Marabu

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München: Klasjet fliegt mit zwei B737-800 für Marabu

Die Fluggesellschaft Klasjet, eine Tochtergesellschaft der Avia Solutions Group, wird zwischen April und November 2024 mit zwei Boeing 737-800 im Auftrag der Condor-Konzernschwester Marabu Airlines fliegen. Laut Mitteilung sollen die beiden Maschinen am Flughafen München stationiert werden. Ein weiterer Wetlease-Partner von Marabu Airlines das bulgarische Luftfahrtunternehmen European Air Charter, das unter anderem ab Hamburg zum Einsatz kommen wird. Bul Air wird ab einer griechischen Insel für die Condor-Konzernschwester Kurs auf deutsche Airports nehmen. Die Zusammenarbeit mit Nordica, deren Verkaufsprozess kürzlich gestoppt wurde, hat man beendet.

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Marabu stellt neuen Chief Operating Officer vor

Bei der in Estland ansässigen, aber hauptsächlich ab Deutschland fliegenden Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines ist es zu einer weiteren Änderung in der Unternehmensführung gekommen. Paul Fabian fungiert nun als Chief Operating Officer. Er folgt mit sofortiger Wirkung auf Tony Larsson, der von Nordica/Xfly zu Marabu Airlines gekommen ist. Fabian wird im Rahmen seiner Position als Chief Operating Officer auch die Aufgaben des Accountable Managers wahrnehmen. Damit ist er für die Zivilluftfahrtbehörde der erste Ansprechpartner. Nach drei Jahrzehnten in der Luftfahrindustrie bringt Paul Fabian umfassende Management- Erfahrung im Operations-Bereich mit. Zuletzt war er als Managing Director der privaten britischen Luftfahrt-Akademie Skyborne Aviation Ltd. tätig. Davor hatte er führende Positionen bei mehreren internationalen Fluggesellschaften inne, unter anderem als COO von Air Malta und Green Africa Airways sowie als Vice President Network Control bei Emirates. „Ich freue mich sehr darauf, die COO-Position bei Marabu zu übernehmen“, sagte Paul Fabian. „Mit der erfolgreichen Entwicklung im letzten Jahr und den ambitionierten Wachstumsplänen ist Marabu derzeit eine der spannendsten Airlines auf dem europäischen Markt. Die dynamische Mannschaft und der starke Teamspirit haben mich von Anfang an begeistert. Gemeinsam mit den neuen Kolleginnen und Kollegen möchte ich die operative Stabilität von Marabu verstetigen und das Serviceerlebnis für unsere Passagiere weiter verbessern.“ Laut Mitteilung soll Tony Larsson die estnische Ferienfluggesellschaft, die eine Condor-Konzernschwester ist, auf eigenen Wunsch verlassen haben. Dazu Firmenchef Axel Schefe: „Wir danken Tony Larsson für seine hervorragende Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, so Axel Schefe, CEO von Marabu. „Gleichzeitig sind wir sehr

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Marabu Airlines lässt Aktien von Nordica und Xfly gerichtlich beschlagnahmen

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines fährt harte Geschütze gegen ihren ehemaligen Partner Nordica auf, denn man hat eine 9,5 Millionen Euro schwere Schadenersatzklage eingebracht. Gleichzeitig hat man bei Gericht eine Verfügung erwirkt, dass sämtliche Aktien von Nordica und Xfly vorübergehend zur Sicherstellung gepfändet wurden. Keine andere Airline ist im Vorjahr dermaßen negativ in die Schlagzeilen geraten wie die estnische Condor-Konzernschwester Marabu Airlines. Über Monate hinweg war der Flugplan von massiven Verspätungen, Ausfällen und chaotischer Betreuung der betroffenen Passagiere geprägt. Marabu selbst hat nur wenige Maschinen betrieben. Der Rest wurde unter anderem von Heston und eben Nordica eingemietet. Das zuletzt genannte Unternehmen befindet sich über die Nordic Aviation Group im Eigentum des Staats Estland und soll verkauft werden. Falls sich kein Käufer findet, steht alternativ ein Konkursantrag im Raum. Während es die meisten Airlines in Europa geschafft haben im Vorjahr hohe Gewinne einzufliegen und noch dazu Wetlease-Fluggerät stark gefragt war, hat Nordica das Kunststück vollbracht, dass man tief in die roten Zahlen geflogen ist. So tief, dass die Liquidität des Unternehmens in Gefahr ist und der Staat Estland den Stecker ziehen will, sofern sich kein Käufer findet. Nun sind auch die geplanten Verkäufe von Nordica und der Konzernschwester Xfly vorläufig blockiert, denn aufgrund einer gerichtlichen Verfügung sind sämtliche Aktien sichergestellt worden. Dies geschah auf Antrag von Marabu Airlines, die wegen der miserablen Performance ihres einstigen Wetlease-Partners etwa 9,5 Millionen Euro an Schadenersatz geltend gemacht hat. Marode Finanzlage soll bei der Entscheidung eine Rolle gespielt haben Das Argument, dass aufgrund der maroden Finanzlage

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Condor und Marabu starten kostenpflichtige Kundenkarten

Die Ferienfluggesellschaft Condor führt ein kostenpflichtiges Kundenbindungsprogramm, das auch bei der Konzernschwester Marabu Airlines gilt, ein. Unter den Namen „Activity Card“ und „Family Card“ kann man eine Art Jahresabo von Zusatzleistungen erwerben. „Die Condor Cards haben wir gezielt für Familien und Sportbegeisterte entwickelt, die gerne und häufiger in die Sonne fliegen”, sagt Jens Boyd,Condor Commercial Director. „Als beliebtester Ferienflieger Deutschlands bieten wir eine Vielzahl an attraktiven Zielen, die zum Entspannen mit der Familie oder Freunden aber auch zumAktivurlaub einladen. Um das Fliegen dahin mit der Condor einfacher, bequemer und vor allem kostengünstiger zu gestalten, bieten die Condor Cards viele relevante Inklusivleistungen zum Vorteilspreis.” Für Sportbegeisterte, die auch im Urlaub nicht auf die eigene Golf- oder Tauchausrüstung, das eigene Fahrrad oder Surfbrett verzichten wollen, bietet die Activity Card viele Vorteile. Ein Sportgepäckstück fliegt auf jedem Flug kostenfrei mit und eine Sitzplatzreservierung ist ebenfalls inklusive. Mit der Family Card starten große und kleine Gäste komfortabel und entspannt in den Urlaub. Familien und zusammen reisende Freunde profitieren von kostenfreien Sitzplatzreservierungen für bis zu vier Gästen pro Karte, zusätzlichem Gepäck, Early Boarding und einem eigenen Gepäckfach. Alle Condor Cards umfassen zudem weitere Vorteilewie kostenfreier Vorabend Check-in, exklusive Angebote und eine individuelle Betreuung durch den Condor Cards Service. Die Vorteile können auf Flügen mit Condor und der Partnerairline Marabu genutzt werden. Die Activity und Family Card werden für unterschiedliche Flugzonen angeboten. Für Kurz- und Mittelstreckenziele ist der Kartentyp EUROPE ab einem Preis von 199,99 Euro erhältlich. Gültig auch auf Langstreckenflügen ist der Kartentyp WORLD, der

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Deutschland: Marabu mit neuen Ferienstrecken

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines wird im Sommerflugplan 2024 unter anderem ab Münster/Osnabrück und Friedrichshafen nach Heraklion fliegen. Ab dem Bodensee-Airport geht es an den Verkehrstagen Montag und Freitag auf die Insel Kreta. Der Erstflug ist für den 3. Mai 2024 angekündigt. Ebenso wird man Heraklion zweimal pro Woche ab Münster/Osnabrück anfliegen. Mit Fuerteventura und Gran Canaria legt die in Vilnius ansässige Fluggesellschaft ab Nürnberg zwei Winterstrecken, die ab Ende Oktober 2024 bedient werden sollen, auf. Auch diese beiden Routen sollen zweimal wöchentlich geflogen werden.

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Condor und Marabu starten in Münster/Osnabrück

Die Fluggesellschaft Condor wird ab Mitte Mai 2024 fünf wöchentliche Umläufe zwischen Münster/Osnabrück und Palma de Mallorca bedienen.  Ausgenommen an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag soll täglich geflogen werden. Als Fluggerät sollen Airbus A320 von Condor eingesetzt werden. Die Konzernschwester Marabu Airlines soll zwe wöchentliche Umläufe nach Kreta bedienen. Diese werden im Codeshare auch unter Condor-Flugnummern angeboten. 

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Deutschland: Marabu baut das Flugangebot im Sommer 2024 aus

Die estnische Condor-Konzernschwester Marabu Airlines wird im Sommerflugplan 2024 mit neun Flugzeugen der Airbus-A320-Reihe unterwegs sein. Gegenüber dem aktuellen Stand sind das zwei mehr.   Das Unternehmen will je vier Maschinen in München und Hamburg stationieren. Die neunte Einheit soll als Backup-Maschine verwendet werden. „Mit dem Sommerflugplan 2024 startet Marabu Airlines ins zweite Jahr. Wir bauen auf den Erfolgen der letzten Monate auf und haben den Flugplan so weiterentwickelt, dass wir ab Mai an die zuletzt deutlich verbesserte operative Stabilität und Pünktlichkeit anknüpfen können. Die zusätzlichen Kapazitäten und Reserven aus der Vergrößerung unserer Flotte werden uns dabei helfen. Der große Zuspruch vieler Tausend zufriedener Fluggäste spornt uns an, Marabu beständig weiterzuentwickeln und die Airline als feste Größe im europäischen Ferienflugmarkt zu etablieren“, so Axel Schefe, Interim-CEO von Marabu.  Auch im Sommerflugplan 2024 werden die Tickets von Marabu weiterhin über die Konzernschwester Condor, die als so genannter General Sales Agent fungiert, verkauft. Weiters hat man nun ein konzerninternes Codeshare-Abkommen abgeschlossen. Das bedeutet, dass die Marabu-Flüge nun auch über Condor-Flugnummern buchbar sind. Passagiere sollen in diesem Fall über den Hinweis „operated by Marabu Airlines“ darauf aufmerksam gemacht werden. Ob sich Condor damit wirklich einen Gefallen tut, steht auf einem anderen Blatt. Da neuerlich einige Routen von Condor auf Marabu umgestellt werden, sollen die betroffenen Fluggäste in den nächsten Tagen informiert werden.  Die estnische Condor-Konzernschwester schaffte es im Sommerflugplan 2023 immer wieder wegen langer Verspätungen und Ausfälle in die Schlagzeilen zu geraten. Zuletzt gab es seitens Passagieren großen Unmut, denn beispielsweise in Hamburg

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Nordica: Ohne Käufer geht das Licht aus

Die nächsten Tage und Wochen dürften für die Zukunft des Marabu-Partners Nordica entscheidend werden, denn das Unternehmen ist nicht nur finanziell massiv angeschlagen, sondern die Regierung von Estland schließt Finanzhilfen aus. Man will das Unternehmen nach Möglichkeit verkaufen.  Sollte sich kein Käufer finden, so soll Nordica im Rahmen eines Insolvenzverfahrens abgewickelt werden. Der Carrier hat in diesem Jahr so hohe Verluste eingeflogen, dass die Finanzmittel nahezu aufgebraucht sind. Vor wenigen Wochen hat man noch dementiert, dass Insolvenzgefahr droht. Mittlerweile warnt auch das Management vor der prekären Finanzlage. Das staatliche Unternehmen kann aber auf keine finanzielle Hilfe der Regierung hoffen, denn diese will die Luftfahrtaktivitäten nicht weiter finanzieren.  Nordica ist nach dem Zusammenbruch von Estonian Air als Nachfolger an den Start gebracht worden. Zunächst war man ein reiner virtueller Carrier. Der Flugbetrieb wurde am Anfang von Adria Airways durchgeführt und dann von der Konzernschwester Xfly, die damals Regional Jet genannt wurde. Zwischenzeitlich gab es auch eine Kooperation mit der polnischen Lot, die zeitweise auch Minderheitsgesellschafter war. Diese wurde bereits vor längerer Zeit aufgelöst.  Eigentlich sollte Nordica als Linienfluggesellschaft positioniert werden. Deshalb erlangte das Unternehmen ein eigenes AOC. Die Wetlease- und ACMI-Aktivitäten sollten bei Schwestergesellschaft Xfly, die als profitabel gilt, verbleiben. Das Management ging aber einen anderen Weg und flottete den Maschinentyp Airbus A320 ein und beschloss eine Kooperaiton mit der Condor-Konzernschwester Marabu. Mit dieser war man offensichtlich massiv überfordert. Dies hatte erhebliche Verspätungen und Ausfälle bei Marabu zur Folge. Hierfür hatte man auch erhebliche Kosten zu tragen. Die Summe der Fehlentscheidungen

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Marabu-Partner Nordica in massiver finanzieller Schieflage

Die estnische Fluggesellschaft Nordica, eine Tochter der staatlichen Nordic Aviation Group, befindet sich in einer schweren Finanzkrise. Allein in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat man Verluste in der Höhe von 11,9 Millionen Euro eingeflogen. Der Carrier wurde in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit als Subunternehmer der Condor-Konzernschwester Marabu, die ebenfalls in Estland angesiedelt ist, bekannt. Ursprünglich war Nordica lediglich eine Vertriebsmarke, denn der operative Flugbetrieb wurde einst von Xfly durchgeführt. Mittlerweile verfügt Nordica ebenfalls über AOC und Betriebsgenehmigung. Gegründet wurde Nordica im Nachgang der Pleite von Estonian Air. Diese ist unter anderem deshalb entstanden, weil die EU-Kommission Subventionen, die von der Regierung gewährt wurden, für illegal erklärt hat. Nach Ausschöpfung aller Rechtsmittel wurde die Rückzahlung angeordnet. Dem konnte das Unternehmen nicht nachkommen, weshalb Konkurs angemeldet werden musste. Da die damalige Regierung erpicht darauf war einen eigenen National-Carrier zu haben, rief man Nordica ins Leben. Diese startete als Virtual-Carrier, wobei der Flugbetrieb zunächst von Adria Airways durchgeführt wurde. Nach dem Auslaufen der Kooperation wurden die Flüge von der eigenes aufgebauten Konzernschwester Regional Jet (heute: Xfly) erbracht. Eine Kooperation mit Lot folgte, wobei diese zwischenzeitlich aufgelöst wurde. Vor einiger Zeit wurden dann die Nordica-Flüge aufgegeben. Xfly hat sich auf die Erbringung von ACMI- und Wetlease-Dienstleistungen spezialisiert. Nordica hat man zusätzlich ein AOC verpasst, so dass die Nordic Aviation Group aus zwei operativen Flugbetrieben mit Sitz in Estland besteht. Vollständiger Eigentümer ist seit dem Ausstieg von Lot wieder der Staat. Eigentlich war angekündigt, dass Nordica Linienflüge durchführen soll und Xfly weiterhin

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Trotz Kritik: Condor setzt weiterhin auf Marabu

Ungeachtet der teils heftigen Kritik von betroffenen Passagieren hält Condor daran fest, dass im Winterflugplan 2023/24 zahlreiche Routen von der Konzernschwester Marabu und deren Subunternehmern übernommen werden. Es geht um viele Strecken ab Hamburg, München, Stuttgart und Nürnberg. Seit einigen Wochen erhalten Passagiere, die Condor-Flüge (DE-Flugnummern) gebucht hatten, die Information zugeschickt, dass sich ihre Flüge geändert hätten. Ein von Condor stammendes E-Mail, das ein Betroffener an Aviation.Direct weitergeleitet hat, zeigt, dass nicht explizit darüber informiert wird, dass nun Marabu der Operating-Carrier ist. In einigen Fällen soll dies nur an der nunmehrigen DI-Flugnummer erkennbar sein. Fluggäste, die diese Umbuchung auf die estnische Konzernschwester ablehnen, haben offenbar äußerst unterschiedliche Erfahrungen. So einiges scheint vom jeweiligen Callcenter-Agent abzuhängen, denn manche Betroffene berichten, dass sie kostenfrei stornieren konnten, anderen wäre erklärt worden, dass die reine Änderung der Flugnummer als Stornogrund nicht anerkannt werde.

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