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Russland soll 24 Sukhoi Su-35 an den Iran liefern

Der Iran soll von Russland rund 24 Kampfjets des Typs Sukhoi Su-35 geleifert bekommen. Derzeit sollen Militärpiloten aus dem weitgehend abgeschotteten Staat in der Russischen Föderation trainieren, um die Übergabe und Überstellung vorzubereiten. Die Maschinen, die nun an die Streitkräfte des Irans geliefert werden sollen, wurden ursprünglich im Jahr 2018 von Ägypten bestellt. Allerdings stornierte das afrikanische Land die Order, jedoch sollen laut russischen Medien die 24 Kampfjets bereits gebaut bzw. weitgehend fertiggestellt gewesen sein. Laut Informationen von NBC News soll die Ausbildung iranischer Piloten auf den Typ Sukhoi Su-35 bereits seit dem Frühjahr 2022 laufen. Im Zuge des von Russland angezettelten Krieges gegen die Ukraine wurde auch bekannt, dass der Iran zahlreiche Drohnen an die Armee der Russischen Föderation geliefert hat. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten wird von westlichen Regierungen kritisch gesehen. Man befürchtet unter anderem, dass der Iran massiv aufrüsten könnte. Über die genauen Modalitäten der Vereinbarungen zwischen der Russischen Föderation und dem Iran gibt es keine gesicherten Informationen. Allerdings wird vermutet, dass für die Lieferung der Kampfjets kein Geld fließt, sondern stattdessen in Form von anderen Rüstungsgütern bezahlt werden könnte. Die Übernahme der 24 Su-35-Kampfjets würde die in die Jahre gekommene Luftwaffe des Irans massiv verjüngen.

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Lufthansa Technik übernimmt Wartung für militärische Boeing-Seeaufklärer

Boeing hat Lufthansa Technik mit der Wartung und Instandhaltung der künftigen Flotte von vier P-8A-„Poseidon“-Flugzeugen der Royal New Zealand Air Force beauftragt. Der Seeaufklärer basiert auf der Boeing 737. Auch die fünf deutschen „Poseidon“-Flugzeuge werden den Angaben nach von Lufthansa Technik betreut. „Unsere Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik ist ein starkes Beispiel dafür, wie die Industrie zusammenkommen kann, um die vielseitigen Herausforderungen unserer Kunden zu meistern“, sagte Torbjorn Sjogren, Boeing Vice President und General Manager, Government Services. „Unser Ziel ist es, das Serviceangebot eines strategischen deutschen Industriepartners zu nutzen, damit alle globalen P-8A Kunden davon profitieren können.“

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Deutschland und Österreich vereinbaren neues Luftsicherheitsabkommen

Die Republik Österreich und die Bundesrepublik Deutschland wollen die grenzüberschreitende Luftraumsicherung verbessern. Dazu unterzeichneten die Verteidigungsministerinnen der beiden Staaten ein neues Abkommen. Dieses soll den Informationsaustausch zwischen den Behörden beider Staaten verbessern. Konkret geht es um möglicherweise verdächtige Zivilflugzeuge, die aus Sicherheitsgründen grenzüberschreitend von militärischem Fluggerät überwacht werden sollen. Das bedeutet, dass österreichische Kampfjets die Verfolgung in Deutschland fortsetzen dürfen und umgekehrt deutsche im Luftraum von Österreich. Allerdings sind Eingriffe, beispielsweise Abschüsse, weiterhin ausgeschlossen.

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Olaf Scholz: „Deutschland wird F-35 kaufen“

Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat erklärt, dass man für die Bundeswehr Kampfjets des Typs F-35 anschaffen wird. Diese sollen die Einsatzfähigkeit im Rahmen der Nato-Zusammenarbeit verbessern und im Ernstfall auch mit U.S.-amerikanischen Atomwaffen bestückt werden können. Derzeit ist geplant, dass die Lockheed Martin F-35 auf dem Fliegerhorst Büchel stationiert werden sollen. Dazu sind jedoch einige Umbauarbeiten notwendig, wobei noch offen ist, ob diese rechtzeitig bis zum Jahr 2026 fertiggestellt werden können. Die Neuanschaffungen sollen in die Jahre gekommene Tornados ersetzen.

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Deutschland hat A350-Regierungsjet übernommen

Am Mittwoch hat Lufthansa Technik den Regierungsjet „Konrad Adenauer“, ein Airbus A350-900, offiziell übergeben. Die Maschine trägt das Kennzeichen 10+01 und wurde mit einer so genannten Regierungskabine ausgerüstet. Die nicht mehr benötigten Teile macht die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen einer Auktion zu Geld. Siemtje Möller (SPD), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium der Verteidigung, taufte das Flugzeug feierlich auf den Namen des ehemaligen Bundeskanzlers „Konrad Adenauer“, in Anwesenheit dessen gleichnamigen Enkels.

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Ukrainisches Militär beschlagnahmt Motor-Sich-Konzern

Die Regierung der Ukraine hat den Motor-Sich-Konzern inklusive ihrer Tochtergesellschaft Motor Sich Airlines unter kriegswirtschaftliche Kontrolle gestellt. Bereits vor einigen Wochen wurde der Firmenchef, dem man Kollaboration mit Russland vorgeworfen hat, abgesetzt. Ihm droht eine Anklage wegen mutmaßlichen Hochverrats. Motor Sich ist ein bedeutender Hersteller von Triebwerken und anderen Komponenten. Der Konzern steht nun unter der Kontrolle des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Laut offizieller Erklärung von Premierminister Denys Shmyhal hat dies zur Folge, dass sämtliche Firmenwerte als militärisches Eigentum betrachtet werden. Allerdings verspricht man gleichzeitig, dass nach Beendigung des Krieges das Unternehmen an die Eigentümer zurückgegeben werden soll bzw. ein etwaiger Wertverlust entschädigt werden soll. Noch machte die Ukraine keine näheren Angaben dazu was das Verteidigungsministerium mit der Beschlagnahme des Motor-Sich-Konzerns bezweckt. Es wurde lediglich mitgeteilt, dass man die Firma benötigt, um den „dringenden Bedarf an Rüstungsgütern“ abdecken zu können. Dies deutet darauf hin, dass eine grundlegende Umstellung der Produktion unmittelbar bevorsteht. Inwiefern die Ukraine tatsächlich eine kriegswirtschaftliche Herstellung von Rüstungsgütern durch Motor Sich umsetzen kann, bleibt abzuwarten. Die größten Produktionsstätten befinden sich rund um die umkämpfte Stadt Saporischschja. Die konzerneigene Fluggesellschaft Motor Sich Airlines war vor dem Krieg hauptsächlich im Inlandsverkehr tätig. Der Anbieter galt in Luftfahrtkreisen aufgrund des Einsatzes betagten Fluggeräts wie Antonow An-24 auch als „Oldtimer-Airline“. Unter diesem Link findet sich ein Aviation.Direct-Portrait über einen Umlauf auf der Strecke Kiew (Schuljany)-Odessa-Kiew (Schuljany).

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Bulgarien bestellt acht weitere Lockheed Martin F-16

Die bulgarische Regierung hat den Ankauf von weiteren Kampfjets des Typs Lockheed Martin F-16 beschlossen. Das Parlament erteilte am Freitag, den 4. November 2022, die für die Transaktion notwendige Zustimmung. Damit stockt man eine bestehende Order auf, denn bereits vor drei Jahren hat man acht Maschinen dieses Typs bestellt. Diese sollen dem aktuellen Stand der Dinge nach ab etwa 2025 an das bulgarische Militär ausgeliefert werden. Für den Ankauf von acht weiteren F-16 haben 162 Abgeordnete gestimmt. 49 Parlamentsmitglieder haben ihre Zustimmung verweigert. Bulgarien will den zusätzlichen Kampfjets die noch aus Sowjetzeiten stammenden MiG-29 ersetzen und gleichzeitig die Luftraumüberwachung verbessern. Derzeit ist man auch auf die Unterstützung von anderen Nato-Mitgliedern angewiesen. Die Aufstockung der F-16-Order steht auch unter dem Eindruck des von Russland angezettelten Krieges in der Ukraine.

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Fünf Tote bei Caravan-Absturz in Venezuela

Am Sonntag, den 6. November 2022, ist eine militärisch genutzte Cessna 208B in der Nähe von Puerto Ayacucho abgestürzt. Offiziellen Angaben nach gibt es keine Überlebenden. Die Caravan mit der Registrierung AMB 0956 führte einen Trainingsflug durch. Aus noch ungeklärter Ursache ist es zum Absturz gekommen. Betreiber der Maschine war das Aviacion Militar Venezonala. Mittlerweile bestätigte das Militär, dass die fünf Insassen nicht überlebt haben. Nachstehend eingebetteter Tweet zeigt einige Fotos vom Unfallort.

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Boeing: Italien will sechs Tankflugzeuge kaufen

Die italienische Regierung wird mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing Verhandlungen über den Ankauf von sechs KC-46A aufnehmen. Diese sollen in die Jahre gekommene KC-767A ersetzen. In Italien wird das Muster KC-767B genannt. Die sechs Exemplare sollen vier des Vorgängermodells ablösen und gleichzeitig soll die Tankerflotte um zwei Einheiten ausgebaut werden. Das Auftragsvolumen beträgt rund 1,3 Milliarden U.S.-Dollar, wobei die technische Herstellerunterstützung für fünf Jahre inkludiert ist.

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Österreichisches Bundesheer trainiert Überschall-Abfangmanöver

Das österreichische Bundesheer führt um Zeitraum von 24. Oktober bis 4. November 2022 Überschalltrainings durch. Dabei üben die Eurofighter-Piloten unter anderem Abfangmanöver. Täglich sind jeweils zwei Trainingsflüge geplant. Diese werden zwischen 8 Uhr 00 und 16 Uhr 00 über dem Bundesgebiet durchgeführt. Dazu erklärt Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP): „Dieses Training ist für unsere Luftstreitkräfte unverzichtbar. Gerade in Zeiten, in denen in Europa Krieg geführt wird, ist es wichtig, über eine effektive Luftraumüberwachung zu verfügen. Dazu müssen auch das Fliegen im Überschall und entsprechende Szenarien der Luftraumüberwachung geübt werden.“ Das Fliegen mit Überschall stellt einen unverzichtbareren Teil des Trainings und der Ausbildung der Piloten dar und ist für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung unumgänglich. Ein sicherer Flugbetrieb ist selbstverständlich auch bei Einsätzen im Überschallbereich zu gewährleisten und die Flugsicherheit hat auch hier höchste Priorität. Die Piloten trainieren dies unter realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist ebenso wesentlicher Zweck des Trainings. Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen.

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