen um 80 Prozent mehr Tickets in Richtung Mallorca verkaufen. Die Kanarischen Inseln steigerten sich um 20 Prozent und Mexiko war um rund 50 Prozent gefragter. Lufthansa geht davon aus, dass sich dieser Trend aufgrund der Aufhebung der Reisewarnung für die Balearen weiter verstärken wird. Daher stockt man nun für die Osterzeit auf. Insgesamt bietet Lufthansa ab dem Monatswechsel März/April rund 1.200 europäische Verbindungen an. Das sind rund 200 Prozent mehr Verbindungen ab München und rund 50 Prozent mehr ab Frankfurt im Vergleich zur aktuellen Woche. Der Konzern ortet die stärkste Nachfrage bei Flugzielen in Spanien: Daher fliegt die Airline erstmals nahezu jede kanarische Insel an. Die Kapazitäten von München nach Gran Canaria und Fuerteventura werden zu Ostern verdoppelt, ab Frankfurt erhöhen sich die Kapazitäten nach Gran Canaria und Teneriffa um 50 Prozent. Palma wird stark aufgestockt Mallorca ist bei den Urlaubern zurzeit besonders nachgefragt. Lufthansa reagiert darauf und weitet die Anzahl der Flüge dorthin deutlich aus: Statt zwei wöchentlicher Flüge ab München werden nun bis zu elf wöchentliche Verbindungen angeboten. Ab Frankfurt gibt es statt sechs wöchentlicher Flüge nun bis zu 20 wöchentliche Anbindungen zur Osterreisezeit. Bei Übersee-Flügen sind besonders Cancun in Mexiko und San José in Costa Rica ab Frankfurt gefragt. Cancun ist ab sofort

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Airplus: Lufthansa vor Tafelsilber-Verkauf

Noch vor wenigen Monaten schloss Lufthansa-Chef Carsten Spohr den Verkauf von „Tafelsilber“ kategorisch aus. Nun will man mit dem Verkauf der Kreditkartentochter Airplus eine Milliarde Euro erlösen. Noch im Sommer 2021 soll die Transaktion über die Bühne gehen, berichtet Reuters unter Berufung auf zwei mit der Sache vertraute Personen. Lufthansa soll mit einem Verkaufserlös von rund einer Milliarde Euro rechnen. Diese kann man angesichts der herben Verluste, die die Corona-Pandemie beschert hat, gut gebrauchten. Vermutet wird auch, dass die Mittel zur weiteren Tilgung des Staatskredits verwendet werden könnten. Im Geschäftsbericht des Jahres 2020 wurden bereites der Verkauf von Air Plus, des internationalen Catering-Geschäfts von LSG und weitere Nicht-Airline-Bereiche genannt. Diese sollen geprüft und bewertet werden. So steht es im Geschäftsbericht, der in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde.

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Eurowings Discover wird mit vier A330 starten

Die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird mit vier Airbus A330 an den Start gehen. Im Sommer 2021 wird man zunächst acht Langstreckenziele ab Frankfurt am Main anbieten, kündigte Chief Revenue Officer Marco Götz während der ITB Now an. Die vier Maschinen stammen laut Chief Commerical Officer Helmut Wölfel aus dem Bestand der Lufthansa Gruppe. Er wollte aber nicht verraten woher diese genau stammen und ob es sich um A330 handelt, die vormals von SunExpress Deutschland betrieben wurden. Auch bezog er keine Stellung dazu, ob zwei Airbus A330 von Edelweiss zu Eurowings Discover verschoben werden. Die Swiss-Schwester wird zumindest vorläufig eine reine A340-Flotte betreiben. An Bord wird Eurowings Discover drei Beförderungsklassen anbieten: Economy, Premium Economy und Business. Das Fluggerät A330 bezeichnete Wölfel als ideal und es habe sich hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Größe „bewährt“. Die Corona-Pandemie war nicht der ausschlaggebende Punkt das touristische Langstreckengeschäft, das bislang als Eurowings – durchgeführt von SunExpress Deutschland und Brussels Airlines – und Lufthansa „Jump“ – durchgeführt von Cityline – angesiedelt war, neu aufzustellen. In der Tat war das Projekt, noch unter dem Namen Ocean, schon vor der Krise bekannt. Condor vs. Eurowings Discover oder Staatshilfe gegen Staatshilfe? Nun steht es aber aus verschiedenen Gründen im Kreuzfeuer der Kritik: Die Gewerkschaften werfen vor, dass Lufthansa Tarifflucht betreiben würde, denn Eurowings Discover hat keine Tarifverträge. Auch wurden bislang SunExpress Deutschland, Germanwings und indirekt auch die Luftfahrtgesellschaft Walter inklusive Arbeitsplätze geopfert. Zum anderen ist das Streckennetz jenem der ehemaligen Schwester Condor verdächtig ähnlich. Diesem Ferienflieger kündigte man die

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Lufthansa: Hohmeister kündigt 70 Prozent Kapazität für den Sommer an

Erst vor wenigen Tagen wurde Lufthansa als möglicher Käufer der runderneuerten Alitalia ins Spiel gebracht. Das schließt Chief Commercial Officer Harry Hohmeister indirekt aus, denn im Rahmen einer Onlineveranstaltung der ITB Now schließt er Zukäufe in naher Zukunft aus. Das Kranich-Vorstandsmitglied deutete an, dass in Zukunft kommerzielle Kooperationen dominieren werden. Konsolidierung in Form von Übernahmen sieht Hohmeister zumindest kurzfristig nicht. Die Joint-Ventures werden sich aber nicht auf Airlines untereinander beschränken. Explizit nannte das Kranich-Vorstandsmitglied Google als möglichen Partner, der es Fluggesellschaften ermöglichen würde näher zum Kunden zu rücken. Optimistisch gab sich Harry Hohmeister der Erholung der Luftfahrtbranche. Er ist der Ansicht, dass es eine „gute Perspektive für den Sommer“ gibt und prognostiziert, dass viele Menschen „an den Strand“ und in „andere Kulturen eintauchen wollen“. Speziell ab dem dritten Quartal 2021 werde die Nachfrage sprunghaft ansteigen. „60 bis 70 Prozent Kapazität im Sommer“ Derzeit ist die Kapazität der Lufthansa Group auf eine Art Minimalprogramm heruntergefahren. In der das Sommergeschäft wichtigen Zeit zwischen Juli und September 2021 plant Lufthansa laut Hohmeister mit etwa „60 bis 70 Prozent des Niveaus von 2019“. Über das gesamte Jahr 2021 wird der Kranich den jüngsten Konzernprognosen nach bei 40 bis 50 Prozent liegen. Diese Zahl nannte Firmenchef Carsten Spohr in der Vorwoche bei der Präsentation der tiefroten Jahreszahlen. Harry Hohmeister geht weiters davon aus, dass spätestens ab dem dritten Quartal des laufenden Jahres wieder alle Destinationen ab den Drehkreuzen Wien, Zürich, München und Frankfurt am Main angeboten werden. Die Frequenzen werden jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit noch

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Lufthansa Technik tief in die roten Zahlen gerutscht

Der Umsatz der Lufthansa Technik AG ist im „Corona-Jahr“ 2020 um 43 Prozent auf 3.747 Millionen Euro gesunken. Die Wartungstochter des Kranichs sieht sich durch die Pandemie hart getroffen. Das Adjusted-Ebit sank in die Verlustzone auf -383 Millionen Euro. Die Pandemie führte ab dem zweiten Quartal 2020 zeitweilig zur weitgehenden Einstellung des weltweiten Flugverkehrs und damit zu umfassenden Stilllegungen und Ausflottungen von Verkehrsflugzeugen sowie zu Verschiebungen von Wartungsereignissen. In der Konsequenz brach auch die Nachfrage nach MRO-Leistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) an Flugzeugen, Triebwerken und Komponenten massiv ein. Lufthansa Technik bekam diese Entwicklung in der Auslastung seiner Werkstätten zu spüren. Temporär ging diese in bestimmten Geschäftsbereichen sogar um deutlich mehr als die Hälfte zurück, beispielsweise in den Bereichen Engines und Component Services. In der Folge musste das Unternehmen auch bereits seine Belegschaft verkleinern: Inklusive Fremdpersonal hat sich die Anzahl der weltweiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zuge der Krise bereits um über 3.000 verringert, eine Reduktion von 12,5 Prozent gegenüber 2019. Dazu gehörten weltweit auch circa 1.900 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer. Betrachtet man nur das Eigenpersonal, so sank die Zahl im Jahresendvergleich um fünf Prozent auf 22.745 (Jahresende 2019: 23.855). Auch zahlreiche Investitionen mussten gestoppt oder verschoben werden. Die Aufwendungen dafür fielen mit 152 Millionen Euro daher deutlich geringer aus (Vorjahr: 313 Millionen Euro). „2020 war das bisher schwerste Jahr unserer Unternehmensgeschichte. Und doch können wir es mit einer gewissen Zuversicht abschließen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Johannes Bußmann. „Unser breites Produktportfolio und unser internationales Netzwerk haben uns vor noch Schlimmerem bewahrt. Wir haben

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